nSonic #175 – Ohrhörerkaufen schwer gemacht

Podcast Denkmal Ohrhörer kaufen
(Diese Folge anhören – siehe Link am Ende des Textes)

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Ein echte Review wird das hier nicht – dafür hatte ich die Produkte viel zu kurz. Ein Lob auf den Einzelhandel mag es auch nicht so richtig werden, obwohl der für die Schelte eigentlich gar nicht verantwortlich gemacht werden kann – Obwohl, es schwingt am Ende doch ein dickes Lob mit.

Lasst mich vorweg die Begriffe klären.
Es geht um Ohrhörer – Sowohl On- als auch In-Ear. Zu meiner Zeit, also früher mal, da gab es Kopfhörer und später die modernen Ohrhörer.

  • Kopfhörer waren dabei diese großen, das Ohr komplett verdeckenden Muscheln die durch einen mehr oder weniger großen Bügel verbunden waren der über den Kopf gezogen wurde.
  • Ohrhörer wiederum waren nur zwei kleine Lautsprecherchen die über ein Kabel verbunden waren. Man legte sie sich quasi in die Ohrmuschel. Dort wurden sie gehalten durch ihre ergonomische Form die sowohl 2D als auch 3D oval war und, bei den teureren, durch eine Gummierung umschlossen war. Ich nenne die mal „On-Ear“ oder einfach nur Ohrhörer.
  • Die neuen In-Ear sind solche, die man richtig in den Gehörgang schiebt. Sie sollen den Schall von außen abriegeln und dadurch perfekten Sound bieten. Der Haken (oder Vorteil – je nach Sichtweise): man bekommt von seiner Umwelt nur wenig bis gar nichts mit.

Es gibt nun unzählige Anbieter und Modelle für Ohrhörer und In-Ears. Da sollte es doch möglich sein etwas passendes für seine Ohren zu finden? Eben nicht ….

Was gibt es eigentlich?
Aktuelle Ohrhörer lassen sich grob in drei Klassen einteilen:

  • Durch alle Preisklassen zieht sich eine Standardform: Kreisrunde Ohrhörer mit gerade abgehendem Kabel. Das Design unterscheidet sich eigentlich nur in der Farbe. Die Form ist nahezu immer identisch – mit wenigen Ausnahmen. Sie werden normalerweise „nackt“ geliefert. Bei vielen gibt es dann so kleine Stofüberzieher zum drüber stülpen
  • Dann gibt es da das Mittelding zwischen Ohrhörer und In-Ear. Hierbei bekommt die runde Form an einer Seite eine 3D-Wulst die in den Gehörgang hinein ragt. Kunststoff, hart, nicht ummantelt. Soll wohl gut für den Bass sein.
  • Und natürlich die In-Ears. Diese bestehen im Grunde aus einem schmalen Röhrchen der in den Gehörgang geschoben wird. Das alleine würde natürlich nicht halten. Deshalb ist dieses Röhrchen mit einem Gummipolster ummantelt. Normalerweise kommen diese Geräte mit einem Satz aus 3 verschiedenen Gummipolstern in verschiedenen Stärken – für dünne, mittlere und breite Gehörgänge. Denn: Jedes Ohr ist etwas anders gebaut.

Was funktioniert gibt es nicht mehr
Meine bisher besten Ohrhörer habe ich mir mit 15 oder 16 Jahren gekauft. Sie waren – und sind – von Sony und heißen MDR E-555. Dies sind bis Heute die einzigen Ohrhörer die gut in meinen Ohren halten ohne In-Ears zu sein. Das blöde daran: Zum einen wachsen die Ohren ja immer weiter und somit sitzen die Teile nicht mehr so gut wie damals. Zum anderen ist die Gummierung inzwischen doch ziemlich porös geworden und zerlegt sich so langsam. Ist etwas ekelig und fördert den Sitz natürlich auch nicht gerade. Ich würde sie ja auch neu kaufen – aber dieses Modell gibt es nicht mehr.

Wie kauft man Ohrhörer?
Nun, Früher konnte man einen Ohrhörer auch mal ausprobieren um zu gucken, ob er überhaupt im Ohr hält. Das ist natürlich schon lange her und aus hygienischen Gründen ist so etwas heute gar nicht mehr möglich. Teilweise kann man nicht mal mehr die genaue Form der Ohrhörer in der Verpackung sehen. Die Packungen sind komplett verschweißt, verklebt, verüberhaupt… Dieben keine Chance… Käufern aber auch nicht.

Man kauft so etwas also im Prinzip auf gut Glück. Denn das Modell, dass vielleicht irgendwann mal gut gepasst hat, gibt es ja nicht mehr.

Ich hatte in der Vergangenheit häufiger versucht neue Ohrhörer für mich zu finden. Ich fragte im Saturn, ob man die ausprobieren kann… muhahaha… natürlich nicht. Aber – Ich könnte die zurückgeben wenn sie nicht passen. Das ist ein Wort. Ich nahm Ohrhörer, von Sony, die meinen Alten am nähsten kamen. Sie waren auch leicht oval aber eben leider doch ganz anders. Naja, Versuch macht klug. Also ab zur Kasse, bezahlt. Direkt hinter der Kasse den Karton geöffnet (zerstört trifft es eher – keine andere Chance) und die Ohrhörer an den iPod angeschlossen. In die Ohren gesteckt… Mist. Sie halten aber so was von nicht. Passen schlicht gar nicht. Mit den Stoffüberzügen sind sie wiederum viel zu unbequem.
Also wieder ein paar Schritte zurück zur Reklamation und die Dinger zurück gegeben. Immerhin – das klappte ziemlich reibungslos nachdem ich erklärte, warum ich diesen Umweg ging.

Ich hätte das nun für alle 30+ Modelle tun können aber meine Zeit war begrenzt und ich hatte die Lust schnell verloren. Das ist nun schon ein paar Jahre her.

Nun war es wieder soweit. Es war Donnerstag, der 30. Oktober und ich vergaß meine E-555 in der Firma aber ich benötigte unterwegs Ohrhörer um eine Audio-Datei fertig zu stellen. Also schnell noch zu einem Expert-Markt. Kurz geguckt und zwei Kartons aus dem Regal gezogen. Eine In-Ear-Variante, man muss ja alles mal versuchen, und eine Ohrhörervariante.
Toll beschrieben waren sie alle – jeweils 3-4 kurze Aufzählungspunkte erklärten mir, dass diese Ohrhörer jeweils den besten Klang und den besten Sitz hätten. Na super – das suche ich doch! smile
Ausprobieren ging natürlich nicht. Genauer anschauen auch nicht – alles verschweißt.
Also zur Kasse und bezahlt.

In-Ear von Vivanco
Nur wenige Minuten entfernt war mein Einsatzort wo ich das erste Modell unter größter Anstrengung aus seiner Verpackung quälte. Es waren In-Ear von Vivanco. Die genaue Modellbezeichnung kann ich leider nicht mehr sagen – ich habe sie nicht mehr.
Der erste Schock war das extrem dünne Kabel und die ruppige Art und Weise wie dieses in engsten Schlaufen aufgewickelt in den Karton gequetscht wurde – Kabelbruch, ich hör Dich schon vom hingucken sad
Der zweite Schock war die Kabellänge – eher -Kürze. Das Modell bot einen Nackenbügel an den die Ohrhörer gehängt waren. Allerdings hätte das Kabel so gerade eben gereicht um zu einem iPod oder Handy in der Brusttasche geführt zu werden – wenn man nicht vor hat den Kopf zur anderen Seite zu drehen. Was soll denn das? Ich konnte so eben gerade vor meinem PowerBook sitzen und die Hörer einstöpseln. Aber nur, weil der Stuhl sehr niedrig – oder der Tisch sehr hoch – war und ich sehr nah vor dem Gerät saß.
Ich schob die Hörer in meine Ohren. Überraschung: Sie saßen ziemlich bequem und wackelten nicht. Die Größe war also offenbar in Ordnung. Der dritte Schock war dann aber der Sound – oder eher das „Mulmen“. Bässe satt. Dafür aber fast keine Mitten und die Höhen waren offenbar komplett eingespart worden denn sie fehlten vollständig. „Was für ein Haufen Mist“, dachte ich. Mist im Wert von 15,99 Euro. Ja Wahnsinn.

Also weg mit den Dingern und das zweite Modell ausgepackt.

Ohrhörer von Sennheiser – MXL 51
Ich zitiere mal die Rückseite der Verpackung: „Basswind System für kraftvolle Bässe“, „Ergonomisches Design und Lanyard garantieren optimalen Sitz“
Tatsächlich wählte ich dieses Ohrhörer für satte 30,- Euro, weil sie eben eine 3D-Form hatten. Die müssten doch eigentlich gut im Ohr halten. Dachte ich. Na schauen wir mal.

Das Kabel wirkte schon etwas robuster aber auch hier war es in der Verpackung ziemlich krass aufgewickelt. Ich weiß nicht: Die Sony E-555 kamen mit einer Aufwickelspule die echt praktisch ist. Naja – macht wohl sonst kaum einer. Das Kabel war zwar auch recht kurz aber es war eine Verlängerung dabei. Das kann man durchaus praktisch nennen.

Dann setzte ich sie mir ins Ohr. Hält nicht. Aber so was von gar nicht. Meine Güte – Die Dinger sind wohl doch eher für Kinderohren konzipiert. Erwachsene scheinen so etwas nicht mehr zu kaufen. Und da sie überhaupt nicht richtig saßen klangen sie natürlich auch nicht. Dünnes Geplärre tröpfelt aus den Hörern. Traurig. Womöglich klingen sie besser wenn sie richtig sitzen – aber das war nicht der Fall bei mir.
Dieses Lanyard, im Grunde eine Stoffschlaufe die man sich um den Hals hängt um die Ohrhörer nicht zu verlieren, fand ich auch eher unpraktisch.

Warum gibt es keine (kaum) asymetrischen Kabel mehr? Die E-555 funktionieren so, dass das Anschlusskabel vom linken Ohrhörer abgeht. Der rechte wird dann hinter dem Hals entlang zum rechten Ohr geführt. So spart man sich Kabelgestrüpp. Dieses Lanyard verdrehte sich jedenfalls schon beim böse angucken mit den Kabeln. Sowas unpraktisches.

Also einfach zurückgeben, oder?
Ich war also wieder hin zum netten Expert und hatte mein Leid geschildert. Man fragte noch einen Kollegen und war sich dann einig: Die Vivanco konnte man zurück nehmen. Hier gab es wohl eine Vereinbarung mit dem Hersteller. Das Ding ohne Klang und fast ohne Kabel ging also als „defekt“ zurück… nun denn – mir soll es egal sein wie die das handhaben. Ich an Experts stelle würde denen die Probleme schon genau schildern – wie sollen die es sonst besser machen? Na egal – 15,99 Euro wieder ausgezahlt bekommen – finde ich prima!

Die Sennheiser jedoch konnte man nicht zurück nehmen denn hier fehlten wohl die entsprechenden Absprachen mit dem Hersteller. Hygienegründe verhindern den Wiederverkauf – Na und die nicht mehr intakte Verpackung sowieso. Ist ja auch in Ordnung – ist ja nicht Experts Schuld. Trotzdem blieb ich nun auf 30,- Euro Ohrhörer mit „garantiert perfektem Sitz“ – naja, eben sitzen. Auch eine Definition von Sitz. Darauf wollte ich es natürlich sitzen lassen smile

Zu Hause angekommen nahm ich über die Sennheiser-Webseite Kontakt zum Service auf. Ich schilderte mein Vorgehen und mein Dilemma und fragte, wie man nun damit umgehen könnte. Was folgte, hat mich extrem positiv überrascht.
Donnerstag Abend schickte ich meine Anfrage ab. Am Freitag Morgen erreichte mich bereits eine knappe Antwort eines Sennheiser-Service-Mitarbeiters: „Bitte rufen Sie mich mal an“ gefolgt von seiner Durchwahl-Nummer. Wow. Ich versuchte es natürlich sofort doch leider erhielt ich gegen 9 Uhr eine Bandansage, dass die Geschäftszeiten von 8 Uhr bis … smile Der Klassiker. OK, das darf passieren, man hatte gerade einen Bug in der Computergestützten Telefonansage.
Ich schrieb also eine Mail zurück mit meiner Handy-Nummer und tatsächlich, kurze Zeit später rief Sennheiser bei mir an. Man zeigte Verständnis aber Sennheiser könnte mir das Geld nicht direkt ersetzen weil ich ja nicht direkt dort gekauft hatte sondern bei einem Händler. Aber es könnte einen Ausweg geben. So bot mir der Mitarbeiter zwei Lösungen an:

  • a) Ich könnte die Ohrhörer zu ihm schicken und bekäme dann ein frisch verpacktes Exemplar zurück. Dieses könnte ich dem Expert-Markt bringen als Rückgabe. Das müsste ich natürlich vorher mit dem Expert abklären.
  • b) Expert selbst könnte die Ohrhörer zu ihm schicken und ein frisches Exemplar erhalten. Ich könnte dann das Geld direkt ausgezahlt bekommen und würde mir den Postversand ersparen. Auch das müsste ich natürlich mit dem Expert klären denn dieser hat keine Pflicht dabei mit zu spielen.

Gar nicht schlecht, dachte ich mir. Schnell, unkompliziert, zielorientiert. Leider hatte ich die Ohrhörer am Freitag nicht bei mir, wer rechnet auch mit einer so schnellen Reaktion, und so schaffte ich es nicht mehr zum Expert.

Am Montag drauf, also am 03.11.2008 ging ich dann zum Händler und erklärte kurz, was in der Zwischenzeit passiert war. Ich gab dem Verkäufer einen Ausdruck mit Anschrift und Telefonnummer meines Ansprechpartners bei Sennheiser und ziemlich schnell wurde der Fall abgenickt und sich für Variante b) entschieden: Ich bekam sofort mein Geld zurück und Expert wickelt den Umtausch direkt mit Sennheiser ab.

Hut ab!
Blöd genug, dass ich mich als Kunde mit Sennheiser in Verbindung setzen musste. Schlussendlich ging das aber sehr schnell und unkompliziert und Sennheiser wie auch der Expert-Markt spielten problemlos mit. Ich glaube viel mehr kann man nicht verlangen?! Ich habe mich jedenfalls wirklich gefreut und so bleiben beide Firmen positiv in meinem Gedächtnis.

Fazit
So gut die Rückgabe schlussendlich auch gelaufen ist, Ohrhörer kaufen ist ein reines Glücksspiel. Und es kann ein sehr teures Glücksspiel werden. Ich konnte nun das Geld zurück bekommen, unbedingt selbstverständlich war dies aber nicht. Fast wäre ich auf 30,- sitzen geblieben. Und selbst so – neue Ohrhörer habe ich noch immer nicht.

Mein Tipp bisher: Vor dem Kauf genau fragen, ob die ausgesuchten Modelle auch bei nicht-gefallen (Klang, Sitz) zurück gegeben werden können. Sprich: Ggf. deutlich nachhaken, ob Absprachen oder Verträge mit den Herstellern oder Lieferanten bestehen die dies ermöglichen – da ja kein vorheriges probieren möglich ist, wie es bei normalen Kleidungsstücken üblich ist. Es kann möglich sein darauf zu bestehen, mit einem Vorgesetzten über das Thema zu reden. Höflich darum bitten wenn man das Gefühl hat, dass der Verkäufer gar nicht die Entscheidungsfreiheit hat.

Ist eine Rückgabe nicht möglich, dann nicht kaufen und dies dann auch der Geschäftsleitung mitteilen – Höflich!. Man muss denen einfach mal klar sagen wo die Probleme liegen damit sie eine Chance haben mit den Herstellern entsprechende Vereinbarungen zu treffen. Nicht der Einzelhändler sollte diese Kosten tragen müssen – Der Hersteller sollte in die Pflicht genommen werden!
Es kann aber auch nicht dir richtige Lösung sein, wenn Hersteller einem schon empfehlen, so etwas besser im Internet zu kaufen weil man es dann ja innerhalb von 14 Tagen zurück schicken könnte. Das Fernabnahmegesetz macht dies zwar möglich, aber wer so etwas zu häufig bei einem Händler macht, der muss sich nicht wundern, wenn er plötzlich auf einer schwarzen Liste landet und nicht mehr oder nur zögernd beliefert wird.

So langsam wird es eng für mich. Ich hätte gerne zwei neue Modelle: Einmal In-Ear, um Umgebungsgeräusche auszuschalten und einmal Ohrhörer (On-Ear) damit ich im Büro noch genug von meiner Umwelt mitbekomme.
Ich möchte aber einen ausgewogenen, neutralen Klang haben der sowohl für Pop, Rock als auch für Klassik funktioniert. Keine Super-Duper-Bass-Luder die einen taub boxen sondern etwas angenehmes zum genießen.

Mir ist es dabei egal ob so ein Modell dann 30,- oder 130,- Euro kostet – wenn es denn wirklich gut ist, sauber sitzt, flexible aber bruchsichere Kabel hat die sich nicht dauernd verzwirbeln und wenn sie wirklich lange halten. Die alten Sony-Teile halten nun schon seit 20+ Jahren (und ich bin eigentlich echt kein Sony-Fan). Schafft das Heute noch irgendein Hersteller? Bei gutem Sitz und sauberen Klang? Mit Rückgabe-Garantie wenn eines von beiden nicht erfüllt wird?

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32 Kommentare zu “nSonic #175 – Ohrhörerkaufen schwer gemacht

  1. Servus nsonic, also ich kann dir die Ohrhörer von Shure empfehlen das sind nicht die günstigsten mit ab ca 80€ aber sie passen perfekt haben Super Klang und 2 Jahre Garantie. ich hab meine zb mit nem kabelbruch nach nem Jahr zum Händler und Shure hat sie einfach ausgetauscht.

  2. Ich habe mir die In-Ear-Kopfhörer Sennheiser MM 50 gekauft (da auch iPhone-kompatibel mit Mikro)
    Positiv: Drei verschieden große Aufsätze (somit auch einigermaßen passabel für meine Problemlauscher), sehr, sehr guter Klang, ordentliche Lautstärke bis jenseits der Schmerzgrenze möglich und bisher nie übersteuernd.
    Negativ: Drücken mir persönlich nach einer Weile (1 Std.) im Gehörgang, Kabelgeräusche werden auf Kopfhörer übertragen, Umweltgeräusche werden ausgeblendet (erfordert erhöhte Aufmerksamkeit im Straßenverkehr, keinesfalls damit Fahrradfahren!!)

    PS: Ausführliche Email ist in Deinem Postfach

  3. Hi Boris, hier zwei Empfehlungen von mir in Sachen Kopfhörer. Wie bei allem gilt auch hier: „you get what you pay for“. Du stellst deine Kamera ja auch nicht auf ein 15,- Euro Plastikstativ :-) Ich habe auch lange gesucht und mich mit 30 Euro Kompromissen lange geärgert, bis ich mal ein paar Euro inverstiert habe und was ordentliches gekauft habe, seitdem bin ich absolut glücklich (…und meine Ansprüche an den Klang sind sehr hoch).

    In-Ear: Shure E2c -> ca. 80 Euro. Sitzt bei mir perfekt, schaltet Fremdgeräusche annähernd vollständig aus. Überragender Klang. Von Shure gibt es noch mehr In-Ears teilweise für 400,- Euro. Die sind für den Normalo aber totaler Overkill (ein Audiophiler wird dir zwar was anderes erzählen und die 400 Euro Teile empfehlen, aber man muss ja auch mal auf dem Teppich bleiben). Der E2c ist jeden cent Wert. Der Klang ist sehr neutral und ausgewogen, also nix für Leute die ihre Hörgewohnheiten jahrelang mit basslastigen Kopfhörern versaut haben und einen aufdringlichen bass erwarten. Wenn Du die Möglichkeit hast, diesen Hörer zu testen, dann mache es. Ich behaupte, Du wirst den nicht zurückgeben, solange er in deine Ohren passt (die Passform kann man halt nicht jedem Recht machen).

    Kopfhörer: Sennheiser PX200 oder Koss PortaPro. Beide unter 50 Euro. Den PX200 gibt es auch baugleich mit Nackenbügel, dann heißt der PMX200. Ich habe den PMX200 für den Sport und mag den Hörer sehr. Man kriegt noch genug von der Umgebung mit, der Klang ist sauber und weder zu dünn, noch zu basslastig. Durch den Nackenbügel sitzt der Hörer wie an den Kopf geklebt, der verrutscht beim joggen wirklich keinen Millimeter. Für den Alltag würde allerdings eher den PX200 mit Kopfbügel empfehlen, da der Nackenbügel sich u.U. mit hochstehenden Kragen in die Quere kommt und dann halt doch verrutscht. Der Koss PortaPro ist ein echter Klassiker. Das Design ist etwas altmodisch, irgendwie 80er, aber der Klang ist dafür wirklich sehr gut. Diese beiden Kopfhörer sind imho echte Preishits und ziemlich allein auf weiter Flur in der

  4. Hi Boris!

    vor ein paar Jahren hatte ich ein ähnlches Problem. Ich habe lange gesucht, bis ich die shure E3c empfohlen bekommen habe. Die sind wirklich gut.
    Etwas später habe ich auf das „Topmodell“ E5c geupdated, das klingt wesentlich besser, vor allem im Bassbereich. Aber wie Christoph schon sagte: Für die meisten dürften die ein Overkill sein, zumal einem danach sehr viele Macken in den eigenen Musikdateien und Soundquellen auffallen, was eventuell nerven kann.

  5. Hi Boris,

    das Problem hat wohl jeder :)
    Ich habe mich dann dafür entschiede, etwas professionelleres zu kaufen. Meine Adresse hier ist eindeutig Thomann (gute Beratung, 14 Tage Rückgaberecht, …) . Habe mich da kurz mit der Beratung kurz geschlosse, also eine Mail geschreiben. Sie haben mir dann eine Empfehlung ausgesprochen. Ich habe mich dann für ein InEar Modell entschieden. Und zwar das Beyerdynamic DTX 50. Ich bin damit sehr zufrieden, es bietet saubere Bässe, klare Mitten und Höhen. 3 unterschiedliche Ohrpolster sind auch mit dabei. Ich bin voll und ganz zufrieden damit. Die Kosten belaufen sich auf etwa 50 Euro. Einzigstes Manko, der Stecker passt nicht ohne weiters ins iPhone, erstes Modell :/

  6. Hi Borys

    vor dem Problem stand ich neulich auch mal wieder. Ich hab diesmal wieder Sennheiser gekauft. Und zwar die CX 300 InEar. Ich find sie für den Preis von um die 20€ echt ok. Gut, ich hatte schon welche die noch mehr Umgebungsgeräuche abgeschirmt haben, aber die ham auch locker 50€ mehr gekostet. Vom Klang her sind die so zum nebenher hören voll ok. Wenns gut klingen muss dann hat man ja daheim ne Anlage die was taugt.

    Grüße
    Jo

  7. Hallo Boris,
    es scheint wohl wirklich an deinen Ohren zu liegen. Ich bin mit den MXL 51 sehr zufrieden. Für meine Ohren sind sie genau passend und halten wesentlich besser als die Standard-Ipod-Kopfhörer von Apple oder die MX 500 von Sennheiser, die ich vorher hatte. Auch vom Klang her sind sie deutlich besser, was der direkte Vergleich mittels y-Stecker gezeigt hat. Dein Klangeindruck muss also an dem nicht ganz korrekten Sitz der Hörer in deinen Ohren liegen.

    Meine alten MX 500 hatten den Vorteil, dass sie eine winzig-kleine Lautstärkeregelung besaßen, so dass man ohne den Ipod aus der Tasche zu holen, kurzzeitig die Lautstärke reduzieren konnte, wenn man beispielsweise von jemandem angesprochen wird – ziemlich praktisch.

    Viel Glück weiterhin auf deiner Kopfhörersuche!
    Gruß,
    Toby

  8. Hallo Boris und alle Problemohren,

    da staune ich ja nicht schlecht. Dass der Kauf von Ohrhörern so große Probleme bereitet, war mir gar nicht klar. Für die Inohr-hörer habe ich da aber einen Tipp. Professionelle Musiker haben doch solche speziellen Ohrstöpsel. Habt ihr sicher schon mal gesehen. Für einen Hörgeräteakkustiker ist es kein Problem von Euren Ohren einen Innenabdruck zu machen. Ob dann daran der Schlauch für ein Hörgerät angeschlossen wird, oder das Röhrchen von einem Inohrhörer, ist egal. Es kostet zwar etwas, aber die Passform ist perfekt.

    Herzlichen Gruß
    Uwe

  9. Shure e2c, spitzen Teile. Gab es letztes Jahr gegen Weihnachten für ca. 50€ im Angebot von Amazon, vorher sollten die um die 80-90€ kosten. Da musste ich einfach zuschlagen, weil ich schon viel gutes von denen gehört hatte. Ausprobiert und war erstmal direkt enttäuscht, weil die Ohrpolster nicht so recht passen wollten und ich dachte, dass der Klang doch ein wenig komisch ist. Doch nach 2 Tagen hatten sie mein Herz erobert – sie brauchten scheinbar nur ein wenig um sich einzuspielen. Glasklarer Klang, man fühlt sich direkt in andere Welten versetzt. Einziger Nachteil: Wenn man die in den Ohren hat, hört man echt nichts mehr von der Welt um ein herum.

  10. Habe mir genau wie Johannes die CX300 von Sennheiser geholt, da meine iPod Kopfhörer einen Kabelbruch hatten. Gleich vorweg… nach ca. einem Jahr intensiven Nutzens ist mir die Zugentlastung an einem Hörer gebrochen, aber habe mich bis jetzt noch nicht wirklich darum gekümmert.
    Kann mich ganz moekel’s Sennheiser Review anschließen, nur das ich kein Problem mit drücken im Gehörgang habe. Der Sound ist sehr gut und ausgewogen. Für mich als „Spaßhörer“ könnte es mehr bass-lastig sein, aber das ist halt mein persönlicher Geschmack.

  11. Ich konnte bei Euronics meine Sennheiser MX 50 ohne probleme umtauschen. Grund: LInker Hohrer knarrte

    Liebe Grüße Fabian aus Osterode

  12. Ich kann empfehlen: 1. Koss Sparkplug (ca. 15 Euro), zum ins Ohr stopfen. Satter Bass wie bei allen Koss-Hörern. Für den Preis ein Hit. (Nutze ich beim Sport, weil die Hörer wirklich stabil sitzen…)
    Im täglichen Gebrauch habe ich die Bose On-Ear Headphones. An die musste ich mich aber erstmal gewöhnen, weil sie (ähnlich wie bei den In-Ear-Teilen) Außengeräusche unterdrücken (das weiche Leder sitzt dicht auf den Ohren). Ein weiteres nützliches Feature: das Kabel lässt sich abnehmen (Hilft wenn man irgendwo hängen bleibt ;-) Im Lieferumfang sind ein 1,1 m und ein 0,4 m langes Kabel, die auch zusammengesteckt verwendet werden können.
    Davor hatte ich den Koss Portapro: guter Klang. Ich persönlich fand die Dinger allerdings total umbequem.

  13. Achja, was mir noch einfällt: Man kann sich beim Akkustiker die Ohrmuscheln abformen – und daraus spezielle Ohrhöreraufsätze bauen lassen, allerdings wird man so gut und gerne 200 Euro los – Ohrhörer nicht inbegriffen.

  14. Ich hatte ähnliche Probleme mit der Suche nach einem idealen In-Ear-Ohrhöhrer. Der Einzelhandel bot mir gar nur recht teure Teile an, welche ich nicht auf blauen Dunst kaufen wollte, wo dann die Rückgabe evtl. problematisch wäre. Auf Diskussionen oder gar Herstellerkontakt hatte ich keinen Bock, dafür ist mir die Zeit zu kostbar. So bin ich eben online auf die Suche gegangen, was kein leichtes Unterfangen war. Die Bewertungen waren überall extrem unterschiedlich. Irgendwann dachte ich dann, dass ich doch blind zugreife und hatte mir für ein 30-€-Modell entschieden: http://www.amazon.de/Sony-MDR-LPB-Ohrhörer-schwarz/dp/B000OQ9WAO

    Mehr Geld wollte ich schon deshalb nicht ausgeben, da ich generell von einer geringen Haltbarkeit solcher Teile ausgehe.

    Bislang bin ich aber sehr positiv überrascht. Der Sony macht jeden Scheiß mit und auch Knicke im Kabel trüben bislang nicht den Soundgenuss. Der Klang ist am iPod Shuffle deutlich besser als die originalen Ohrhörer, welche bei mir aber eh nicht sitzen und sofort rausplumpsen. Je nach Sitz ist der Klang meist sehr warm und nur selten etwas zu bassig.

    Übrigens: Wenn In-Ears dumpf und ohne Höhen klingen, dann liegt das meist schlicht am individuellen Hörgang. Bei dir hat sich vermutlich das Gummi vor den Tongeber geklappt.

  15. Hallo Boris,

    bei mir war das größte Problem bei In-Ears oder o.ä. Kopfhörern, daß diese entweder überhaupt nicht paßten, nach einiger Zeit in den Ohren drückten oder ständig rausfielen.

    Im August letzten Jahres hörte ich dann von In-Ears (Realsound) der Firma ReSound (www.gnresound.de). Diese werden mit einem Ohrabdruck vom Hörgeräteakustiker individuell gefertigt. Damals habe ich lange überlegt, ob ich mir diese holen sollte. Die waren brandneu, es gab noch keine Reviews und billig waren sie auch nicht gerade. Ich mußte mich allerdings schnell entscheiden, da es für eine kurze Zeit einen Einführungspreis gab. Ich habe übrigens 140.- EUR bezahlt.

    Schließlich habe ich mich doch dafür entschieden. Jetzt freue ich mich über jede Minute, die ich iPod höre. Die Realsounds haben einen sehr ausgewogenen Klang und einen unschlagbaren Tragekomfort (logisch). Sie sind nicht baßlastig und man braucht sie für Bässe auch nicht ganz ins Hirn zu schieben. Zudem höre ich manche Töne, die mit anderen Kopfhörern nicht übertragen wurden. (Bei schlechten Aufnahmen nicht immer gut!)

    Da ich meistens sehr leise höre, gibt es für mich den Nachteil, daß manchmal Windgeräusche oder Kabelscheuern mit übertragen werden. Das ist bei anderen In-Ears aber oft ebenso. Aber auch leise haben die Realsound einen Top-Klang. Ich kann jetzt bei Happyshooting Boris und Chris klar voneinander unterscheiden.

    Durch die perfekte Paßgenauigkeit sind sie auch sehr gut beim Sport zu benutzen. Jogging und Radfahren, kein Problem. Allerdings nichts für öffentliche Straßen, da die Außenschallunterdrückung natürlich auch perfekt ist.

    Ich bin vollends zufrieden und der Preis hat sich jetzt auch relativiert, da ich in den 1 1/4 Jahren schon einige hundert Stunden Podcasts und Musik gehört habe.

    Liebe Grüße
    Dirk

    P.S. Herzlichen Dank für viele Stunden informativer Podcasts

  16. Übrigens sollte man sich die Realsounds in schwarz holen. Die weißen Kabel schmuddeln mit der Zeit und sollten ja einige Jahre überstehen. Leider gab es in der Startphase nur die weißen.

  17. Hab mir vor 3-4 Tagen die AKG K309 Ohrstöpsel gekauft. In punkto Soundquali sind sie echt u empfehlen. Sie hab einen sehr vollen, räumlichen Klang.

  18. Hallo, Boris.

    Tolle Denkmal-Folge! Ich habe anscheinend die gleichen Probleme, wie Du. Fast alle On-Ear-Kopfhörer fallen wieder raus. Durch Zufall bin ich an den Creative EP 480 gekommen. Der Erste, der gut hält. Allerdings nur mit Schaumstoffpolster. Er hört sich auch gut an. Meiner wurde als Zubehör des MP3-Players Creative Jukebox Zen Micro mitgeliefert. Einzeln bei Ebay schon für 10,- EUR erhältlich (neu). Warum forderst Du Deine geneigte Hörerschaft nicht mal auf, die eigenen Kopfhörer zu messen? Dann könntest Du die Maße mit Deinen alten Sonys vergleichen. Der Creative ist rund und hat 17mm Durchmesser (zuzüglich Schaumstoff). Bei Bedarf maile ich Dir gerne Detailfotos mit genauer Bemaßung.

    Gruß Jochen

  19. Hallo Boris.

    Wieder einmal ein gut gemachter Podcast. Höre schon sehr lange zu und das auch sehr gern.
    Ich nutze die AKG 324P. In-Ear. Natürlich keine Shure für 300 € aber für knapp 40 € ziemlich ordentlich.
    ich höre gern Klassik, Pop, Rock und auch Hörbücher.
    Sie dichten aber ziemlich gut ab. Zum Anpassen haben sie verschiedene Einsätze, passend zu verschiedenen Innenohrgrößen.

    Mach weiter so!

    Gruß

    Michael

  20. Ein Artikel zu den von dir erwähnten Verpackungen:
    http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,589549,00.html

  21. Oliver Simon

    Hi Boris,

    mal wieder ne klasse Folge. Ich kenne das Problem. Hatte auhc mal so ein Sony. Habe danach auf ein in-ear von Creative gewechselt, eigentlich nur des Preises wegen. Bin einige Jahre sehr gut damit gefahren…besser gesagt, habe gut damit gehört, bis ich ihn letztens im Flieger in eine 3,5 mmBuchse gesteckt habe. Dann hörte ich nur noch ein Knacken, damit war eine Seite geschossen ,-(
    Ich liebe diese In-ear, weil der Klang besser ist und ich im Flieger den Umgebungslärm abschirmen kann.
    Allerdings muss ich ihn immer rausnehmen, wenn die Saftschubse kommt, denn sprechen mit den Dingern im Ohr ist nicht so toll.
    Zumindest werde ich mir wohl wieder den Creative EP630 holen.
    …gibts auch bei Ama*** für kleines Geld..

    Gruß, Olli

  22. Also ich habe mir meine Neuen Headphones beim Hörakustiker machen lassen….

    http://teileundherrsche.blogspot.com/2008/10/new-headphones.html

    Die sind wirklich das beste was ich bis jetzt hatte. Und Probehören geht auch, jedenfalls so gut das bei der Spezialanpassung geht…

    :-)))

  23. Hallo Boris,

    zum Thema In-Ear war hier ja schon ein Tipp für die Firma Re-Sound zu lesen, bei denen ein individuelles Passstück vom Hörgeräteakustiker gefertigt wird. Beyerdynamic macht das auch:

    http://www.tomshardware.com/de/DTX-50-Beyerdynamic,news-241312.html

    das ist aber alles ziemlich teuer, daher mein Tipp: Geh mal zu einem Hörgeräteakustiker und frage mal, welche Ohrhörer der dir anpassen kann, der hat die Möglichkeiten, für fast alle Modelle individuelle Polster zu fertigen, dann kommst Du ev. billiger weg.

    Noch billiger?
    Dann geh zum Hörtest, täusche einen Hörfehler vor, dann zahlt das die Kasse! ;-)

    Gruß

    Kai

  24. Hallo Boris,

    wieder einmal ein klasse Bericht zu einem Problem das wohl fast jeder kennt.
    Das einzige was mir etwas fehlt, ist ein Referenzprodukt. Wie die Apple Kopfhörer. Hat bzw. kennt ja jeder. Ich finde das würde den Vergleich etwas einfacher machen.
    Ansonsten wäre es schön, wenn du uns deine weiteren Erfahrungen bzw. Kaufentscheidung mitteilen würdest.

    Vielen Dank und Gruß

    Jochen

  25. stefanie hombach

    Hi Boris,

    mh das problem kenne ich, dachte dann ein paar echt gute und bezahlbare „Ohrhörer“ von Sony gefunden zu haben. Gefielen mir sogar farblich, war einfach super…
    wenn ich im Zug sitze und vor mich hindöse morgens vor der FH ist das auch kein Problem, reden geht aber nur eingeschränkt und spätestens wenn ich grinse, fallen mir beide aus den Ohren und dabei war ich nie jemand, der (zumindest bewusst) mit den Ohren wackeln konnte :-D

    Tja, daher, Musik oder Podcast im Zug nur wenn ich alleine bin und wenn ich grade nicht grinsen muss.
    gruß stefanie

  26. Wie auch schon hier empfohlen kann ich dir zu den Shure e2c raten.

    War im ersten Augenblick auch etwas enttäuscht aber bald hatte ich die richtigen Aufsätze für mein Ohr gefunden.
    Hatte auch das Gefühl dass sich die Dinger etwas einspielen müssen.

    Preis lag vor ca. einem Jahr bei ca. 60 €. Jetzt gibt es sie für ca. 80 € bei Amazon.

    Kabel & Klinke sind sehr robust gebaut.

    Nachteil: Den besten Klang hat man wenn die Dinger richtig schön im Ohr sitzen. Bei mir lösen sie sich etwas schon nach einigen Schritten. Also zum Spazieren etc. eignen sie sich bei mir zumindest nicht 100%ig. Es geht aber man muss ab und zu mal „nachdrücken“.

  27. Hallo Boris,
    ich kann Dir die Westone UM2 Ohrhörer wärmstens empfehlen. Sowohl ihr Klang als acuh der Sitz sind hervorragend. Wobei man zum Klang sagen muss, dass dieser warm und angenehm ist.
    Preislich sind diese für ca. 250 EUR hierzulande zu bekommen. Wenn es auch ein Import sein darf kannst Du die Hörer auch unter http://www.earphonesolutions.com/ bestellen.
    Sonnige Grüße

    Mario

  28. Glen Reiff

    Also meine Shure passen von Tag zu Tag schlechter. Das einzige was gut ist, ist das robuste Kabel.

    In-Ear Kopfhöhrer zu kaufen ist vermutlich ähnlich wie Jogging-Schuhe für Marathonläufer: Marken- und Modellempfehlungen machen keinen Sinn. Es hängt vom Ohr des Käufers ab. Mir passen die Shure einfach nicht, für andere sind sie perfekt.

    Ich werde vermutlich wieder auf On-Ear umstellen. Denn ich war froh, wenn die Ohrhöhrer schon wenigstens halbwegs stecken geblieben sind. Daher habe ich es gescheut, sie mal eben rauszunehmen, um z.B. kurz einer Ansage zuzuhören oder kurz Konversation zu betreiben. Und wenn ich mich ungünstig bewegt habe, dann sind sie auch schnell wieder rausgerutscht.

  29. Servus,

    als ich die Folge mit deinen Problemen hörte musste ich laut lachen :)
    Mir ging es exakt genau so.
    Ich hatte lange Jahre Sony Kopfhörer mit asymetrischem Kabel (Stoffummantelt) die sehr gut passten – zumindest bei mir.
    Nach ettlichen Tests fand ich glücklicherweise das gleiche (bin mir bei der Modellnummer nicht ganz sicher) Sony Modell.
    Also ebenfalls asym. stoffummanteltes Kabel und vor allem die Paßform wie meine alten.
    Das gekaufte Modell heisst Sony MDR-E 931 LP.

  30. Ich bin kein Freund von In-Ears… alles, was mir bis dato in die Finger gekommen ist, tat nach spätestens ’ner halben Stunde weh. Die Alternative – angepaßte In-Ears – ist mir definitiv zu kostspielig.

    Als On-Ears habe ich den (schon mehrfach erwähnten) Koss PortaPro. Ich habe ihn inzwischen mehrfach mit Kopfhörern oder -stöpseln von Bekannten verglichen – letztere steckte er klanglich ausnahmslos in die Tasche, und sogar mit diversen halboffenen Kopfhörern (die also das Ohr komplett umschließen) kann er gut mithalten. Ich habe das Teil nun seit gut fünf Jahren – inzwischen mußte ich mal die Schaumgummi-Überzieher tauschen, weil die Orginalen porös und krümelig wurden (habe dafür einen Lufthansa-Airline-Kopfhörer geschlachtet ;-) )… bin aber immer noch glücklich mit meinem Kauf.

  31. @setihound: Die MDR-E931 habe ich sogar! Das war einer der Versuche die ich schon wieder verdrängt hatte. Halten leider nicht in meinen Ohren – Kein Vergleich mit den E-555 :( leider. Mit den Stoffpolstern geht es so einigermaßen aber nicht wirklich bequem.

    @all: wow! Danke für Eure Erfahrungen und Empfehlungen – Bitte weiter machen! Ihr habt mich so immerhin auf die RealSound by ReSound gebracht – dort werde ich in Kürze vor Ort sein und mir die Produktion ansehen können und ich werde mir wohl einen Satz anfertigen lassen. Erfahrungen folgen natürlich. Schaut mal auf den neueren Beitrag (http://www.nsonic.de/blog/2008/11/ohrhorerkauf-es-bewegt-sich-etwas/) – dort könnt Ihr Eure Fragen an ReSound an mich schicken. Ich stelle die Fragen dann vor Ort.

  32. Pingback: Sony In Ear Kopfhörer Stöpsel verloren? | Alles über Musik download

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