{"id":3422,"date":"2012-12-28T12:53:33","date_gmt":"2012-12-28T11:53:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nsonic.de\/blog\/?p=3422"},"modified":"2012-12-28T12:53:33","modified_gmt":"2012-12-28T11:53:33","slug":"platz-schaffen-lightroom-kataloge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nsonic.de\/blog\/2012\/12\/platz-schaffen-lightroom-kataloge\/","title":{"rendered":"Platz schaffen: Lightroom-Kataloge auf mehreren Rechnern"},"content":{"rendered":"<p>Ende 2012 und die Festplatte meines MacBook Pro war ziemlich prall gef\u00fcllt. So war es an der Zeit nachzusehen, wo der Platz verbraucht wurde und wie man wenigstens einen Teil davon wieder nutzbar machen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Wie ich den verbrauchten Platz aufgest\u00f6bert habe und wie ich meine Lightroom-Kataloge aufger\u00e4umt habe, erfahrt Ihr nach dem Klick<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2>Verbrauchten Platz aufsp\u00fcren<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nsonic.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/daisydisk.png\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-3425\" title=\"daisydisk\" src=\"https:\/\/www.nsonic.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/daisydisk-300x240.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/www.nsonic.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/daisydisk-300x240.png 300w, https:\/\/www.nsonic.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/daisydisk-768x615.png 768w, https:\/\/www.nsonic.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/daisydisk-1000x801.png 1000w, https:\/\/www.nsonic.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/daisydisk.png 1061w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Von den 250 GB der Notebook-Festplatte geht ein Teil f\u00fcr die OS-X 10.8 Wiederherstellungs-Partition drauf. Dann nat\u00fcrlich ein Teil f\u00fcr Systemdateien, Cache und \u00e4hnliches. Da l\u00e4ppert sich schon so einiges zusammen. Aber der gr\u00f6\u00dfte Brocken lag dann doch in meinem Benutzer-Verzeichnis. Wo genau viel Platz verbraucht wurde, konnte ich sehr schnell mit <a href=\"http:\/\/www.daisydiskapp.com\/\" target=\"_blank\">DaisyDisk<\/a> in Erfahrung bringen. Von den Screenshots her sah mir das Tool nicht besonders hilfreich sondern eher verspielt aus. Ich brauchte aber ein gutes und vor allem schnelles Tool f\u00fcr diesen Zweck und so probierte ich es aus. Man muss dieses Programm wirklich benutzen um es zu verstehen. Ich jedenfalls war und bin begeistert. Sogar eine sehr gut gef\u00fcllte 2 TB Platte im 2006er iMac wurde schnell gescannt und visualisiert und ich konnte Dank DaisyDisk schnell \u00fcber 400 GB frei schaufeln. Aber nun zur\u00fcck zum MacBook.<\/p>\n<h2>Fotos, Fotos, Fotos<\/h2>\n<p>Ein Blick und es war klar: Der Platz wurde in meinem Benutzerverzeichnis verbraucht. Fast alles davon in meinem Happy-Shooting-Ordner. Dort lagen noch einige Audio-Dateien \u00e4lterer Podcast-Folgen und nat\u00fcrlich viele Fotos der letzten Workshops. Oft habe ich auch meine eigenen Fotos auf das MacBook kopiert um unterwegs die Speicherkarten wieder frei zu bekommen.<\/p>\n<p>Wenn es schnell gehen musste, importierte ich auch private Fotos oder Bilder von kleineren Shootings in eine Lightroom-Datenbank auf dem MacBook und bearbeitete die Jobs teils vollst\u00e4ndig auf diesem Ger\u00e4t. So sammelten sich diverse Fotos und auch diverse Lightroom-Kataloge auf dem Ger\u00e4t.<\/p>\n<h2>Katalog-Mischmasch<\/h2>\n<p>Lightroom ist teils etwas verwirrend wenn es um den Import von Fotos geht. Ich wei\u00df nicht genau wie es passiert war, aber teilweise landeten Kunden-Fotos in der Verzeichnisstruktur der Happy-Shooting-Workshops. Im Katalog selbst bemerkt man das kaum, erst wenn man Ordnung schaffen m\u00f6chte, artet das ein wenig in Arbeit aus.<\/p>\n<p>Dann hatte ich mehrere Kataloge, die ich leider nicht immer so konsequent getrennt hatte wie es mal geplant war. So hie\u00df ein Katalog &#8220;HS Demo 2010&#8221;, enthielt aber Fotos aus 2009 bis 2012, darunter nicht nur Happy-Shooting-Fotos. Dann hatte ich Kataloge f\u00fcr einzelne Shootings, einzelne Kataloge f\u00fcr eine Best-Of-Auswahl von Bildern, die ich auf den iMac \u00fcbertragen wollte und und und.<\/p>\n<p>Hinzu kommt noch, dass ich die Kataloge teils noch in der Lightroom2 und Lightroom3 Version liegen hatte. Das passierte wohl immer dann, wenn eine neue Lightroom-Version den Katalog zum konvertieren kopiert hatte. Erst hob ich die alte Version zur Sicherheit noch auf, dann verga\u00df ich sie.<\/p>\n<p>Hinzu kommen noch diverse Sicherungskopieren der Kataloge in den jeweiligen Backup-Verzeichnissen. Lightroom erstellt zwar regelm\u00e4\u00dfig Kopien, l\u00f6scht aber niemals \u00e4ltere Sicherungen &#8211; Das \u00fcbersieht man schnell.<\/p>\n<h2>Aufr\u00e4umen, Platz schaffen<\/h2>\n<p>Mein urspr\u00fcnglicher Plan war immer, alle meine Fotos an einem zentralen Ort zu halten, in meinem Fall ist dies mein iMac. Das MacBook war von Anfang an nur als mobile Au\u00dfenstelle geplant. Dieser Zustand sollte jetzt also mal konsequent wiederhergestellt werden.<\/p>\n<h3>Schritt 1: Dubletten l\u00f6schen<\/h3>\n<p>Auf dem MacBook lag noch ein prall gef\u00fclltes Kunden-Verzeichnis. Dort habe ich f\u00fcr jeden Kunden ein Unterverzeichnis mit allen Daten. Das k\u00f6nnen Lightroom-Kataloge, RAW-Dateien, gerenderte JPG-Dateien, Photoshop-Dateien etc. sein. Wenn ich unterwegs &#8211; oder im Wohnzimmer &#8211; an den Daten arbeite, landen sie auf dem MacBook. Nach Abschluss der Arbeiten werden sie auf den iMac kopiert um von dort auch gesichert zu werden.<\/p>\n<p>Ich schaute also nach, ob wirklich alles bereits auf dem iMac lag &#8211; per Bildschirmfreigabe kann man den entfernten iMac bequem vom MacBook aus bedienen &#8211; kopierte fehlende Dateien manuell hin\u00fcber und l\u00f6schte dann die Dubletten vom MacBook.<\/p>\n<p>Blieben noch die vielen Lightroom-Kataloge und RAW-Dateien\u2026<\/p>\n<h3>Schritt 2: Alte Lightroom-Kataloge l\u00f6schen<\/h3>\n<p>Zun\u00e4chst musste ich den Kopf etwas freier bekommen. Es war wenig hilfreich vor einer Flut von Katalogen aus verschiedenen Lightroom-Versionen inklusive Sicherungen zu stehen.<\/p>\n<p>Also l\u00f6schte ich zun\u00e4chst die ganzen Backup-Verzeichnisse. Ich wusste ja, dass meine Kataloge funktionierten und dass ich sie in dieser Anzahl nicht \u00a0l\u00e4nger halten wollte.<\/p>\n<p>Nun suchte ich mit dem Finder nach allen Lightroom-Katalogen auf der Festplatte (einfach alle Dateien suchen, die .lrcat im Namen tragen) und arbeitete mich durch die Versions-Kopien. Fand ich einen Katalog f\u00fcr zwei Lightroom-Versionen, so \u00f6ffnete ich beide und pr\u00fcfte, ob wirklich alle Bilder im aktuelleren Katalog vorhanden waren. Dies war durchg\u00e4ngig der Fall und so konnte ich die \u00e4lteren Katalog-Versionen l\u00f6schen.<\/p>\n<p>Einige Kataloge waren bereits f\u00fcr den Austausch zum iMac exportierte Kataloge. Hier pr\u00fcfte ich, ob ich diese Bilder bereits am iMac importiert hatte. Mit Stichproben und mir sehr gut bekannten Bildern pr\u00fcfte ich auch, ob wirklich der letzte Bearbeitungsstand am iMac vorhanden war. War dies nicht der Fall, so importierte ich die Bilder jetzt, wie genau, beschreibe ich gleich. Ansonsten konnte ich den Katalog und alle zugeh\u00f6rigen Dateien jetzt l\u00f6schen.<\/p>\n<h3>Schritt 3: Bilder zum iMac \u00fcbertragen<\/h3>\n<p>Lightroom kann Fotos aus anderen Lightroom-Katalogen importieren. Theoretisch sollte dies \u00fcber das Netzwerk direkt funktionieren, wenn ich vom iMac auf das MacBook zugreife. In der Praxis hatte ich damit immer Probleme, vermutlich, weil der Benutzername und somit der Verzeichnispfad auf MacBook und iMac identisch sind, das ist aber nur ein nicht \u00fcberpr\u00fcfter Verdacht.<\/p>\n<p>Um das Problem zu umgehen, kopierte ich die Kataloge, die auf dem iMac importiert werden sollten, auf meine TimeCapsule und importierte sie am iMac von dort. Das sch\u00f6ne daran ist, dass Lightroom auch direkt aus \u00e4lteren Katalog-Versionen importieren kann. Der Quell-Katalog wird daf\u00fcr tempor\u00e4r auf den aktuellen Stand gebracht. So konnte ich also Bilder aus Lightroom2 und Lightroom3 Katalogen in den Lightroom4-Katalog des iMacs importieren.<\/p>\n<p>Nun war es ziemlich unhandlich, einfach ganze Kataloge zu kopieren. Zum einen w\u00fcrde der Import unn\u00f6tig viele Dateien lesen oder auf Dubletten pr\u00fcfen, zum anderen lagen die RAW-Dateien in verschiedenen Verzeichnissen und ich wollte nicht unn\u00f6tig viel Arbeit haben.<\/p>\n<p>Die L\u00f6sung war, dass ich jeweils einen Lightroom-Katalog \u00f6ffnete, durch die Ordner klickte &#8211; meine Ordnerstruktur ist nach Jahr \/ Monat \/ Tag aufgebaut &#8211; \u00a0und pr\u00fcfte, ob die Bilder des jeweiligen Monats schon am iMac vorhanden waren, wenn nicht wurden sie markiert. Hatte ich alle Monate markiert, selektierte ich alle Fotos und w\u00e4hlte &#8220;Export als Katalog&#8221;. So wurde auf der TimeCapsule ein neuer Katalog inklusive eigenem RAW-Verzeichnis erstellt. Am iMac wurden dann diese Bilder importiert.<\/p>\n<p>Wenn unter den Bildern aktuellere Bearbeitungen waren, so exportierte ich diese ebenfalls als eigenen Katalog und w\u00e4hlte beim Import am iMac, dass bei Dubletten die Einstellungen\/Bearbeitungen \u00fcbernommen werden sollten.<\/p>\n<p>Auf diese Weise entstanden viele Temp-Kataloge auf der Zeitkapsel. Katalog um Katalog ging ich durch, pr\u00fcfte, verglich, exportierte und importierte. Dauerte seine Zeit, ging aber gut.<\/p>\n<h3>Schritt 4: RAW-Daten l\u00f6schen<\/h3>\n<p>Nun war ich sicher, dass ich alle (meine) Fotos auch auf dem iMac hatte. Ich konnte nun also die RAW-Dateien vom MacBook l\u00f6schen. Mit dem Finder ist das nicht zu machen, weil man ja nicht wei\u00df, welches Verzeichnis und welche Datei weg kann.<\/p>\n<p>Also \u00f6ffnete ich der Reihe nach die verbliebenen Kataloge, selektierte alle Fotos, w\u00e4hlte aus dem Men\u00fc den &#8220;Delete&#8221;-Eintrag und best\u00e4tigte, dass die Bilder von der Platte gel\u00f6scht werden sollten. Dabei startete ich mit den nun \u00fcberfl\u00fcssigen Katalogen. Diese waren nach der Aktion komplett leer und so konnte ich diese Katalogdateien selbst nun auch l\u00f6schen. Lagen unterhalb des Kataloges noch Bilder-Verzeichnisse, so waren diese jetzt auch leer &#8211; das habe ich nat\u00fcrlich vorher noch gepr\u00fcft, indem ich mit cmd+alt+i immer die Informationen des gew\u00e4hlten Verzeichnisses des Finders am Bildschirm hatte &#8211; und so konnten diese jetzt auch weg.<\/p>\n<h3>Schritt 5: Nicht mehr genutzte RAW-Dateien l\u00f6schen<\/h3>\n<p>Am Ende blieb nur noch ein Katalog f\u00fcr Happy Shooting \u00fcbrig. Kurioserweise enthielt dieser aber weniger Bilder als noch im zugeh\u00f6rigen Bilder-Verzeichnis lagen. Was nun? Wie sollte ich heraus bekommen, welche Dateien nicht im Lightroom-Katalog verkn\u00fcpft waren?<\/p>\n<p>Ich vermute, gar nicht. Ich entschied mich f\u00fcr einen anderen Weg.<\/p>\n<p>Ich markierte alle Bilder im verbleibenden Katalog und w\u00e4hlte erneut &#8220;Export als Katalog&#8221;. Diesmal lag das Ziel auf der MacBook-Festplatte in einem neuen Zielverzeichnis.<\/p>\n<p>Nach dem Export l\u00f6schte ich alle Bilder aus dem Ursprungskatalog und lie\u00df die Bilder von der Festplatte l\u00f6schen. Der nun leere Katalog kam ebenfalls weg. Was nun noch in der alten Verzeichnisstruktur lag, musste nur noch mit dem iMac abgeglichen und teilweise importiert werden. Dann flog die komplette alte Verzeichnisstruktur von der Platte.<\/p>\n<h2>Fertig und gute Vors\u00e4tze<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nsonic.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/platz-frei.png\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-3424\" title=\"platz-frei\" src=\"https:\/\/www.nsonic.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/platz-frei-300x147.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"147\" srcset=\"https:\/\/www.nsonic.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/platz-frei-300x147.png 300w, https:\/\/www.nsonic.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/platz-frei-768x377.png 768w, https:\/\/www.nsonic.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/platz-frei-1000x491.png 1000w, https:\/\/www.nsonic.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/platz-frei.png 1125w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Nun habe ich also nur noch einen Lightroom-Katalog auf dem MacBook und ich habe einige Routine im Datenaustausch zum iMac gesammelt. Vor der Aktion hatte ich unter 40 GB freien Plattenplatz. Danach waren es knapp \u00fcber 100 GB.<\/p>\n<p>Zuk\u00fcnftig m\u00f6chte ich so einen Wildwuchs vermeiden. Nach einem Workshop werde ich meine eigenen Bilder sofort auf den iMac \u00fcbertragen und vom MacBook l\u00f6schen, von einigen Picks und Demo-Motiven abgesehen. Private Shootings und Au\u00dfer-der-Reihe-Importe, werde ich konsequent in einen eigenen Katalog in eine eigene Verzeichnisstruktur importieren und diese sofort auf den iMac \u00fcbertragen, sobald ich wieder im heimischen Netz bin oder die Bearbeitung auf dem MacBook beendet ist.<\/p>\n<p>Ob ich das aber auch so durchhalten werde?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ende 2012 und die Festplatte meines MacBook Pro war ziemlich prall gef\u00fcllt. 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