Gastbeitrag auf kwerfeldein

Diesmal gehe ich fremd – mit einem Video-Beitrag zur Fotografie und Bildentwicklung mit Lightroom.

Bei Kwerfeldein.de wurde vor kurzem gefragt, wie man denn dramatische Wolken am Himmel fotografieren könnte?

In diesem Video zeige ich Euch, wie das funktioniert. In meinem Fall nutze ich zur Entwicklung des Bildes Lightroom. Ähnliche Funktionen gibt es aber auch in Aperture, Bibble und anderen RAW-Entwicklern und wenn nicht, dann kann man Photoshop, Gimp, PaintShopPro oder andere Bildbearbeitungsprogramme für den feineren Schliff zur Hilfe nehmen. Das Prinzip ist dabei immer gleich.

Schaut also mal vorbei auf Martins Seite – Kwerfeldein.de

6 Kommentare zu “Gastbeitrag auf kwerfeldein

  1. RudiRalala

    Sehr informativer Beitrag, vielen Dank.

    2 Sachen gehen mir durch den Kopf:

    Bei diesen Möglichkeiten der Nachbearbeitung, die nsonic sehr schön und nachvollziehbar gezeigt hat, bedarf es da eigentlich noch konventioneller Mittel wie Pol-Filter?

    Das Ganze ist ja eine Übertreibung der Wirklichkeit, HDR fällt mir dazu auch noch ein. Besteht nicht die Gefahr der Übersättigung, des Blindwerdens für Natürlichkeit und Nuancen?

    Ich gebe auch gleich mal die Antwort (für mich) dazu: Ja, wenn man es übertreibt und diese Mittel alltäglich einsetzt. Im Hobby-Bereich, ich rede nicht über Marketing oder Publishing, macht es Spass damit punktuell zu spielen und rumzuexperimentieren. Ansonsten lass ich es sein. Ich gucke mir bei Flickr schon gar keine HDRs mehr an, weil es einfach zuviel und langweilig wird.

    Bei der Musik bin ich übrigens ähnlich orientiert, wenn schon, dann unplugged und schön unvollkommen und mit Fehlern, dann bin ich happy. Keine Konserven bitte!

    Ich nehme an andere haben dazu ganz andere Meinungen …. ;-)

  2. Hallo Rudi,

    Ich sehe das inzwischen nicht mehr ganz so philosophisch – aber Deine Gedankengänge hatte ich durchaus längere Zeit. Inzwischen denke ich ganz klar, dass man zwischen Dokumentation und Kunst unterscheiden muss. Wenn ich eine Reportage/Dokumentation mache, dann muss ich aufpassen, dass die Bilder möglichst die Wirklichkeit wiederspiegeln (wobei das alleine schon gar nicht machbar ist, weil die Wirklichkeit jeder anders interpretiert – aber ein Bild sollte noch als real betrachtet werden)

    Bei künstlerischen Bildern ist alles erlaubt was gefällt. Ganz einfach. Es wurde schon in den Anfangszeiten der Fotografie in der Dunkelkammer bearbeitet und heute eben digital. Mir ist es wichtig, dass ein Foto nicht immer nur ein Spiegel der Realität ist sondern auch persönliche Gefühle oder Eindrücke vermitteln kann. Das kann man durch Übertreibung oder gezielte Bearbeitung durchaus erreichen.

    HDR ist ein anderes Thema. Da wurde in der Anfangszeit sehr viel gespielt – was auch völlig OK ist. Inzwischen gibt es einige HDR-Aufnahmen die Du gar nicht als solche erkennen würdest, die aber ohne HDR gar nicht möglich gewesen wären. Wie alle Techniken kann man diese als Effekt oder als Werkzeug einsetzen.

    Pol-Filter ist übrigens nicht überflüssig! Ein Pol-Filter lässt nur bestimmtes Licht auf den Sensor/Film und das kannst Du mit einer Bildbearbeitung nicht nachmachen. Klar kann man Sättigungen und Helligkeiten gezielt bearbeiten aber es ist eben nicht das, was ein Polfilter macht. Zum Beispiel Spiegelungen unterdrücken in der Bildbearbeitung geht einfach nicht :)

  3. Pingback: Day 189/2. Jahr: dramatische Wolken mit blühendem Raps « 365 Days

  4. Hallo Boris,

    leider ist das video bei Vimeo nicht mehr verfügbar. Könntest Du bitte mal schauen woran das liegt?

    Viele Grüße,
    Sven

  5. Schöner Beitrag. Ich fand es auch gut daß von dir auch erklärt wurde, warum man das eine macht und das andere nicht.

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