flattr – Kultur-Flat zum selber (mit-)machen

Vorher bezahlen, alles kostenlos oder gibt es noch etwas dazwischen?

Schwarz…

Texte, Bücher, Anleitungen, Musik, Videos – Alles mit digitalem Rechtemanagement versehen, anschauen bzw. anhören erst nach Bezahlung? Das ist der Weg, den die Verlage und Platten-Labels favorisieren. Erst zahlen, dann gucken, „gestundet“ wird nicht.
Diese Idee, zu „bewundern“ bei vielen online MP3-Angeobten, eBooks und auch dem tollen HD+ im Fernsehen, hat nur den Haken, dass man oft nicht nur mehr Inhalte bezahlen muss als man benötigt, sondern auch, dass man auch nach dem Kauf noch gegängelt wird und den bezahlten Inhalt nicht immer störungsfrei konsumieren kann.

…und Weiß…

Auf der anderen Seite sind die Vertreter der „alles ist frei“-Generation. Wer Musik macht, macht dies schließlich weil es Spaß macht, warum sollte er also Geld dafür verlangen? Soll er doch Konzerte geben und damit verdienen. Buchautoren sollen doch die ersten Kapitel frei verfügbar machen und dann Geld sammeln bis genug zum weiter schreiben gesammelt wurde. Und Podcaster oder Blogger machen das ja eh aus Überzeugung, Geld dafür lehnen sie natürlich ab, schließlich gehört das Wissen der ganzen Welt. Für Miete und Verpflegung müssen sich all diese Betroffenen im Zweifel einen anderen Job suchen.
Das klingt, wenn man es etwas ausführlicher schreibt als ich an dieser Stelle, auch oft plausibel und vernünftig. Es bleibt nur der Haken, dass vielleicht viele einfach aufhören Ihre Inhalte öffentlich zu publizieren weil sie wegen des anderen Jobs gar keine Zeit oder Lust mehr dazu haben. Vielleicht erkennen Sie für sich aber auch eine Art „Schmarotzer“-Mentalität und haben keine Lust ständig nur geben ohne etwas zu bekommen. Auch wenn das hart klingen mag, ich könnte es verstehen.

Grau?

Glücklicherweise ist die Welt nicht schwarz/weiß – Das war sie nie. Es gab schon immer Schattierungen von Grau… Genau in so eine Schattierung hat sich flattr geschlichen.

mehr nach dem Klick

Die Kulturflat-Idee

Bevor ich auf flattr näher eingehe, lasst mich eine Idee beschreiben, die oft als Kulturflatrate bezeichnet wird. Die Idee, u.a. von der Piratenpartei, geht u.a. davon aus, dass im Grunde jeder bereit wäre, einen kleinen Obolus für Kultur zu zahlen. Kultur in jeder Form, also Bücher, Musik, Video, Theater, …
Es wird dem Konsumenten aber schlicht viel zu schwer gemacht zu bezahlen:

  • Kauft er Musik, dann darf er sie oft nicht hören wo/wie/womit er möchte, darf sie nicht tauschen oder verschenken, etc.
  • Kauft er eine DVD, so muss er elend lange Belehrungen und Filmtrailer über sich ergehen lassen – auch wenn er diese DVD in 5 Jahren noch einmal einlegt.
  • Für gängige eBooks gilt das gleiche wie für die Musik.
  • Bei unbekannten Künstlern wird es noch schwerer. Oft kann man höchstens über PayPal eine Spende schicken aber nicht jeder hat oder möchte ein solches Konto haben.

Was wäre nun, wenn jeder Bürger einen monatlichen Betrag in einen großen Topf einzahlt und er dafür die Inhalte, die ihn interessieren, frei konsumieren darf. Frei nach dem Motto, vereinfacht gesagt: „Die elektronischen Daten werden sowieso wild kopiert, warum dies nicht zur bezahlten, legalen Aktion machen?“

Man zahlt also einen monatlichen Betrag für Kultur – Eine Kulturflat.

Die Idee hat schon etwas für sich aber sie wirft natürlich einige Fragen auf:

  • Wie hoch ist der Beitrag für so eine Kulturflat?
  • Wohin wird der Beitrag eingezahlt? Wer verwaltet das?
  • Wie wird der große Topf aufgeteilt? Wie kann ein unbekannter Künstler genauso viel bekommen wie ein Star, wenn nur genug seine Werke mögen?

Die Fragen sind wichtig und essentiell und leider steht zu vermuten, dass so etwas in Deutschland niemals entstehen wird. Man würde es über Jahre, in unzähligen Sitzungen von Politikern so lange verkomplizieren, bis möglichst jeder Lobbyist zufrieden und die Idee komplett zerredet ist. Nimmt man dann noch die GEMA oder GEZ als Beispiel für ähnliche Prinzipien, dann wird wohl klar: DAS ist mit der Kulturflat-Idee nicht gemeint.

Jetzt kommt Flattr

Flattr ist ein Wortspiel aus „Flatrate“ und „to flatter“ (engl.: schmeicheln) und greift die Kulturflat-Idee auf rafinierte Weise auf. Flattr kommt aus Schweden und wurde u.a. gegründet von Peter Sunde der in den Medien bekannt wurde wegen der Prozesse um Piratebay.

Es geht im Kern darum, dass jeder in die Lage versetzt werden soll, möglichst einfach auch kleine Geldbeträge für Inhalte zu zahlen. Gefällt Dir also ein Lied, dann kannst Du es flattrn. Gefällt Dir ein Blogbeitrag, ein Kommentar, etc. – flattr ihn einfach.

Damit das funktioniert, braucht man sich nur bei flattr.com zu registrieren. Zum Zeitpunkt, zu dem ich das hier schreibe, ist flattr in einer Beta-Phase und man bekommt einen Zugang nur durch Einladungen die flattr verteilt. Ab und an können flattr-Nutzer ebenfalls Einladungen verteilen. Hat man einmal einen Zugang erhalten geht es ganz einfach:
– Konto aufladen
– ab sofort flattrn

und so funktioniert es

– Du zahlst einen Beitrag auf flattr Konto. Das geht derzeit leider nur mit einem PayPal-Konto. Vermutlich wird es in Zukunft aber alternative Wege geben. PayPal hat den Vorteil, dass die Zahlung in Richtung flattr anonym ist und man über diesen Weg sowohl Kreditkarten als auch Banküberweisungen nutzen kann.
– Du definierst, wie viel Geld Du jeden Monat „flattrn“ möchtest. Das ist Dein Flatrate-Beitrag. Kleinstmöglicher Betrag ist 2 Euro.
– Nun triffst Du im Internet auf Inhalte von Nutzern, die ebenfalls bei flattr angemeldet sind und die untere ihre Inhalte einen Flattr-Button gesetzt haben. Gefällt Dir der Inhalt, dann klickst Du einfach auf diesen Button – zack – schon hast Du geflattrt.
– Du kannst auf so viele Buttons drücken wie Du möchtest.
– Am Ende des Monats wird der Monatsbeitrag aufgeteilt auf jeden flattr-Klick. Angenommen Du hast monatlich 10 Euro festgesetzt und Du hast im Monat auf 10 Buttons gedrückt, dann bekommt jeder von Dir „geschmeichelte“ genau 1 Euro. Hast Du 20x geflattrt, dann bekommt jeder 50 Cent, und so weiter

Flattr hat also eine Antwort auf die oben genannten Fragen gefunden:

  • Wie hoch ist der Beitrag für so eine Kulturflat? DU bestimmst Deinen monatlichen Beitrag und Du kannst es jederzeit ändern. Derzeit liegen die Stufen bei 2, 5, 10, 20 Euro
  • Wohin wird der Beitrag eingezahlt? Wer verwaltet das? flattr bekommt das Geld, sammelt die klicks und nimmt die Auszahlungen vor. Für diese Verwaltung bekommt flattr pro Monat 10% von Deinem monatlichen Einsatz.
  • Wie wird der große Topf aufgeteilt? Wie kann ein unbekannter Künstler genauso viel bekommen wie ein Star, wenn nur genug seine Werke mögen? Jeder Klick wird ja nicht nur einem Künstler sondern sogar speziell einem Werk zugeordnet. Sollten plötzlich viele tausend Leute ein eBook eines unbekannten Autoren gut finden und dies über flattr kund tun, so bekommt dieser auch von tausenden Lesern einen kleinen Betrag.

Und das Prinzip ist clever!
Zum einen wird die Hemmschwelle gesenkt. Man hat ja bereits einmal Geld aufs Konto gezahlt und man hat ein festes Limit für einen Monat. Egal wie viel man klickt, es kostet niemals mehr als dieses Limit. Da klickt man doch viel schneller mal um „Danke“ zu sagen, richtig?

Zum anderen unterscheidet flattr nicht zwischen Zahlern und Empfängern! Das finde ich sympathisch. Wer also Geld von Euch bekommen möchte, der muss selber auch etwas einzahlen und ebenfalls flattrn. Es gibt also keine Zweiklassen-Gesellschaft in diesem System sondern nur ein Geben und Nehmen auf Gegenseitigkeit. Abzocker müssen draußen bleiben.

Hürden nehmen

Während die Politik also noch tagt und verklausuliert, legt das Internet einfach los. Aber es gibt natürlich auch hier offene Punkte:

  • Traut man einer privaten Firma mit einem Firmengründer der auch Piratebay gründete um geschützte Inhalte auszutauschen? Man muss natürlich dazu sagen, dass er inzwischen nicht mehr bei Piratebay ist und warum sollte jemand nicht seine Einstellung ändern oder präzisieren? Dennoch vertraut man sein Geld einer privaten Firma an die bisher wenig bekannt ist.
  • Das ganze kann erst gut funktionieren, wenn genügend Leute mitmachen. Das Henne-Ei-Problem sollte einfach ignoriert werden! Einfach anmelden und mitmachen, so knackt man die Nuss am schnellsten.

Alternativen

In diesem Beitrag sollte es um flattr gehen. Es soll aber nicht unerwähnt bleiben, dass es mit Kachingle eine ganz ähnliche Lösung gibt. Bei Kachingle zahlt man seinen monatlichen Beitrag aber nicht für einzelne Inhalte sondern immer für ganze Angebote, also z.B. einer ganzen Webseite. Dies läuft dabei offenbar auch automatischer ab – es genügt z.B., wenn man eine Seite besucht, man muss nur vorher einmalig geklickt haben, dass man diese Seite zukünftig unterstützen möchte.
Das Prinzip mag einfacher sein, aber ob man jeden Besuch honorieren möchte, auch wenn man dann auf der Seite nichts neues oder hilfreiches gefunden hat? Leider macht Kachingle offenbar auch weniger Werbung für sich.
Flattr hat da das geschicktere Marketing und durch Peter Sunde natürlich auch viel Aufmerksamkeit von den Medien, das hilft das System bekannt zu machen.

Fazit

Ich finde diese Idee gut. So gerne ich Inhalte im Internet zur Verfügung stelle, so sehr freue ich mich auch, wenn Ihr mir ein wenig dafür gebt damit ich die Server- und Stromrechnung dafür bezahlen kann. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle, die dies bereits getan haben.
Ich weiß, was für ein Aufwand hinter guten Inhalten steckt und sehe flattr als eine tolle Möglichkeit, dass ich zukünftig auch schnell und einfach Danke sagen kann – und zwar so, dass der Autor auch etwas auf seinem Konto hat. Genauso möchte ich Dir in Zukunft eine einfache Möglichkeit geben um Danke zu sagen.

Ich habe mein flattr-Konto aufgeladen und bereit zu nehmen – und zu geben! Flattrst Du auch schon? Wo finden wir Deine Beiträge, Musik, Videos? Schreib mir einen Kommentar.

19 Kommentare zu “flattr – Kultur-Flat zum selber (mit-)machen

  1. …ich würde ja gerne kommentieren, dass ich diesen Ansatz im Prinzip nicht schlecht finde. Aber warum soll ich das hier schrieben, wo meine Kommentare doch der Moderation oder der Zensur zum Opfer fallen.
    So wird auch niemand hier erfahren, dass der Ansatz wahrscheinlich doch zum Scheitern verurteilt bleiben wird.
    ….. Schade eigentlich….
    Ab in die Tonne.

    • Warum so harsch? Ich habe hier einen Spam-Schutz laufen weil dieser Blog ansonsten komplett im Chaos enden würde. Leider passiert es immer mal, dass vereinzelte Kommentare fälschlicherweise als Spam erkannt werden. Nun gucke ich aber nicht stündlich nach, ob dieser Fall eingetreten ist da es bisher sehr gut gelaufen ist.
      Vermutlich ist der Filter seit dem letzten Update (das war kurz vor dem flattr-Bericht) etwas schärfer geworden. Ich kann leider nicht sehen, warum Dein Kommentar als Spam deklariert wurde, vielleicht hat es mit dem flickriver-Link zu tun – weiß ich aber nicht.

      Zensiert habe ich hier bisher, meines Wissens, nichts. Und dass ich keine Angestellten habe, die hier regelmäßig moderieren können, kannst Du sicher verstehen :)

      Sollte mal ein Kommentar nicht spätestens am nächsten Tag sichtbar sein, oder solltet Ihr die Meldung oder den Verdacht haben, dass Euer Kommentar blockiert wurde, dann schickt mir einfach eine Mail – z.B. über das Kontaktformular. Dann kann ich schnell nachsehen und freischalten :)

  2. d.kadent

    Toll, dass du noch recherchiert hast und einen Beitrag dazu geschrieben hast!
    Von mir hättest du jetzt schon mal einen Klick bekommen, schade nur, dass die invites scheinbar im Moment noch recht spährlich verteilt werden…
    Ich finde die Idee nämlich hervorragend. Ich wollte mich schon so oft für Internetinhalte erkenntlich zeigen, aber einmalig eine Spende von ein paar Euro, das kommt einem schon fast lächerlich vor. Und doch auch recht umständlich.
    Auf jeden Fall sehr spannend, ich werde flattr auch sicher nutzen.
    Freue mich auf weitere Erfahrungsberichte damit!

  3. Danke für den ausführlichen Bericht. Das allseits bekannte Henne-Ei Problem würde ich ganz gerne mithelfen zu beheben und mich auch bei flattr anmelden. Hast du noch eine Einladung übrig?

    Beste Grüße,
    Gerrit

    • nein, leider keine Einladungen bisher. Muss noch gucken wie das läuft. Wenn ich welche bekomme, dann tue ich das über twitter kund :)

  4. Sehr coole Idee und ich wäre auch sofort dabei. Für einen invite habe ich mich eingetragen, ist aber noch nichts passiert. Du kannst mich natürlich gerne einladen, sofern invites vorhanden sind. Den ein oder anderen Artikel hier hätte ich auf jeden Fall auch schon geflattrt. Ich schließe mich auch noch dem Herrn d.kadent an und finde es gut das du nicht nur geschrieben hast wie flattr funktioniert, sondern auch welche Probleme du siehst und was deine Meinung zu der Sache ist. Sehr gut und sicher einen Klick wert.

    • Vielen Dank (Euch beiden)
      Invites habe ich leider keine, ich bin mir noch nicht ganz klar, ob und wie flattr Einladungen verteilt. Sollte ich aber welcher zum weitergeben erhalten, werde ich das über twitter machen – also einfach @bnSonic folgen :)

  5. Thomas S.

    Hi Boris, na so harsch wollte ich nicht sein, aber es ist schon enttäuschend, wenn man sich die Mühe macht, Kommentare zu schreiben (mit mehr als zwei Sätzen) und die verschwinden im Nirwana. Bei kwerfeldein, wie auch bei Dir. Ich hatte Dir dazu auch diverse Tweets geschickt (direkt geht nicht, da Du mir ja nicht folgst).
    Warum Kommentare im Plural? Weil ich zum Thema „Bildkritik“ einen Kommentar geschrieben habe, der bis heute nicht aufgetaucht ist.
    Es liegt wohl am „flickriver“ Link, wie ich mit Martin ausgetestet habe. Keine Ahnung, was Akismet sich dabei denkt!?

    Ist aber auch wurscht.

    VG Thomas

    • @Thomas: oh ja, dass kann ich nachvollziehen und das ist extrem nervig. Zur Bildkritik konnte ich keinen Kommentar finden. Entweder kam der gar nicht erst an oder er flog bei meiner Aufräumaktion heute Morgen, zusammen mit über 1000 anderen Spams, fälschlicherweise raus :( Das bedauere ich sehr und kann mich nur dafür entschuldigen.

      Was mich zudem beunruhigt ist, dass ich offenbar keine Tweets von Dir erhalten habe. Wenn ich auf den Tweet nicht geantwortet habe, obwohl der an @bnSonic ging, dann hat Twitter mir die offenbar verschluckt und das missfällt mir sehr, wer weiß, wer mich noch alles nicht erreicht hat?! Wie ist Dein Twitter-Name? Bitte twittere mich noch mal an, zum Test. Vielen Dank.

  6. Ab sofort könnt Ihr bei Euren Kommentaren Eure Flattr-ID mit angeben. Wenn also jemandem ein Kommentar gefällt, so kann er dies per Klick kund tun.

  7. Ich schwöre, ich hatte schon vor der Möglichkeit, die eigene ID bei Kommentaren anzugeben, vor, hier ein Dankeschön für den Artikel zu hinterlassen, sobald ich das nicht nur mittels Kommentar sondern auch mit dem Klick auf den flattr-Button tun kann. ;)

    Flattr sollte relativ bald wesentlich mehr Leute reinlassen und das Spiel mit den begehrten Invites nicht zu weit treiben, denke ich – es sind in den letzten Tagen schon einige „lustige“ Beiträge durchs Netz gegeistert, in denen sich über die verdienten Reichtümer von 0,xx Cent lustig gemacht wurde. Richtig ernst war da sicher nichts gemeint, aber dass auf der Seite selbst unter „Latest things“ dieselbe URL mehrmals auf Seite 1 auftaucht, weil durch Accountarmut derart wenig Diversifiziertheit unter den flatterbaren Dingen herrscht, sollte sich schnell ändern. Ich hoffe, ich finde dieses Wochenende schon die Zeit, auch selbst meinen Teil dazu beizutragen.

    Von der Idee an sich bin ich nach wie vor durchaus angetan, und das Momentum ist definitiv vorhanden – wann sonst stehen die Leute schon für etwas Schlange, mit dem sie gerne Geld loswerden möchten.

    • Das stimmt natürlich. Das System kann erst funktionieren, wenn es genug Teilnehmer gibt. Ich glaube allerdings, dass flattr die Teilnehmer derzeit nicht aus Marketinggründen gering hält sondern tatsächlich deshalb, um einen Überblick in der Betaphase zu behalten. Man darf ja nicht vergessen, dass das System gerade erst aufgebaut wird und die ersten Teilnehmer es auf Herz und Nieren prüfen sollen. Es wurden ja auch schon Sicherheitslücken entdeckt und geschlossen und es werden Vorschläge für mehr Übersicht und Transparenz eingereicht. Das ist sicher einfacher zu koordinieren mit ein paar hundert/tausend Teilnehmern als wenn plötzlich zig-/hunderttausend Teilnehmer dieselben Kommentare schicken :)
      Vermutlich gibt flattr die Einladungen immer schubweise raus, so nach dem Motto: „OK, lassen wir die nächsten 1000 auf das System“ um zu gucken, ob die Seite dem Stand hält.

      Aber ich hoffe natürlich auch, dass die möglichst schnell aus der Beta-Phase heraus kommen um es richtig losgehen kann, bevor sich die Neugier wieder gelegt hat.

      • Ja, ich denke auch, dass es momentan wirklich noch keine (reinen) Marketing-Gründe sind. Wenn man sich anschaut, dass z.B. scheinbar noch Probleme mit verschiedenen Zeichensätzen bei den Titeln der „Things“ bestehen, gibt es schon noch ein wenig zu tun, bevor man die Masse drauf los lassen kann – es soll ja so simpel benutzbar bleiben wie der Like-Button, auch für unbedarfte User.

    • Ich habe ein Update vom flattr-comment Plugin eingespielt das einige Probleme lösen soll. Leider hat es bestehende Daten beim Update entfernt wg. eines Datenbank-Upgrades. Wenn Du einfach einen kleinen Kommentar schickst mit Deiner ID sollte der Button bei Dir wieder auftauchen.

  8. …Das Kommentar-Flattr-Plugin hat noch ein paar Problemchen, z.B. dass die Flattr-Buttons entfernt werden, wenn man einen Beitrag ohne ID abschickt. Aber der Autor des PlugIns arbeitet daran bereits :)

  9. Pingback: Flattr! | Christoffer T. Timm

  10. Die Idee von Flattr finde ich super und ich bin schon sehr gespannt, wie sich Flattr nach der Beta-Phase weiterentwickelt. Mal sehen, wann die ersten Flattr-Buttons beispielsweise bei Flickr unter Bildern auftauchen (bisher habe ich noch keine unter Bildern entdeckt, überlege mir aber, ob ich es einmal versuchen soll).

  11. Hallo lieber Boris und liebe Leser,

    die Integration auch Kommentare zu belohnen kannte ich gar nicht.

    Vielleicht könntest du den Beitrag kurz aktualisieren oder einen neuen Beitrag schreiben, ob sich Flattr schon in der Beta bezahlt gemacht hat.

    Wie steht das Verhältnis deiner Einnahmen zu deinen Ausgaben?

    PS: Noch viel Spaß mit Flattr. Wer noch eine Einladung braucht, kann sich gerne bei mir melden.

  12. Pingback: matthiasweigel.com - Kulturflat[t]rate

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