Wer bin ich?

Also, mein eigentlicher Name ist Boris Nienke und ich erblickte im Jahre 1972 in der Hansestadt Hamburg als erstes Kind meiner Eltern das Licht dieser Welt. Leider kann ich mich an diesen historischen Tag nicht mehr erinnern und ich hatte auch noch keinen Scanner… daher habe ich leider keine Bilder von diesem Ereignis die ich Euch präsentieren könnte.

Die Zeit verstrich, ich wurde älter und schließlich, nachdem ich mich im kath. Kindergarten „Am Weiher“ an andere Kinder gewöhnen konnte, in die kath. Schule (ebenfalls Am Weiher) eingeschult. Ich kann Euch sagen – da haben wird was gelernt! Meine Eltern haben immer wieder gerne erzählt, wie ich nach dem ersten Schultag nach Hause kam und meinte: „War echt toll! Wir sind aber leider nicht fertig geworden – ich muss morgen noch mal hin…“ :-))

Dann kam ein großer Wechsel in meinem Leben: während der Osterferien (ich ging gerade in die 4. Klasse) zogen wir von Hamburg nach Nörten-Hardenberg (der Flecken Erde in Niedersachsen, aus dem z.B. der Hardenberger Schnaps „mit dem Keilerkopf“ kommt). Dort wohnten wir in einer Altbauwohnung (schiefe Lehmwände und Böden mit Steigungen und Gefälle wink ) … war eine schöne Zeit (wenn man mal davon absieht, dass ich in der Schule ziemlich gehänselt wurde – u.a. wg. meines Dialektes…)

Aber in der 5. Klasse wurde alles besser: Die Orientierungsstufe brachte viele sich fremde Schüler zusammen und ab da ging es bergauf. So langsam verflog – leider – auch mein Hamburger Dialekt. In den folgenden Schuljahren lernte ich Englisch, interessierte mich für Physik und Chemie (mit mittelmäßigem Erfolg wink ) und entdeckte später sogar meinen Hang zur Mathematik.

Zwischendurch zogen wir nochmals um: in eine andere Wohnung in Nörten-Hardenberg. Diesmal ein Neubau mit Balkon. Mein erster Computer: Ein C-64 mit Datasette (später ersetzt durch die Floppy) zierte meinen Schreibtisch als ich etwa 12 Jahre alt war. Zunächst wurde natürlich viel gespielt. Dann begann ich aber schon bald selber Programme zu schreiben (in BASIC) um meine Musik-Kassetten zu verwalten, ein Tagebuch zu führen, Elektronische Post zu erstellen, …. Schon damals erkannte ich mein Interesse für Programmierung und grafisches Design…

Absolut begeistert war ich von Kunst und Musik. Mit ein paar Freunden gründeten wir eine Band – „SBJ“ (steht für Sven, Boris, Jörg) die damals jüngste Band Niedersachsens, „Zusammen etwa so hoch wie der Weltrekord im Stabhochsprung“ meinte einmal ein Radioreporter. Wir hatten einige Auftritte auf Nachwuchs-Festivals, Schulveranstaltungen und Jubiläen. Einmal waren wir sogar eine halbe Stunde lang LIVE im Radio – man waren wir stolz smile

  • Sven war unser Schlagzeuger. Er hat auch gerne gesungen und auch beim Songschreiben geholfen.
  • Jörg war der Keyboarder. Er konnte auch „Schifferklavier“ spielen und die Yamaha DX7 programmieren. Er half beim ausarbeiten von Melodien und Harmonien.
  • Beim singen unterstützte uns noch André. Er kam aber später dazu, so dass er im Bandnamen nicht auftaucht. Er half beim texten der Songs.
  • Tja und ich – Boris – habe die E-Gitarre gespielt und ein wenig gesungen. Geholfen habe ich beim finden von neuen Melodien und beim texten.

Die Band gibt es leider nicht mehr. Freundinnen, Vereine und Schule (in dieser Reihenfolge wink ) ließen zu wenig Zeit für ein ernsthaftes Engagement.

Ich war wohl 15 Jahre alt, als meine Eltern mir offenbarten, dass ich Bruder werden würde. Nein nein – kein Mönch oder so was… Ich sollte eine kleine Schwester bekommen! Na ja, begeistert war ich zunächst mal nicht. Aber als Britta am 19.02.1987 auf die Welt kam, da war ich schon ein bisschen glücklich wink

Es dauerte nicht lange, und mir wurde gesagt, dass ich noch mal Bruder werden würde… Diesmal konnte mich aber nichts mehr von Hocker hauen… Am 17.04.1989 kam meine Schwester Birte zur Welt. Merkt Ihr was? Ja – wir haben alle die gleichen Initialen „BN“ smile Mein Vater „Benno“ meine Mutter „Brigitte“ meine Schwestern „Britta“ und „Birte“ und ich „Boris“. Ein alter Gag der sich durchgesetzt hat.

Die Wohnung wurde nun langsam zu klein und wir zogen schon wieder um (war schon fast ein Sport). Diesmal in ein eigenes Häuschen nach Kalefeld (liegt direkt bei „Echte“ – bei der Autobahnabfahrt der A7). Es ist ein ziemlich altes Haus (Denkmalschutz) und war ziemlich heruntergekommen. Aber mein Vater hat das wirklich toll hinbekommen.

Schließlich war die Schule zu Ende. Ich schloss mit dem erweiterten Realschulabschluss in der 10. Klasse ab.

Ich besuchte dann die Berufsbildenden Schulen in Northeim (BBS II) um ein Ausbildung zum „staatlich geprüften Wirtschaftsassistenten Informatik“ abzuschließen. Das ist im Prinzip ein DV-Kaufmann. So lernte ich die Programmiersprachen BASIC und COBOL (auf PC 8086/4 MHz bzw. 286 mit 6 MHz smile ), Finanzbuchhaltung (Rechnungswesen), Betriebs- und Volkswirtschaft, alles über Bürokommunikation (u.a. auch 10-Finger Maschineschreiben) u.v.a.m. Dies waren wirklich tolle 2 Jahre. Unter anderem wohl auch deshalb, weil ich hier meine Freundin kennen lernte, mit der heute, nach 10 Jahren, immer noch zusammen lebe. (Anm. seit dem 9.9.99 sind wir glücklich verheiratet. siehe unten)

Nach der Ausbildung hatte ich Glück und konnte in dem Betrieb anfangen zu arbeiten, in dem ich auch mein Praktikum absolvierte. Hier, bei „Orgaplan-Kassebeer“ konnte ich meine COBOL-Kenntnisse vertiefen. Ich entwickelte hier verschiedene Warenwirtschaftssysteme (Technischer Großhandel, Lebensmittelgroßhandel, Getränkegroßhandel) und lernte die Schnittstellen zu FIBU kennen (IBM-FIBU/-Lohn und Gehalt, KHK)

Schließlich kam die Entscheidung: Bundeswehr oder Zivildienst? Ich entschied mich für eine dritte Möglichkeit: Ersatzdienst beim Technischen Hilfswerk (THW) Ortsverband Northeim. Dort verpflichtete ich mich für 8 Jahre. So eine lange Zeit? Tja, ist aber gar nicht so schlimm. Im Gegenteil – man lernt eine ganze Menge und man ist ja auch nicht permanent im Einsatz.

Dann bin ich zu Hause ausgezogen und habe eine kleine Kellerwohnung (Souterrain) in Denkershausen gefunden, wo ich etwa zwei Jahre gewohnt habe.

Nach etwa drei Jahren bei Orgaplan wechselte ich dann zu einem Betrieb in Göttingen um meine Kenntnisse in der Programmierung zu erweitern. Hier, bei DATAflor, lernte ich alles über SQL-Datenbanken (Gupta/Centura, Sybase, …) und lernte die Windowsprogrammierung mit SQL-Windows (Gupta/Centura).
Später machte ich mich für einen Einsatz von Borland’s Delphi2 stark. So lernte ich Objektorientiertes Programmieren mit Delphi kennen. Zur Zeit setzten wir Delphi3 ein und werden wohl in absehbarer Zeit auf Delphi5 umsteigen.
Hier entwickle ich eine Photobearbeitung (GrünStudio) und schreibe verschiedene Pflanzenkataloge (Pflanzenträume, BRUNS-Katalog). Aktuell bin ich mit dem Ausschreibungs-/Vergabe-Modul unserer Stammsoftware „BusinessV6“ und mit den Installationssätzen (InstallShield) für diverse Produkte beschäftigt.
Das neueste Projekt ist eine Software zur kompletten Pflege von Pflanzenkatalogen über das Internet. Eine Terminal-Server-Lösung lässt sich von überall aufrufen um aktuelle Preise, Bilder, Texte, Attribute, etc. zu pflegen – gleichzeitig in mehreren Sprachen. Auf Knopfdruck wird dann eine XML-Datei erzeugt die beim Kunden als Update eingespielt werden kann. Dabei ist der Quellcode des Pflegeprogramms identisch mit der aktuellen Version der BRUNS-CD und des Pflanzenmoduls unserer Hauptanwendungen und kann jetzt auch 1:1 in unserer CAD-Software eingebunden werden.

Tja, und zwischendurch bin ich – richtig – umgezogen… ich sag‘ doch, ist ein Sport geworden ;-). Jetzt wohne ich mit meiner Frau in einer schönen 4-Zimmer-Wohnung im Landkreis Northeim.

Huch, da fehlt doch was? Richtig! Aus meiner Freundin wurde am 9.9.99 meine Frau! Wir heirateten an diesem glücklicherweise wunderschönen Tag in Northeim.

Keine Tags zu diesem Beitrag.