The Incident – Retro-Spaß vom Feinsten

Man, was haben wir damals gezockt – am C-64 und am Amiga, oder? Die Grafik war zwar simpel aber jeder Pixel wurde liebevoll von Hand gesetzt. Dazu eine einfache, nicht nervende aber fesselnde Musik im Klang simpler Synthesizer-Chips die gerade die Polyphonie entdeckten um uns mit 3 oder 4 Stimmen zu entzücken.

Genau dieses Gefühl kommt sofort zurück, wenn man „The Incident“ auch nur kurz anspielt. Klötzchengrafik vom Feinsten und fesselnde Musik die an die guten alten Zeiten erinnert.

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Das Spielprinzip

Das alles ist aber nur die Würze. Wirklich süchtig macht das simple Spielprinzip im guten alten Arcade-Stil: Von oben fallen alle möglichen Gegenstände herab denen es auszuweichen gilt. Ein „Radar“ am oberen Bildschirmrand zeigt an, wo demnächst etwas herunter fallen wird und wie groß es ist. Ich musste schon schmunzeln als ich sah, was da so alles angeflogen kommt smile
Nun läuft man nach links, nach rechts und springt, wobei man im Sprung weiter navigieren kann, wie bei guten alten Arcade-Klassikern auch. Man hat nun die Aufgabe auf die sich stapelnden Gegenstände zu klettern um so immer weiter nach oben zu kommen.
Dazu fliegen an Ballons immer wieder Goldstücke nach oben die man einsammeln sollte. Ab und an erscheint eine Art Diamant den man einsammelt um mehr Punkte zu bekommen. Später gibt es Extras wie Helme, neue Lebensenergie, ein 4. „Leben“ oder einen „Lift“ der hilft, schneller nach oben zu kommen. Abstand halten sollte man vor den schwarzen Ballons. Sie entziehen einem Lebenspunkte oder lassen die Plattform weiter nach unten fahren, so dass der Weg nach oben wieder länger wird.

Zwischendurch gibt es Checkpoints in Form von Fähnchen. Erreicht man sie, so kann man später an diesem Punkt weiterspielen. Erreicht man die weiß-schwarzen Fähnchen, hat man einen Level geschafft und gelangt in den nächsten. Der jeweils nächste Level liegt immer über dem vorherigen. So klettert man also Level für Level immer weiter nach oben. Zunächst an Häusern vorbei, Berge entlang in den Himmel und so weiter.

Fazit

Am Anfang klingt das alles sehr simpel und man hat reichlich Zeit. Aber später fallen die abstrusesten Gegenstände immer schneller vom Himmel und man fängt an hektisch zu werden… hier steigert sich das Suchtpotential beträchtlich smile Klar ist es frustrierend wenn man den ersten Lebensenergiepunkt gleich beim Start verliert, weil innerhalb einer halben Sekunde ein Klavier auf einen fällt, trotzdem möchte man es immer weiter versuchen und den nächsten Level erreichen smile

Absolut empfehlenswert für jeden, der sich von Retro-Look, Retro-Sound und einer fesselnden Spielidee fesseln lassen möchte. Daumen hoch.


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