LED statt Halogen – endlich ist es soweit

Was gab es in den letzten Jahren nicht alles für Versprechungen rund um die LED. Die Zukunft sollte es sein, stromsparend, ohne große Hitzeentwicklung und mit langer Haltbarkeit. Ich hatte bereits 2006 versucht, meine Halogen-Lampen auf dem Flur gegen LED auszutauschen. Leider ohne Erfolg, dafür mit extrem gestutzten Erwartungen was diese neue Licht-Technik betraf.

Seitdem habe ich mich etwa einmal pro Jahr umgesehen. Was hatte sich getan? Waren die Lampen heller geworden? Wie war die Entwicklung bei der Farbtemperatur? Was war mit der Qualität des Lichtes? Sind die Preise vertretbarer geworden? Aber jedes mal wieder verließ ich Webseiten und Geschäfte enttäuscht und verschob meine Anschaffungen um ein weiteres Jahr. Stattdessen experimentierte ich mit Energiesparlampen und berichtete in Teil 1, Teil 2 und Teil 3 in meinem Podcast. Außerdem betrachtete ich weitere Möglichkeiten zum Strom sparen.

Nun sind Energiesparlampen, trotz aller Entwicklung, nicht mein Favorit. Sie entfalten ihre volle Helligkeit erst nach einiger Vorwärmzeit und sie enthalten mit Quecksilber giftige Stoffe, die man eigentlich nicht in seinen Wohnräumen haben möchte. Fällt nämlich doch mal eine Lampe herunter und zerbricht, ist das wirklich nicht gesund. Von dem Problem bei der Entsorgung möchte ich gar nicht anfangen.

Also war es jetzt, 2013, wieder so weit. Ich sah mich um. Angetrieben durch einige Gespräche mit Kollegen und Bekannten. Offenbar waren LED-Lampen inzwischen wirklich hell geworden und auch das extrem unangenehme, kühle, bläuliche Licht sollte nicht mehr vorhanden sein. Versuchsgelände sollte erneut mein Flur sein, in dem 20W Halogenspots (GU5.3 / MR16 Fassung) mit 12V betrieben werden. Da es sehr viele verschiedene Angebote gab, bestellte ich 3 verschiedene Modelle um eine Vergleich zu haben:

  • LG LED Spot MR16, 4,4 W warmweiß mit 240 Lumen und 60° Lichtwinkel. 14,90 € pro Stück
  • Samsung LED Spot MR16, 3,2 W warmweiß mit 210 Lumen und 40° Lichtwinkel. 8,79 € pro Stück
  • Lumitronix GU 5.3 Spot, 2 W warmweiß, mit 210 Lumen. 5,90 € pro Stück
von Links: Halogen-Spot, LG, Samsung, Lumitronix
von Links: Halogen-Spot, LG, Samsung, Lumitronix

Wie sich die einzelnen Lampen geschlagen haben, wie ich das Licht empfand und welche ich mir dann in größerer Menge bestellt habe, dazu mehr nach dem Klick

Bevor es los geht, ein paar wichtige Worte zu den gezeigten Fotos.

Fotos können den Lichteindruck nicht zeigen

 

Es scheint unmöglich zu sein, den Lichteindruck in einem Foto zu erfassen. Es sind ja nun nicht die ersten Fotos, die ich in verschiedenem Licht erstellt habe, allerdings habe ich bisher nie wirklich versucht das Licht selbst zu fotografieren. Ich war schon sehr überrascht, dass der Eindruck auf den Bildern ganz anders war als ich es wahrgenommen hatte. Ich zeige diese Bilder hier trotzdem, weil sie die Lichtverteilung ganz gut zeigen und man auch die Helligkeitsunterschiede zwischen den verschiedenen Lampen sehen kann. Die Lichtfarbe habe ich mit meinen Augen allerdings ganz anders empfunden als auf den Fotos zu sehen ist.

 

Die Vergleichsfotos sind jeweils mit identischer Belichtung und identischem Weißabgleich erstellt worden.

Bauform

Das Design der LED-Lampen orientiert sich an dem des klassischen Halogen-Spots, mit einer Ausnahme. Der Lumitronix-Spot ist im Grunde gar kein Spot, denn er kommt ganz ohne Gehäuse. Eine nackte Platine mit Schaltung und LEDs. LG und Samsung folgen der Halogen-Spot-Form. LG ist mit einer sehr hellen LED und einer Optik ausgestattet. Samsung setzt auf 6 LED mit jeweils eigener Optik und einer leichten Streuscheibe. LG und Samsung sind ein klein wenig länger als der Halogenspot, die Durchmesser sind aber identisch. Lumitronix ist dagegen ein filigraner Winzling.

Stromverbrauch

Ich habe im Flur einen Lichtstrang mit drei Halogenstrahlern. Diese drei Spots habe ich durch die o. g. LED-Spots ersetzt und jeweils den Strom gemessen. Das Ergebnis konnte durchaus beeindrucken.

3x 20 Watt Halogenstrahler benötigen hier 62,6 Watt. Ich vermute, dass die Differenz durch das Netzteil verursacht wird.

Energy Check - 3x HalogenDie drei LED-Spots brauchen nur noch 13 Watt, obwohl der Flur gefühlt genau so hell ist wie vorher.

3x LED eingesteckt: LG (4,4W) + Samsung (3,2W) + Lumitronix (2W). Das Netzteil, um die 12V bereit zu stellen, verbraucht offenbar auch noch ein paar Watt (um die 3W)
3x LED eingesteckt: LG (4,4W) + Samsung (3,2W) + Lumitronix (2W). Das Netzteil, um die 12V bereit zu stellen, verbraucht offenbar auch noch ein paar Watt (um die 3W)

Alleine mit diesen 3 LED spart man also 49,6 Watt. Hier eine kleine Rechnung dazu:

  • 49,6 Watt * 2 Stunden pro Tag * 360 Tage = 35,712 kWh pro Jahr
  • 35,712 kWh * 26 Cent pro kWh = 9,29 Euro pro Jahr

Pro Jahr hat man also den Anschaffungspreis eines LED-Spots erspart – so ungefähr, manche sind günstiger, andere teurer. Nicht berücksichtigt ist dabei die Tatsache, dass die Halogenspots auch gerne mal kaputt gehen und die LED-Spots mit einer deutlich längeren Haltbarkeit angegeben sind. Aber egal wie man es rechnet, nach etwa 3 Jahren hätten sich die LED bezahlt gemacht.

Nun habe ich noch einen weiteren Strang mit weiteren 6 Halogen-Spots. Würde ich diese auch noch komplett gegen LED tauschen, wäre dies eine Ersparnis von über 27 € pro Jahr. Davon würde ich nicht reich werden und die Anschaffungskosten für insgesamt 9 LED-Spots sind auch ganz ordentlich aber es ist einer der Möglichkeiten, verhältnismäßig viel Strom einzusparen. Bedenkt man, dass die Strompreise permanent steigen, wird die Ersparnis in den nächsten Jahren also eher zunehmen.

Licht-Spot und Farbeindruck

Die Halogen-Spots werfen das Licht mit etwa 36° Winkel aus dem Reflektor an die Wand. Das Ergebnis ist ein recht enger Licht-Spot über einem Bild oder an der Tapete. Die drei LED-Spots unterscheiden sich untereinander deutlich, was aber auch meine Absicht beim Einkauf war, da ich die verschiedenen Spotgrößen selber sehen wollte.

Samsung

Der Spot von Samsung ist am nächsten dran. Sein Öffnungswinkel von 40° simuliert den Halogenspot am besten. Das Licht selbst erscheint etwas gelber als das Halogen-Licht.

LG

Den Spot von LG habe ich mit 60° Öffnungswinkel bestellt. Hintergrund war die Befürchtung, dass die LED-Spots einen zu scharf abgegrenzten Spot haben. Halogenspots haben einen verhältnismäßig weichen Übergang zwischen Spot und Rand und reflektieren auch etwas über diesen Rand hinaus. Die Idee war, dass ein 60° Spot hier einen wesentlich weicheren Spot an die Wand werfen könnte. Das ist auch durchaus korrekt. Der Lichtfleck an der Wand ist deutlich größer und trotzdem sehr hell.

Die Lichtfarbe ist deutlich kühler als beim Samsung-Spot und sie wirkt mit dem Auge auch kühler, irgendwie etwas unnatürlicher als der Halogen-Spot. Auf den Fotos kommt dies nicht so sehr heraus, mit den Augen geschaut hatte ich eher einen Magenta-Stich vermutet. Ich werde vielleicht mal einen Test mit einer Farbtesttafel nachliefern weil mich selbst interessiert, warum das Licht weniger Natürlich wirkt.

Lumitronix

Diese LED-Lampe (Leuchtmittel wäre hier vielleicht sogar der passendere Begriff?) der Hausmarke vom Versender ist die effizienteste und günstigste der drei bestellten. Sie ist aber auch die kurioseste. Ihr fehlt nämlich das Gehäuse und die Optik. Einen Öffnungswinkel kann ich also nicht angeben, denn es gibt keinen. Das Licht geht schon ausschließlich nach vorne, aber eben in einem sehr großen Winkel.

Das macht sich bemerkbar. Da das Licht ungerichtet die Platine verlässt, wird es sehr diffus verteilt. Das kann optimal für Deckenlichter oder Vitrinenbeleuchtungen sein, als Ersatz für einen Halogenspot taugt es nicht wirklich.

Außerdem sind die beiden Metallstifte hinten etwas enger zusammen als bei GU5.3 üblich. Sie passen gerade noch in die Fassungen bei meiner Installation aber die Schrauben der Fassungen können sie nicht ganz so fest halten, weil sie sich einfach nicht so weit hineinschrauben lassen.

Das Licht würde ich insgesamt mit dem des LG-Spots vergleichen, nur dass es bei der Lumitronix deutlich dunkler ist. Dunkler deshalb, weil es auf viel größerer Fläche verteilt wird.

Hier noch mal alle Spots im Vergleich zum durchklicken

Ausleuchtung

Die Halogen-Spots werfen das Licht nicht nur nach vorne sondern immer auch etwas nach hinten und damit an die Decke. Auf den Fotos sieht man das gut an den Schatten der Stromdrähte an der Decke. Dies erzeugt einen helleren Eindruckt als beim Licht der LED, die ausschließlich nach vorne strahlen. Tatsächlich sind die Licht-Kegel der LED aber heller als die der Halogen-Spots – mit Ausnahme der Lumitronix.

Auch diese Bilder sind alle mit gleicher Belichtung und gleichem Weißabgleich entstanden. Schön zu sehen sind noch mal die unterschiedlichen Spot-Größen und die Ausleuchtung der Wand.

Lichteindruck

Wie weiter oben schon erwähnt erscheint mir der Samsung-Spot am dichtesten dran am Halogen-Spot. Er wirkt etwas wärmer/gelblicher, vor allem am Spot-Rand, erscheint mir aber ansonsten recht angenehm.

Das Licht des LG- und Lumitronix-Spots erscheint mir kühler und irgendwie unnatürlicher. Ich kann dies noch nicht ganz begründen oder wirklich in Worte fassen. Meine Neugier wird mich hier vermutlich zu weiteren Tests treiben. Wer hier konkrete Vorschläge hat, wie ich das Lichtspektrum und die Lichtwahrnehmung vernünftig testen/analysieren und ggf. sogar im Bild festhalten könnte, der hinterlässt mir bitte einen Kommentar smile

Meiner Frau hatte ich jedenfalls zunächst nichts gesagt und sie um ein Urteil zu den drei Spots gebeten. Alle drei waren installiert und sie zeigte sofort auf das Licht der Samsung als ihr Favorit. Auch meine Lederjacke und die Lederhüte sehen in diesem Licht besser aus als im Licht vom LG- und Lumitronix-Spot.

Wie es weiter geht

Ich habe jetzt weitere Samsung-Spots bestellt um alle 9 Halogen-Spots durch diese LED zu ersetzen. Erst dann werde ich einen endgültigen Eindruck bekommen und ich hoffe, dass dieser weiter so positiv bleiben wird, wie mein erster Eindruck bei diesem Test.

Offenbar sind die LED endlich an einem Punkt angekommen, an dem sie als Ersatz für Halogen und vermutlich auch für Glühbirnen in Frage kommen. Die Lichtqualität scheint mir immer noch schlechter zu sein, weshalb der Austausch wohl immer noch nicht in jedem Bereich empfehlenswert ist. Als Beleuchtung über dem Esstisch empfehle ich weiterhin Glühbirne oder Halogen.

Mein großer Wunsch ist weiterhin ein Ersatz für den Deckenfluter im Wohnzimmer. Hier überlege ich, ob ich mal einen Deckenfluter mit E27-Fassung anschaffe und eine LED dort hinein schraube. Sollte jemand einen hübschen (nicht ultramodernen) Fluter mit 2x E27-Fassungen kennen der auch dimmbar ist, der hinterlässt mir bitte einen Kommentar mit Link smile Ich freu mich darüber.

Ergänzungen

Die ersten Rückfragen trudeln ein und ich möchte einige Dinge direkt im Beitrag beantworten.

Brummen die LED? Nein, ist mir beim recht umfangreichen testen nicht aufgefallen und ich habe echt viel ausprobiert und teils auf der Leiter sehr dicht an den Lampen gestanden.

Sind die LED dimmbar? Nein. Hier die Links zu den technischen Daten der Lampen: LG (hier wird ganz unten der Betrieb am Dimmer untersagt), Samsung (ein klares Nein in den Daten), Lumitronix (ebenfalls ein klares Nein in den Daten).

26 Kommentare zu “LED statt Halogen – endlich ist es soweit

  1. Herwig Henseler

    Ich habe einen Phillips-Spot, der von der Bauform dem Samsung sehr ähnlich sieht. Mir ist aufgefallen, dass er ganz leicht brummt. Im Flur stört das nicht, aber so am Arbeitsplatz würde es mich nerven. Brummen deine LEDs?

    Herwig

    • Ich habe die Lampen mehrfach ein-/aus-/umgesteckt für den Test und mir ist kein Brummen aufgefallen. Es war auch wirklich ruhig im Haus, ich hätte das also bemerken müssen.

  2. Markus Oberhoff

    Ich hatte letzte Woche eine „stylische“ LED-Lampe 30×120 cm, 48 W bestellt, die ivch im Wohnzimmer über dem Sofa platzieren wollte.
    Die Dinger sind so hell, dass wir einen anderen Platz suchen müssen. Das Licht ist aber sehr gleichmäßig.
    Wäre ein ideales Leuchtpult (für alte Dias und Negative) – werde ich mal ausprobieren.

    Frage:
    Hast Du eine Ahnung, ob die LED’s dimmbar sind? Wenn ja, über eine normale Kombination Phasenanschnittsdimmer und dimmbarer Trafo?

  3. Schöner Bericht,
    allerdings hast du kein Wort über die Farbwiedergabewerte deiner eingesetzten Testobjekte geschrieben!
    Ist der nicht angegeben?
    Könntest du den evtl. noch Angeben?

    Die günstigen LED haben nämlich nach meiner Erfahrung den Nachteil, daß kaum ein Farbwiedergabewert von höher als 80 geschafft wird.
    Und alle LED die mehr schaffen, sind preislich in einer anderen Liga!
    Ich stehe in kürze davor, mein neues EFH mit Leuchten auszustatten, und da währen LED natürlich meine erste Wahl.
    Nur Leuchten mit einem Farbwiedergabewert unter 85 möchte ich nicht wirklich in den Wohnräumen haben! Flur und Nebenräume ist weniger das Problem, aber Esszimmer, Wohnzimmer, Küche muß neben der Beleuchtungstärke auch der Farbwiedergabewert berücksichtigt werden!

    Zur Info: Ich habe die letzten 5 Jahre in der Beleuchtungsplanung für die Industrie und Behörden gearbeitet, und zu 90% ist die Ausstattung ist der Einsatz von LED daran gescheitert, daß die Leuchten in den Arbeitsbereichen mit Farbwiedergabewerten von >90 für großflächigen Einsatz um Faktor 3 teurer sind als herkömmliche T5-Energiesparleuchten. Tendenz natürlich fallend, aber immerhin noch eine deutliche Differenz.

    • Ich schrieb, dass ich die Farbwiedergabe schlecht messen/dokumentieren kann.
      Die ra Werte sind bei allen dreien mit 80 angegeben. Aber dieser Wert kann eh getrost vergessen werden, da die Hersteller teils die Leuchtmittel auf den Test hin optimieren. Der Wert ist dann toll, die Farbwiedergabe aber trotzdem Mies.
      Links zu den technischen Daten findest du ganz am Ende vom Bericht in den Ergänzungen.
      Ich werde mal versuchen, ob man mit einer Farbtesttafel etwas sehen kann. Wollte mir eh mal eine anschaffen.

      • Bei Deinem Vergleich hättest Du unseren LED Spot XR50 nehmen sollen.
        Der Vergleich mit unterschiedlichen Abstrahlwinkeln ist sowieso etwas schwierig.
        Diese LED Platinen von uns sind speziell für den Einsatz in Downlight-Leuchten, wo wenig Platz ist, z.B. Möbeleinbauleuchten, in denen oft die Halogenstiftsockellampen ohne Reflektor drin sind.
        Farbwiedergabe haben wir mit 80+ angegeben, d.h. das ist seitens des LED-Herstellers Nichia eine Mindestangabe, gemessen habe ich in der Regel 84 oder 85. Es ist also nicht extra optimiert, sonder sogar tiefgestapelt.

        • Der Filter nach GU5.3 und 20W brachte mir u.a. die getesteten Leuchten.
          Der XR50 ist als 40W-Equivalent angegeben, was für meinen Fall viel zu hell wäre. Ich wollte (und habe) ja 20W Halogenspot ersetzen.
          Dass die Bauform nicht wirklich als Spot-Ersatz gedacht ist, war mir wohl klar und ich habe im Bericht ja auch nichts anderes behauptet. Der weite Abstrahlwinkel kann je nach Anforderung sogar gewünscht und sinnvoll sein – das weiß man aber erst, wenn man es mal ausprobiert :) Ich habe das gute Stück jedenfalls nicht zurück geschickt sondern aufgehoben – man weiß ja nie :)

  4. Hallo Boris,
    wir hatten im Physikpraktikum (damals, im letzten Jahrtausend…) einen relativ einfachen Versuchsaufbau zur Spektralanalyse: Lichtquelle (u.a. eine Kohlenbogenlampe), ein drehbar gelagertes Prisma im Strahlengang, Schirm bzw. Lochblende, dahinter Selenzelle und Drehspulinstrument (genau genommen war noch ein Antrieb für das Prisma sowie ein Verstärker und ein Schreiber dabei…) – das ganze in einem gut abdunkelbaren Raum. Vielleicht lässt sich so etwas mit Fotografen-Hausmitteln improvisieren.

    Ansonsten danke für den Bericht, hat mich auf neue Ideen gebracht.
    Gruß,

    Ronald aus Fürth

  5. Ich habe vor wenigen Monaten auch im Bad meine Halon-Spots durch LEDs ausgetauscht. Inzwischen habe ich dort aber nur noch 2 (von 3) eingebaut, da es sonst zu hell wurde ;)
    Wenn man bedenkt, morgens Licht an und man wird Blind ist nicht gerade ideal.. ;)

    Toller Bericht und Vergleich

    • Hey Sebastian, wenn Du noch weißt, welche LED Du jetzt hast, schreib das doch noch kurz als Ergänzung. Könnte anderen Suchenden helfen :)

  6. Hast Du zufällig auch Erfahrungen mit G4-Halogenlampen in länglicher Form (capsule bulb) gemacht? Ich möchte bei mir zwei austauschen, finde aber keine mit einer äquivalenten Leistung von mehr als 10W, die nicht komplett schlechte Bewertungen z.B. auf Amazon bekommen haben.

  7. Hallo,
    hab grad beim hofer (aldi) einen dimmbaren led spot gekauft also gibts die schon … im bad reingetan und funktioniert perfekt sogar besseres licht als beim normalen hallogenspot. und hab auch eine led gluehbirne die dimmbar ist die funktioniert auch wunderbar.

    • Jep. Dimmbar geht seit einiger Zeit richtig gut. Ich habe inzwischen auch endlich meinen Halogen-Deckenfluter rausgeschmissen und durch einen (selbst entworfenen und vom Tischler gebauten) LED-Fluter ersetzt. 18W statt 200-300W :)

  8. Ich möchte auch mal meine Erfahrungswerte hier posten.

    Im Wohnzimmer habe ich 4stk. Lumixon X-Power 5W Lampen verbaut. SMD Technik mit Linsensystem. 100-120 Grad Abstrahlwinkel und 410Lumen. Sehr gleichmäßige Ausleuchtung mit einer schönen Lichtfarbe. Sie sind mit 15-18€/stk allerdings nicht ganz billig.
    Gibt es als GU10 und GU5,3

    In der Küche habe ich die 7x 20W gegen CLE MasterPower LED 6W 25-40-55° ausgetauscht. Sehen nach Philips Nachbauten aus (Quelle Ebay). Den Abstrahlwinkel kann man verstellen. 335Lumen Lichtstrom. Gibt es als GU10 und GU5,3

    Gruß Frank

  9. Michael vokoun

    Toller Bericht, ich führe auch gerade krieg gegen meine Stromkosten. In meinen Augen ist das Problem die richtige led zu finden.
    Habe 4 billige led für Stück 7 Euro mal aus dem Aldi mit 1,5Watt mitgenommen, war gruselig. Nach langer Suche und diversem ausprobieren habe ich dann philips LEDs mit 5,5 Watt in warmweiss genommen. Da liegt der Anschaffungspreis bei 9,90€

    Frau und Sohn sind sehr zufrieden mit Ausleuchtung und Farbton.
    Und damit habe ich im Haus 34 Spots mit je 30,5 Watt gegen 34 LEDs mit je 6,5 Watt getauscht.
    Laut diversen Rechnern sparen wir bei 2 Stunden Leuchten pro Tag 141€ im Jahr. Bei Investionskosten von 300€

    Naja, Zeit für lesen, ausprobieren und verzweifeln nicht eingerechnet.
    Dazu kommt noch das ich jetzt noch 20 g9 Halogenlampen a 30 Watt tauschen muss.
    Neues Thema, neues probieren, neues verzweifeln…..

  10. marc binder

    besten dank für den test hilft mir beim umrüsten der küchenarbeitsplatzbeleuchtung.
    würde mich wg preis/leistung auch für die samsung entscheiden.

    mfg

  11. H.Boettick

    Hallo,
    habe Halogen 20 W gegen LED GU 4 ausgetauscht.Beim Radio habe ich seitdem starke
    Geräusche.Kann mir einer sagen,wie ich dieses im Griff bekomme?

    Gruß

    Heinz B.

  12. S.Ziegler

    Soweit alles prima… OK.. nicht mehr ganz up to date…

    Ich vermisse aber sehr das Thema Stromquelle… LM Austausch macht bei GU10 ja Sinn. Aber bei allen 12V Varianten MUSS unbedingt der Treiber, also die Stromquelle.. Trafo, Netzteil oder wie man es nennen mag, ersetzt werden.

    Das könnte auch ein Grund für das oben genannte Brummen sein. Ein elektronisches Netzteil arbeitet nach dem Tausch vielleicht unterhalb seiner Mindestlast, ein Trafo ist auch überdimensioniert. Das ist zum einen wenig sinnvoll, wenn ich Strom sparen möchte und kann zudem die Lebensdauer der LED ganz erheblich verkürzen. Wobei dann der Spareffekt vernichtet wird.

  13. Pingback: Unter wenig Strom – dominic-hallau.de

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