iPod: Wie alles anfging

Es geht um Musik. Um viel Musik, die sich auf sehr vielen CDs und Schallplatten versteckt. Und es ging darum, möglichst nicht mehr von Werbung oder Nachrichten genervt zu werden wenn man geweckt wird oder zur Arbeit fährt oder bei der Arbeit Musik hören möchte.
Kurz: Es geht um das „Alles in Einem“

Schallplatten

Es fing alles ganz harmlos an. Als es noch keine CDs gab haben wir ziemlich große, schwarze Scheiben auf einen sich drehenden Teller gelegt. Ein Metallarm mit einem Diamanten an einer art Feder glitt durch eine Rille und wurde so in Schwingungen versetzt. Das nannten wir „Schallplatte“ und „Plattenspieler“. Beides war ziemlich empfindlich. Einmal beim abspielen ans Gerät gestoßen und schon war ein dicker Kratzer in der Platte – Unbrauchbar geworden.
Das, und die Tatsache, dass ich zu dieser Zeit noch kein Geld verdiente, führten dazu, dass ich kaum Platten hatte. Wollte man also etwas bestimmtes hören war alles sehr übersichtlich (bei vielleicht 10 Platten keine Kunst)
Außerdem war das Radio-Programm zu der Zeit noch viel „netter“ als Heute: man konnte sich einen Song wünschen der sogar noch in derselben Stunde gespielt wurde – und zwar vom Anfang bis zum Ende, ohne Werbung! Und gab es eine wichtige Verkehrsmeldung (von denen es auch weniger gab) so wurde der Song einfach nochmal gespielt! So konnte man seine Lieblingslieder auf Kassetten aufnehmen… das wiederfinden war allerdings ziemlich aufwendig (spulen… spulen… spulen….)

Wohnzimmer: Das CD Zeitalter

Doch dann kam die CD auf den Markt. Anfangs noch sehr teuer – auch die Abspielgeräte. Aber die Preise fielen sehr schnell. Ich stellte also um auf die kleinen optischen Scheiben. Ich war beeindruckt vom Klang und der einfachen Handhabung.

Anfangs waren es dann eben so 10-30 CDs. Überblick war kein großes Problem. Nur war es nervig immer nur eine CD zur Zeit zu hören. Also schaffte ich einen 5-Fach-Wechsler an. DAS war der Hammer! Über 5 Stunden Musik – auch zufällig gemischt – war jetzt möglich.
Diese Lösung hatte viele Jahre Bestand. In der Zeit wuchs die CD-Sammlung beträchtlich an.

Die anderen Orte…

Im Schlafzimmer steht ein…. Radiowecker…. Ihr kennt diese nervigen Quäk-Kisten? Mit diesen Wurfantennen? Die nie einen Sender länger als 2 Tage sauber empfangen? und die einen Morgens mit hoher Wahrscheinlichkeit ohnehin nur mit Werbung oder Nachrichten wecken? GENAU so ein Ding meine ich wink
Von dem Ding hatte ich jetzt langsam mal die Schn… Nase voll!

Im Büro zu Hause spielen die CDs im CD-ROM-Laufwerk oder einige MP3 von der Platte… das geht zwar ist aber auch nicht optimal… CD-ROM macht lärm und wird ja auch mal von CDs gebraucht. MP3 kommen von Platte, aber nicht wenn aufwendige Dinge auf dem PC laufen (beim kompilieren kommt die Musik schon mal ins Stocken)

In der Firma genauso… Suboptimal. Man kann ja auch nicht alle CDs mitnehmen… und eigentlich weiß ich Morgens nicht, was im Laufe des Tages hören möchte..

Ins Auto habe ich schon früh einen CD-Wechsler einbauen lassen. Das war schon mal besser als die Kassetten… ein 6-Fach-Wechsler sorgte auf langen Fahrten (Urlaub) für Abwechslung… aber alles hatte man natürlich nicht dabei

Wäre es nicht schön….

…wenn man seine komplette Musiksammlung immer und überall dabei haben könnte?

Anfangs dachte ich über einen Multimedia-PC nach. Der könnte im Wohnzimmer Musik spielen und über kleine Clients auch in anderen Räumen spielen. Ins Auto sollte ein „Car-PC“ mit Touch-Screen.
Schöne Idee, aber viel zu aufwendig.

Nach einigen Überlegungen und Gesprächen mit Bekannten kam ich zu einer anderen Lösung:
Apple iPod

In den nächsten Berichten möchte ich meinen Weg beschreiten den ich eingeschlagen habe. Soviel vorweg: Faszinierend!

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