Internet-Zensur, weg gucken – oder HANDELN?

Heute findet die öffentliche Anhörung zum Thema „Internetsperren gegen Kinderpornografie“ statt. Spreeblick wird u.a. über Twitter darüber berichten.

Noch mal deutlich:
– Ursula v.d.Leyen möchte Seiten mit Kinderpornografischem Inhalt sperren. „Sperren“ bedeutet hierbei aber, dass die Inhalte weiterhin im Internet stehen bleiben. Es bedeutet, dass man wenigen Einstellungen weiter ungehindert an diese Inhalte gelangt. Es bedeutet auch, dass genau diejenigen, die diese „Sperre“ (den Vorhang in Form eines Stoppschildes) umgehen, NICHT erfasst werden! Wer aber ohne „Tricks“ im Internet unterwegs ist – also vermutlich so ziemlich jeder Normalbürger – läuft dann Gefahr über Spam-Links, gehackte Webseiten oder eingestreuter Werbung auf Webseiten auf so ein Stopp-Schild zu geraten. In diesem Fall sollen die persönlichen Daten an das BKA übermittelt werden – möglichst in Echtzeit.
– Täter werden dabei nicht verfolgt. Provider werden dabei nicht informiert, dass auf Ihren Servern illegale Inhalte gehalten werden. Konsumenten des Materials, die schnell erfahren werden wie man die Sperren umgeht, werden nicht erfasst. Erfasst und verdächtigt werden einzig und allein die „dummen“ Internetbenutzer, das normale Volk, dass über Umwege auf solche Stopp-Schilder geleitet werden kann.
– v.d.Leyen möchte zwar (so sagt sie) den Generalverdacht NICHT haben – aber die geplanten Maßnahmen sprechen eine deutlich andere Sprache.

Ich möchte hier ein paar weitere Links zu interessanten Interviews, Videos und Aktionen bringen. Bitte informiert Euch!
Wenn Ihr weitere gute Inhalte zu dem Thema habt, dann freue ich mich über Eure Kommentare.

4 Kommentare zu “Internet-Zensur, weg gucken – oder HANDELN?

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