{"id":1565,"date":"2009-03-25T21:54:27","date_gmt":"2009-03-25T20:54:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nsonic.de\/blog\/?p=1565"},"modified":"2009-03-25T21:54:27","modified_gmt":"2009-03-25T20:54:27","slug":"kensington-wireless-presenter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nsonic.de\/blog\/2009\/03\/kensington-wireless-presenter\/","title":{"rendered":"Kensington Wireless Presenter"},"content":{"rendered":"<div class=\"img_shadow_right\"><a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/44618513@N00\/3386002482\/\" class=\"flickr-image\" target=\"_blank\" title=\"kensington-wireless-presenter-1\"><img src=\"http:\/\/farm4.static.flickr.com\/3574\/3386002482_3f387ac49c_m.jpg\" alt=\"kensington-wireless-presenter-1\" \/><\/a><\/div>\n<p>Ich erlebe es immer wieder, dass fachkundige Leute m\u00fchevoll ausgearbeitete Pr\u00e4sentationen vor kleinem oder gro\u00dfen Publikum halten. Sehr oft kommen dabei PowerPoint oder Keynote &#8220;Folien&#8221; zum Einsatz. Dass nun viele dieser PowerPoint-Pr\u00e4sentationen in sich eher anstrengend oder gar erm\u00fcdend sind ist ein Thema f\u00fcr sich und soll zu einem anderen Zeitpunkt betrachtet werden. <\/p>\n<p>Schade ist es nur, wenn die Pr\u00e4sentation an sich wirklich gut vorbereitet wurde, der Redner sich dann aber hinter einem Pult und seinem Notebook versteckt weil er st\u00e4ndig auf die Cursortasten dr\u00fccken muss um die Folien weiter zu schalten. So ist es schwer bis unm\u00f6glich als Redner eine Verbindung zum Publikum aufzubauen &#8211; genau das ist aber hilfreich um ein Thema interessant oder gar emotional vermitteln zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Es gibt nun mehrere M\u00f6glichkeiten seine Pr\u00e4sentation aus der Ferne zu steuern. Einige davon m\u00f6chte ich hier in den n\u00e4chsten Beitr\u00e4gen vorstellen. Hier stelle ich meine neueste Anschaffung vor: Den <strong>Kensington Wireless Presenter with Pointer<\/strong><br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p>Dieser etwas ungelenke Produktname sagt eigentlich schon fast alles. W\u00fcrde er &#8220;Wireless Presenter with Pointer and USB-Dongle that fits inside the case and acts as a switch&#8221; hei\u00dfen, w\u00e4re wirklich alles gesagt <span class=\"wp-smiley emoji emoji-smile\" title=\":)\">smile<\/span> <\/p>\n<p>Aber langsam.<\/p>\n<p><u2>Warum kein Bluetooth?<\/u2><br \/>\nDas Ger\u00e4t ist eine Funk-Fernbedienung. Es ist also im Gegensatz zu Infrarot keine direkte Sichtverbindung notwendig und man kann das Ger\u00e4t im Prinzip auch in der Hosentasche bedienen. Wie fast alle Fernbedienungen dieser Art setzt auch diese von Kensington nicht auf Bluetooth. Ja, mich hat das auch lange ge\u00e4rgert bis ich mal etwas l\u00e4nger dar\u00fcber nachgedacht hatte. Bluetooth-Ger\u00e4te halten ja eine permanente Verbindung zum Computer aufrecht &#8211; sie sind gekoppelt, wie ein kleines Netzwerk. Die Funkverbindung bei Bluetooth funktioniert quasi wie ein unsichtbares Kabel das immer eingesteckt ist. Nun kann so eine Verbindung zwar einigerma\u00dfen Stromsparend gehalten werden, das kennen wir ja von M\u00e4usen und Tastaturen, aber dennoch wird permanent Strom verbraucht, egal ob man eine Taste auf der Fernbedienung dr\u00fcckt oder nicht.<\/p>\n<p>Verzichtet man nun auf Bluetooth und benutzt eine &#8220;herk\u00f6mmliche&#8221; Funktechnik, also Sender und Empf\u00e4nger, kann man sehr viel sparsamer vorgehen. Die Fernbedienung dient dabei als normaler Funksender der immer nun ein kurzes Signal sendet wenn man eine Taste dr\u00fcckt. Danach geht der Stromverbrauch auf Null zur\u00fcck. Ein kleiner USB-Dongle enth\u00e4lt den Empf\u00e4nger. Dieser muss nat\u00fcrlich ununterbrochen nach Signalen lauschen was hier aber kein Problem ist, da er \u00fcber USB mit Strom versorgt werden kann.<br \/>\nEs ist also durchaus sinnvoll auf Bluetooth zu verzichten. <\/p>\n<p><u2>Mitgedacht &#8211; Transport-Kleinigkeiten<\/u2><\/p>\n<div class=\"img_shadow_right\"><a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/44618513@N00\/3386003320\/\" class=\"flickr-image\" target=\"_blank\" title=\"kensington-wireless-presenter-2\"><img src=\"http:\/\/farm4.static.flickr.com\/3568\/3386003320_cd440fea05_m.jpg\" alt=\"kensington-wireless-presenter-2\" \/><\/a><\/div>\n<p>Es gibt zwei grunds\u00e4tzliche Schwierigkeiten bei solchen Funkfernbedienungen die mit dem Transport zu tun haben:<br \/>\n1.) Wo ist der USB-Dongle? Kaum hat man die Fernbedienung gefunden fragt man sich wo der verdammte USB-Empf\u00e4nger geblieben ist. Hatte man ihn nicht in dieselbe Tasche geworfen? Oder doch in der Hosentasche\u2026 Moment mal &#8211; war die Hose nicht Gestern in der Waschmaschine?<\/p>\n<p>2.) Waren die Batterien nicht voll bevor ich losgefahren bin? Ja, waren sie. Nur dummerweise lag die Fernbedienung so ungl\u00fccklich im Rucksack, dass die ganze Zeit eine Taste gedr\u00fcckt wurde. Schade eigentlich\u2026<\/p>\n<p>Beides hat Kensington einfach genial gel\u00f6st. Der USB-Dongle wird zum Transport einfach in die Fernbedienung gesteckt und funktioniert dabei auch gleich als Aus-Schalter! Steckt der Dongle in der Fernbedienung, dann ist diese deaktiviert. Tastensperre. Kein Strom wird versehentlich verbraucht und hat man die Bedienung gefunden hat man automatisch auch den Dongle dabei. Nimmt man den Dongle wieder heraus ist sie aktiviert. Genial einfach &#8211; einfach genial <span class=\"wp-smiley emoji emoji-smile\" title=\":)\">smile<\/span>  Ich liebe diese &#8220;Kleinigkeiten&#8221; <\/p>\n<p><u2>4 Tasten, 3 Funktionen<\/u2><br \/>\nF\u00fcr viele mag es seltsam anmuten, dass man viel Geld f\u00fcr nur 4 Tasten ausgibt. Es kann auch durchaus sein, dass diese Fernbedienung nicht f\u00fcr jeden Vortrag 100%ig geeignet ist. F\u00fcr meine bisherigen Vortr\u00e4ge reicht sie allerdings v\u00f6llig aus.<\/p>\n<p>Es gibt eine Taste f\u00fcr &#8220;zur\u00fcck&#8221; und eine f\u00fcr &#8220;weiter&#8221;. Eine weitere Taste um die Pr\u00e4sentation &#8220;schwarz&#8221; zu schalten. Die vierte Taste aktiviert den roten Laserpointer. Die Tasten sind dabei logisch angeordnet (links, rechts; unten f\u00fcr schwarz, oben f\u00fcr Laser) und sie lassen sich dadurch auch leicht finden ohne hin zu gucken. Der Laserpointer ist recht hell und funktioniert auch gut \u00fcber gr\u00f6\u00dfere Distanz (Ich habe auf ca. 9-10 Meter probiert).<\/p>\n<p>Das war&#8217;s. Nicht mehr, nicht weniger. Aber man braucht im Grunde auch nicht mehr. Im Idealfall braucht man nur eine einzige Taste: Weiter. Ein &#8220;Zur\u00fcck&#8221; ist praktisch falls man mal aus Versehen zu weit geschaltet hat oder falls Fragen aus dem Publikum zu einer vorherigen Seite kommen sollten. Die &#8220;Schwarz&#8221;-Taste kann genutzt werden um die Aufmerksamkeit komplett auf den Redner zu lenken um ein Thema zu diskutieren ohne dass das Publikum auf die Folie starrt. Das ist allerdings auch nur in besonderen F\u00e4llen notwendig weil bei einem vorbereiteten Vortrag entsprechende &#8220;leere&#8221; Seiten bereits eingef\u00fcgt sein sollten.<br \/>\nWenn Ihr jetzt allerdings viele Vortr\u00e4ge habt bei denen Ihr z.B. die Lautst\u00e4rke regeln oder den Mauszeiger steuern m\u00fcsst, dann ist diese Fernbedienung nichts f\u00fcr Euch.<\/p>\n<p><u2>Wie eine Tastatur<\/u2><br \/>\nDer USB-Dongle verh\u00e4lt sich gegen\u00fcber dem Computer wie eine normale Tastatur. Ich wei\u00df nicht wie es bei Windows l\u00e4uft, aber wenn man ihn an einen Mac steckt, dann versucht OS-X die Tastatur zu erkennen indem man aufgefordert wird eine bestimmte Taste zu dr\u00fccken. Diese Taste gibt es nat\u00fcrlich nicht <span class=\"wp-smiley emoji emoji-smile\" title=\":)\">smile<\/span> <br \/>\nDie L\u00f6sung ist aber einfach: Man dr\u00fcckt ein paar mal eine beliebige Taste auf der Bedienung und erh\u00e4lt dann die Meldung, dass die Tastatur nicht identifiziert werden konnte. Man stellt dann einfach eine Standardtastatur ein und beendet den Dialog. Das war es auch schon. Ab jetzt funkt die Bedienung normale Tasten-Kommandos an den Rechner so als ob man diese auf einer richtigen Tastatur dr\u00fccken w\u00fcrde.<br \/>\nEs werden einfach die Tasten Bild-Rauf\/-Runter und die &#8220;b&#8221; an den Rechner geschickt. Damit funktionieren sowohl PowerPoint als auch Keynote auf Anhieb. Nat\u00fcrlich kann man so auch alle anderen Programme steuern solange sie auf Bild rauf\/runter und &#8220;b&#8221; h\u00f6ren <span class=\"wp-smiley emoji emoji-smile\" title=\":)\">smile<\/span>  Ein umprogrammieren der Tasten ist nicht m\u00f6glich da die Fernbedienung komplett ohne Software kommt.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/44618513@N00\/3386000600\/\" class=\"flickr-image\" target=\"_blank\" title=\"kensington-install-4\"><img src=\"http:\/\/farm4.static.flickr.com\/3548\/3386000600_80f16ae7c3_t.jpg\" alt=\"kensington-install-4\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/44618513@N00\/3386001064\/\" class=\"flickr-image\" target=\"_blank\" title=\"kensington-install-3\"><img src=\"http:\/\/farm4.static.flickr.com\/3474\/3386001064_752ab23157_t.jpg\" alt=\"kensington-install-3\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/44618513@N00\/3386001186\/\" class=\"flickr-image\" target=\"_blank\" title=\"kensington-install-2\"><img src=\"http:\/\/farm4.static.flickr.com\/3465\/3386001186_ba44291db3_t.jpg\" alt=\"kensington-install-2\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/44618513@N00\/3385189411\/\" class=\"flickr-image\" target=\"_blank\" title=\"kensington-install-1\"><img src=\"http:\/\/farm4.static.flickr.com\/3663\/3385189411_2eec4e5384_t.jpg\" alt=\"kensington-install-1\" \/><\/a><\/p>\n<p><u2>Gro\u00df oder klein?<\/u2><br \/>\nEin &#8220;Clicker&#8221; f\u00fcr Pr\u00e4sentationen sollte m\u00f6glichst klein und unauff\u00e4llig sein. Gleichzeitig aber auch gro\u00df genug um ihn bequem bedienen zu k\u00f6nnen. Der Kensington Wireless Presenter ist ungef\u00e4hr so gro\u00df wie ein kleines Handy &#8211; nur dicker.<\/p>\n<p>In Zahlen:<br \/>\nca. 10cm lang,<br \/>\nca. 4,5cm breit an den breiten Stellen, ca. 3,5 in der Mitte,<br \/>\nca. 2,5cm hoch an der dicksten Stelle, in der Mitte etwas weniger<\/p>\n<p>Das sind sehr angenehme Proportionen die sehr gut in der Hand liegen ohne dick aufzutragen. Sie greift sich &#8220;satt&#8221; und man hat zu keinem Zeitpunkt das Gef\u00fchl sie verlieren zu k\u00f6nnen. Das Geh\u00e4use f\u00fchlt sich an der Unterseite &#8220;gummiert&#8221; an, dadurch rutscht sie auch nicht in der Hand.<\/p>\n<p>Die Gummi-Tasten klicken sehr leise und sp\u00fcrbar. Das Klick-Gef\u00fchl d\u00fcrfte aber trotzdem gerne etwas deutlicher sein.<br \/>\nDas Geh\u00e4use ist schwarz. Die Tasten liegen in einem &#8220;verchromten&#8221; Metallkreis. Das sieht wertig aus.<\/p>\n<p>F\u00fcr Strom sorgen zwei normale AAA Batterien (im Lieferumfang enthalten!) &#8211; Auch sehr praktisch! Zum Einen bekommt man diese Batterien fast \u00fcberall (Supermarkt, Baumarkt, Tankstelle, \u2026) zum Anderen bekommt man problemlos Akkus in diesem Format die sich dann gleich im selben Ladeger\u00e4t speisen lassen wie die AA-Akkus f\u00fcr die Blitzger\u00e4te die man als Fotograf so dabei hat <span class=\"wp-smiley emoji emoji-smile\" title=\":)\">smile<\/span>  Ich gehe davon aus, dass die Fernbedienung auch mit AAA-Akkus funktioniert &#8211; testen konnte ich das allerdings noch nicht. Passende Akkus werde ich erst bestellen.<\/p>\n<p><u2>Fazit<\/u2><br \/>\nEin echter Vortrag steht noch aus aber meine ersten Tests waren \u00fcberzeugend. Keynote funktionierte sofort mit dem Presenter und schon nach wenigen Sekunden f\u00fchlte sie sich ganz nat\u00fcrlich an. Die Reichweite ist mit maximal 20m angegeben &#8211; Das d\u00fcrfte allerdings nur ohne Mauern und andere St\u00f6rende Einfl\u00fcsse funktionieren. Knapp \u00fcber 10m in der Wohnung habe ich aber geschafft. Dabei ging es quer durch mehrere Zimmer (au\u00dfer der Funk w\u00e4hlte statt direkter Verbindung den Weg um die Ecke aus einem Zimmer und dann durch den langen Flur :))<\/p>\n<p>Ach ja der Preis &#8211; Das ist im Grunde der einzige Kritikpunkt. Knapp 40,- Euro bezahlt man bei Amazon. Ist das nun zuviel f\u00fcr eine Fernbedienung mit 4 Tasten die durchdacht ist, einfach funktioniert, gut aussieht und gut in der Hand liegt? Da gehen die Meinungen ganz sicher auseinander. Ich pers\u00f6nlich bereue den Kauf nicht im Geringsten. Dennoch w\u00e4re nat\u00fcrlich ein Preis von vielleicht 20-25 Euro angenehmer. Es gilt wohl der alte Grundsatz: &#8220;kompakt, gut, billig. W\u00e4hle zwei&#8221;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich erlebe es immer wieder, dass fachkundige Leute m\u00fchevoll ausgearbeitete Pr\u00e4sentationen vor kleinem oder gro\u00dfen Publikum halten. 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