Hörsturz – Mein Protokoll

Aufwachen und feststellen, dass die ganze akustische Wahrnehmung irgendwie komplett falsch ist – Das habe ich erlebt, es steigerte sich bis zur einseitigen Taubheit und ich wünsche das niemanden.

Dieser Beitrag soll dazu dienen, andere Betroffene zu informieren. Was ist ein Hörsturz, wie lief das bei mir ab, wie ging ich mit der Panik um. Inzwischen ist mein Hörvermögen messbar wiederhergestellt – auch wenn es sich nicht so anfühlt.

Wenn Du also gerade eine deutliche Einschränkung im Hören verspürst und diesen Beitrag gefunden hast – Lies ihn durch und hoffentlich hilft er Dir bei der Bewältigung dieser extrem unangenehmen Situation – denn egal wie man sehr sich anstrengt, man kann dieses Erlebnis niemandem beschreiben, der es nicht selbst erlebt hat.

Dienstag, 4.12.2018 – Was ist das?

Ich wachte Morgens ganz normal auf aber nichts war mehr normal. Ich hatte einen recht lauten, anhaltenden Ton auf dem Linken Ohr und irgendwie war die ganze Raumakustik kaputt. Der Raumklang, der Schall von den Wänden beim Sprechen fiel mir plötzlich sehr bewusst auf, meine Stimme klang für mich komplett falsch. Was war hier los?

Der Dauerton verstummte nach ein paar Minuten und es blieb die kaputte Akustik. Erst fühlte es sich so an, als hätte ich Wasser im rechten Ohr weil es rechts so dumpf klang. Es dauerte einen Moment bis ich realisierte: Rechts war alles in Ordnung – Links fehlten die tiefen Frequenzen! Scheiße, Anflug von Panik, so etwas kannte ich nicht.

Ich suchte im App-Store nach einem Hörtest, lud mir den Mimi Hearing Test und teste was los war – Meine Wahrnehmung wurde bestätigt

iOS-Hörtest zeigt: Tiefe Frequenzen sind links stark abgesenkt.

Bitte immer bedenken: So eine Hörtest-App kann medizinisch nicht korrekt sein wenn nicht kalibrierte Kopfhörer verwendet werden. Darauf weist die App auch hin. Ich nutzte einen Bose QC35 II und war dennoch erstaunt, wie sehr sich das Ergebnis mit den Messungen beim HNO deckten.

Wichtig: Diese Selbsttests sind nicht zu empfehlen! Mehrere Ärzte und Akustik-Techniker rieten mir davon ab. Man schafft sich selbst ein Bio-Feedback und das kann durchaus zusätzliche Panik bedeuten. Ich selbst bin Nerd, kenne mich sehr gut mit Audio aus und ich bin es gewohnt mich selbst zu messen (siehe Ernährungsumstellung, Gewichtsverlust, etc.). Aber selbst ich habe irgendwann nur noch wöchentlich gemessen… Wenn Du nicht so drauf bist, dann lass es lieber und konzentriere Dich auf andere Dinge – lesen, malen, spazieren gehen…

Waschen, anziehen, dann hatte der Hausarzt geöffnet. Direkt angerufen und angemeldet, denn: Mit so etwas ist nicht zu spaßen! Wenn Du so etwas bemerkst, dann lass es direkt untersuchen!

Der Hausarzt hat mich dann komplett durchgecheckt. Es gibt diverse Ursachen für eine Höreinschränkung. So machte ich diverse Tests mit. Blutsauerstoff, EKG, Puls, alles tipp topp. Lungenvolumen sehr gut. Ohren frei. Per Ultraschall wurden die Arterien am Hals zum Kopf geprüft – Alles gut, auch dort, wo sie sich teilen, war alles in Ordnung. Blut wurde abgenommen für eine Untersuchung. Fazit bisher: Körperlich alles in Ordnung.

Also ab zum HNO – Hals-Nasen-Ohrenarzt. Ich bekam direkt eine Überweisung und ging sofort hin.

Offensichtliche Prüfung ergab keine äußerlichen Probleme, die Ohren waren frei und nicht entzündet. Ein Hörtest ergab dann ein recht eindeutiges Bild: Hörsturz, Verlust tiefer Frequenzen auf dem linken Ohr.

Interessant übrigens, wie man das messen kann. Der Hörtest lief in zwei Schritten. Erst mit Kopfhörer jeweils links und rechts verschiedene Frequenzen und ansagen, wann man sie hört. Dann bekam ich einen … Körperschall-Dings auf den Knochen hinterm Ohr und auch hier wurde ermittelt, wann ich welche Frequenzen hören konnte. Wenn die Kurven beider Messungen gleich sind, deutet das wohl auf ein Problem im Innenohr hin – Hörsturz. Außerdem wurde noch eine Stimmgabel angeschlagen und an verschiedenen Punkten am Kopf angesetzt worauf ich sagen sollte, auf welche Seite ich den Ton höre.

Ich wurde erstmal krank geschrieben und bekam ein Medikament um die Durchblutung anzuregen.

Man kann bei einem Hörsturz nicht klar sagen, was die Ursache ist. Es kann eine Durchblutungsstörung sein, es kann eine Entzündung im Innenohr sein, es kann eine Verstopfung und somit eine Unterversorgung mit Blut sein, es kann auch ein (gutartiger) Tumor sein der auf das Innenohr drückt… keine Panik! Kann man alles in den Griff bekommen. Oft soll Stress der Auslöser sein – auch der Stress, den man selbst vielleicht gar nicht als solchen wahrnimmt.

Das übliche Vorgehen ist aktuell eine Behandlung mit Medikamenten und, wenn nichts anschlägt und sich nichts ändert, eine Untersuchung im MRT – Das macht man wohl erst als letztes, weil es eine zusätzliche psychische und akustische Belastung ist.

Und Ruhe sollte ich finden. Keine laute Musik, keine Termine. Viel schlafen, ausruhen, entspannen. Ich nahm also Tabletten und wartete… und versuchte ruhig zu bleiben.

Wie sollte ich ruhig bleiben?

Ich sprach mit verschiedenen Leuten, die so etwas schon mal hatten. Panik ist normal! Trotzdem soll man sich beruhigen, “runter kommen”, ausruhen. Ich schaltete also meine Computer ab, blieb zu Hause, döste viel auf dem Sofa und las endlich ein Buch zu Ende, dass seit Jahren auf dem Nachttisch lag. Lesen in absolut ruhiger Umgebung half mir. Je stiller es war, desto weniger bemerkte ich die Klangunterschiede und das Lesen lenkte mich etwas ab.

Mittwoch / Donnerstag, 5./6.12.2018 – Es wird besser

Mit einer iOS-App und meinen Over-Ear-Kopfhörern testete ich mich selbst und bestätigte meine Wahrnehmung: Die Bässe waren immer noch leiser aber es wurde besser… Puh

Am nächsten Tag kamen die tiefen Töne links wieder etwas zurück

Die Blutuntersuchung vom Hausarzt war durch und ergab keine Auffälligkeiten.

Freitag, 7.12.2018 – Schon wieder ein anderer Klang, was ist los?

Ich wachte auf und schon wieder war der Klang ein anderer. Irgendwie verschoben, Mist, wurde es schlechter? Oder einfach nur anders? Ich startete meinen Hörtest noch bevor ich zum HNO-Termin fuhr, den ich Heute ohnehin hatte.

Meine Messung deckte sich mit der vom HNO: Die Bässe waren ähnlich wie am Vortag, aber alle anderen Frequenzen gingen runter auf dasselbe Niveau! Ich hörte also links ein durchgängiges Spektrum aber alles gleichmäßig leiser. Sehr merkwürdiges Gefühl.

Die Bässe blieben etwas schlechter aber nun folgte das komplette Spektrum

An diesem Freitag wollte ich mit Tanja zur Pferd&Jagd Messe nach Hannover. Ich fragte die HNO, ob ich das machen könnte. Wir hatten uns sehr darauf gefreut und irgendwie wäre es Stress gewesen, diesen gemeinsamen Termin abzusagen. Es gab keine Einwände, wenn ich meine Ohren schützen würde, ich sollte einfach laute Musik meiden. Kein Problem, ich habe guten Ohrschutz immer dabei (Empfehlung: SonicShop – Ich habe noch alte MusicSafe, denke aber über neue nach) also ab zur Messe.

Der Messebesuch mit dem Ohrenschutz war extrem angenehm. Ich konnte Vorträgen über die Lautsprecher besser folgen als Leute ohne Schutz smile

Als ich Abends wieder zu Hause war bemerkte ich aber, dass es Links doch leiser geworden war…

Samstag, 8.12.2018 – Scheiße, Panik

Ich wachte auf, Akustik komplett im Arsch. Alles kaputt. Ich hörte es kaum, wenn ich mein linkes Ohr berührte. Links alles irgendwie weg, gefühlt war links nichts mehr da. Panik! Wochenende, HNO nicht verfügbar, Notaufnahme in Northeim angerufen, kein Spezialist vor Ort und in Göttingen erst ab 11 Uhr.

Ich nahm meinen Hörtest und wurde bestätigt. Links extrem wenig, die Kopfhörer schafften es kaum mir etwas hörbar zu machen. PANIK.

-40dB und weniger in manchen Frequenzen. Das fühlte sich beinahe taub auf einem Ohr an…

Ich rief im Klinikum Göttingen an. Dann fuhr mich Tanja hin und ich wartete auf den HNO. Der ließ sich die Historie erzählen, er kannte meine HNO, dann machte er einen “improvisierten” Hörtest mit mir, der meine eigene Messung bestätigte.

Ich hatte für den kommenden Dienstag einen HNO-Termin und die Ärztin hätte mich dann auf Kortison umgestellt, so hatten wir das besprochen. Der HNO im Klinikum beschloss dann, sofort umzustellen. Ich bekam ein Rezept und eine Anleitung für die hochdosierte Kortisonbehandlung.

In meinem Fall ging es mit 250mg am Tag los. Wichtig ist es, Kortison über einen gewissen Zeitraum langsam wieder abzusetzen, damit der Körper es wieder selbst produziert – womit er nämlich aufhört, wenn man es in solchen Mengen von Außen zuführt. 

Toll. 5 Tabletten zum Frühstück, eine Magentablette zum Abendbrot. Aber mir war alles egal, wenn es nur die Chance auf Hören gab.

In der gesamten nächsten Zeit hatte ich übrigens ein sehr lautes Störgeräusch auf dem linken Ohr. Anfänglich nur ein sehr hohes Rauschen/Zirpen, inzwischen aber auch tiefes Rauschen, wie so ein Durchblutungsrauschen, wie wenn man sich eine Muschel ans Ohr hält, nur intensiver, voller. Dazwischen immer wieder einzelne, metallische Klänge, einzelne Töne, mal in Oktavenabständen, mal in Terzen, sehr musikalisch und ich fing irgendwann mich zu freuen, wenn mir mein Ohr wieder eine “Melodie” spielte – Ich sagte mir: Wenn das Ohr noch Töne machen kann, dann wird es hoffentlich auch wieder Töne von Außen zulassen.

Montag, 10.12.2018 – links Taub,Nichts mehr, Hilfe

Am Montag war mir klar, wie viel ich am Samstag doch noch entfernt wahrnehmen konnte denn jetzt klang alles, als ob man einen Kopfhörer aufsetzt und den Balance-Regler hart auf rechts dreht. Und zwar nicht nur das, was von außen kommt sondern auch meine eigene Stimme. Ich hörte meine Schritte nicht mehr über den Körperschall, ich hörte mein Kauen beim Essen kaum noch.

Und jetzt versuch mal ruhig dabei zu bleiben!

Ich zog den Termin vor und fuhr schon heute zum HNO. Der Hörtest ergab: Ich war links nahezu taub. Fast durchgehend -80dB bis -100dB. Kann man schwer beschreiben. Ich konnte mich am und im Ohr kratzen und hörte es nicht! Ich konnte Wasser ins Ohr laufen lassen und hörte es nicht. Nur wenn ich das Ohr richtig doll und schnell zudrückte, hörte ich ganz leise, ganz entfernt diesen sehr tiefen “Fump”-Ton. Hielt ich das linke Ohr zu und sprach, hörte ich nichts – NICHTS von mir auf dem linken Ohr.

Das rechte Diagramm zeigt das linke Ohr, die dicke, untere Linie ist die vom 10.12. Das war jetzt wirklich nahe an der Taubheit links.

Meine HNO versuchte mich zu beruhigen und meinte, ich hätte ja gerade mit dem Kortisonschema angefangen und wir müssten dem jetzt Zeit geben. Puh, es gab noch Chancen.

Es trudelten inzwischen mehr Erfahrungsberichte aus meinem Umfeld ein. Wahnsinn wie viele Menschen so etwas schon mal hatten – auch mehrfach! Ich lernte: Bei einigen hat es 6-8 Wochen gedauert bis es tatsächlich wieder komplett weg war – also weg im Sinne von wieder richtig hören können. Klingt blöd aber so etwas half mir mich zu beruhigen. Zeit… es braucht Zeit… 

Ich bestellte mehr Bücher, meine Krankschreibung wurde verlängert, ich lag viel zu Hause, las, trank viel Wasser (wie immer) und Tee, aß Mandarinen weil mich das Schälen und die Langsamkeit entspannten. Ich stellte viele Notifications vom iPhone ab, fing an Themenfilter für meinen Twitter-Client einzurichten – alle Stichworte unterdrücken, die mich ohnehin nur aufregen… und ich wartete

Freitag, 14.12.2018 – HNO Termin, ich höre wieder hohe Frequenzen

Zum Ende der Woche fiel mir auf, dass sehr hohe Frequenzen wieder von links zu kommen schienen. Klappern vom Geschirr, das Aufziehen von Gardinen, Wasserplätschern, Knistern von diesen harten Plastiktüten in denen Süßigkeiten vom Bäcker verpackt sind… Aber nur die Obertöne, die richtig fiesen Frequenzen.

Am Freitag hatte ich einen HNO-Termin und der Hörtest ergab, dass links immer noch wenig ankam aber schon mehr als beim letzten Mal! Ich war nicht mehr bei -80dB sondern eher um -40dB bis -60dB, also vergleichbar mit dem Panik-Samstag im Klinikum Göttingen, nur über andere Frequenzen verteilt.

Rechtes Diagram zeigt das linke Ohr. Die dicke, schwarze Linie ist die aktuelle Messung. Deutliche Verbesserung

Interessanterweise war dieses Stadium sehr unangenehm weil ich die Obertöne von Stimmen, die über die Wände von Zimmern reflektierten extrem gut wahrnehmen konnte und das eher einem fiesen Zischen gleich kam. Aber hey, ich hörte überhaupt mal wieder was links und das fand ich gut!

Dienstag, 18.12.2018 – Es geht aufwärts, ich weine fast vor Freude

Übers Wochenende bemerkte ich, dass ich mehr vom Wasserplätschern hörte. Das Piepen vom Wasserkocher war zwar stark verzerrt aber ich hörte es eindeutig auch links. Überhaupt waren viele Frequenzen wirklich verzerrt, sie schienen zu “schreien” und unsauber zu sein. Ich musste Tanja immer wieder erinnern bitte leise zu sprechen, weil ich links einen unfassbar unausgeglichenen Frequenzbereich hörte und vieles irgendwie zu übersteuern schien.

Ich startete meinen Hörtest und freute mich: Relativ durchgängiges Frequenzspektrum aber alles noch leicht abgesenkt – die Verzerrungen kann so ein Hörtest nicht ermitteln aber – JA – Ich war glücklich, wirklich, richtig glücklich! Ich war soweit, mich mit diesem Zustand abzufinden.

Da war es wieder, das durchgehende Spektrum aber alles leiser als normal. Egal, ich freute mich riesig!

Donnerstag, 27.12.2018 – HNO Termin

In den letzten Tagen war meine Wahrnehmung links immer besser. Immer noch irgendwie gehemmt, es fühlte sich draußen, beim Rauschen von Straßenverkehr und Wind, immer noch so an, als hätte ich irgendwie Druck auf dem Ohr aber ich hörte auch leise Töne wieder.

Der HNO-Termin bestätigte dies: Der Hörtest ergab ein gutes Hörvermögen auf beiden Seiten. Sehr hohe Frequenzen sind altersbedingt abgesenkt – Links etwas mehr als rechts aber ob das auch vorher so war, weiß ich mangels Test nicht.

Komisch. Laut Test also alles wieder in Butter – nach meiner eigenen Wahrnehmung aber irgendwie nicht.

Das wiederum sei durchaus normal, erklärte mir meine HNO. Sie verglich es mit einer normalen Wunde bei der eine Narbe sichtbar bleiben kann. So kann es sich auf dem Ohr eben auch anfühlen oder anhören.

Ich habe auch weiterhin ein hohes Rauschen/Zirpen auf dem linken Ohr, das Ohr ist noch empfindlicher was ich bei längeren Gesprächen oder beim Fernsehen bemerke. Ich muss mich also noch weiter schonen.

Dennoch gab es das OK um ab Januar wieder arbeiten gehen zu können – Ich freute mich riesig darüber, ehrlich smile

Mein eigener Test deckte sich mit dem vom HNO – linkes Ohr hatte jetzt wieder gutes Hörvermögen aber Absenkungen im hohen Bereich – was auch altersbedingt kommen kann.

Du bist betroffen? Ruh Dich aus und – Gute Besserung!

  1. Nimm es nicht auf die leichte Schulter. Geh zum Arzt und lass Dich untersuchen damit alles äußerliche und körperliche schon mal ausgeschlossen werden kann. Das ist nicht nur wichtig sondern half mir auch dabei, mich immer wieder zu beruhigen.
  2. Nimm den Rat ernst und ruh Dich aus. Computer aus, schlafen oder, wenn Du die Möglichkeit hast, spazieren gehen im Wald oder wo es wirklich leise ist, damit Du den akustischen Unterschied nicht ständig bemerkst. Frische Luft, leichte Bewegung, in die Ferne sehen – hilft alles beim ruhiger werden
  3. Es ist medizinisch weiter unklar, ob Medikamente helfen oder ob es auch ohne über die Zeit besser geworden wäre. Berate Dich mit deinem Arzt für Deine Situation und dann handele danach. Bei manchen hat Kortison geholfen, bei manchen Infusionen, bei anderen Spritzen direkt durchs Trommelfell ins Ohr, wieder andere haben eine Sauerstoffbehandlung im Drucktank gemacht… es gibt zig Möglichkeiten und keine verspricht schnellen Erfolg. Mir schilderten drei Ärzte unabhängig voneinander, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit einfach die Zeit und Ruhe hilft, dass der Körper sich selbst repariert. Kortison hilft, um Entzündungen und Schwellungen abzubauen, ob das jetzt bei mir geholfen hat oder die Zeit? Mir egal!
  4. Gib dem ganzen Zeit! Einige schilderten mir, dass nach wenigen Tagen alles wieder normal war, andere erzählten, dass es 6-8 Wochen dauerte. Und übrigens bedeutet das nicht, dass es über den ganzen Zeitraum langsam besser würde, nein, es kann durchaus Wochenlang gleichbleibend schlecht sein und dann, plötzlich, in wenigen Tagen besser werden. Also keine Panik! Schnapp Dir Bücher und geh immer wieder an die frische Luft. Fang an zu zeichnen oder zu malen…

Ich drücke Dir die Daumen!

7 Kommentare zu “Hörsturz – Mein Protokoll

  1. Hallo Boris,

    ich freue mich echt, dass es Dir wieder besser geht….ja, der Körper…solange alles funktioniert nimmt man ihn gar nicht war….wehe aber, wenn er ’ne Fehlfunktion hat….
    Ich habe das mit dem Hörsturz auch schon erlebt…Gott sei Dank nicht so krass.
    Ab einem gewissen Alter ( wir sind glaube ich fast gleich alt…sorry…..jung) kommen halt die Problemchen….
    Egal….ich wünsche Dir jedenfalls für die Zukunft alles Gute und das der Hörsturz ein einmaliges Ereignis bleibt. (….denk mal an Chris Stimmverlust….habe ich such schon durch…das ist erst ’n Mist…)
    Also vorwärts schauen und 3,2,1…Happy älterwerden

  2. Wahnsinn. Sehr gut beschrieben. Ich drücke dir alle Daumen.

  3. Markus Nolte

    Super geschrieben! Freut mich, dass es Dir wieder besser geht. Mich hätte das ganze auch ganz schön in Panik versetzt. Liebe Grüße!

  4. Von ganzem Herzen alles alles Gute. Du und Chris bereichern (fast) jede Woche mein Leben für eine gute Stunde und dein Text gibt einen da schon zu denken. Hörsturz hatte ich noch nie, ich bin vor einigen Jahren mal mit einer akuten Harnwegsinfektion ins Krankenhaus eingeliefert worden, was absolut ungewöhnlich für einen Mann ist, vor allem in der Tragweite. Und niemand wusste, wo das herkommt und es klingt seltsam, aber es ist unglaublich wie erleichtert man plötzlich sein kann, wenn ein einfacher Toilettgang plötzlich möglich ist, weil er zuvor Tagelang nicht möglich war und man einen Katheter hatte. Ich kann deine Panik also in dieser Hinsicht nachvollziehen.
    Nochmals alles Gute, gönne dir Ruhe und wenn dir irgendwas einfällt was ich oder generell deine Hörer für dich tun können, mach einfach einen Aufruf. Ich folge dem gerne. Wie gesagt, du hast uns mit einer Stimme so viel gegeben, da geb ich gerne was zurück.

  5. marcus (furydepp)

    Hey, lieber Boris,

    ich wünsche Dir gute Besserung und danke Dir für den tollen Artikel!!! Danke Dir und nimm Dir auch die Zeit die es braucht…

  6. Nicht nur unsere Gesundheit ist selbstverständlich – auch der wöchentliche Happy-Shooting-Podcast nicht. Wir werden ihn in Zukunft noch mehr schätzen!
    Lieber Boris, eine möglichst flotte und vollständige Gesundung wünscht Dir:

    Paul

  7. sehr schöner Artikel meine stimme hast du definitiv ich will dich unterstützen denn sowas muss einfach unterstützt werden ich wünsche dir eine gute Genesung und freue ich wieer von dir zu hören

    MFG

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