Neuer Kopfhörer für mein Studio – AKG, Beyerdynamic, Bowers & Wilkins

Alleine einen Podcast aufzunehmen ist im Grunde sehr einfach: Mikrofon, Kopfhörer, Aufnahmesoftware. Aufwendiger wird es, wenn man über das Internet mit einem Gesprächspartner verbunden ist und so gemeinsam Podcasts aufnimmt.

Ich möchte jetzt nicht auf die technischen Details eingehen sondern ein Problem isolieren: Übersprechen! So nennt man das, wenn das Audiosignal der Kopfhörer so laut ist, dass es wiederum vom Mikrofon aufgenommen wird.

Der entfernte Sprecher schickt mir also seine Stimme über das Internet. Ich höre diese auf den Kopfhörern. Lassen diese Kopfhörer den Schall nach außen dringen, geht das Signal über mein Mikrofon wieder zurück zum entfernten Sprecher wo dieser es mit einer leichten Verzögerung auf seine Ohren bekommt. Auch wenn das Signal nur leise ist, kann das sehr störend beim Reden sein.

Meine alten AKG K240 DF haben genau dieses Problem, sie sind offen konstruiert, lassen also absichtlich Schall nach außen. Das musste ich jetzt mal abstellen. Ich bestellte mir online zwei geschlossene Kopfhörer: Einen Beyerdynamic DT 770 PRO und einen Bowers & Wilkins P7. Zum Vergleich nahm ich auch meinen Bose QC35 über Kabel, passiv und aktiv – Ich testete sie ausgiebig in meinem Setup und es kam wie es kommen musste…

Warum gerade jetzt

Nun nehmen Chris und ich den Happy-Shooting-Podcast seit 2006 auf und bisher hatte ich kein Problem mit Übersprechen. Warum jetzt? Weil sich unser Setup in einem entscheidenden Punkt geändert hat: Studio-Link.

Früher waren wir über Skype miteinander verbunden. Da die Audioqualität über Skype so schlecht war, dass wir das niemandem zumuten wollten, nahm jeder lokal seine eigene Spur auf und ich führte diese dann manuell zusammen. Übersprechen gab es nicht, weil Skype eine eingebaute Echo-Unterdrückung hatte.

Dann wechselten wir zu Mumble. Dank Opus-Codec war die Sprachqualität auch bei meiner damaligen DSL-1000-Leitung wirklich gut, gut genug, um Chris‘ Stimme auf diesem Weg direkt aufzunehmen. Das sparte viel Zeit und Arbeit. Übersprechen gab es nicht, vermutlich weil der Mumble-Client ebenfalls eine Echo-Unterdrückung oder ein Gate hatte.

Nun wechselten wir auf Studio-Link um miteinander zu sprechen. Die Sprachqualität war nochmal besser, die Übertragung erfolgte in Stereo – so konnte unser Live-Stream jetzt ebenfalls in Stereo laufen – und es gab ein paar andere Vorteile die jetzt zu weit führen würden. Nun hatte ich aber das Übersprech-Problem – Ziemlich sicher, weil der Studio-Link-Client eben keine Echounterdrückung hatte… vielleicht um keine Audio-Qualität einzubüßen? Vielleicht auch, weil es noch Beta war wink

Egal warum, jetzt trat das Problem auf und musste abgestellt werden. Möglichkeiten gab es mehrere und die Basis war auf jeden Fall ein geschlossener Kopfhörer… Es war ohnehin mal ein neuer fällig smile

AKG K240 DF

Mein alter AKG K240DF, im Hintergrund die neuen Kandidaten von Beyerdynamic und Bowers & Wilkins

Bauform: Over-Ear, offen, 600 Ohm. Mein altes Schätzchen. Diesen, damals für mich sündhaft teuren Kopfhörer habe ich mir in meiner Jugendzeit gegönnt. Es muss Anfang der 1990er Jahre gewesen sein – Ich hatte schon einen Führerschein, ich hatte meinen ersten Job, wohnte noch zu Hause und nutzte die ersten Gehälter, um mein Hifi-Setup aufzubauen. Hifi-Module, zwei geniale Boxen von Lynn – sind heute noch im Einsatz – und eben dieser AKG K240 DF Studio-Monitor Kopfhörer.

Der klang einfach unfassbar gut im Vergleich mit vielen anderen Kopfhörern damals. Sehr neutral, kaum gefärbter Sound, perfekt zum Mixen von Musik, was ich damals auch tat, und sehr genussvoll beim Hören von Musik von Klassik bis Rock.

Es sind allerdings offene Kopfhörer, der Schall dringt also ganz bewusst nach außen und Umgebungsgeräusche dringen nach innen. Offene Kopfhörer haben in der Regel ein sehr schönes Klangbild, alles wirkt klar, differenziert aber weich ohne zu viel Druck, man hat das Gefühl eines weiten, eben eines offenen Klangs.

Mit den Jahren ließ die Spannkraft des Bügels nach und der Kopfhörer rutschte immer weiter nach unten – Ich habe keinen Kaufbeleg mehr, die dürften aber schon über 25 Jahre bei mir im Einsatz gewesen sein, da meckere ich nicht smile

Meine Ohren müssen gewachsen sein, denn seit einiger Zeit drücken die Polster leicht auf die Ohren, obwohl es Over-Ears sein sollten – trotz weicher Lederpolster, nach über zwei Stunden wurde es unangenehm. Dennoch waren dies verdammt gute Kopfhörer und daran mussten sich die Alternativen messen.

Beyerdynamic DT 770 PRO

Links der alte AKG K240DF, rechts der Beyerdynamic DT 770 PRO

Bauform: Over-Ear, geschlossen, 118€. Ich fing gar nicht erst mit billigen Kopfhörern an sondern blieb meinem Übermut bei diesem Thema treu smile Ich suchte und fand immer wieder die Empfehlung zu Beyerdynamic und fast immer war es der DT 770 PRO. Diesen gab es in verschiedenen Ausführungen – Unterschiede waren das mitgelieferte Kabel und die Impedanz von 32 Ohm bis 250 Ohm. Ich entschied mich für die 80 Ohm Version, die mit einem langen 3m Kabel kam. Der Stecker war eine 3,5mm Stereo-Klinke, ein mitgelieferter 6,3mm Klinken-Adapter konnte aufgeschraubt werden.

Beyerdynamic DT 770 PRO in der 80 Ohm Variante. Das 3m Kabel hat eine 3,5mm Klinke, ein schraubbarer 6,3mm Adapter wird mitgeliefert

Im Karton lag außerdem ein Transportbeutel – warum, habe ich aber nicht wirklich verstanden. Der DT770 PRO lässt sich nicht zusammenlegen, er ist kein Kopfhörer für unterwegs. Der Beutel ist dementsprechend einfach ein großer Sack mit Kordel. Man kann den Kopfhörer irgendwie hineinschieben, das Kabel hinterher stopfen und gut ist. Das fühlt sich nicht wertig an, sieht nicht wertig aus, ist meiner Meinung nach bei diesem Produkt aber auch völlig überflüssig – Dieses Stück gehört eher auf einen Kunstkopf gesetzt oder noch besser auf einen vernünftigen Ständer gehängt.

Ich setzte ihn auf und – Boah ist der bequem! Der Bügel oben so weich, dass ich ihn kaum spüren konnte. Die Ohrpolster superweich. Die Öffnung der Polster groß und tief genug, dass meine Ohrläppchen nicht gedrückt wurden. Traumhaft.

Den Klang bezeichne ich als wirklich sehr gut und trotz insgesamt mehr Druck im Bass empfand ich ihn als eher ausgewogen mit deutlichen Mitten und Höhen. Der stärkere Bass ist bei geschlossenen Kopfhörern eher normal, der Druck kann ja nicht nach außen entweichen. Alles klingt etwas intensiver, betonter, knackiger als mit meinen offenen AKG, bleibt aber durchaus angenehm.

Ich hörte mir etwas Jazz und etwas modernen Poprock damit an, beides kein Problem für die DT770 PRO, die Bässe waren klar ohne zu poltern, nichts verschwamm mit Mitten und Höhen, egal ob klares Piano oder druckvolle Bläser, ob tiefe Männerstimme oder höherer Frauengesang, mit diesen Kopfhörern könnte ich vermutlich jedes Genre über lange Zeit genießen.

Links der AKG K240DF, rechts der Beyerdynamic DT 770 PRO. Der DT 770 sieht nicht größer aus, fühlt sich aber wesentlich geräumiger an auf den Ohren

Wenn da nicht ein Haken gewesen wäre: Sie saßen nicht korrekt auf meinen Ohren – oder sollte ich sagen: auf meinem Kopf?! Die Höhrmuscheln waren ziemlich groß, was sie auch so bequem machte. Dummerweise schafften sie es nicht, wirklich bündig an meinem Kopf anzuliegen, es blieb immer irgendwo unten oder hinten etwas Luft. Das wiederum verschenkte Klangvolumen und, viel schlimmer, ließ Schall nach außen!

Obwohl es also geschlossene Kopfhörer waren, konnte ich ein Übersprechen deutlich feststellen – wenn auch etwas weniger und dumpfer als bei meinen AKG. Hm, schade, sie waren doch so unglaublich bequem…

Bowers & Wilkins P7

Links der alte AKG K240DF, rechts der Bowers & Wilkins P7

Bauform: Over-Ear, geschlossen, 22 Ohm, 256€. Schrieb ich beim Beyerdynamic von meinem Übermut beim Hang zu teuren Kopfhörern? Vergesst das wieder, der Beyerdynamic ist verglichen mit Bowers & Wilkins ein Schnäppchen… Solltet Ihr jetzt den P7 suchen, den gibt es nur noch gebraucht, aktuell ist der P9. Gebraucht aber neuwertig lag der P7 allerdings noch unter 300€ und somit gerade noch im Bereich meiner beherrschten Unvernunft.

Ich öffnete den Karton und es war sofort klar, dass dies der teuerste Kopfhörer war, den ich je kaufte. Ich nahm den P7 heraus und staunte über die Haptik, die Qualität, das Design – Die Hörer waren mit Leder überzogen, glänzendes Metall zum Bügel, edel elegant. Es sollte ein Over-Ear sein, die Hörer wirkten allerdings sehr klein, sie waren nicht rund sondern rechteckig. Na da war ich ja mal gespannt.

Die Hörer des Bowers & Wilkins P7 sind deutlich kleiner als die des AKG K240DF und des Beyerdynamic DT 770 PRO. Das Design des P7 und die Materialien sehen edel aus und fassen sich wertig an

Und ich staunte über die mitgelieferte Transport-Tasche – Ja, der P7 lässt sich zusammenklappen, zwar nicht der Bügel aber die beiden Hörer lassen sich nach innen klappen. So passt der Kopfhörer dann in die perfekt angepasste Tasche in Lederoptik, außen glatt, gesteppt, innen Velours. Der Deckel der Tasche schließt mit einem Magneten. Ist kein Kopfhörer in der Tasche, lässt sich diese flach zusammenlegen und der Deckel klappt vorne über die ganze Front – kleine aber feine Details die ein sehr wertiges Gefühl hinterlassen.

Bowers & Wilkins liefert mit dem P7 eine schicke Transporttasche. Hier flach zusammengelegt.

Der P7 kam mit zwei Kabeln: Ein Standard-Stereo-Kabel mit 3,5mm Klinke. Das Kabel war mit 1,2m eher kurz, ich könnte damit nicht auf dem Sofa liegen und gleichzeitig mit der Stereoanlage verbunden sein, ich gehe also davon aus, dass der P7 eher für den mobilen Einsatz gedacht ist. Alternativ kann man ein Kabel mit eingebautem Mikrofon und Lautstärkeknöpfen anschließen, passend z. B. für das iPhone… also die älteren, die noch eine Buchse hatten, vermutlich funktionieren die aber auch am Lightning-Adapter, ich habe es nicht ausprobiert. Ein 6,3mm Adapter lag nicht dabei – habe ich aber auch schon. Als Zubehör bietet Bowers & Wilkins ein 5m Kabel an – also entweder kurz oder richtig lang bigsmile

Ich setzte die Kopfhörer auf – gemischte Gefühle… Ich staunte, weil die deutlich kleineren Ohrpolster meine Ohren tatsächlich komplett umfassten. Vielleicht nicht so großzügig wie die DT770 aber, nach erstem Eindruck, doch ausreichend.

Im Vergleich mit dem AKG K240DF sind die Hörer des Bowers & Wilkins schmaler aber ähnlich hoch.

Sie waren auch angenehm und weich. Der Bügel jedoch fühlte sich trotz des Polsters und der Lederummantelung ziemlich hart an, ich spürte ihn sehr deutlich oben auf dem Kopf – Im Gegensatz zum DT770 bei dem ich kaum bemerkte, dass da überhaupt ein Bügel war. Hm.

Dann der Test. Beim ersten Ton war klar: Die P7 sind keine Studio-Monitore! Der Klang war definitiv gefärbt. Der Bass war deutlich kräftiger als beim Beyerdynamic und erst Recht als beim AKG. Beim Kontrabass eines Jazz-Stückes von Gregory Porter war es mir fast zu viel, beinahe schon polternd – immer verglichen mit den ansonsten eher neutralen Studio-Kopfhörern. Der Bassanteil von Stimmen wird ebenfalls hervorgehoben. Definitiv kein Kopfhörer mit dem ich Musik mixen würde, aber das hatte ich ja auch nicht vor wink

Ich testete das Podcast-Setup und staunte nicht schlecht: Es war im Grunde kein Übersprechen festzustellen. Erst wenn ich wirklich sehr laut Musik auf die Ohren gab, konnte das Mikrofon vor mir davon etwas auffangen, bei normaler Lautstärke war nichts zu hören. Beim normalen Abhören war da einfach nichts, bei absolut unrealistischer Bearbeitung der leisesten Töne könnte ich etwas hörbar machen – dann wären aber alle Nebengeräusche im Zimmer mindestens genauso laut bigsmile

Die P7 würden also das eigentliche Problem lösen, sie sind aber wegen des Bügels unbequemer.

Bose QC35 per Kabel – passiv / aktiv

Diesen Bluetooth-Kopfhörer habe ich mir für die Firma und zur Verwendung mit dem iPhone gegönnt. Im Bluetooth-Betrieb hat er eine aktive Geräuschunterdrückung, was in der Firma sehr angenehm sein kann. Er lässt sich aber auch ohne Stromverbrauch passiv per Kabel verwenden. Das probierte ich zum Vergleich natürlich auch noch aus – diese Kopfhörer hatte ich schon und es wäre somit die günstigste Lösung für mich.

Leider lösten sie mein Problem nicht. Es trat vergleichsweise viel Schall nach außen und wurde so wieder vom Mikrofon aufgezeichnet.

Sehr interessant war der enorme Unterschied zwischen passivem und aktivem Betrieb! Passiv klangen sie nicht gut, eher dumpf, unausgewogen, eher rumpelig. Nun kann man die QC35 aber auch mit dem Kabel als aktive Kopfhörer betreiben und so schaltete ich sie ein. WOW. So kannte ich sie. Der Klang wurde offener, klarer, ausgewogener – Ja, die Bose-Hater sagen gerne: “No highs, no lows, must be bose”, das gilt aber definitiv nicht für die Kopfhörer. Sie sind gefärbt, also nicht neutral und sicher nicht zum Studio-Monitoring gedacht aber sie klangen in meinem Setup wirklich toll. Die Geräuschunterdrückung blendete den Raum komplett aus, so dass nur noch das Signal über das Mikrofon zu hören war – Das schaffte in dieser Form kein passiver Kopfhörer!

Half aber alles nichts – Weder wollte ich vom Akku abhängig sein (und passiv klang er einfach nicht gut) noch hätte er mir beim Übersprechen-Problem geholfen.

Ergebnis

Von Links: AKG K240DF, Beyerdynamic DT 770 PRO, Bowers & Wilkins P7

Das war wieder so klar: Die Kopfhörer, die ich schon hatte, ließen zu viel Schall nach außen, ein Kauf müsste also sein.

Der bequemste Kopfhörer, der Beyerdynamic DT770 PRO ließ leider ebenfalls zu viel Schall nach außen, weil die Ohrpolster es an meinem Kopf nicht schafften, wirklich ringsherum bündig abzuschließen. Mit mehr Druck auf die Hörmuscheln würde es klappen, dieser Druck ließ sich aber nicht justieren.

Die teuersten, die Bowers & Wilkins P7, lösten das Problem weil sie absolut bündig über meinen Ohren saßen und so gut wie keinen Schall nach außen ließen, faszinierend. Der Haken war der Bügel, der sehr deutlich spürbar auf meinen Kopf drückte und den ich als eher hart empfand, obwohl er durchaus gepolstert war.

Im Beutel: Links der Beyerdynamic DT 770 PRO, rechts der Bowers & Wilkins P7

Wäre der Bügel der P7 so weich der vom DT770, es wäre die perfekte Lösung, mit Abstrichen im Klangbild, dass mir etwas zu basslastig wäre, vermutlich würde ich mich aber auch daran gewöhnen, denn es geht mir ja nicht mehr um das Aufnehmen und Mixen von Musik.

Und jetzt? Ja, jetzt weiß ich auch nicht. Ich werde mir noch ein paar Tage Bedenkzeit nehmen, werde mit den P7 eine Happy-Shooting-Produktion durchziehen um den Tragekomfort wirklich beurteilen zu können und dann weitersehen…

Lösung per Software: Gate

…denn ich habe inzwischen auch eine Software-Lösung für das Problem finden können. Ich kann das Signal vom Mikrofon, dass ich über Studio-Link an Chris sende, mit einem Gate versehen um sehr leises Audio komplett zu unterdrücken. Damit wäre auch der DT770 PRO problemlos zu verwenden und im Grunde auch die alten AKG K240 DF, die ich aber auf jeden Fall gegen etwas ersetzen möchte, was mir nicht auf die Ohren drückt.

Sollte ich vielleicht noch mal die Beyerdynamic DT 240 PRO ausprobieren, die Hörer sehen dort etwas kleiner aus, vielleicht passen die besser auf meinen Kopf? Sollte ich mir doch mal die P9 von Bowers & Wilkins auf den Kopf setzen um zu sehen, ob der Bügel dort weicher ist? Ein Kollege machte mich auf einen Hifi-Händler in Göttingen aufmerksam der eine große Auswahl an Kopfhörern hängen hat, vielleicht schaue ich dort auch mal vorbei – Dort werde ich dann zwar den Sitz prüfen können, nicht aber das Übersprechverhalten…

Kopfhörer kaufen – schwieriger als es sich anhört!

4 Kommentare zu “Neuer Kopfhörer für mein Studio – AKG, Beyerdynamic, Bowers & Wilkins

  1. Vielleicht noch eine andere Alternative: AKG 271 MK II – allerdings würde ich ihn unbedingt mit Stoffpolstern nutzen – sonst schwitzt man doch etwas arg.

    Die DT770 pro sitzen bei mir sehr fest, weshalb ich es überraschend finde, dass hier etwas nach außen dringen soll…
    Der AKG 271 MK II sollte sich bei jeder Kopfgröße eng anlegen und sollte dann hoffentlich weniger Schall nach draußen lassen.

    Sei aber bitte nicht überrascht – der DT770 pro ist ein typischer „Badewannen hörer“ – Angehobene Bässe und Höhen, der AKG 271 MK II ist eher das Gegenteil – Schon fast langweilig neutral, von manchen auch als Bassarm bezeichnet.
    Ich, als Musiker liebe ihn!
    Viel Glück bei der Suche!

    • Neutral ist kein Problem für mich – das war/ist der K240 auch :) – vielleicht lasse ich mir den 271 mal kommen und probiere ihn aus – im HiFi Geschäft hatte ich jetzt noch diverse auf den Ohren aber keiner konnte von der Passform überzeugen. Das ist echt erstaunlich schwierig.

      Die DT770PRO schließen bei mir nicht ab, weil die Hörer so groß sind, dass sie bis über mein Kiefergelenk reichen. Hinterm Ohr und über dem Kiefer entsteht dann eine winzige Lücke – genug um den Schall raus zu lassen.
      Wenn ich sie aufsetze fühlt es sich außerdem so an, als würden sie nicht senkrecht oder gar zu mir klammernd sitzen, sondern leicht nach außen abstehen – nicht zu sehen von außen sondern nur vom Tragegefühl. Mein Kopf passt einfach nicht dazu :) ansonsten echt richtig bequeme Teile mit tollem ausgewogenem Klang

  2. Hi Boris.
    Wirklich schade das der DT770 nicht zu dir passt. Dieser ist weltweit in fast jedem Tonstudio oder Radiostation zu finden. Die anderen großen Beyerdynamic Hörer wie die Custom Studio Custom One Pro oder die DT 1770 basieren alle auf der gleichen Konstruktion und dürften damit wohl ebenfalls rausfallen.
    Evtl. kann man dir auch im Hi-Fi Forum weiterhelfen wenn du deine bereits gemachten Erfahrungen / Anforderungen dort nennst bzw. hier her verlinkst.
    http://www.hifi-forum.de/index.php?action=browse&forum_id=214

    • Ja, das ist wirklich schade – bis auf die Passform ist der wirklich Sahne.
      Hifi-Forum ist ein guter Hinweis! Da habe ich sogar noch einen alten Account – habe gleich mal gefragt :) Danke.

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