{"id":2738,"date":"2011-05-09T22:21:44","date_gmt":"2011-05-09T20:21:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nsonic.de\/blog\/?p=2738"},"modified":"2011-05-09T22:21:44","modified_gmt":"2011-05-09T20:21:44","slug":"neue-imacs-ssd-und-hdd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nsonic.de\/blog\/2011\/05\/neue-imacs-ssd-und-hdd\/","title":{"rendered":"Neue iMacs &#8211; SSD und HDD?"},"content":{"rendered":"<p>Apple hat die <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.apple.com\/de\/imac\/\">iMac-Reihe aktualisiert<\/a>. <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Intel-Sandy-Bridge-Mikroarchitektur\">Sandy Bridge<\/a> und <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.apple.com\/de\/thunderbolt\/\">Thunderbolt<\/a> sind nun auch bei denn All-In-One-Ger\u00e4ten verf\u00fcgbar, sowohl die i5 als auch die i7 Versionen sind Quad-Core-Modelle, der Leistungsschub dank besserer Grafikkarte, Board und neuen CPU beachtlich.<br \/>\nWas bleibt sind die spiegelnden Displays, mit Glasscheibe davor, und die Option die Ger\u00e4te mit einer zus\u00e4tzlichen SSD zu bestellen.<\/p>\n<h2>SSD zus\u00e4tzlich &#8211; Praktisch oder nicht?<\/h2>\n<p>Eine SSD ist flott, ohne Frage. F\u00fcr mich sind die im iMac aber keine Option weil:<\/p>\n<p><em>mehr nach dem Klick<\/em><br \/>\n<!--more--><\/p>\n<ul>\n<li>F\u00fcr <strong>nur<\/strong> SSD sind die Speicher mit maximal 256GB viel zu klein. Eine 2TB Platte darf es schon sein und so etwas gibt es als SSD schlicht nicht (schon gar nicht bezahlbar)<\/li>\n<li>f\u00fcr <strong>zwei<\/strong> Platten ist mir das Daten-Handling zu <em>kompliziert<\/em>. Man m\u00fcsste dann ja das System und ggf. Programme auf die SSD packen, f\u00fcr einen schnellen start von Anwendungen und System.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Aber dann? Per Default stehen die User-Verzeichnisse auf derselben Partition wie das System und somit auch auf der SSD. Das ist aber weniger sinnvoll weil dann iTunes-\/iPhoto- und diverse andere Bibliotheken und Nutzerdaten die SSD f\u00fcllen. Man muss also erst &#8220;alles&#8221; umkonfigurieren, so dass die User-Verzeichnisse und die Daten-Verzeichnisse auf die normale HDD kommen.<\/p>\n<h2>Nutzerverzeichnisse trennen<\/h2>\n<p>Im Grunde ist das nicht sehr schwer. Man kann in den Systemeinstellungen f\u00fcr jeden Benutzer einstellen, wo das jeweilige Nutzerverzeichnis liegen soll. Man legt sich also einfach einen Admin-Nutzer an, meldet sich als solcher am System an und legt sich dann die ben\u00f6tigten Nutzer an und w\u00e4hlt, dass das Nutzerverzeichnis auf der HDD liegen soll. Auch f\u00fcr bestehende Nutzer kann das Verzeichnis auf die HDD gelegt werden. Diese &#8220;Erweiterten Einstellungen&#8221; bekommt Ihr zu sehen, wenn Ihr mit der rechten Maustaste (oder ctrl+klick) auf einen Benutzer klickt.<\/p>\n<p>Nun muss man sich aber gut \u00fcberlegen, ob man das wirklich tun m\u00f6chte. Hierzu ein paar Gedanken:<\/p>\n<ul>\n<li>Gut ist, dass das Benutzerverzeichnis nun auf einer gro\u00dfen Festplatte liegt. Alle Programmdaten landen nun automatisch auf der HDD und belasten die knappen SDD-Ressourcen nicht.<\/li>\n<li>Schlecht ist, dass nun auch Benutzerkonfigurationsdateien diverser Programme auf der HDD liegen und diese nat\u00fcrlich langsamer im Zugriff ist. Ein Teil des Geschwindigkeitsvorteils der SSD wird so also aufgehoben.<\/li>\n<li>Schlecht ist auch, dass das lauff\u00e4hige System nun auf zwei Platten verteilt wurde. F\u00e4llt eine der beiden Platten aus, egal ob SSD oder HDD, ist man nicht mehr Arbeitsf\u00e4hig ohne zun\u00e4chst das Backup wieder herzustellen. W\u00e4ren System, Programme und Nutzerdaten auf der SSD, k\u00f6nnte immerhin die HDD ausfallen und man k\u00f6nnte trotzdem booten, sich anmelden und \u00fcber OS-X auf ein Backup zugreifen. Sind die Daten verteilt und die HDD f\u00e4llt aus, dann ist auch Schluss mit der Anmeldung ans System (au\u00dfer man hat einen Admin mit Verzeichnis auf der SSD gelassen &#8211; aber ihr wisst was ich meine)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Es gilt also gut zu \u00fcberlegen, ob man das komplette Nutzerverzeichnis auf die HDD auslagern m\u00f6chte oder nicht. Die Alternative w\u00e4re, dass man nur gezielt einzelne Daten auslagert. Die iTunes- und iPhoto-Bibliothek w\u00e4ren gute Kandidaten f\u00fcr die HDD und diese lassen sich leicht umkopieren und weiter nutzen.<br \/>\nKniffliger wird es bei der Frage der Standard-Ordner f\u00fcr Downloads, Bilder, Dokumente, \u2026 Hier k\u00f6nnte man sich mit <em>symbolischen Links<\/em> behelfen die man allerdings \u00fcber das Terminal anlegen muss. Diese Links k\u00f6nnten auf entsprechende Verzeichnisse der HDD zeigen so dass das System und alle Programme weiterhin &#8220;denken&#8221; sie w\u00fcrden auf die lokale System-Platte schreiben, tats\u00e4chlich aber auf die HDD zugreifen.<\/p>\n<h2>Backup und Restore<\/h2>\n<p>Hat man das geschafft muss man daran denken, dass man immer beide Platten sichern muss. Klar kann TimeMachine das aber irgendwie habe ich da ein ungutes Bauchgef\u00fchl wenn es mal an zu einem Restore kommen soll. Dann hat man vielleicht mal die Not das Backup auf einen anderen iMac zu spielen (w\u00e4hrend einer Reparatur z.B.) und dieser hat vielleicht nur eine Platte. Keine Ahnung ob das alles reibungslos funktioniert.<\/p>\n<p>Dann ist die SSD vielleicht doch mal voll und man f\u00e4ngt an, gr\u00f6\u00dfere Anwendungen auf die HDD zu installieren und das sch\u00f6n aufgeteilte Konzept wird aufgeweicht.<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Ich mag keine Partitionen oder Plattenteilungen mehr. Schon vor meinem ersten Mac habe ich aufgeh\u00f6rt meine Platten zu partitionieren, schlie\u00dflich war doch immer die falsche Partition zuerst voll oder man hatte zwar noch 20GB Platz aber nie am St\u00fcck. Das nervte mich einfach.<br \/>\nWie befreiend war es, als ich unter Windows pl\u00f6tzlich nur noch Laufwerk C:\\ hatte mit der vollen Kapazit\u00e4t. Und welche Wohltat war es, als ich die komplette Kapazit\u00e4t auf dem Mac ganz ohne Buchstaben nutzen konnte <span class=\"wp-smiley emoji emoji-smile\" title=\":)\">smile<\/span> <\/p>\n<p>Nun kommt die Verlockung der schnellen SSD und ich widerstehe Ihr nicht nur wegen des hohen Preises. Mir ist es schlicht zu kompliziert dar\u00fcber nachdenken zu m\u00fcssen, welche Daten ich auf welche Platte speichern m\u00f6chte, welches Backup nun welche Daten sichert und wie ich im Zweifel wieder ein lauff\u00e4higes System erhalte. <\/p>\n<p>Solange es also keine bezahlbaren 2TB SSD gibt, werde ich bei meiner 1-Platten-L\u00f6sung mit normaler HDD bleiben.<\/p>\n<h2>Nachtrag: Welchen iMac kaufen?<\/h2>\n<p>Generell empfehle ich seit jeher, das jeweils schnellste System zu kaufen, das man f\u00fcr sein zur Verf\u00fcgung stehendes Geld bekommen kann. Schlie\u00dflich soll es m\u00f6glichst lange laufen.<br \/>\nAllerdings: Eine SSD selber nachr\u00fcsten ist beim iMac eher schwierig (wenn sie zus\u00e4tzlich zur HDD laufen soll) da entsprechende Einbaurahmen und Kabel fehlen. Wenn Euch also die Aufteilungen der Daten nicht st\u00f6ren (siehe oben), dann w\u00fcrde ich die SSD ab Werk bestellen.<\/p>\n<p>F\u00fcr mich pers\u00f6nlich g\u00e4be es bei den aktuellen iMac keine Diskussion:<br \/>\n27&#8243;, i7, mindestens 8GB RAM (2&#215;4 damit man nachr\u00fcsten kann), gr\u00f6\u00dfte HDD, kein SSD.<br \/>\nAber da hat sicher jeder andere Anforderungen <span class=\"wp-smiley emoji emoji-smile\" title=\":)\">smile<\/span> <\/p>\n<p>Was haltet Ihr von den neuen iMacs? Arbeitet Ihr bereits mit SSD + HDD und wie habt Ihr Eure Daten aufgeteilt? Wie sichert Ihr und habt Ihr schon Erfahrungen mit Restores? <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Apple hat die iMac-Reihe aktualisiert. 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