{"id":5038,"date":"2013-05-20T13:04:20","date_gmt":"2013-05-20T11:04:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nsonic.de\/blog\/?p=5038"},"modified":"2013-05-20T13:04:20","modified_gmt":"2013-05-20T11:04:20","slug":"things-gtd-irgendwie-entspannter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nsonic.de\/blog\/2013\/05\/things-gtd-irgendwie-entspannter\/","title":{"rendered":"Things &#8211; GTD irgendwie entspannter"},"content":{"rendered":"<p>Es gibt viel zu tun. Manchmal zu viel, um den \u00dcberblick im Kopf zu behalten. Also fing ich an, To-Do-Listen zu schreiben. Mit der Nutzung von mehreren Computern und iPhone wurde es dann praktischer, eine spezielle Software zu verwenden, um die Eintr\u00e4ge auch immer auf allen Ger\u00e4ten auf dem aktuellen Stand zu halten.<\/p>\n<p>Ich startete mit Things. Damals konnte es die Daten nicht \u00fcber das Internet abgleichen sondern nur im lokalen Netzwerk. Das ist zwar sicher aber unpraktisch gewesen. Also wechselte ich zu <a href=\"http:\/\/www.omnigroup.com\/products\/omnifocus\/\" target=\"_blank\">OmniFocus<\/a> wurde aber irgendwie nie wirklich warm damit. Nachdem <a href=\"http:\/\/culturedcode.com\/things\/\" target=\"_blank\">Things2<\/a> dann den Over-The-Air Abgleich brachte, wechselte ich wieder zu Things. <a href=\"https:\/\/www.nsonic.de\/blog\/2012\/12\/zuruck-zu-things\/\">Details zu den Hintergr\u00fcnden dieser Entscheidung<\/a> hatte ich damals bereits geschrieben.<\/p>\n<p>Nun habe ich also fast ein halbes Jahr mit Things2 gearbeitet. Zeit um eine Bilanz zu ziehen.<\/p>\n<p><em>Mehr nach dem Klick<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2>Entspannter<\/h2>\n<p>Alles ist irgendwie entspannter. Ich denke, so kann man es ausdr\u00fccken.<\/p>\n<p>Als ich von OmniFocus zur\u00fcck zu Things gegangen bin, habe ich mich etwas schwer getan. Ich konnte die Projekte nicht mehr so gut gliedern und strukturieren und ich dachte, dass ich dadurch deutlich an \u00dcbersicht einb\u00fc\u00dfen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Inzwischen stellt sich heraus, dass gerade der Mangel an tiefen Hierarchien meine Nutzung der ToDo-App stark entspannt hat. Man kann sich in tiefen Strukturen n\u00e4mlich auch schnell verzetteln und es ist ja nun auch nicht so, dass ich als Ein-Mann-Unternehmen unfassbar komplexe Vorg\u00e4nge zu bew\u00e4ltigen h\u00e4tte <span class=\"wp-smiley emoji emoji-smile\" title=\":)\">smile<\/span>  Komplexe Strukturen sind also im Grunde gar nicht erforderlich. Im Gegenteil, nicht mal die Tags, ein starkes Feature von Things, nutze ich. Je weniger ich tippen muss, desto besser.<\/p>\n<h2>Machen statt verwalten<\/h2>\n<p>Am Ende geht es doch darum, dass man die Dinge auch erledigt. Ich m\u00f6chte mich nicht lange damit aufhalten, die Dinge zu verwalten &#8211; sie sollen abgehakt werden. Daf\u00fcr ist es zum einen wichtig, dass man seine Aufgaben schnell und einfach erfassen kann und dass man sie auch immer zur rechten Zeit angezeigt bekommt.<\/p>\n<p>Bei OmniFocus war die Erfassung selbst im Prinzip sehr gut gel\u00f6st. Text und vor allem ein Datum konnten bestechend schnell eingetragen werden. Allerdings konnte man sich schnell verrennen wenn es darum ging, eine Aufgabe einem Projekt zuzuweisen. In welcher Hierarchie steckt das Projekt? An welcher Position soll die Aufgabe auftauchen? Au\u00dferdem musste man immer zwei Datum-Felder ausf\u00fcllen, damit die Aufgabe auch in bestimmten Ansichten auftauchte &#8211; Ein Start-Datum und ein Ziel-Datum. Dann die Ansichten\u2026 Bei OmniFocus gibt es diese Views. Man kann Suchen, Filtern, Toolbars ein- und ausblenden, Fensterbereiche umstellen usw. und das ganze dann als Ansicht ablegen. Das mag gro\u00dfartig sein, wenn man a) sehr viele und sehr umfangreiche Projekte mit zig zugewiesenen Personen und Unterprojekten hat und b) mindestens einen Angestellten hat, der den ganzen Tag nichts anders macht, als solche Ansichten zu basteln und auch zu \u00fcberpr\u00fcfen\u2026 Anders kann ich mir das nicht vorstellen. Ich brauchte nur eine spezielle Ansicht wirklich: Eine &#8220;Heute zu erledigen&#8221;-Ansicht. Selbst damit hatte mich OmniFocus aber am Ende \u00fcberfordert. Ich konnte diese Ansicht zwar erstellen, es waren aber zu viele Einzelschritte erforderlich, um diese auch zuverl\u00e4ssig zu f\u00fcllen. Das Start-Datum war erforderlich, eine Flagge musste ggf. gesetzt werden\u2026<\/p>\n<p>In Things lege ich die Aufgaben oft einfach direkt im Heute-Bereich an. Warum lange \u00fcber eine Struktur nachdenken, wenn es am Ende ohnehin nur Einzelaufgaben sind, die nach M\u00f6glichkeit sowieso m\u00f6glichst bald erledigt werden sollen? Habe ich wirklich mal mehrere Aufgaben zu einem Projekt, ist mit einer einfachen Tastenkombination schnell ein neues Projekt angelegt und ich erfasse die Aufgaben schnell dort. Ist mir inzwischen v\u00f6llig egal, wie die Projekte in der Liste sortiert sind. Am Ende interessieren mich die Aufgaben und ich arbeite zu 99,9% nur in der Heute-Ansicht um diese zu erledigten. Mit einem Doppelklick komme ich von dort auch schnell zum gesamten Projekt.<\/p>\n<p>Ich brauche auch nur noch ein Datum einzutragen, n\u00e4mlich das Datum an dem ich die Aufgabe erledigen m\u00f6chte. Es liegt an mir, dieses Datum so zu w\u00e4hlen, dass ich rechtzeitig damit anfange. Au\u00dferdem zeigt Things die Aufgabe auf Wunsch schon ein paar Tage vorher in der Heute-Ansicht an in einem gelben Bereich der Anstehenden Aufgaben.<\/p>\n<p>Leider ist die Erfassung vom Datum und der Anzeige-Option fummeliger als bei OmniFocus. Es w\u00e4re toll, wenn dieser Umstand bei Cultured Code ins Bewusstsein k\u00e4me und ein Update die Erfassung weiter vereinfachen k\u00f6nnte. Auch in der iPhone-App sind es immer ein oder zwei Taps mehr als notwendig, weil die zus\u00e4tzlichen Optionen, wie eben das Datum, erst eingeblendet werden m\u00fcssen. Das k\u00f6nnte einfacher sein. Immerhin die Erfassung eines Datums selbst am iPhone sehr gut gel\u00f6st, mit einem endlos scrollenden Kalender.<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Der Sync, \u00fcber die Server von Things, ist unglaublich schnell und bisher 100%ig zuverl\u00e4ssig. Wer jetzt meckert, warum nicht iCloud genutzt wird, der sollte mal zu <a href=\"http:\/\/www.theverge.com\/2013\/3\/26\/4148628\/why-doesnt-icloud-just-work\" target=\"_blank\">diesem Thema recherchieren<\/a> um fest zu stellen, dass die iCloud unfassbar problematisch und unzuverl\u00e4ssig ist. Ich bin dankbar, dass Things hier eine eigene und wirklich gute L\u00f6sung gebaut hat.<\/p>\n<p>Die Erfassung von Aufgaben ist schnell, wenn auch nicht ganz so simpel wie es sein k\u00f6nnte. Ich muss mir keine Gedanken mehr \u00fcber verschiedene Ansichten oder komplexe Strukturen machen. Aufgaben werden erfasst und dann hoffentlich auch schnell erledigt. Nat\u00fcrlich gibt es sich wiederholende Aufgaben, die ich auch nutze. Wer etwas mehr Struktur ben\u00f6tigt, der kann sich mit den Tags ein m\u00e4chtiges Werkzeug schaffen.<\/p>\n<p>Bei OmniFocus war ich gedanklich oft zu intensiv mit der Software besch\u00e4ftigt und der Hoffnung, dass ich auch wirklich auch alle wichtigen Aufgaben sehe. Bei Things nehme ich die Software selbst kaum mehr wahr sondern befasse mich viel mehr mit den Aufgaben selbst. So soll es doch auch sein. Ich werde jedenfalls bei Things bleiben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt viel zu tun. 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