Rückblick – 3-Teiler zum Thema Podcasting mit CubeAudio

Ist das schon wieder so lange her? 2011 war ich zu Gast im CubeAudio-Tonstudio. Götz, Markus und ich produzierten damals eine dreiteilige Video-Serie zum Thema Podcasting. Hardware – also Mikrofon, Vorverstärker, und was so dazu gehört, wie man das ganze vernünftig aufbaut und verwendet und wie man die Aufnahmen anschließend vernünftig klingen lässt.

Das war eine tolle Zeit damals. Übrigens: Das Mikro, den Mikrofonständer, die Spinne und den Plopp-Schutz habe ich noch immer und auch Mirko, das Mikro-Schaf, war damals schon dabei bigsmile

Spoiler: In den Videos seht Ihr mich vor meiner Ernährungsumstellung

Es ist schon beeindruckend, wie sich die Technik seit 2011 weiterentwickelt hat. Damals wurde mit einer DV-Kamera immerhin schon digital aber trotzdem auf Band gefilmt. Der Import dauerte seine Zeit und über HD oder gar FullHD brauchte man auch nicht wirklich nachdenken – zu viele Daten, zu schwache Computer, zu dünne Internetleitungen und überhaupt, welcher Zuschauer wollte schon so große Videos laden? smile

Auf der anderen Seite ist die Technik zum Podcasten genau dieselbe geblieben. Das Mikrofon nutze ich noch immer, genau so wie im Video zu sehen. Das M-Audio-Interface ist inzwischen gegen ein Gerät von RME (Fireface UC) getauscht. Als mobiler Recorder dient schon länger ein Zoom H2 (ich denke immer wieder über den Nachfolger H2N nach, der weniger anfällig für Handy-Brummen sein soll) und immer häufiger direkt ein iPhone.

Inzwischen gibt es auch tolle Entwicklungen und Dienstleistungen rund um das Audio-Thema. So werden die Aufnahmen mit Hilfe von Auphonic auf einheitliche Lautheit gebracht und klanglich verbessert. Kapitelmarken können mit Reaper (während der Aufnahme shift+m drücken) angelegt, exportiert und ebenfalls mit Auphonic in die Audiodatei eingebettet werden. Der Podlove-Player zeigt die Kapitelmarken im WordPress-Blog an, weil Auphonic neben der Audiodatei auch eine kompatible JSON-Kapitel auswerfen kann. Alles Dinge, die es für Produzenten und Hörer einfacher und bequemer machen.

Meine damalige Empfehlung für einen Podcast-Anbieter nehme ich allerdings zurück. Setzt Euch lieber mit dem Thema auseinander und erzeugt Euren eigenen RSS-Feed auf einem Server, oder von gemietetem Webspace unter Eurer Kontrolle. Den empfohlenen Anbieter von damals gibt es schon lange nicht mehr und alle Links laufen ins Leere. Mit eigener Domain habt Ihr mehr Kontrolle und könnt den Feed solange am Laufen halten wie Ihr mögt.

Hier nun der Dreiteiler, der im Studio von CubeAudio in Göttingen entstanden ist.

Teil 1 – Technik

Teil 2 – Aufnahme

Teil 3 – Bearbeitung

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