{"id":3316,"date":"2012-08-05T20:18:18","date_gmt":"2012-08-05T18:18:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nsonic.de\/blog\/?p=3316"},"modified":"2013-01-08T09:43:30","modified_gmt":"2013-01-08T08:43:30","slug":"podcasts-uber-skype-aufnehmen-mein-setup","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nsonic.de\/blog\/2012\/08\/podcasts-uber-skype-aufnehmen-mein-setup\/","title":{"rendered":"Podcasts \u00fcber Skype aufnehmen &#8211; Mein Setup"},"content":{"rendered":"<p>Achtung, in diesem Beitrag wird es technisch &#8211; zumindest technischer als in so manch anderem Beitrag.<\/p>\n<p>Ich werde mein Audio-Setup erl\u00e4utern, mit dem ich die Happy Shooting Podcast Episoden aufzeichne und auf die Geschichte, den Weg zu diesem Setup eingehen. Es geht um virtuelle und reale Audio-Devices, um Wiretap Anywhere, RME Fireface 400, Mac, OS-X 10.6, 10.7 und 10.8<\/p>\n<p>Mehr dazu nach dem Klick<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<h2>Spurensuche<\/h2>\n<p>Skype ist wohl jedem bekannt und viele nutzen es jeden Tag. Alles ganz einfach. Schwieriger wird es, wenn man so ein Skype-Gespr\u00e4ch als Podcast aufzeichnen m\u00f6chte. \u00a0In der Recording-Software seiner Wahl, m\u00f6chte man n\u00e4mlich das Mikrofon-Signal und das Skype-Signal auf getrennten Spuren aufzeichnen, damit man diese unabh\u00e4ngig voneinander bearbeiten und ggf. leicht im Stereo-Bild anordnen kann.<\/p>\n<p>F\u00fcr <a href=\"http:\/\/www.happyshooting.de\" target=\"_blank\">Happy Shooting<\/a> kommt noch hinzu, dass wir Audio-Beitr\u00e4ge von H\u00f6rern, Ger\u00e4uschr\u00e4tsel und Jingles einspielen und diese ebenfalls auf einer eigener Spur landen sollen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Aufzeichnung eines Podcasts m\u00f6chte ich also drei separate\u00a0Spuren aufnehmen k\u00f6nnen: Mikrofon, Skype, Zuspieler.<\/p>\n<p>Mit OS-X Bordmitteln ist dies an einem einzelnen Mac nicht m\u00f6glich, da Audio-Ausgaben einzelner Programme nicht getrennt abgegriffen und aufgezeichnet werden k\u00f6nnen. Es gibt viele Tools, um Skype-Gespr\u00e4che aufzuzeichnen. Mikrofon und Skype landen dabei in zwei Audio-Dateien oder in einer Stereo-Datei. Das nutzt mir aber auch nichts, da die Zuspieler nicht getrennt aufgezeichnet werden und ich au\u00dferdem nicht eine Recording-Software meiner Wahl einsetzen kann.<\/p>\n<h2>Virtuelles Audio-Device<\/h2>\n<p>Unter OS-X 10.6 und davor hie\u00df die L\u00f6sung: <a href=\"http:\/\/www.ambrosiasw.com\/utilities\/wta\/\" target=\"_blank\">Wiretap Anywhere<\/a> aus dem Hause Ambrosia. Diese Software simuliert ein Audio-Device und war in der Lage, Audio-Signale einzelner Anwendungen abzugreifen. Mit $129 nicht gerade ein Schn\u00e4ppchen, Tests verliefen aber erfolgreichen und die Software tat genau, was ich brauchte.<\/p>\n<p>Ich kaufte also diese Software und richtete ein virtuelles Audio-Device mit mehreren Eing\u00e4ngen ein. Mikrofon auf einen Eingang, Skype auf einen weiterne Eingang. Als Zuspieler fungierte anfangs Quicktime, sp\u00e4ter <a href=\"http:\/\/www.ambrosiasw.com\/utilities\/soundboard-mac\/\" target=\"_blank\">Soundboard<\/a>, das gezielt abgegriffen und auf einen eigenen Eingang gelegt wurde.\u00a0Dieses virtuelle Device konnte man in jeder Audiosoftware als Eingang w\u00e4hlen und so konnte ich Anfangs mit Garageband, inzwischen mit <a href=\"http:\/\/www.reaper.fm\/\" target=\"_blank\">Reaper<\/a> alle Audio-Quellen auf eigene Spuren aufzeichnen. Sehr praktisch.<\/p>\n<p>Ein weiteres virtuelles Audio-Device wurde f\u00fcr Skype als Eingang genutzt. Hier wurden Mikrofon und System-Audio auf die Kan\u00e4le 1+2 gelegt, damit mein Gespr\u00e4chspartner nicht nur mich sondern auch die H\u00f6rerbeitr\u00e4ge und Jingles und alles, was ich in irgendeiner Anwendung abspiele, h\u00f6ren kann.<\/p>\n<p>Dieses Setup lief gut, war stabil und bequem. Bis\u2026<\/p>\n<h2>Lion &#8211; OS-X 10.7<\/h2>\n<p>Apple scheint irgendein internes Problem mit Audio zu haben. Wenn ich den Entwicklern von Audio-Software glauben kann, \u00e4ndert Apple wohl st\u00e4ndig irgendetwas an den grundlegenden Vorg\u00e4ngen im System. Von 10.3 auf 10.4 hatte sich einiges ge\u00e4ndert, so dass die Entwickler ihre Treiber und Software teils heftig anpassen mussten. Beim Wechsel von 10.6 auf 10.7 wurde wieder eine tiefgreifende \u00c4nderung im Audio-System vorgenommen, wohl wegen der Vorbereitung auf die Sandbox-Apps.<\/p>\n<p>Details erm\u00fcden uns als Anwender nur, das Ergebnis war aber: Tools wie <em>Wiretap Anywhere<\/em> konnten nicht mehr die Audio-Ausgaben einzelner Anwendungen abgreifen! Problemlos kam man nur noch an das Summen-Signal, also System-Audio heran. Mit einem Hack w\u00e4re es wohl noch m\u00f6glich gewesen, <em>Ambrosia<\/em> entschied sich aber dazu, diesen nicht einzubauen und hielt die Anwender hin. Bl\u00f6d, denn so konnte ich mit 10.7 den Zuspieler nicht getrennt abgreifen. System-Audio half mir nicht, da hier neben Zuspieler auch die Skype-Ausgabe zu h\u00f6ren war.<\/p>\n<p>Ich blieb deshalb sehr lange auf OS-X 10.6 und hatte auch kein Problem damit. Nur stellte Apple schlie\u00dflich <em>MobileMe<\/em> ein und lie\u00df seine Kunden zur <em>iCloud<\/em> wechseln, ohne iCloud-Funktionen f\u00fcr 10.6 nachzureichen. So war ich gezwungen auf 10.7 zu wechseln und damit mein Audio-Setup zu zerst\u00f6ren.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich musste eine L\u00f6sung her, denn ich wollte weiterhin Podcasts aufnehmen\u2026<\/p>\n<h3>Der Work-Around f\u00fcr 10.7<\/h3>\n<p>System-Audio, das das Summen-Signal, konnte Wiretap Anywhere weiterhin abgreifen. Ich deaktivierte also einige Systemkl\u00e4nge, so dass w\u00e4hrend der Aufzeichnung nur Skype zu h\u00f6ren war. Das virtuelle Audio-Device passte ich nun an: System-Audio auf eine Spur, Mikro auf eine weitere, wie bisher auch.<\/p>\n<p>Fehlte noch der Zuspieler, den ich ja nun nicht mehr direkt aus einer Anwendung abgreifen konnte.<\/p>\n<p>Nun nutze ich ohnehin schon lange ein externes Audio-Device am Mac und ich habe beim Kauf immer darauf geachtet, dass ich mehrere Ein- und Ausg\u00e4nge hatte, man wei\u00df ja nie, wann und wof\u00fcr man sie mal brauchen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Ich schloss nun also mein MacBook Pro \u00fcber ein Stereo-Kabel an das Audio-Device an und konnte so diese weiteren Eing\u00e4nge in <em>Wiretap Anywhere<\/em> nutzen. Ich konnte nun also nicht mehr alles mit einem Ger\u00e4t machen, aber lieber zwei Computer nutzen als gar nicht mehr vern\u00fcnftig aufnehmen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Bei der Gelegenheit habe ich das zweite virtuelle Ger\u00e4t, das f\u00fcr Skype als Input dient, auch noch ge\u00e4ndert. An Skype wurde nun nur noch das Mikro und der Zuspieler geschickt. So konnte ich am Ende einer Aufnahme schon mit dem Mastern beginnen, ohne den Gespr\u00e4chspartner zu nerven und ohne die Live-Zuh\u00f6rer (inzwischen streamen wir <a href=\"http:\/\/happyshooting.de\/live\" target=\"_blank\">bei der Aufnahme live<\/a>) zu st\u00f6ren.<\/p>\n<h3>Probleme<\/h3>\n<p>Es fingen allerdings <em>kleine<\/em> Probleme an. Pl\u00f6tzlich lag am virtuellen Audio-Device kein Signal mehr an. Das passierte bisher immer nur vor einer Aufnahme, zuletzt aber auch einmal w\u00e4hrend einer Aufnahme. Gar nicht gut!<\/p>\n<h2>Mountain Lion &#8211; 10.8<\/h2>\n<p><em>Ambrosia<\/em> hat w\u00e4hrend der gesamten Laufzeit von OS-X 10.7 keine Updates f\u00fcr <em>Wiretap Anywhere<\/em> gebracht, keine Work-Arounds geliefert und die Kunden immer vertr\u00f6stet. Inzwischen ist 10.8 drau\u00dfen und die Situation hat sich verschlimmert: <em>Wiretap Anywhere<\/em> kann unter 10.8 nicht mal mehr das Summen-Signal abgreifen! Ein L\u00f6sung soll es wohl geben, aber derzeit sei man komplett mit <em>Snapz<\/em>\u00a0besch\u00e4ftigt.<\/p>\n<p>Gut, auf meinen alten iMac, an dem ich die Sendungen aufnehme, kann ich 10.8 gar nicht installieren, dennoch macht mir diese eingeschlafene Weiterentwicklung Sorgen. Ich warte und spare schon auf einen neuen iMac und dieser wird sehr sicher mit 10.8 ausgeliefert werden. Was dann, wenn <em>Wiretap Anywhere<\/em> nicht mehr l\u00e4uft? H\u00e4tte die Software $49 gekostet &#8211; geschenkt. Aber wenn man $129 investiert hat, dann erwartet man als Kunde doch ein wenig mehr. Neben der technischen H\u00fcrde, war und bin ich auch ein wenig ver\u00e4rgert und fragte mich, ist ein\u2026<\/p>\n<h2>\u2026virtuelles Device noch notwendig?<\/h2>\n<p>Ich gr\u00fcbelte. Zum einen habe ich jetzt schon l\u00e4nger keine programm-spezifischen Audio-Signale abgegriffen sondern immer mit Summe und externem Zuspieler gearbeitet. Zum anderen hatte ich inzwischen ein richtig gutes Audio-Device gekauft, ein <a href=\"http:\/\/www.rme-audio.de\/products_fireface_400.php\" target=\"_blank\">RME Fireface 400<\/a>. Nicht das billigste Ger\u00e4t, daf\u00fcr mit tollen M\u00f6glichkeiten, die diversen Audio-Signale intern, also in Hardware, zu routen und mehrere Submixe zu erzeugen.<\/p>\n<p>Mit dem <em>Fireface<\/em> kann man diverse Eing\u00e4nge und Systemausgaben auf beliebige, auch auf mehrere, Ausg\u00e4nge umleiten und dabei munter mixen. Der Haken ist nur, dass man Ausg\u00e4nge nicht aufnehmen kann. Recording-Programme bieten einen nur die Audio-Eing\u00e4nge an. Man m\u00fcsste also irgendwie die gemixten Ausg\u00e4nge auf entsprechende Eing\u00e4nge umleiten k\u00f6nnen, damit man diese dann aufnehmen kann.<\/p>\n<p>Ich studierte noch einmal die Anleitung von <em>RME<\/em> und h\u00fcpfte vor Freude: Es gibt einen internen Loop, um Ausg\u00e4nge auf Eing\u00e4nge zu schicken! Jetzt sollte es also m\u00f6glich sein.<\/p>\n<h2>Alles in Hardware<\/h2>\n<p>Ich brauchte zwei getrennte Mixe. Einmal f\u00fcr <em>Skype<\/em> als Input und einmal f\u00fcr <em>Reaper<\/em> zum aufnehmen.<\/p>\n<p>F\u00fcr <em>Skype<\/em> musste ich das Mikrofon und den Zuspieler irgendwie auf Eingang 1+2 bekommen, da <em>Skype<\/em> immer nur von den ersten beiden Kan\u00e4len Signale entgegen nimmt.<\/p>\n<p>F\u00fcr <em>Reaper<\/em> musste ich Mikrofon, Zuspieler und Systemaudio auf drei getrennte Eing\u00e4nge bekommen.<\/p>\n<p>Nach etwas gr\u00fcbeln und probieren fand ich diese L\u00f6sung:<\/p>\n<figure id=\"attachment_3317\" aria-describedby=\"caption-attachment-3317\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.nsonic.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/rme-fireface400-routing.png\"><img loading=\"lazy\" class=\" wp-image-3317 \" title=\"rme-fireface400-routing\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.nsonic.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/rme-fireface400-routing-1024x785.png\" width=\"600\" height=\"459\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-3317\" class=\"wp-caption-text\">Input = physikalische Eing\u00e4nge am Fireface<br \/>Wiedergabe = Spuren, die vom Computer direkt beschickt werden<br \/>Output = Ausgangs-Kan\u00e4le<br \/>Loop zu Input = virtuelle Eing\u00e4nge die \u00fcber internen Loop beschickt werden<br \/>Das Routing zu PHONES als Monitor habe ich hier der \u00dcbersicht wegen weg gelassen<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wie geht das nun? Dieses Routing und Looping kann man im <em>RME Fireface Mixer<\/em> einstellen. Mit Screenshots l\u00e4sst sich das nur schlecht dokumentieren, wer aber so ein Ger\u00e4t hat, der findet das schnell heraus. <a href=\"http:\/\/www.rme-audio.de\/download\/fface400_d.pdf\" target=\"_blank\">Die gute Anleitung<\/a> hilft dabei.<\/p>\n<p>Das Grundprinzip ist folgendes: Im Mixer klickt man unter einem Eingang in das Feld in dem der zugewiesene Ausgang angezeigt wird. Es \u00f6ffnet sich eine Liste und man kann den gew\u00fcnschten Ausgang w\u00e4hlen. Danach gelten die Lautst\u00e4rkeregler des Eingangs f\u00fcr den Mix zum ausgew\u00e4hlten Ausgang. Danach kann man erneut klicken, einen anderen Ausgang w\u00e4hlen und mit den Reglern das Signal zu einem weiteren Ausgang leiten. In meinem Beispiel habe ich die Eing\u00e4nge 1 + 2, an der 1 h\u00e4ngt das Mikro, auf diese Weise zum Ausgang 1 + 2 geschickt und zus\u00e4tzlich an den Ausgang A1 + A2.<\/p>\n<p>Der Ausgang 1 + 2 soll den fertigen Mix erhalten, den ich sp\u00e4ter an Skype als Eingang senden m\u00f6chte. A1 + A2 enthalten nur das trockene Mikro-Signal, das ich sp\u00e4ter auf einen anderen Eingang Loopen m\u00f6chte, um es in Reaper aufzunehmen.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem wird das Signal noch an PHONE geroutet, damit ich auf dem Kopfh\u00f6rer auch mich selbst h\u00f6re.<\/p>\n<p>Das gleiche mache ich, wie in der Grafik dargestellt, auch mit anderen Eing\u00e4ngen und der System-Wiedergabe.<\/p>\n<p>Am Ende habe ich tolle Mixe an den Ausg\u00e4ngen anliegen, kann diese aber so nicht aufnehmen und auch nicht f\u00fcr Skype verwenden, weil sie eben am Ausgang und nicht am Eingang anlegen. Und da kommt ein absolut geniales Feature des <em>RME-Mixers<\/em> ins Spiel:<\/p>\n<h3>Der Interne Loop!<\/h3>\n<p>Jeder Ausgang kann intern an den jeweils equivalenten Eingang geschickt werden. Keine Angst, R\u00fcckkopplungen gibt es dabei nicht, da zwischen echten und geloopten\/virtuellen Eing\u00e4ngen unterschieden wird. Das funktioniert im Mixer, indem man am Ausgang auf den Namen des Ausgangs klickt, w\u00e4hrend man die CTRL-Taste gedr\u00fcckt h\u00e4lt. Der Name wird dann rot dargestellt um zu zeigen, dass das Signal nun am Eingang anliegt.<\/p>\n<p>Am Ausgang 1 + 2 liegt bei mir also ein gemixtes Signal aus Mikrofon und Zuspieler an und wird dann zur\u00fcck an den Eingang 1 + 2 geloopt. Dieser geloopte Mix landet dann in Skype, wenn man das <em>Fireface 400<\/em> als Audio-Device f\u00fcr den Eingang ausw\u00e4hlt. Schon kann der Gespr\u00e4chspartner mich und den Zuspieler h\u00f6ren, sonst nichts.<\/p>\n<p>Die Audiosoftware greift die einzelnen Signale ab. A1 + A2 wird intern geloopt auf die Eing\u00e4nge 11 + 12. Das trockene Mikro-Signal liegt also an Kanal 11 an. Der Zuspieler wird direkt von Eingang 5 + 6 geholt, hier ist kein Loop erforderlich. Die System-Kl\u00e4nge kommen zun\u00e4chst im Wiedergabekanal 1 + 2 an, werden per Mixer aber auf den freien Ausgang 3 + 4 geroutet um von dort, per internem Loop, auf die Eing\u00e4nge 3 + 4 geschickt zu werden. Schon k\u00f6nnen die System-Kl\u00e4nge, in meinem Fall also die Skype-Ausgabe, \u00fcber Input 3 + 4 aufgezeichnet werden.<\/p>\n<p>Wer solche Loops mit seiner Audio-Hardware nicht realisieren kann, der braucht einfache Patch-Kabel um die physikalischen Ausg\u00e4nge mit freien Eing\u00e4ngen zu verbinden. Eine doppelte Nutzung von Eing\u00e4ngen, wie in meinem Fall bei 1 + 2, ist dann allerdings nicht m\u00f6glich. K\u00f6nnte ich nicht loopen, m\u00fcsste ich das Mikrofon an einen anderen Eingang anschlie\u00dfen, womit ich das Problem h\u00e4tte, dass ich einen externen Mikrofonverst\u00e4rker br\u00e4uchte, da eben solche nur an Eingang 1 + 2 verf\u00fcgbar sind\u2026<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Man muss also nur schauen, dass man alle Eing\u00e4nge und Wiedergabekan\u00e4le geschickt auf Ausgabekan\u00e4le routet um diese dann auf die Eing\u00e4nge zu loopen. Schon ist eine ganze Menge m\u00f6glich, ohne dass zus\u00e4tzliche Software oder virtuelle Audio-Devices erforderlich sind.<\/p>\n<p>Das ist jetzt, in meinem Fall, nur deshalb machbar, da ich ohnehin auf einen externen Zuspieler ausgewichen bin. Wollte ich es, wie noch mit OS-X 10.6, mit einem Computer alleine realisieren, k\u00e4me ich um eine Software zum abgreifen der Anwendungskl\u00e4nge nicht herum. Da dies aber unter 10.7 nicht mehr m\u00f6glich ist (oder nur noch mit Hacks, die keiner in der Form anbietet, dass man sie in Recording-Software nutzen k\u00f6nnte) und es ungewiss ist, wie es mit 10.8 weiter geht, bleibe ich beim externen Zuspieler und bin froh, jetzt ein Audio-Setup ohne zus\u00e4tzliche Treiber gefunden zu haben.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chsten Tests und Aufnahmen werden zeigen, wie gut dies hoffentlich funktionieren wird <span class=\"wp-smiley emoji emoji-smile\" title=\":)\">smile<\/span> <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Achtung, in diesem Beitrag wird es technisch &#8211; zumindest technischer als in so manch anderem Beitrag. 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