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Elektroschrott? Ab zur Post!

Wusstet Ihr, dass es bei der Deutschen Post ein kostenloses Electroreturn Angebot gibt?

Ich bin da durch Zufall drüber gestolpert und es klingt eigentlich ganz interessant. Wenn man alte Elektro-Kleingeräte hat, also z. B. Handys, MP3-Player, etc., dann kann man die einfach über die Post entsorgen lassen. Das gilt auch für alte Tintenpatronen. Einfach in die Mülltonne werfen darf man nicht und nicht jeder hat eine Sammelstelle in der Nähe oder weiß nicht, wo sich so eine befindet.

Bedingung ist laut Post, dass das Gerät in einen Maxi-Briefumschlag passt. Dann aber soll es einfach sein: Versandmarke herunter laden, ausdrucken, aufkleben, abgeben. Fertig.

Hat das von Euch schon mal jemand ausprobiert und wie sind Eure Erfahrungen?

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Happy Shooting Foto-Workshop Northeim – Frühbucherrabatt sichern

Vom 30. März bis zum 1. April geht es beim Happy Shooting Fotoworkshop in Northeim um das Thema Licht. An drei Tagen beleuchten wir die verschiedenen Facetten im Umgang mit dem Licht.

Wir starten mit verfügbarem Licht, das wir mit Reflektoren lenken. Dann nehmen wir uns, ganz im Strobist-Stil, mobiles Licht mit und zeigen, wie man auch mit geringen Einstiegskosten professionell beleuchten kann – und das in einer wunderbaren Umgebung der Burgruine Plesse. Schließlich bauen wir Studio-Sets auf und zeigen die Vor- und Nachteile des Studiolichts. Dazu ein paar kleine Produktfoto-Setups als Würze.

Mit anderen Worten: Drei volle Tage mit Chris Marquardt und mir (Boris Nienke), einer Menge Licht und Erleuchtung, viel Praxis und ganz viel Spaß.

Sichert Euch jetzt den Frühbucherrabatt: Wenn Ihr Euch noch bis zum 31. Januar 2012 anmeldet, könnt Ihr noch kräftig sparen. Alle Details und die Anmeldung findet Ihr auf der Workshop-Seite.

Hier ein kleines Video vom Licht-Workshop in Northeim, 2011:

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Fujifilm X-Trans Sensor – Scharfe Bilder ohne Moiré

Fuji X-Pro1 (Foto: Fujifilm)

Fuji hat die X-Pro1 vorgestellt.Eine spiegellose Digitalkamera im Retro-Look mit wechselbaren Objektiven und optisch-/elektronischem Hybrid-Sucher. Also so etwas wie eine X100 mit Bajonett. 16 Megapixel, 3″ Display, ISO bis 25.600. So weit, so gut, so wenig Neues. Aber es gibt Neues…

Neuer Sensor

Ein digitaler Bildsensor ist eigentlich Farbenblind, er sieht nur Hell und Dunkel, weiß also, wie viele Photonen auf einen bestimmten Bereich gefallen sind. Das Ergebnis ist ein sehr scharfes Graustufenbild. Um Farbe ins Bild zu bringen, gibt es prinzipiell zwei Möglichkeiten:

  • Über jeden Bildpunkt des Sensors einen Farbfilter legen. Dabei auf den Bildpunkten abwechselnd Farbfilter für Rot, Grün und Blau verteilen. Beim Auslesen der Helligkeitswerte ist dann bekannt, für welchen Farbkanal der jeweilige Wert steht. Verteilt man diese Farbfilter nun so, dass man pro Bildpunkt jeweils benachbarte Pixel mit heranziehen kann, um für jeden Bildpunkt alle 3 Farbwerte zu erhalten, so erhält man ein farbiges Pixel.
    Der Vorteil ist, dass das Licht jeden Pixel mit voller Kraft trifft. Der Nachteil ist, dass die Farbwerte für jeden Pixel interpoliert werden. Die Farbauflösung liegt also deutlich unter der tatsächlichen Sensorauflösung.
  • Mehrere Sensoren in Schichten untereinander anordnen, so wie es der analoge Film auch macht. Hier hilft die Physik. Die einzelnen Wellenlängen des Lichtes haben die Eigenschaft, unterschiedlich tief in Materialien eindringen zu können. Zuerst trifft das Licht dabei auf die obersten Sensoren, die als Blau interpretiert werden. Darunter liegt eine weitere Schicht für die grünen Werte und schließlich die unterste Schicht für die roten Werte. Diese Sensoren bezeichnet man auch als Foveon-Sensoren.
    Der Vorteil ist, dass die Farbauflösung genauso hoch ist wie die Sensorauflösung in der Fläche. Der Nachteil ist, dass so ein Sensor im Prinzip 3x so viele Pixel benötigt (in Schichten untereinander) und das macht ihn aufwendiger zu produzieren und teurer.

Fuji hat sich bei X-Pro1 für die erste Variante entschieden, hat diese aber etwas abgewandelt.

Bayer Array (Foto: Fujifilm)

Normalerweise verwenden die Sensoren eine bestimmte Farbfilter-Anordnung, die auch als Bayer-Array bekannt ist. Diese Anordnung ist sehr regelmäßig aufgebaut und dadurch sehr schnell und einfach auszulesen und zu verarbeiten.

Man muss sich vorstellen, dass immer ein 2×2 Pixel großer Block genommen wird um je ein rotes, blaues und zwei grüne Farbwerte zu erhalten. Diese Vier Pixel ergeben zusammen ein Farb-Pixel. Dann geht man genau einen Pixel weiter und nimmt wieder einen 2×2 Block. Erneut bekommt man je ein blaues und ein rotes sowie zwei grüne Pixel und so weiter. Der Haken ist die regelmäßige Anordnung des sehr kleinen Arrays. Ein Block ist 2×2 Pixel groß, danach wiederholt sich exakt derselbe Block in der Horizontalen und in der Vertikalen. Diese Regelmäßigkeit begünstigt die Bildung von sogenannten Moiré Mustern. Um diese ungewollten Muster zu vermeiden, hat man vor den Sensor einen Low-Pass- / Antialiasing-Filter gepackt. Einfach gesagt macht dieser Filter das Bild etwas unschärfer bevor es auf den Sensor trifft.

X-Trans Sensor (Foto: Fujifilm)

Fuji hat sich nun eine andere Verteilung der Farbfilter ausgedacht um die Verteilung etwas zufälliger wirken zu lassen. Sie schreiben, dass sie sich dabei vom analogen Film inspiriert haben lassen. Wie auch immer, wirklich zufällig kann es nicht sein, weil beim Auslesen der Werte ja bekannt sein muss, welcher Farbwert sich hinter welchem Pixel verbirgt. Aber schaut Euch mal die neue Anordnung rechts im Bald an. Es sind vier 3×3 Blöcke die jeweils ein grünes X zeigen. Die blauen und roten Filter sind dann jeweils um 90° versetzt angeordnet. Das führt dazu, dass sich das gesamte Array erst alle 6×6 Pixel wiederholt. Man kann weiterhin kleine 2×2 Blöcke auslesen um jeweils einen roten und einen blauen sowie zwei grüne Farbwerte zu erhalten, das Muster variiert aber bei jedem Pixel den man weiter geht. Laut Fuji soll dies genügen, um die Moiré-Bildung zu vermeiden.

Fazit

Das positive Ergebnis ist, dass bei der Fuji X-Pro1 dadurch auf den Antialiasing-Filter verzichtet werden konnte, was wiederum besonders scharfe und Detailreiche Fotos verspricht. Der Nachteil ist, dass man dieses Array nicht mehr so einfach auslesen kann wie das Bayer-Array und daher einen schnelleren Prozessor benötigt. Wie gut sich das neue Farb-Array schlägt und wie sparsam der neue Prozessor arbeitet, das wird sich zeigen, wenn die X-Pro1 erst einmal in freier Wildbahn anzutreffen ist. Beispiel-Fotos gibt es derzeit bei Fujifilm direkt, wobei ich für eine Beurteilung lieber auf Fotos warte, die von unabhängigen Fotografen erstellt wurden.

Links

Video vom Fuji-Stand der CES. Es wird das Menü und die Bedienung der X-Pro1 gezeigt
Video – Fuji Guys stellen die X-Pro1 vor

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Video: Andreas Gursky – Das globale Foto

Wer es auf Arte verpasst hat, kann es dort jetzt online anschauen. Arte durfte den Fotografen begleiten und die Entstehung eines seiner Werke von der Idee bis zur Realisierung dokumentieren. Sicher spannend, auch wenn man den Stil von Andreas Gursky nicht mag.

Ich weiß nicht, wie lange es bei Arte online sein wird. Dankeschön an Thomas (twitter / Google+) für diesen Tipp!

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Praktisch: Lightroom Tastenkürzel ändern

Lightroom lässt sich ja prima über die Tastatur steuern. Einige Shortcuts sind allerdings eher für amerikanische Tastaturen konzipiert, z. B. wenn auf einen Backslash oder ähnliches verwiesen wird. Andere Befehle, die man vielleicht häufig nutzen möchte, haben gar kein oder ein kompliziertes Kürzel. Was tun?

Vor Kurzem wurde ich auf eine kleine Lightroom-Erweiterung aufmerksam gemacht: Keyboardtamer ist Donationware und ändert Shortcuts in Lightroom und fügt auch neue hinzu. Voraussetzung ist Lightroom 3 auf Mac oder PC. Ob es auch mit der Lightroom 4 Beta funktionert, weiß ich allerdings nicht.

Habt Ihr das im Einsatz oder schon einmal ausprobiert? Wie sind Eure Erfahrungen damit?

 

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Mac-Ticker – Thunderbolt-Platte,

Die CES rückt wohl doch näher und so kommen nun einige Hersteller mit ihren neuen Produkten an die Öffentlichkeit.

Thunderbolt-SSD von Elgato

Endlich kommen auch einfachere, externe Speicherlösungen für den schnellen Anschluss. Elgato stellt eine SSD mit 120GB bzw. 240GB vor. Preise: €400 bzw. €650. Nicht gerade ein Schnäppchen zumal das Thunderbolt-Kabel für €50 von Apple separat erworben werden muss. Strom kommt über das TB-Kabel. Eine zweite Buchse für weitere Geräte gibt es nicht. Diese SSD muss also immer ganz ans Ende der Gerätekette gehängt werden.

Thunderbolt-Hub von Belkin

Verzögert sich weiter… Die Idee ist gut: Ein Kabel, viele Anschlüsse. Um den Thunderbolt-Anschluss voll nutzen zu können, sind Hubs praktisch, die diesen Anschluss in eine Fülle von verschiedenen Anschlüssen verwandeln. Belkin stellt nun einen Hub vor, der die folgenden Anschlüsse bereit stellt: USB (3x), Firewire 800, HDMI, Gigabit Ethernet, 3,5mm Kopfhörerbuchse. Preis: um $299. Der Haken: Soll erst ab September 2012 verfügbar sein. Da fällt mir nichts mehr dazu ein :(

Thunderbolt-eSATA-Hub von LaCie

Mit diesem externen Hub kann man zwei eSATA-Anschlüsse aus einem Thunderbolt-Anschluss machen. Der Thunderbolt-Anschluss wird dabei weiter durchgeschleift, so dass dieses Gerät irgendwo in der Kette hängen kann. Das Gerät soll auf der CES vorgestellt werden und ist dann hoffentlich auch zeitnah verfügbar. Ein Preis ist mir noch nicht bekannt.

iOS 5.1 Beta 3

Die dritte Beta der Version 5.1 ist für Entwickler verfügbar. Offenbar gibt es jetzt wieder einen Schalter um 3G gezielt zu deaktivieren. Man munkelte ja, dass dies gar nicht möglich sei, wegen des neuen Funkchips. Offenbar geht es aber doch? Wäre schon praktisch um Strom sparen zu können.

Außerdem kann man mit der 5.1 einzelne Fotos aus dem Fotostream löschen. iPad 1 Geräte sollen mehr Multitouch-Gesten bekommen. Es sollen außerdem Hinweise zu erkennen sein, dass Apple an der Unterstützung von 4-Kern-Prozessoren arbeitet. Möglicherweise wird also der kommende A6-Prozessor eine 4-Kern-CPU erhalten?

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Foto-Ticker – Lightroom 4, Canon G1X, Fuji X-Pro 1

Kaum hat 2012 angefangen, schon schießen die Hersteller ihre Neuheiten ins Netz. Hier mal in Kürze die aktuellen News, die mich bewegen.

Adobe Lightroom 4 Beta

Adobe hat die Betaversion zu Lightroom 4 veröffentlicht.Es gibt reichlich neue und auch verbesserte Funktionen wie zum Beispiel:

  • Erweiterte Videounterstützung. Videos können nun grundlegend bearbeitet werden. Dazu gehört: Weißabgleich (soweit auch bei JPG möglich), Basic Tone, Belichtung, Kontrast, White/Black-Clipping, Sättigung, Lebendigkeit, Gradationkurve, Farbregler (HSL), S/W, Split Toning, Kalibrierung
  • Videos direkt zu Facebook/Flickr laden
  • Maps für Fotos mit GPS-Daten
  • Neue/Bessere Schatten/Lichter Anpassungen
  • Lokale Anpassungen jetzt auch für Rauschreduktion und Weißabgleich
  • Tonwertkurve pro Farbkanal
  • Soft Proofing + Papier- und Tintensimulation
  • Fotobucherstellung (Blurp / PDF)
  • EMail direkt aus LR
  • DNG-Unterstützung verbessert
  • Export zu Adobe Revel (hieß mal Carousel)
  • Sprache bei Mac-Version jetzt einfach einstellbar
  • Stapel jetzt in Sammlungen möglich

Canon G1X

Klein, spiegellos, stark. Da möchte Canon auch weiter mitspielen und stellt die G1X mit großem 4:3 Sensor vor. Die Fakten in Kürze:

  • 14 Megapixel auf einem 1,5″ CMOS Sensor im 4:3 Format (18,7 x 14mm). Der Sensor ist damit fast so hoch wie ein APS-C Sensor aber weniger breit.
  • ISO 100 – 12.800
  • Brennweite: ca. 15 – 60mm f/2.8-5.6 Zoom-Objektiv, nicht wechselbar. Entspricht etwa 28-112mm KB
  • 3″ Schwenkdisplay mit 920.000 Bildpunkten (vermutlich wieder RGB addiert?)
  • Manuelle Einstellmöglichkeiten
  • 14 Bit RAW
  • Burst-Modus mit 4,5 Bilder/Sekunde für 6 Bilder in Folge; Sonst knapp unter 2 Bilder/Sekunde solange die Speicherkarte reicht.
  • Verfügbar ab Ende Februar um 740 Euro

Fuji X-Pro 1

Mit den Produktnamen möchten die Hersteller uns offenbar verwirren – Hauptsache eine 1 und ein X kommen drin vor. :) Die Fuji X-Pro 1 soll die Line der X100 wohl fortführen und zudem Wechselobjektive bieten.

  • APS-C Sensor (23,6 x 15,6 mm) mit 16,3 Megapixeln; kommt offenbar dank neuem Design und neuer Technik ohne Antialiasing-Filter aus und verspricht u.a. dadurch sehr scharfe und gut aufgelöste Bilder
  • SD/SDHC Karten
  • JPG / RAW / Video H.264
  • Bajonett Fujifilm X Mount
  • Objektive am Start: 18mm f/2, 35mm f/1.4 und 60mm Macro f/2.4
  • ISO 200 – 6400, erweiterbar auf 100, 12.800 und 25.600
  • 6 bzw. 3 Bilder pro Sekunde (einstellbar)
  • und noch viel mehr

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iCloud einrichten könnte einfacher sein

Entweder ich habe das ganze iCloud-System nicht so ganz kapiert oder es ist wirklich alles andere als einfach einzurichten.

Ich habe Tanja mein altes iPhone vermacht. Nun sollten natürlich Termine und Kontakte synchronisiert werden, wofür sich iCloud-Konto ja anbietet. Also haben wir ihr MacBook auf Lion aktualisiert und iCloud eingerichtet.

Nun, bei MobileMe, das ich selbst noch nutze, war es so, dass man jetzt im Grunde fertig war und alles abgeglichen wurde. Bei iCloud richtet man alles ein und es passiert: Nichts!

Ich musste nun:

  • erst einmal im Adressbuch auf dem Mac ein neues Konto (iCloud) anlegen
  • dann alle Kontakte vom lokalen Kontakt zum iCloud-Kontakt schieben (Drag&Drop)
  • schließlich die lokalen Adressen löschen – sonst sind ja alle doppelt.

Beim Kalender musste ich:

  • die lokalen Kalender alle einzeln exportieren
  • dann in neu zu erstellende iCloud-Kalender importieren
  • schließlich die lokalen Kalender löschen.

Was für ein Aufwand. Und das, obwohl man bei der Einrichtung des iCloud-Accounts gesagt hat, was man abgleichen möchte… aber von alleine passiert da leider gar nichts.

Fazit

Habe ich da einen Fehler bei der Einrichtung gemacht oder ist es einfach dem iCloud-Konzept geschuldet? Soweit ich das verstehe, war es bei MobileMe ja so, dass es keine speziellen Konten gab. MobileMe hat die lokalen Daten genommen um sie mit einer Kopie im Netz abzugleichen. Bei iCloud läuft es aber offenbar so, dass die Konten im Netz als Master angelegt werden und die lokalen Anwendungen auf diese Daten zugreifen um sich eine lokale Sicherung anzulegen, um auch offline verfügbar zu sein. Es ist nur schade, dass man bei der Einrichtung der iCloud nicht gefragt wird, ob man seine lokalen Daten direkt per Knopfdruck in die Wolke schieben möchte. Diese Handarbeit ist echt fummelig und auch nicht wirklich erklärt.

Positiv ist allerdings, dass die Daten bisher absolut zuverlässig und schnell zwischen Mac und iPhone abgeglichen werden. Man bearbeitet die Daten auf der einen oder anderen Seite und in Sekundenschnelle sind sie auf dem jeweils anderen Gerät verfügbar. Oder anders: Es tut genau was es soll.

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Nikon D4 vorgestellt

D4, Gerüchte hin und her, gibt es sie oder nicht, kommt sie oder nicht und wenn ja wann?
Nun ist sie also wirklich vorgestellt worden und offenbar hat Nikon da echtes Funktionsmonster gebaut. Holla die Waldfee :)

Einige Fakten in Kürze

Ergänzung: Remote-Bedienung wireless!

  • 35mm Format (FX-Format)
  • 16,6 Megapixel
  • Bis 11 Bilder pro Sekunde
  • Unkomprimiertes HDMI in voller Auflösung liegt am Ausgang an – da haben viele Filmer drauf gewartet.
  • ISO 100-12.800 (erweiterbar auf 50 – 204.800)
  • besserer Autofokus als beim Vorgänger
  • 15 Kreuzsensoren
  • verschiedene Bildformate (naja, braucht man die?)
  • beleuchtete Tasten
  • Und tatsächlich: Neben CF-Karten unterstützt sie bereits die vor Kurzem erst angekündigten/vorgestellten XQD-Karten

Alle Details bei Nikon

Nachtrag: Die D4 lässt sich über Netzwerk, mit dem WLAN-Adapter also auch drahtlos, steuern. Per iPad-App Web-Interface, das offenbar in die D4 eingebaut ist, fokussieren, auslösen, … Siehe Video:

Ende Februar soll sie um $5999 zu haben sein. Mal gucken, wie sich der Euro-Straßenpreis entwickeln wird.

Meinung

Mir persönlich sind diese Monster-DSLR zu groß, zu schwer und zu teuer. Wer diese Robustheit und diese Funktionen aber benötigt, der wird sich freuen, dass Nikon die D4 jetzt wirklich wahr gemacht hat. Ich weiß, dass viele Filmer auf unkomprimiertes Video am HDMI-Ausgang wert legen, weil man es so z.B. auf externe Plattenspeicher aufzeichnen und umfangreich bearbeiten kann. Man sieht also deutlich, dass die digitalen Spiegelreflex-Systeme immer mehr im Videobereich wildern. Die Grenzen verschwimmen zusehends und ich finde es erstaunlich, für welch verhältnismäßig kleines Budget man Heute absolutes High-End-Video drehen kann.
Es ist aber auch noch eine Foto-Kamera und ich freue mich zu sehen, dass Nikon bei der D4 nicht auf möglichst viele Megapixel gesetzt hat sondern auf Dynamikbereich, ISO-Leistung und Geschwindigkeit. Vermutlich wird es dann eine D4s D4x mit hoher Auflösung geben?

Habt Ihr darauf gewartet und wurden Eure Erwartungen erfüllt?

Nachtrag 7.1.2012

Da sich die D4, zumindest im Foto-Bereich, kaum von der D3s unterscheidet, hat sich eine viel genutzte D3s in einem offenen Brief bei Nikon bedankt :)

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Es gibt detailreiche Fotos, es gibt elegante Bearbeitungen, es gibt die Kategorie der Street-Photography. Und es gibt Fotografen, die all dies kunstvoll vereinen.
Bei flickr bin ich über Dj Poe gestolpert, dessen Street-Fotos mich begeistern. Ich mag die Tonalitäten, die Ausschnitte, das Spiel mit der Unschärfe und die detailreiche Bearbeitung.

Mehr als nur einen Blick wert:
flickr-stream von Dj Poe