Der Weg zum PowerBook war lang…

Lange hatte ich überlegt, ob ich mir für meine „Kreativen Tätigkeiten“ einen zweiten PC kaufen sollte. Ich wollte einfach Softwareentwicklung und Spaß nicht mehr auf einer Maschine haben – zu viel Risiko, dass man sich was „kaputt spielt“.
Ich war schon kurz vor’m Kauf eines 3GHz PC und dann sagte mir Jemand: „Hey, guck Dir doch mal einen Mac an!“. Naja, warum nicht. Schließlich gab es endlich auch in Göttingen einen kleinen Mac-Händler wo man sich die Geräte mal angucken und auch vorführen lassen kann. Vorher natürlich im Internet geguckt, in Foren gelesen und und und.
Mein Fazit schon vor einer Besichtigung: Beeindruckend! Gar nicht mehr bieder. OS-X ist sogar etwas stylisher als WindowsXP, fand ich.

Beim Händler konnte ich die Produktpalette sehen. Vom 12″ iBook bis zum Dual-G5 PowerMac.

Was wollte ich eigentlich tun mit dem Gerät?
Gute Frage. Wie schon gesagt wollte ich alle „Spaß-Sachen“ runter von meinem Entwickler-PC haben. Da wäre:

  • Musik verwalten/abspielen/mit iPod synchronisieren
  • Bilder verwalten (von Feiern, Urlaub, etc.)
  • Musik machen (Keyboard, Gitarre, Gesang)
  • DTP (Glückwunschkarten, Hochzeitszeitungen, etc.)
  • vielleicht mal einen Brief schreiben für die Verwandschaft
  • Surfen und E-Mail sollte auch gehen

Da das ganze nicht zu teuer werden sollte schaute ich mir zunächst mal einen iMac 17″ an. Fand ich schon sehr schick. Alles in einem schmalen Gerät. Nett.

Aber irgendwie ist der 20″ iMac noch schöner bigsmile viel besseres Display. Aber auch ganz schön teuer.

Ich war schon fast bereit für einen 17″ iMac, da musste ich von lauten Lüftern lesen. Und ein Test beim Händler bestätigte meine Befürchtungen. Ich wollte eigentlich was leises haben.
Das war übrigens auch ein Grund, warum ich überhaupt mit gucken anfing. Ich bekam in der Firma einen 3GHz P4 und HIMMEL waren die Lüfter laut. Da musste erst gebastelt werden und noch immer ist die Kiste lauter als sie sein sollte… bitter. Sowas wollte ich zu Hause nicht haben.

Also doch den 20″ iMac. Ich fing mit sparen an.

Doch dann überlegte ich, dass ich im Wohnzimmer auch gerne mal surfe, oder auf dem Balkon. Und wenn ich schon Fotos da drauf habe, dann möchte ich die vielleicht auch mal mit zu Freunden nehmen um sie dort vorzuführen.
Hm… also doch ein Notebook von Apple?

Wie der Zufall es so will brauchte in meiner Bekanntschaft just ein Notebook für eine Diplomarbeit (also zum schreiben derselben). Ich wurde gefragt, ob ein 800,- Euro Notebook nicht reichen würde. Nun, solche Geräte kann ich mit ruhigem Gewissen nicht empfehlen aus vielen Gründen. Also schlug ich vor, dass ein iBook in Betracht gezogen werden könnte. Sie schaute es sich an und war ganz angetan davon. Schnell war ein iBook 14″ bestellt und es war auch bald da. Ich gab meine erste Einweisung in einen Mac ohne je an einem länger gearbeitet zu haben – und zwar erfolgreich

Nun war es klar: ich brauchte ein iBook. Allerdings für mich ein 12″. Auflösung reicht mir „unterwegs“ und ich spare so etwas Platz.

ABER: ich wollte ja auch Musik machen und vielleicht auch mal eine DVD mit Urlaubsvideos erstellen. Die iBooks haben aber keinen DVD-Brenner (bzw. nur im 14″ Gerät möglich) und sind etwas langsamer als die PowerBooks.
Außerdem sind die PowerBooks aus Aluminium wink

naja… und so wurde es angeschafft:
Ein PowerBook 12″, 1,5GHz, 768 MB, Superdrive (DVD-Brenner)

Ich habe es bisher nicht bereut. In den folgenden Artikeln werde ich das Gerät näher vorstellen und ein paar Tipps zusammenschreiben die ich bei meinen ersten Gehversuchen gesammelt habe.

1 Kommentar zu “Der Weg zum PowerBook war lang…

  1. Gute Anschaffung!!
    Ich komme ursprünglich aus Göttingen.

    Annette Strauch, Wales, GB

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