nSonic #194 – Foto – Farbräume

Ein Thema, zu dem mich sehr viele Frage von Euch erreichen, ist das Thema Farbräume. So simpel das Konzept der Farbräume im Grunde auch ist, so komplex ist es auch gleichzeitig.
Ich habe mir daher gedacht, dass ich das Thema mal von Grund auf erkläre. Möglicherweise etwas vereinfacht aber irgendwo muss man ja anfangen. smile Wenn Ihr Euch also auch fragt, was ein Farbraum wie sRGB oder AdobeRGB ist und wofür es ihn überhaupt gibt, dann sei Euch diese Folge #194 ans Herz gelegt.

Wie soll es weiter gehen?
In mindestens einem weiteren Teil möchte ich darauf eingehen, wie man die Farben von einem Farbraum in einen anderen anderen konvertieren kann und was es dabei zu beachten gibt.
Wenn Ihr weitere Fragen zu dem Thema habt, dann meldet Euch. Ich werde dann versuchen diese Fragen im zweiten Teil zu beantworten oder eben einen dritten Teil planen.

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13 Kommentare zu “nSonic #194 – Foto – Farbräume

  1. Hab grad gesehen, die Mediendatei erscheint nicht im XML-Feed. Daher funktioniert kein Download mit iTunes (oder anderen Podcatchern) :-(

  2. Danke für den Hinweis. Der Enclosure war nicht korrekt gesetzt. Ist jetzt korrigiert und mit iTunes getestet :)

  3. Ich finde die Folge sehr interessant. Sie hat geholfen, mein grundsätzliches Verständnis von Farbräumen zu verbessern!

    Ein Vorschlag für eine Folge-Folge: ;)

    Mich würde interessieren, ob es Sinn macht die Fotos im größtmöglichen Farbraum zu entwickeln (bei RAW kann man sich’s ja nachträglich aussuchen) und hinterher auf den Farbraum des Zielmediums (Web, Print, …) zu konvertieren? Oder sollte man sich besser gleich in dem Farbraum des primären Zielmediums bewegen und das Ergebnis nur bei Bedarf in andere (ggf. größere) Farbräume konvertieren. Oder sollte man sogar für jedes Zielmedium eine eigene Entwicklung im jeweiligen Farbraum machen?

    Ein Beispiel: Ich habe eine Aufnahme in RAW, die ich primär für das Web entwickle (also sRGB), diese möglicherweise aber auch einmal ausbelichten lassen/drucken möchte (z.B. AdobeRGB).

  4. Echt Geniale Folge!

    Eine Frage.
    Ich habe entertain und nen Philips tv.

    Über scart sehen die farben gut aus,und verändern sich auch nicht wirklich(eigentlich gar nicht) wenn ich alles hochdrehe.
    Über HDMI wird Gelb aber wenn man die werte zu hoch stellt zu weiß!

    Könnte das an unterschiedlichen Farbräumen liegen?
    Ne idee ob es bei tv Hardware da Standards gibt?

  5. @Moondragon – habe ich mal notiert. Danke!

    @Stefan: Da kann ich Dir nichts dazu sagen. Was da vor und hinter dem HDMI-Kabel abgeht und was ein Fernsehgerät daraus macht, das dürfte eine kleine Wissenschaft für sich sein :) Ich kann da leider nicht mit sachdienlichen Hinweisen helfen.

  6. Pingback: Lehrvideo: Was sind Farbräume

  7. Danke für Eure Mails und Tweets für Wünsche wie es weiter gehen soll. Ich sammele das alles und werde mir etwas überlegen :)

  8. Klasse Podcast und super erklärt. Nur eins: IMHO muss es in dem Podcast bei 2:49 nicht 255 sondern 256 unterschiedliche Farbwerte heissen. Die 0 kommt doch als Wert auch dazu oder? Sofern man die zu den Farbwerten hinzu zählt. Auf jeden Fall lassen sich mit 8 Bit die Zahlen 0 – 255 also 256 Werte darstellen und somit auch 256 Farben … denke ich …

    Aber trotzdem genial einfach erklärt … Respekt!

  9. @holgi: Das korrekt was Du sagst. Das war ein Versprecher meinerseits :) Es sind natürlich 256 verschiedene Werte bei 8 Bit: 0-255

  10. Bonfortinös. Werde ich sogleich in meinem Blog verlinken Deine tollen Podcasts. Wo ist, bleibt Teil II? ;-)

  11. Hi Boris,
    sehr schöne, auf das notwendige runtergestrippte Grundlagen-Erklärung. Schreit nach Folge II, vor allem in der HS-freien Zeit.
    Als nächstes könnten Umrechnungen kommen bzw. welche Stolperfallen (bei den meist verwendeten Tools, wie LR und PS zB) gibt es, Daten nicht umzurechnen sondern -ungewollt (in den meisten Fällen, oder?) – ohne Umrechnung einem neuen Farbraum zuzuweisen. z.B. beim Zusammenführen mehrerer Fotos in PS kommen manchmal Hinweise, die muss man dreimal lesen, bevor man sich für die richtige Option entscheidet.
    Dann wären Kalibrierung und Profile interessante Punkte für Teil III.

    VG Thomas
    PS: Mal sehen, ob mein Post nach Diskussion mit dem AKismet Support jetzt nicht mehr in den Spam-Folder rutscht ?

  12. Cooler Podcast, sehr gut erklärt! – Nur eines könnte vielleicht noch deutlicher herausgestellt werden: AdobeRGB und sRGB sind keine Farbräume, sondern Farbprofile. „Farbräume“ sind RGB „als solches“, CMYK „als solches“ und Lab „als solches“.

    Habe ich also Farbwerte 0 bis 255, geben diese die Intensitätsstufe innerhalb des jeweiligen Farbraums an (sozusagen „volle Pulle“, „kaum wahrnehmbar“), und mit dem Farbprofil kann ich jede Intensitätsstufen einer „echten Farbe“ aus dem RL zuordnen: Aus der Intensität „volle Pulle“ wird dann im sRGB-Profil eben das im Podcast gezeigte „Lachsrot“ und mit AdobeRGB das knackige „Ampelrot“.

    VG, Carsten.

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