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Streaming-Dienste immer teurer aber nicht besser

Mir reicht es langsam! Was glauben die Unternehmen eigentlich, was wir in der Lage oder Willens sind zu bezahlen? Und was glauben sie, wie niedrig unsere Ansprüche an den Dienst und die Inhalte sind?

Ich schaue nicht viel

Vorweg: Mit meinen über 50 Jahren bin ich sicher für viele Inhalte nicht mehr die Zielgruppe. Ich habe in meinem Leben schon viele Filme und Serien gesehen, ich kenne viele Geschichten, deren Strukturen, ihre Twists. Ich habe erlebt, wie die Computergrafik und die ganzen Effekte entwickelt wurden – Sie wurden immer besser und realistischer, bis man sie nicht mehr als solche erkennen konnte, so schnell kann man mich also mit so etwas nicht mehr begeistern… im Gegenteil werden die Effekte zunehmend wieder schlechter.

Ich arbeite tagsüber und Abends bin ich oft zu müde um wirklich aufmerksam etwas zu schauen. Wenn ich dann mal etwas bewusst sehen möchte, dann weil ich wirklich Fan einer Geschichte bin oder weil mich ein Teaser oder eine Beschreibung einer Story neugierig gemacht hat. Ich bin also eher ein Casual-Viewer, der nicht jede Woche mehrere Staffeln verschiedener Serien wegguckt.

Fragmentierung

Als damals Netflix kam, war das für mich eine Offenbarung. Ein Anbieter, sehr viele Filme und Serien, immer verfügbar, keine Werbung. Toll! Sobald ich einen Internetzugang bekam, der schnell genug war, nutzte ich diesen Dienst.

Die Freude hielt allerdings nur eine überschaubare Zeit an. Es kamen weitere Dienste wie Amazon Prime, Sky, Disney+, Paramount+, Apple TV+, … und mit den Diensten verschwanden auch immer wieder Inhalte von Netflix um dann bei anderen aufzutauchen.

Blöd, wenn die wenigen Dinge, die man gerne schauen möchte, auf mehrere Dienste verteilt wurden. Star Trek war plötzlich nur noch zum Teil auf Netflix, zum Teil auf Prime und dann kam Paramount+ um dann alles von Star Trek zu haben – statt der anderen – außer Prodigy, dass man aus irgendwelchen Gründen wieder rauswarf und was dann wieder zurück zu Netflix kommen wird… wollt Ihr mich verkaspern?

So ein Streaming Dienst kostet(e) im Monat so rund 6 bis 14 Euro … ich weiß nicht wie das andere machen, aber ich zahle sicher keine 50+ Euro jeden Monat für diverse Streaming-Dienste.

Preise steigen ständig

Kommt noch dazu, dass die Anbieter meinen, dass man nach Lust und Laune die Preise erhöhen kann bzw. dass wir einfach alles zu schlucken hätten.

Bei Netflix startete ich mit 11 Euro/Monat. Ein Jahr später waren es dann schon 12 Euro/Monat und später dann 13 Euro/Monat. Für Full-HD wohlgemerkt und in dem Zeitraum wurde das Account-Sharing gestrichen, die Anzahl gleichzeitiger Stream reduziert und Inhalte verschwanden aus dem Katalog. Wer 4K und mehre Streams benötigt, liegt aktuell eher bei 18 Euro/Monat.

Man führte gnädiger weise ein günstigeres Abo mit Werbeunterbrechungen ein… Werbeunterbrechung für einen bezahlten Dienst, bin ich hier beim Privat-TV HD+ Quatsch oder wie?

Prime Video war im Prime-Abo einfach enthalten. Ich wollte keinen Video-Dienst sondern bekam den von Amazon einfach so dazu. Schön. Nur stieg der Preis für das Prime-Abo drastisch: Ich lag mal bei 50 Euro/Jahr, dann bei 70 Euro/Jahr. Inzwischen sind wir bei 90 Euro/Jahr angekommen! Natürlich ist da schneller und kostenfreier Versand drin, Musik, Video, Online-Speicherplatz für Fotos, … schön, aber wenn ich das gar nicht alles möchte/brauche? Dazu kommt, dass nur eine Auswahl an Filmen und Serien wirklich kostenlos in diesem Abo enthalten sind, viele muss man On-Demand noch mal extra bezahlen/kaufen. Und natürlich verschwanden auch hier Serien aus dem Katalog oder wurden plötzlich extra Zahlungspflichtig.

Und weil das wohl noch nicht genug ist, führt man jetzt ohne Preisänderung Werbeunterbrechungen ein! Werbung, mitten in einem Film oder einer Serien-Episode, bei einem Dienst für den man 90 Euro im Jahr bezahlt. Möchte man keine Unterbrechungen, werden zusätzlich 3 Euro/Monat fällig, womit man dann bei 126 Euro/Jahr landet.

Mir ist klar, dass man mit den 90 Euro/Jahr nicht nur den Video-Dienst zahlt. Es wird aber Leute geben, bei denen das so ist, weil sie Prime nur gebucht haben, um eine bestimmte Serie sehen zu können. Und mir ist auch klar, dass das mit 7,50 Euro/Monat eines der günstigeren Angebote ist – vor allem wenn man die anderen enthaltenen Angebote auch benutzt.

AppleTV+ startete mit 5 Euro/Monat, zog dann recht bald an auf 7 Euro/Monat und nun werden 10 Euro/Monat fällig. Der Katalog ist dabei wohl der kleinste aller Dienste. Über die Qualität der Produktionen kann man diskutieren, dazu weiter unten mehr. Der Katalog wurde jedenfalls nicht in gleichem Maße umfangreicher wie die Preise in sehr kurzer Zeit stiegen.

Paramount+ startete ich 2023 mit 8 Euro/Monat und bisher ist der Preis auch geblieben – den Dienst gibt es aber auch erst seit 2023 (bzw. seit Dezember 2022). Zum Start gab es noch ein Jahres-Abo für 60 Euro/Jahr, das wurde aber schnell gestrichen und so direkt eine Preissteigerung umgesetzt.

Ich wählten diesen Dienst wegen Star Trek und war ziemlich enttäuscht, dass die Serie Prodigy aus dem Katalog flog noch bevor ich sie sehen konnte.

In Disney+ stieg ich Ende 2023 ein im kleinsten Paket ohne Werbung: FullHD ohne Dolby Atmos für 9 Euro/Monat. Hier gab es ein Jahres-Abo für 90 Euro/Jahr, was ich auch wählte.

Hier stieg ich also schon nach einer Preiserhöhung ein, ursprünglich lag der Abo-Preis mal bei 7 Euro/Monat bzw. 70 Euro/Jahr. Ich bin gespannt wie die Preise sich hier entwickeln werden.

Mehr für weniger: Qualität und Stillstand

Hier bin ich auf andere Wahrnehmungen gespannt. Für mich persönlich stellt es sich so dar, dass ich immer mehr Geld bezahlen soll, ohne dass es mehr Inhalte gäbe oder die Qualität steigen würde. Das ist immer mit einem für mich zu lesen, die Meinungen werden hier auseinander gehen.

Zum einen sehe ich, dass Serien und Filme aus den Katalogen verschwinden oder kostenpflichtig (Prime) werden. Zum anderen sehe ich kaum neues Material hinzukommen, dass für mich interessant wäre. Ich schaue mir gerne Sci-Fi an, ich mag dabei auch die Filme, wo weniger Action und Krieg sondern mehr Philosophie, Story, Nachdenken drin ist. Ich mag ein paar wenige deutsche Produktionen wie Wilsberg oder Mord mit Aussicht und habe gerne alle Episoden aller Staffeln im einfachen Zugriff.

Die deutschen Produktionen findet man in der Regel in der Mediathek. Dass dort immer wieder nur einzelne Staffeln zu finden sind, dass diese redundant in Suchergebnissen auftauchen und je nach Sender-Gruppierung mal auftauchen und mal nicht, ist eine ganz eigene Geschichte.

Mal exemplarisch was meine Wahrnehmung dabei ist. Ein paar Beispiele.

Masse statt Klasse und oft Gewalt im Vordergrund

Bei Netflix fand ich seinerzeit Stranger Things. Die erste Staffel fand ich tatsächlich gut. Die zweite Staffel kam bei mir deutlich schwächer an. Gefühlt wurden Handlungsstränge eingeworfen und wieder fallen gelassen. Und alles danach reizte mich dann nicht mehr, weil es für mich gefühlt einfach immer nur düsterer und gewalttätiger/brutaler wurde.

Genau wie Westworld. Ich kenne den alten Film und auch Future World. Beide Filme fand ich damals gut und freute mich auf die Serie. Doch als ich einschaltete… Die Erzählung zog sich teils wie Kaugummi und ich bekam schnell den Eindruck, dass es hauptsächlich darum gehen sollte, möglichst realistische Gewaltfantasien zu befriedigen. Ich habe die Serie nicht zu Ende geschaut. Viel zu lang, viel zu brutal.

Ted Lasso war für mich eine sehr positive Überraschung auf AppleTV+. Die Serie habe ich gerne gesehen. Sehr positive Stimmung, gutes Timing, hat Spaß gemacht. Ist dann aber auch mal zu Ende. Und dann?

Ich blätterte durch den AppleTV+ Katalog. Infiltration reizte mich von der Beschreibung her. Interessante Idee eine Geschichte zu erzählen. Aber dann: Nach gutem Start … alles unendlich in die Länge gezogen. Ich bekomme als Zuschauer das Gefühl, dass im Skript stand: “Hey, wir müssen 10 Episoden füllen, mach mal ausführlicher”. Als ich mich im 3. oder 4. Teil dabei ertappte, 80% der Episode im schnellen Vorlauf oder mit Springen durchzugehen, brach ich ab.

Das gleiche erlebte ich bei einer flotten Kinder-Serie Verfluchte Flüchte – Erster Teil ganz witzig und spannend und dann? Eine ganze Folge mit einem Schädel um herauszufinden, dass der nicht angreift sondern flüchtet – Ohne Auflösung, also ohne Rückkehr des Schädels oder ähnliches. Was ist denn da los?

Viel Geld für nur neue Folgen

Bleiben für mich am Ende Serien wie Star Trek Strange New Worlds, Lower Decks, Picard. Das Ding dabei ist nur: Neue Episoden erscheinen wöchentlich und nach zehn Episoden ist erstmal wieder Pause. Das sind dann also 4 Episoden im Monat… kann man sich ja leicht ausrechnen, was die dann kosten. Und wenn dann Pause ist, läuft das Abo im Zweifel weiter, in der Hoffnung, dass man doch mal einen Film oder eine andere Serie findet.

Staffel-Pass? Sprachen?

Ganz ehrlich? Für mich wäre ein Staffel-Pass besser! Gebt mir, wie Apple das im iTunes gemacht hat, einen Preis für eine neue Serie. Ich zahle einmal und kann dann alle Episoden sehen, so wie sie eben neu erscheinen. Und wenn die Staffel durch ist, ist sie durch. Ich werfe wieder Geld ein, wenn die nächste Staffel kommt. Bietet mir nur kaum jemand an – wenn ich die Serie bei Amazon oder Apple/iTunes nicht finde, gibt es das nicht (korrigiert mich gerne wenn ich etwas übersehe bei den anderen Angeboten)

Und warum sind Käufe und solche Staffel-Pässe begrenzter als das Streaming-Angebot selbst? Die Streams erscheinen im Mehrkanalton, O-Ton plus Synchro, Untertitel in verschiedenen Sprachen, fein. Wenn ich eine Staffel kaufe, muss ich mich für eine Sprache entscheiden oder zweimal kaufen und beim Anschauen vorher entscheiden, welche Version ich sehen möchte – mal eben für eine Szene den Ton umschalten? Fehlanzeige. Ja geht’s noch?

Apps alle eher mau

Um in den jeweiligen Streaming-Apps das richtige zu finden, brauche ich auch Geduld. Endlos kann ich durch Kategorien scrollen, Filme und Serien tauchen dann in mehreren Kategorien auf. Eine eigene Liste kann man bei den meisten Diensten führen, sie dann später aber zu erreichen, braucht teils sehr viele Klicks und Swipe-Navigation. Eine Liste die man Abschauen kann… also diese 5 Dinge möchte ich sehen und wenn ich sie gesehen habe, sollten sie von dieser Liste verschwinden? Gibt es nicht, darf ich alles selbst verwalten. Eine Liste der Dinge die ich schon gesehen habe? Viel Glück.

Ich bin ja schon froh, wenn Episoden von vorne starten, wenn ich einen Rewatch mache… das ist nicht selbstverständlich! In der Regel wird man eine Episode verlassen, wenn der Abspann noch läuft, spätestens wenn die vielsprachigen Texttafeln auftauchen… für einige Dienste bedeutet das: “Oh, der will bestimmt die Episode dort weiterschauen” – und wenn wenn noch ein “von vorne starten”-Button fehlt, habe ich oft schon keine Lust mehr.

Bei Disney+ klickte ich auf ein Bild von einem der Fluch der Karibik Filme. In Groß war dann ein anderes Bild zu sehen und in der Vorschlagliste tauchten weitere Filme der Reihe auf… aber in willkürlicher Reihenfolge, ohne Nummer und auch nicht alle. Nach einigen Klick-Navigationen um zu schauen, welches Thumbnail zu welchem Film gehört und wo welcher Teil ist, wollte ich zurück zum Menü… und musste den ganzen weg zurück klicken. gefühlt 20 Klicks zurück. Kein einzelner Button um zum Start zu kommen? WTF?

Manche Dienste bieten ein Überspringen des Intros an, andere nicht, manchmal nicht immer. Einige zeigen vor einer Episode erstmal Werbung für andere Serien an. Und wenn ich nächste Woche eine Serie weiterschauen möchte, muss ich teils erstmal nach unten scrollen, bis ich bei meiner Liste bzw. meiner als nächstes Vorschlag-Liste ankomme. Ich habe den Eindruck, die Anbieter nutzen ihr eigenes Angebot überhaupt nicht.

Produktion und Streaming

Bei Paramount+ hatte ich mehrfach Probleme beim Schauen der Picard Serie. Bild und Ton wurden asynchron, Farben bzw. Kontraste waren falsch. Ich weiß nicht ob es dieselbe Serie war, irgendwann fehlte mal eine Tonspur, ich erinnere nicht mehr, ob es der O-Ton oder die Synchro war.

Bei Disney+ ist der Ton für die Doctor Who Specials 1 und 2 (David Tennant als 14. Doctor zurück) sehr gut. Sprache und Effekte gut ausgeglichen. Im Special 3 dachte ich dann, dass meine Soundbar defekt wäre. Der Ton stark komprimiert aber sehr leise, sehr gehemmt, sehr laute aber undifferenzierte Effekte. Was ist denn da los? Fehler in der Produktion oder beim Ausspielen auf den Stream?

Die generellen Probleme mit den Lautstärken – Sprache vs. Effekte – bemängele ich seit Jahren auch in Kino-Produktionen. Dass Streaming-Produktionen aber genau denselben Fehler begehen und das obwohl vermutlich die meisten kein Kino zu Hause stehen haben, finde ich erschreckend.

Auch sonst kann ich anerkennen, dass viele Produktionen rein visuell sehr mächtig und aufwendig produziert werden. Nur schade, dass die Geschichte oft auf der Strecke bleibt oder dass eine Geschichte mit vielleicht 2 bis 3 Stunden Inhalt auf 3 Staffeln á 10 Episoden gestreckt wird. Da bin ich dann raus.

Und nu?

Ich weiß, dass andere deutlich besser mit den Diensten klar kommen. Wer alle möglichen Nebengeschichten von Star Wars oder aus dem Marvel Universum schauen mag, hat einen reichhaltigeren Katalog vor sich. Über die Inhaltliche Qualität dieser Produktionen sollen sich diejenigen äußern, die das auch schauen wink

Mein Fazit ist, dass ich den Aufwand von abonieren & kündigen auf mich nehme. So habe ich AppleTV+ nun gekündigt – 10 Euro/Monat zum nebenher laufen ist mir zu viel. Netflix hatte ich gekündigt als ich Paramount+ gebucht hatte.

Paramount+ wird erstmal bleiben, solange es neue Star Trek Episoden gibt, die ich gerne schaue und in Podcasts bespreche. Disney+ bleibt jetzt, solange Doctor Who weiter läuft und ich werde die Gelegenheit nutzen und die dritte Staffel The Orville anschauen. Ein paar Indiana Jones Filme sind auch dabei, die ich noch nicht oder nicht so gut kenne.

Amazon Prime steht auf der Abschuss-Liste. Ich habe es bisher für den schnellen, kostenfreien Versand gehabt und die Video-Option mal mitgenommen. The Tick wurde leider nicht fortgeführt, Mord mit Aussicht ist dort aus dem freien Angebot verschwunden wie auch andere Dinge, die Road-Stories von The Grand Tour wiederholten sich im Grunde auch immer und die letzten Episoden waren längst gedreht als Amazon sie Monate (Jahre?) später endlich mal zeigte. Wenn nun aber das, was im Abo enthalten zu sehen ist, von Werbung unterbrochen werden soll, dann ist der Dienst für mich komplett irrelevant geworden und ob ich 90 Euro/Jahr für die Versand-Option bezahlen möchte, muss ich mir gut durchrechnen.

Ich bevorzuge dabei das In-App-Abo über Apple: Hier kann ich sehr leicht kündigen, mit einem Klick. Ein neues Abo ist ähnlich leicht abgeschlossen. Wenn also ein Dienst künftig für ein paar Monate Geld von mir möchte, sollte der Dienst ein In-App-Abo am iPhone oder AppleTV anbieten.

Die Verwaltung, welche Serien und Filme ich mal sehen möchte oder bereits gesehen hab, muss ich im Grunde jetzt auch schon außerhalb aller Dienste machen, weil kein Dienst alles hat und nichtmal das Führen solcher Listen irgendwie sinnvoll möglich ist – schon gar nicht Dienstübergreifend.

Ansonsten gilt es mal wieder zusammen zu rechnen, was für Beträge im Jahr anfallen und wie viele Bluray-Disks man davon kaufen könnte – Dann hat man den Inhalt gekauft, jederzeit verfügbar, in hoher Qualität, oft mit Extras wie Making-Of, Cutted Scenes oder Audio-Kommentare der Regie. Nur eben erst später und nicht genau dann, wenn neue Serien-Episoden erscheinen.

1 Kommentar zu “Streaming-Dienste immer teurer aber nicht besser

  1. WerStreamt.Es

    Dort findet man wer gerade was streamt, kann einen Film/Serie markieren und wird per E-Mail benachrichtigt wenn es verfügbar wird. Und Gesehene Sachen kann man als solche markieren.
    Kostenlos.

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