Synology – Kleines Update, großer Ärger

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In meinem Fall geht es konkret um die Funktionalität, mit der eine Synology selbstständig andere Netzwerklaufwerke sichern konnte. Konnte! Bis zur DSM Version 5.1 ging das nämlich. Mit der Version 5.2 geht dies nicht mehr!

Mit diesem Beitrag möchte ich mir etwas Luft machen und gleichzeitig andere Synology-Nutzer vor voreiligen Updates warnen.

Ein Update von 5.1 auf 5.2 streicht eine, für mich sehr wichtige und ziemlich tolle Funktion und erwähnt diese nicht einmal in den Change-Logs.

Was habe ich bisher gemacht? Was war passiert? Wie hat sich der Support verhalten? Und wie mache ich jetzt die Sicherung? Das alles gibt es nach dem Klick smile

Was ich bisher gemacht habe

Ich kaufte mir, schon vor einiger Zeit, eine Synology Disk-Station, eine 1513+, um endlich mal ein vernünftiges Konzept, eine Backup-Strategie zu realisieren. Ziel war es, alle Backups auf dieses NAS laufen zu lassen.

Das lief seither problemlos. Das tolle daran: Die Synology war in der Lage, eine andere Netzwerk-Festplatte – meine TimeCapsule – als Remote-Ordner einzubinden und diesen dann in ein versioniertes Backup zu schieben. Das lief seitdem jede Nacht automatisch. Tolle Sache!

Was passierte

Sonntag, 8. Mai 2016

Seit einer gefühlten Ewigkeit blinkte die Power-Lampe an der Synology um mich auf Updates hinzuweisen. Immer wieder schickte sie mir E-Mails mit Hinweisen auf Updates. Jedesmal, wenn ich mich über einen Browser einloggte, sah ich Hinweise auf Updates.

Nun gut. Ich hatte Version 5.1 installiert. Es gab längst ein Update auf die wohl letzte 5er-Version, eine Version 5.2. Ich wusste aus Blogs und News-Seiten, dass es längst eine 6er-Version gab, die kam für mich jedoch aus verschiedenen Gründen noch nicht in Frage.

Na gut, ich gab nach. Wenigstens das 0.1 Update auf 5.2 könnte ich wohl einspielen, oder? Ich konsultierte das Change-Log – “Danke” Synology, dass Du im Change-Log die Versionen 5 und 6 hübsch durchmischst…

Ich hatte 5.1-5022 installiert. Scrollt mal in den Release-Notes zu dieser Version und versucht dann nachzulesen, was sich bis zur letzten 5.2 getan hat…

Na gut, ich fand nichts, was mich beeinträchtigen würde und so tat ich es.

Ich spielte das Update auf 5.2 ein. Das lief reibungslos und auf den ersten Blick lief alles. Fein.

Montag, 9. Mai 2016

Das Backup mit Versionen meiner TimeCapsule schickt mir jeden Morgen eine E-Mail mit einer Erfolgsmeldung. Nicht so an diesem Montag! Diesmal erhielt ich die Meldung, dass das Backup fehlgeschlagen war sad

Ich hatte keine Zeit und so gab es erst Abends die Analyse. Die File-Station hatte den Remote-Ordner nicht mehr eingebunden. OK, dann kann dieser auch nicht gesichert werden. Hoffnung. Netzwerkplatte wieder als Remote-Ordner eingebunden und neuer Backup-Versuch. Schlägt immer noch fehl.

Die Meldung der Sicherung besagte, dass nur ext3, ext4, … Systeme als Sicherungsquelle dienen können. Was? Warum? Es ist ein Netzwerk-Laufwerk?!

Ich rief die Einstellungen der Sicherung auf. Das System meckert sofort, dass alle Verzeichnisse der Remote-Platte vom Backup ausgeschlossen würden. Äh?!

Fakt: Als Sicherungsquelle – und als Ziel – lassen sich keine eingebundenen Netzwerkordner mehr auswählen, sie sind in der Auswahlliste nun grau dargestellt und ein Hinweistext zeigt an, dass man diese Remote-Ordner nicht als Quelle für ein Backup wählen könne.

Ich hatte Puls!

Sofort habe ich über die Synology eine Supportanfrage abgeschickt und den Fall genau geschildert. Mit 5.1 ging das, mit 5.2 nicht mehr. Kein Hinweis in den Release-Notes.

Samstag, 14. Mai 2016 (5 Tage ohne Sicherung)

Die Antwort vom Support die wenig hilfreich war. Zusammenfassung:

Es gäbe ein neues DSM-Update das ich installieren könnte um die Thematik erneut zu prüfen.

Gefolgt vom Hinweis:

„Korrekt. Etwaige Remoteordner lassen sich leider im Backup nicht auswählen.“

Puls! Puls!

  1. Warum sollte ich ein weiteres Update einspielen und ausprobieren, ob die von mir geschilderte Möglichkeit wieder aktiviert wurde? Es war eine sehr eindeutige Supportanfrage. Ich hätte erwartet, dass der Support mir sagen kann, ob es mit dem nächsten Update wieder geht – oder eben nicht.
  2. Ach halt, hat er ja! Denn Zweitens: Es wurde bestätigt, dass eben dies nicht möglich ist! Nochmal: Warum um alles in der Welt sollte ich dann ein weiteres Update einspielen? Beschäftigungstherapie für Kunden?!

DSM 6.x kam für mich aus anderen Gründen nicht in Frage. Wer jetzt die Augen rollt: Nein, auch mit Version 6.x ist kein Backup von Remote-Ordnern möglich! Version 6 hat nicht einmal mehr datei-basierte Backups am Start…

Samstag, 14. Mai 2016 (nachdem mein Puls etwas runter war)

Ich schrieb eine Antwort zurück. Inhalt etwa:

Die Antwort helfe mir nicht weiter. Ich benötigte eine von zwei Lösungen:

Entweder einen Hinweis, welche Konfigurationsdatei ich ändern könnte, um Remote-Ordner wieder für das Backup wählen zu können – Ich bin fähig über ssh auf das System zu gehen und Dateien zu bearbeiten wenn es nötig ist…

Oder eine genaue Beschreibung, wie ich von Version 5.2 zurück auf 5.1 komme, ohne meine Daten und Einstellungen zu verlieren.

Ich erklärte außerdem, dass und warum Version 6.x nicht in Frage kam für mich und dass ich erschrocken und sauer war, dass so eine Funktion gestrichen wurde, ohne dass es irgendwo Erwähnung fand.

Dienstag, 17. Mai 2016

Support meldet sich per Mail und möchte eine Telefonnummer von mir um das mit mir zu klären.

Ich schicke meine Nummer direkt als Antwort zurück.

Mittwoch, 18. Mai 2016

Mein Telefon klingelt. Synology-Support ist dran. Ein sehr netter Mann der vermutlich nichts dafür kann, dass er von Software-Entwicklung und technischen Details keine Ahnung zu haben schien.

Er erklärte mir, dass die Sicherung von Remote-Ordnern nicht ginge und dass das nie unterstützt wurde, es sei kein offizielles Feature gewesen.

Ach? Nicht? In der File-Station gibt es extra einen Menüpunkt um Remote-Ordner einzubinden. In der Sicherungs-Software konnte man diese Ordner ganz normal auswählen.

Ich gebe zu: Es konnte mit diversen Dateinamen zu Problemen kommen. Möglich, dass der Supportaufwand dafür sehr hoch war und ich verstehe, wenn man so etwas abschaltet.

Ich habe echt für vieles Verständnis! Wenn aber in der Software-Entwicklung einigermaßen Aufwand betrieben wird um in einem .1-Update bestimmte Ordner nun grau darzustellen, wenn man sogar, offenbar übersetzbare, Hinweis-Texte einbaut und diese einblendet, dann wurde da ganz offensichtlich eine sehr bewusste Entscheidung getroffen. Irgendjemand hat gesagt: “Das klemmen wir jetzt mal ab!”

Nochmal: Es mag sehr legitime Gründe dafür geben!

Nur gehört so eine Änderung dann aber fett gedruckt ins Change-Log.

Noch besser: Bevor das Update eingespielt wird könnte geprüft werden, ob ein Kunde genau diese Funktion verwendet um dann eine Warnung anzuzeigen um das Update ggf. abzubrechen.

Der gute Mann am Telefon verstand meinen Einwand irgendwie nicht. Erzählte was von Beta-Versionen – Ich habe nie Betaversionen auf Produktiv-Systemen – und fragte, wo ich das im Quellcode gesehen hätte?

Man, das muss ich nicht im Quellcode sehen! Wenn plötzlich Remote-Ordner grau dargestellt werden und ein sauber formulierter Hinweistext erscheint, dann ist das kein Bug sondern wurde bewusst eingebaut. Erzählt mir doch nix! Ich programmiere selbst den ganzen Tag bigsmile

Er wollte es jedenfalls bei einem Meeting weitergeben. Seufz Ich bezweifele, dass er das korrekt tun wird. Ich meinte noch zu ihm: “Wenn dort Fragen auftauchen, Sie haben meine Nummer!” wink

Wie sich der Support verhalten hat

Die erste Antwort dauerte 5 Tage. Schade, aber ist so. Viel schlimmer war, dass diese Antwort überhaupt nicht hilfreich war. Erst die Empfehlung auf ein weiteres Update, gefolgt vom Hinweis, dass die von mir angefragte und bisher einwandfrei genutzte Funktion gar nicht mehr geht.

Auf meinen Hinweis darauf und auf meinen Wunsch hin, eine Hintertür-Lösung zu bekommen oder eine Anleitung für den Downgrade, gab es ein Telefonat in dem beide Möglichkeiten nicht einmal thematisiert wurden!

Ja ich verstehe, wenn ein Unternehmen keine Hintertür oder versteckte Konfiguration heraus rückt. Dass ein Downgrade aber gar nicht wirklich vorgesehen ist, ist für so ein System schon verblüffend.

Hinzu kam, dass der gute Mensch am Telefon mit meinen, meiner Meinung nach sehr stichhaltig formulierten Einwänden, überfordert zu sein schien.

Wie ich meine Sicherung jetzt mache

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Ich bin ja nicht ganz blöd. Google kann ich einigermaßen bedienen und natürlich fand ich ein Wiki mit einer Anleitung zum Downgrade. Ich suchte aber auch mal explizit nach einem Downgrade von 5.2 auf 5.1 und fand immerhin einen Thread in einem Forum, bei dem dieser Vorgang nicht wirklich reibungslos verlief. Ich habe das NAS produktiv im Einsatz und kann und will da nicht dran herum spielen. Würde so ein Downgrade-Hack bei mir schief laufen, könnte ich erst mal ein paar Tage Urlaub nehmen um alles wieder einzurichten.

Also Blick nach Vorne.

Ich fragte im Synology-Forum und bekam als Antwort einen Hinweis eines Nutzers, auf ein rsync-Skript. Dieses Skript wurde von der Community entwickelt um bei DSM Version 6.x wieder ein datei-basiertes Backup zu bekommen.

Mit der DSM 6.x wird Hyper-Backup eingeführt, welches eine Datenbank verwendet. Die file-basierten Backups gibt es nicht mehr! Einfach Dateien auf eine externe Platte sichern? Geht nicht mehr mit Bordmitteln! Stattdessen braucht man eine spezielle Software für den Client, wenn man mal ohne Synology auf das Hyper-Backup zugreifen möchte oder muss.

Es widerstrebte mir zutiefst, irgendeine Bastellösung einzubauen aber was sollte ich tun? Ich packte mir das Skript auf meine Synology, passte ein paar Parameter an und ließ es laufen. Es funktionierte! smile

Ab sofort startet die Synology über die Aufgabenverwaltung jeden Morgen dieses Skript. Das Skript zieht sich alle Verzeichnisse der eingebundenen Netzwerk-Festplatte, meine alte TimeCapsule und kopiert sie sich lokal auf ein Volume. Einige Verzeichnisse habe ich vom Backup ausgenommen, das kann man sich ja leicht im Skript einstellen.

Von diesem Backup-Ziel wiederum erstellt die Synology nun ein versioniertes Backup, wie vorher auch. Nur das die Quelle jetzt die lokale Kopie der Festplatte ist und nicht mehr direkt das Remote-Laufwerk.

Das funktioniert erst mal und so werde ich es bis auf weiteres lassen. Ich bin noch am Überlegen, ob ich mal suche, wo ich die Hinweise auf neue DSM-Versionen abstellen kann? Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich auf dieses NAS kein Update mehr einspielen werde!

Sie tut alles was ich brauche und sie hängt nicht im Internet. Sicherheitslücken können mir egal sein und ich beiße mich immer noch täglich in den Hintern, dass ich überhaupt auf das 5.2-Update gedrückt habe, ohne dass ich wirklich einen Grund dafür gehabt hatte.

 

21 Kommentare zu “Synology – Kleines Update, großer Ärger

  1. Hm, weiß nicht, ob ich das jetzt alles richtig verstehe. Aber wozu dieses Skript? Ich habe in meiner Synology unter „Systemsteuerung > Dateidienste > rsync“ die Möglichkeit von diesem rsync zu aktivieren. (Version DSM 6.0-7321 Update 6, also aktuell)
    Oder ist das etwas ganz anderes?

    Da steht in der Beschreibung:
    Aktivieren Sie den rsync-Dienst, um Ihre DiskStation über die folgenden Dienste zu einem Datensicherungsziel für einen anderen Synology-Server oder einen rsync-kompatiblen Server zu machen: Synchronisierung freigegebener Ordner, Time Backup, LUN-Sicherung und rsync-Sicherung.

    Leider versteh ich bei diesem ganzen Zeugs nur Bahnhof. Was genau willst du machen, bzw. konntest du vorher machen und was ist bei diesem Hyper-Backup anders?

    Liebe Grüße, Walter

    • Das ist etwas völlig anderes ;)
      Was ich machen möchte, gemacht habe und jetzt nicht mehr geht, habe ich ausführlich beschrieben :)
      Wenn Du keine (normale) Netzwerk-Festplatte hast die Du automatisch gesichert haben möchtest, dann hast Du kein Problem.

      • Aso, dachte, weil es gleich heißt, ist es auch die gleiche Funktion :-)
        Gut, ich lass meine Rechner alle auf die Synology sichern, weil ich keinerlei Festplatten mehr beim Rechner stehen haben will.

  2. Dietmar

    Sag mal, woher weiß deine synology eigentlich von den updates, wenn sie nicht am Netz hängt.
    Ich update regelmässig. Und fahre die Kiste immer runter um sie nur für die Backups am Netz zu haben. Naiv hoffend dass sie so weniger für irgendwelche ungewollten Verschlüsselungen anfällig ist, die mich bitcoins kosten könnten.

    • Na sie hängt in meinem Netzwerk und kann natürlich selbst nach draußen gehen.
      Es ist aber in meiner Firewall kein Dienst für die Synology von außen geöffnet. Sprich: Ich kann nicht von außen irgendwelche xyz-Stations auf der Kiste nutzen. Das meinte ich mit „Nicht im Netz“

      Viele haben die Synology ja von außen offen um auf Fotos, Videos oder eine eigene Cloud zugreifen zu können

  3. GFHardy

    Hallo Boris,

    es gibt doch Ersatz für Deine alte Lösung.
    siehe mal hier:
    http://www.idomix.de/379-synology-diskstation-hyper-backup-einrichten-idomix

    • Nein, nicht wirklich.
      a) Hyper Backup gibt es soweit ich weiß erst ab DSM6 – nicht bei 5.x – DSM6 kann ich nicht nutzen, solange BTSync nicht offizielle dafür verfügbar und getestet ist

      Das hatte ich im Bericht aber geschrieben?!

      b) Hyper Backup ist kein File-Backup sondern arbeitet mit einer Datenbank. Ein Restore ohne extra Tool ist im Ernstfall nicht möglich. Ob ich mich darauf einlassen möchte, für ein simples Versions-Kopieren meiner Daten, muss ich mir noch überlegen.

      Hinzu kommt, dass Hyper Backup noch sehr frisch ist. Wenn ich mir andere Synology-Pakete so anschaue bin ich da vorsichtig! Ich habe z. B. deren Cloud-Disk ausprobiert um zwischen zwei Macs ein Verzeichnis über die Synology abzugleichen. Das war träge und hat die erweiterten Dateiattribute zerstört, so dass die Dateien am Ende von mir (Admin am Mac!) nicht mehr bewegt, gelöscht, etc. werden konnten – Hyper Backup ist noch jünger und ob ich mich dann darauf verlassen möchte?

    • PsychoHH

      Hallo,

      Es Freud mich das unser Script bei dir so gut läuft.
      Ein bisschen hat es ja auch gedauert und hat viel Code verschlungen.

      Und die Hyper Backup (legacyl) Version ist keine richtige Alternative zu unserem Script.

      Es sind ein paar Features drin die es bei Synology nicht gibt. Da wäre z.B. das automatische einhängen von verschlüsselten Ordner mithilfe der Keyfile, wol und die Sicherung von Remote Ordnern.

      Ich kann somit Problemlos alle Ordner in einem anderen Ordner sichern auch auf eine entfernten DS.

      Verschlüsselte Ordner werden wenn die keyfile auf einen Stick oder an einem anderen Ort vorhanden ist gemountet und dann läuft das Backup durch. Bei Bedarf werden diese danach getrennt.

      Das bietet Synology so nicht.

  4. GFHardy

    ok. Hab verstanden.
    Ich hab nun mal DSM 6 und da muss man anscheinend erst über FileStation die remote Platte einbinden.
    Musstest Du das nicht vorher auch so machen? Wenn ja, wie hast Du das hinbekommen?

    Bei mir kommt dann nur die lapidare Meldung: Verbindung vom Server abgelehnt.

    • Habe ich doch alles geschrieben und verlinkt? Ja, über FileStation eingebunden – Diese remote-Laufwerke funktionieren aber nicht mehr für die Backup-Software, die kann man dort nicht mehr auswählen.

      • GFHardy

        oha. Klar, sehe ich jetzt auch, aber ich hatte nur diese Seite gelesen. Entschuldigung.

        Jedoch lässt sich bei FS die von Dir angegebene Art der Einbindung “ //IP-Adresse/data “ nicht mehr realisieren. Es wird in dem Feld nur noch die IP Adresse akzeptiert.
        Ich habe nun bei Synology Service nachgefragt…

  5. Hallo Boris,

    für Deinen Anwendungsfall mag es vielleicht nicht helfen, aber man kann auch mit Boardmitteln DSM 6.x noch ein File-Backup machen. Unter Datensicherungsaufgabe steht unten „Lokal (Legacy)“. Zugegeben, ich habe etwas suchen müssen, aber es geht.
    Die Remoteordner-Option wäre dennoch wünschenswert.

    • Hallo Alex,
      das würde mich interessieren. Kann man damit eine TC (TimeCapsule), die per LAN gebunden ist, mit der Synology so erreichen, dass ich die TC auf die DS sichern kann?

      Danke für Tipps.

      • Ich habe keine TC, aber ich habe mal testweise einen Ordner auf meinem PC freigegeben und diesen als Remote-Ordner hinzugefügt (filestation->extras->remote ordner bereitstellen->CIFS-> dann IP und Konto eintragen) eingebunden. Der Remote-Ordner muss dabei in einen Unterordner eines gem. Ordners eingebunden werden.
        Anschließend konnte ich den Remote-Ordner über Hyper-Backup sichern. Das hat zumindest mit meinen 5 Testdateien funktioniert.

        Wäre dies der von Boris gewünschte Umfang?

        Alternativ kann man als Remote-Ordner auch FTP, SFTP WebDAV oder Clouddienste einrichten (extras -> remoteverbindungen).

        • Hallo Alex
          das funktioniert mit weiteren NAS, welche als Remotefolder eingebunden sind mit der jetzigen DSM-Version leider nicht.
          Die Remotefolder sind im Hyper Backup protected und können nicht ausgewählt werden
          Ich stehe leider vor der gleichen Herausforderung…

  6. Das mit File Station klappt so weit.
    Wie bist Du bei Hier Backup vorgegangen?
    WebDav geht auch nicht.
    Könntest Du die Schritte mal darlegen?
    Danke Dir.

  7. Hiper Backup
    ;-)

  8. Gut zu wissen, dass ich nicht der einzige bin, der den Fehler gemacht hat ein upgrade ( in meinem Fall von Hyper Backup Vault) einzuspielen, ohne dass ich wirklich einen Grund dazu hatte. Nun funktioniert meine Backup Strategie nicht mehr. Und 4 Tage Aufwand während der Ostern hat das Problem noch immer nicht behoben. In Bezug auf meine Supportanfrage habe ich keine großen Hoffnungen, die Kollegen erzählen i.d.R. auch nur was in den manuals steht! Dort steht aber vieles nicht.

  9. Hallo Boris,

    Mittlerweile scheint es ein Paket zu geben das die alte Funktion der Sicherung zurückbringt: http://www.synology-forum.de/showthread.html?78115-Ultimate-Backup

  10. Grüß Dich Boris,

    ich kann leider nichts Konstruktives beitragen. Nur ein bischen rumjammern, da es mir ähnlich wie Dir geht. Ich habe erst vor Kurzem angefangen mit Synologys (DS212+ und DS415play) rumzuspielen. Und erst da habe ich bemerkt, wie verwöhnt ich von dateibasierten Sicherungen (Windows-Software) auf USB-Festplatte (NTFS) bin. Meine Philosophie war/ist, das ich die auf der transportablen USB-Festplatte gespeicherten Daten jederzeit und irgendwo über irgendeinem PC (Windows, Linux) auslesen kann. Ohne zusätzliche Soft- oder Hardware.

    Scheinbar ist es in der Synology-Welt verboten, beim Backup (dateibasiert von NAS auf USB-Festplatte) nur neuere Dateien zu kopieren bzw. nur die älteren zu überschreiben. Und sowas Abwegiges wie Einschluß/Ausschluß bestimmter Dateitypen und freie Wahl bestimmter mehrerer und unterschiedlicher Quell-Verzeichnisse und freie Wahl eines beliebigen Zielverzeichnisses (auch eines bereits bestehenden!) finde ich überhaupt nicht bzw. wird verweigert. Weder mit Hyper Backup (lokale Datenkopie), Ultimate Backup oder USB-Copy.

    Ich dachte der „Komfort“ von YarcGui (robocopy) oder Personal Backup (Rathlev) wären auch in der Synologywelt üblich.

    Um das zu haben, muß ich weiterhin einen Rechner laufen lassen, der die NAS und die daran hängende USB-Festplatte befehligt. Und dann muß ich die USB-Festplatte wieder auswerfen oder verstecken, damit sie nicht übers Netzwerk erkannt werden kann…
    Ich hoffe, ich finde noch andere Progrämmchen, die von der NAS eigenständig abgearbeitet werden können, denn ansonsten wird die Idee einer NAS ad absurdum geführt…

    Schönen Gruß Peter

  11. Also nur so als Hinweis …
    Nur datenbankbasierte Backups waren geplant … File Backups gehen aber schon lange wieder.
    Zumindest auf NTFS USB-Platten.
    Das mit den Remote-Ordnern wollte ich eigentlich auch nutzen, deshalb bin ich auf dieses Thema hier gestoßen.

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