{"id":259,"date":"2007-05-12T18:32:08","date_gmt":"2007-05-12T16:32:08","guid":{"rendered":" http:\/\/www.nsonic.de\/blog\/2007\/05\/ipod-itunes-als-musikzentrale\/"},"modified":"2008-01-12T16:28:46","modified_gmt":"2008-01-12T15:28:46","slug":"ipod-itunes-als-musikzentrale","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nsonic.de\/blog\/2007\/05\/ipod-itunes-als-musikzentrale\/","title":{"rendered":"iPod: iTunes als Musikzentrale"},"content":{"rendered":"<p>Musik braucht viel Platz! Auf einer Musik-CD befinden sich normalerweise so ca. 500 bis 700 MB Daten. Wenn man jetzt mal von 200 CDs ausgeht kommt man da auf gut 100 bis 140 Gigabyte! Kompression steht also auf dem Plan. Au\u00dferdem sind auf einer CD im Schnitt 10 Songs. So kommt man also auf ca. 2000 Songs &#8211; eher mehr! Mit einer Verzeichnisstruktur zum ordnen kommt man hier nicht weiter.<br \/>\nDie L\u00f6sung bietet Apple mit &#8220;iTunes&#8221;<br \/>\n<!--more--><br \/>\n<u2>Musik schrumpfen<\/u2><\/p>\n<p>Zuerst m\u00fcssen nat\u00fcrlich alle Songs von allen CD (und Schallplatten) in den Computer kommen. Wie schon gesagt w\u00fcrde man daf\u00fcr extrem viel Platz ben\u00f6tigen. Eine Kompression ist also notwendig<br \/>\nPassende Formate gibt es genug: MP3, OGG, WMA, AAC, &#8230;.<br \/>\nDa ich hier ja \u00fcber L\u00f6sungen mit\/um den iPod rede bieten sich nat\u00fcrlich die Formate an, die das Ger\u00e4t auch abspielen kann: MP3, AAC, Apple Lossless<\/p>\n<p>MP3 und AAC setzen auf Datenreduktion. Die Routinen, die Musik in diese Formate konvertieren, versuchen also Informationen wegzulassen, die man ohnehin nicht wahrnehmen\/h\u00f6ren w\u00fcrde. Als Beispiel wird gerne das Knistern einer Chipst\u00fcte genannt, das w\u00e4hrend des H\u00f6hepunktes eines Konzertes stattfindet &#8211; man h\u00f6rt es schlicht nicht, die Informationen sind in der Aufnahme aber trotzdem vorhanden.<br \/>\nMit diesem Trick bekommt man einen Song auf ca. 1\/10tel geschrumpft. Ein normaler Song auf einer CD hat ca. 10 MB\/Minute. Als MP3 also nur noch ca. 1 MB\/Minute. Durch diesen Trick kann es nat\u00fcrlich passieren, dass sich die Musik &#8220;unecht&#8221; anh\u00f6rt oder gar digitale &#8220;knackser&#8221; auftreten. Man sollte es also nicht zu weit treiben mit der Reduktion. Eine gute Qualit\u00e4t erreicht man bei ca. 128 kbit\/s. Hier konnte ich in einem Blindtest kaum noch eine Aufnahme vom CD-Original unterscheiden. Die letzten Aussrei\u00dfer waren bei 160 kbit\/s auch eliminiert. Im bewussten 1:1-Vergleich, \u00fcber eine gute Anlage mit sehr guten Kopfh\u00f6rern, kann man in manchen F\u00e4llen noch das MP3 heraush\u00f6ren. Sp\u00e4testens bei 192 kbit\/s sollte das Problem aber auch weg sein. Wer noch besser und bewusster seine Musik h\u00f6rt, der sollte auf MP3 oder AAC verzichten  <span class=\"wp-smiley emoji emoji-smile\" title=\":)\">smile<\/span> <\/p>\n<p>Apple Lossless verzichtet auf Datenreduktion. Hier wird ausschlie\u00dflich komprimiert. Das f\u00fchrt nat\u00fcrlich zu absolut unverf\u00e4lschtem Klang (es wird nichts weggelassen) aber auch zu gr\u00f6\u00dferen Dateien als bei MP3! Ein Song kann so auf ca. die H\u00e4lfte des Originals reduziert werden. Mehr ist nicht drin. Qualit\u00e4t hat seinen Preis und man sollte abw\u00e4gen, ob man es wirklich ben\u00f6tigt. Sinn macht es u.U. f\u00fcr Klassisches Material (Opern, Konzerte, &#8230;) wo extrem gro\u00dfe Dynmik vorhanden ist (alles von ganz leise bis sehr laut) &#8211; denn dann hat MP3 leichte Schw\u00e4chen die man, zumindest \u00fcber sehr gute Anlagen und \u00fcber Kopfh\u00f6rer, h\u00f6ren kann.<\/p>\n<p><u2>Warum iTunes?<\/u2><\/p>\n<p>Dazu m\u00f6chte ich einfach kurz auflisten, was mir durch den Kopf geht:<br \/>\n+ aufger\u00e4umte und schicke Oberfl\u00e4che<br \/>\n+ &#8220;Finden statt Suchen&#8221;. Ein Song aus Tausenden ist in Sekunden gefunden<br \/>\n+ Coverbilder, Interpret, Songname, Komponist, &#8230; viele Daten werden in den MP3s hinterlegt (getagged). Mit iTunes kann man diese Daten einfach bearbeiten und Songs nach diesen Informationen wiederfinden<br \/>\n+ ein Programm f\u00fcr den kompletten Ablauf: vom einlesen\/umwandeln einer CD, laden der Informationen der CD aus dem Internet, spielen der Songs, erstellen von Playlisten (und was f\u00fcr welche!), bewerten von Songs, brennen eigener Compilation-CDs, &#8230;<br \/>\n+ perfekte integration des iPod! Und da hier meine L\u00f6sungen mit\/um den iPod schildere ist dieser Punkt nat\u00fcrlich sehr wichtig. Hierauf werde ich in den n\u00e4chsten Artikeln eingehen.<\/p>\n<p>iTunes speichert die Songs einer CD (z.B. als MP3) auf der Festplatte ab. Dabei k\u00fcmmert sich iTunes ganz allein um die Verzeichnisstruktur. Nun gibt es die Freunde von Verzeichnissen, die gerne selber f\u00fcr Ordnung suchen. Ich kann dazu nur sagen: wenn man 3000 bis 5000 Songs auf der Platte verwalten m\u00f6chte, dann geht das viel besser, wenn man die Verzeichnisse mal komplett vergisst! Eine Datenbank kann es besser und schnell und ist flexibler. So kann ich mit iTunes schnell eine Liste aller Interpreten haben&#8230; oder aller Alben&#8230; oder aller Musikstile die ich nutze (nicht mehr!)&#8230; oder ich sortiere meine ganze Sammlung nach Komponist oder nach meiner Wertung (die guten St\u00fccke zuerst) etc. &#8230; So, nun macht mir das mal mit einer eigenen Ordnerstruktur nach <\/p>\n<p><u2>Erst die Arbeit&#8230;<\/u2><\/p>\n<div class=\"img_shadow_left\"><img src=' https:\/\/www.nsonic.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2007\/05\/cds.jpg' alt='CD Turm' \/><\/div>\n<p>Fangen wir also an. Ein genauer Blick ins Wohnzimmer zeigt mir nicht nur den CD-St\u00e4nder der von CDs fast \u00fcberquillt sondern auch Regale und Schubladen, auf und in denen sich CD-Sampler, Singles und andere Scheiben verstecken. Im B\u00fcro schlie\u00dflich finde ich noch ein paar alte Schallplatten (diese gro\u00dfen, schweren, schwarzen Scheiben von Fr\u00fcher)<\/p>\n<p>Also erstmal einen Computer vorbereiten:<br \/>\nErstmal Platz auf der Festplatte machen. Nehmen wir mal an, Du w\u00e4hlst das MP3-Format. Dann musst Du mit 4-6 MB pro Song rechnen. Auf jeder CD sind im Schnitt 15 Songs. Hast Du also 200 CDs kommst Du auf 3000 Songs (oder mehr). Das w\u00e4ren dann also etwa 12 bis 18 Gigabyte. Ich empfehle also etwa 20 GB Platz zu schaffen (mehr schadet nicht).<br \/>\nAls n\u00e4chstes brauchen wir iTunes. Also schnell auf die Apple Homepage (www.apple.de) und die kostenlose Software runtergeladen und installiert.<br \/>\nJetzt sollte man einmal durch die Einstellungen gehen und die gew\u00fcnschten Grundeinstellungen vornehmen. Z.B. einstellen, in welchem Format und welcher Qualit\u00e4t man eine CD konvertieren m\u00f6chte und das Verzeichnis, in dem iTunes die Songs ablegen soll.<\/p>\n<p>Jetzt kann es losgehen. Ich habe mir immer einen Stapel CDs geschnappt und Abend f\u00fcr Abend ein paar davon konvertieren lassen. Mit iTunes geht das so:<br \/>\nCD einlegen<br \/>\nOben rechts den Knopf zum einlesen dr\u00fccken<br \/>\nfertig<\/p>\n<p>iTunes fragt die CDDB im Internet ab um f\u00fcr das eingelegte Album die Songtitel, Erscheinungsdatum, Interpret, etc. herunter zu laden. In den meisten F\u00e4llen klappt das auch. Man sollte aber noch mal querlesen, ob die Daten &#8220;sauber&#8221; sind. H\u00e4ufig sind die Schreibweisen nicht ganz richtig oder das Genre (Musikrichtung) entspricht nicht den eigenen Vorstellungen. In so einem Fall einfach alle Songs markieren (STRG+A), die Information aufrufen (STRG+I oder rechte Maustaste) und die gew\u00fcnschte Musikrichtung eintragen (aus den Vorgaben w\u00e4hlen oder was eigenes eintippen)<br \/>\nMan sollte sich hierbei einigerma\u00dfen M\u00fche geben! Denn diese Arbeit zahlt sich sp\u00e4ter aus &#8211; versprochen!<\/p>\n<p>W\u00e4hrend iTunes eine CD einliest habe ich die Zeit genutzt und das Cover eingescannt. Man kann zwar auch Cover von Amazon runterladen, aber die Qualit\u00e4t war mir nicht gut genug. Ich habe einfach das Booklet auf den Scanner gelegt und mir einen Batch f\u00fcr Paint-Shop-Pro angelegt.<\/p>\n<p><strong>Mein Tipp: <\/strong>Scannen mit 300 DPI, dann &#8220;Rauschen entfernen mit Kantenschutz&#8221;, dann Bildgr\u00f6\u00dfe reduzieren auf 50%, schlie\u00dflich scharfzeichnen und als JPG abspeichern.<\/p>\n<p><strong>Noch ein Tipp:<\/strong> in iTunes die Bibliothek nach &#8220;Hinzugef\u00fcgt&#8221; sortieren lassen (neueste oben). Nach dem Import einer CD (wenn man diese auswirft) landet man ganz oben in der Bibliothek. Jetzt kann man schnell die Songs des Albums markieren und das gescannte Cover per Drag&#038;Drop in das Cover-Feld ziehen und so zuordnen.<\/p>\n<p>Wenn man noch alte MP3 rumfliegen hat oder seine alte Schallplattensammlung digitalisieren m\u00f6chte &#8211; auch kein Problem! Man kann einzelne Sounddateien (MP3, WAV, ganz egal) zur iTunes-Bibliothek hinzuf\u00fcgen (\u00fcber das Dateimen\u00fc &#8211; entweder einzelne Datei oder ganzen Ordner importieren). Einmal in iTunes importiert kann man aus WAV-Dateien der alten Schallplatte einfach MP3s machen (rechte Maustaste auf der WAV-Datei)<\/p>\n<p>Nach einigen Tagen waren so alle CDs meiner Sammlung auf den PC \u00fcbertragen. <\/p>\n<p><u2>Stufe 1 abgeschlossen<\/u2><\/p>\n<p>Ich habe nun knapp 18 GB Musikdateien (\u00fcber 3000 Songs) auf der Festplatte. Dabei habe ich jetzt St\u00fccke gefunden, von denen ich gar nicht mehr wusste, dass ich sie habe <span class=\"wp-smiley emoji emoji-smile\" title=\":)\">smile<\/span> <br \/>\nEndlich eine wirklich komplette \u00dcbersicht \u00fcber meinen Musikbestand &#8211; auf Knopfdruck sehe ich alle St\u00fccke eines Interpreten, egal auf welchem Album diese verstreut sind.<br \/>\nRuhige Musik gef\u00e4llig? Kein Problem: ein klick auf die gew\u00fcnschte Musikrichtung und schon tauchen alle passenden Songs auf.<br \/>\nPlaylisten k\u00f6nnen einfach manuell angelegt werden. Oder &#8211; und das zeichnet iTunes auch aus &#8211; dynamisch ermittelt werden! Mach doch mal eine Liste der 50 meistgespielten Songs&#8230; oder der Songs, die ich lange nicht mehr geh\u00f6rt habe&#8230; oder der Songs, die ich als besonders gut bewertet habe und Blues sind&#8230; etc.<br \/>\nEine Playliste kann mit Knopfdruck auf CD oder DVD gebrannt werden (entweder als Musik- oder als MP3-CD). So hat meine Frau z.B. \u00fcber 40 Songs in eine Liste gezogen und wollte diese brennen (f\u00fcr den Firmenwagen). Automatisch verlangt iTunes dann 3 CDs und verteilt die songs auf diese Scheiben. Einfacher geht es nicht.<\/p>\n<p>Es steckt viel in iTunes obwohl &#8211; oder gerade weil &#8211; es so &#8220;simpel&#8221; ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Musik braucht viel Platz! Auf einer Musik-CD befinden sich normalerweise so ca. 500 bis 700 MB Daten. Wenn man jetzt mal von 200&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":""},"categories":[7],"tags":[129,128,130,839,848,67,122],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p71Tml-4b","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nsonic.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/259"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nsonic.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nsonic.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nsonic.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nsonic.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=259"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nsonic.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/259\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nsonic.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=259"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nsonic.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=259"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nsonic.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=259"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}