{"id":6791,"date":"2018-07-14T12:26:05","date_gmt":"2018-07-14T10:26:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nsonic.de\/blog\/?p=6791"},"modified":"2018-07-14T12:26:05","modified_gmt":"2018-07-14T10:26:05","slug":"vloggen-zeitmanagement-und-datenorganisation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nsonic.de\/blog\/2018\/07\/vloggen-zeitmanagement-und-datenorganisation\/","title":{"rendered":"Vloggen \u2013 Zeitmanagement und Datenorganisation"},"content":{"rendered":"<p>Eine typische Frage, die mich immer mal wieder erreicht, lautet: \u201cWie schaffst Du es eigentlich, bei allem was Du tust, auch noch zu Vloggen?\u201d. Eine andere Frage die auch h\u00e4ufiger kommt: \u201cWie organisierst Du eigentlich das ganze Videomaterial?\u201d<\/p>\n<p>Beide Fragen m\u00f6chte ich in diesem Beitrag beantworten \u2013 Ein Teil der Antwort auf die erste Frage ist schon die Tatsache, dass dies ein Blog-Beitrag ist und keine Vlog-Episode <span class=\"wp-smiley emoji emoji-wink\" title=\";)\">wink<\/span> <\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h1>Frage 1: Wie ich das mit dem Vloggen nebenher noch schaffe?<\/h1>\n<p>Aktuell gar nicht. Aber die Antwort z\u00e4hlt nicht, denn ich habe es ja ein Jahr lang gemacht. Also erkl\u00e4re ich mal etwas genauer.<\/p>\n<h2>Aufgaben und Ziele definieren<\/h2>\n<p>Es geht um Verpflichtung, sich festlegen, engagieren, im englischen \u201ccommitment\u201d. Es ist meiner Meinung nach wichtig, sich selbst eine Aufgabe zu stellen und zwar klar und deutlich. Also nicht: \u201cIch will auch mal was mit Video ausprobieren\u201d, sondern: \u201cIch will ein Jahr lang jede Woche mindestens ein kurzes Video online stellen\u201d. Eine Aufgabe, ein Ziel, Punkt.<\/p>\n<p>Wenn man also etwas wirklich will, dann findet man normalerweise auch die Zeit daf\u00fcr. Sei es, dass man andere, vorhandene Aufgaben besser organisiert, Wege optimiert oder dass man andere Aufgaben zur\u00fcck stellt, weil sie eine geringere Priorit\u00e4t haben.<\/p>\n<h2>Zeitmanagement \u2013 Routinen schaffen<\/h2>\n<p>So kommt man zum Zeitmanagement. Priorit\u00e4ten sind wichtig. Es gibt Dinge die erledigt werden m\u00fcssen und es gibt Dinge die man gerne umsetzen m\u00f6chte. M\u00fcssen geht vor m\u00f6gen. Innerhalb von \u201cich m\u00f6chte\u201d gibt es dann aber mehrere T\u00e4tigkeiten bei mir und diese habe ich f\u00fcr den Zeitraum eines Jahres geschoben. Eingefahrene Tagesabl\u00e4ufe habe ich angepasst, um so Zeit zum Drehen und vor allem Schneiden der Videos zu finden.<\/p>\n<p>Feste Routinen, wiederkehrende Abl\u00e4ufe helfen mir sehr. Es war mir wichtig, dass ich m\u00f6glichst an den selben Tagen zu den selben Zeiten an diesem Projekt arbeiten konnte. Ich finde das wichtig, damit man sich nicht selbst betr\u00fcgt mit Gedanken, wie: \u201cNa gut, dann eben Morgen\u2026\u201d<\/p>\n<p>Konkretes Beispiel: Kam ich Mittwochs nach der Arbeit nach Hause, habe ich normalerweise den Fernseher laufen lassen und mich auf dem Sofa etwas ausgeruht, Zeit bei Facebook und Twitter verbracht oder etwas gebloggt. Das habe ich komplett abgestellt. Der Fernseher blieb aus, Social-Media wurde zur\u00fcck gestellt. Vor und nach dem Essen sa\u00df ich am Rechner und k\u00fcmmerte mich um das Videomaterial. Mittwoch Nachmittag war VLOG-Zeit. Damit wurde das f\u00fcr mich planbar.<\/p>\n<p>Zeit zum Filmen findet man eigentlich immer. Kamera mitnehmen und einfach machen. Der Haken daran: Hat man einen gewissen Anspruch an die Einstellungen, Perspektiven, etc., kann aus einer einfachen T\u00e4tigkeit wie\u00a0<em>gehe zum Auto und fahre aus der Garage<\/em> schon mal ein mehrmin\u00fctiges Projekt werden. Ich musste in der Zeit gut eine halbe Stunde mehr einplanen f\u00fcr Termine und Besorgungen, manchmal auch mehr.<\/p>\n<p>Wirklich aufwendig ist dann der Schnitt. Musik suchen, Video-Clips zusammenstellen, Schnitte w\u00e4hlen, alles immer wieder anschauen und korrigieren\u2026 Das frisst viel Zeit. F\u00fcr ein 8 Minuten Video sitze ich mehrere Stunden am Schnitt. Ich habe das oft auf zwei Tage verteilt \u2013 unter der Woche am Mittwoch Nachmittag\/Abend und den Rest am Wochenende, meistens Samstags.<\/p>\n<p>So habe ich von Mai 2017 bis Mai 2018 recht regelm\u00e4\u00dfig neue Episoden in meinen VLOG geworfen. Dann brach ich ab. Ich habe den VLOG nicht aufgegeben und ich habe noch einiges an Video-Material, dass ich gerne zu Episoden schneiden m\u00f6chte und sicher auch noch werde, warum dann die \u00c4nderung am Takt? Weil sich meine Priorit\u00e4ten 2018 verschoben haben.<\/p>\n<p>Ich hatte mir eine Aufgabe und ein Ziel gesetzt. Ich wollte die Sache mit dem VLOG ein Jahr lang ausprobieren und ich wollte mindestens eine Folge pro Woche machen. Es wurden mehr Episoden und w\u00e4hrend Workshops waren es teilweise sogar t\u00e4gliche Uploads. Das war eine organisatorische Herausforderung und ich habe in der Zeit viel gelernt \u00fcber Video, Final Cut, und auch \u00fcber mich. Das hat viel Spa\u00df gemacht und nun nutze ich die Zeit erst mal wieder f\u00fcr andere Dinge oder g\u00f6nne meinem K\u00f6rper und Geist einfach mal eine Stunde Ruhe am Tag.<\/p>\n<h1>Frage 2: Wie ich meine Dateien organisiere?<\/h1>\n<p>Das ist deutlich einfacher zu beantworten, denn ich betreibe keinen \u00fcbertriebenen Aufwand damit. Der Ablauf ist bei mir wie folgt:<\/p>\n<ul>\n<li>Wenn ich mit der Kamera nach Hause komme oder am Schreibtisch fertig bin mit meinen Aufnahmen, kommt die Speicherkarte in mein MacBook Pro<\/li>\n<li>In FinalCut Pro X werden die Clips dann importiert. Meine Episoden bilden normalerweise eine T\u00e4tigkeit ab, oft an einem Tag. Ich habe mir also in FinalCut f\u00fcr jede Episode ein Ereignis angelegt und alle Clips f\u00fcr diese Episode in dieses Ereignis importiert. Benannt habe ich die Ereignisse jeweils mit Datum Jahr-Monat-Tag und einem Arbeitstitel.<\/li>\n<li>So konnte ich auch mehrere Ereignisse auf Vorrat mit Video-Clips f\u00fcttern und dann, nach und nach, die fertigen Videos in dem jeweiligen Ereignis zusammensetzen. Jede Episode ist ebenfalls im selben Ereignis<\/li>\n<li>Alle Ereignisse sind in derselben Bibliothek auf meinem MacBook Pro. Auf dem iMac w\u00e4re es wesentlich sch\u00f6ner und schneller, das Notebook habe ich aber unterwegs zur Verf\u00fcgung und kann so auch auf Workshops und in Hotels an den Clips arbeiten.<\/li>\n<li>In unregelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden habe ich alte und erledigte Ereignisse in eine Archiv-Bibliothek auf eine externe SSD ausgelagert. Das geht mit FinalCut sehr einfach \u2013 Wird die externe SSD angeschlossen, taucht die Bibliothek auf diesem Datentr\u00e4ger in FinalCut auf. Jetzt kann man \u00fcber das Ablagemen\u00fc einfach alle markierten Ereignisse in eine externe Bibliothek verschieben, inklusive aller zugeh\u00f6rigen Dateien<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das war es auch schon. Ich habe keine Stichw\u00f6rter verwaltet, was mich etwas \u00e4rgert. Man kann in FinalCut wohl mehrere Stichw\u00f6rter auch f\u00fcr Teile eines Clips setzen um dann nicht nur den Clip sondern auch die passenden Stellen wiederzufinden. F\u00fcr manche Zwischenschnitte oder Ideen f\u00fcr \u201cSpecials\u201d h\u00e4tte ich mir gew\u00fcnscht, dass ich das gemacht h\u00e4tte\u2026 habe ich aber nicht, Is&#8217; so <span class=\"wp-smiley emoji emoji-smile\" title=\":)\">smile<\/span> <\/p>\n<h1>Fazit<\/h1>\n<p>Machen! Wenn Du irgendein Projekt im Kopf hast und Du es wirklich willst, dann mach es. Definiere die Aufgabe f\u00fcr Dich, schreibe sie auf und definiere ein Ziel \u2013 inhaltlich und zeitlich! Dann wirst du Dir die Zeit nehmen und Dich motivieren um dieses Ziel zu erreichen. Stehst Du vor Entscheidungen, wirst Du Deine Ziele im Kopf haben, auch unbewusst, und Deine Wahl wird sich vorrangig an Deinen Zielen orientieren.<\/p>\n<p>Klingt jetzt alles ziemlich nach \u201cTschakkaa\u201d-Klischee, aber so ist das nun mal, zumindest so, wie ich es aus eigener Erfahrung schildern kann <span class=\"wp-smiley emoji emoji-smile\" title=\":)\">smile<\/span> <\/p>\n<p>Was ist Dein Projekt 2018?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine typische Frage, die mich immer mal wieder erreicht, lautet: \u201cWie schaffst Du es eigentlich, bei allem was Du tust, auch noch zu&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":6793,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":""},"categories":[1,873],"tags":[872,958,535,880,611],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nsonic.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/uhr_20180714_P7140175.jpg","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p71Tml-1Lx","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nsonic.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6791"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nsonic.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nsonic.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nsonic.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nsonic.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6791"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nsonic.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6791\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6795,"href":"https:\/\/www.nsonic.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6791\/revisions\/6795"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nsonic.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6793"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nsonic.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6791"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nsonic.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6791"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nsonic.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6791"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}