Archiv für MacBook Air
Apples externes DVD-Laufwerk an jedem Rechner
Mittwoch, 25. Juni 2008Versteht mich nicht falsch – ich mag meinen iMac und auch mein altes PowerBook. Ich finde OS-X richtig gut. Aber manchmal frage ich mich was in den Köpfen bei Apple so vorgeht und ob da nicht manchmal der Wurm drin ist.
Da hat Apple doch das MacBook Air vorgestellt. Sehr flach, sehr leicht, ziemlich sexy. Allerdings ohne optisches Laufwerk und mit sehr wenig Schnittstellen. Ab und zu braucht man aber doch noch ein DVD-Laufwerk oder einen DVD-Brenner – also hat Apple passend zum MacBook Air auch ein externes DVD-Laufwerk vorgestellt. Und das ist mal so richtig schick! Ebenfalls sehr flach, nicht größer als unbedingt nötig, Slot-In und nur ein einziges, dünnes Kabel für den USB-Anschluss. Kein extra Kabel für die Stromversorgung nötig. Wow!
Nun waren viele daran interessiert so ein externes DVD-Laufwerk zu kaufen – aber nicht unbedingt für das MacBook Air – zumindest nicht ausschließlich – sondern eben auch um es an anderen Geräten nutzen zu können. Zum Beispiel an einem Mac Mini wenn dieser nur ein ComboDrive hat.
Aber Überraschung: Das geht nicht! Apple bietet das externe Superdrive als USB-Laufwerk an das nur und ausschließlich am MacBook Air läuft. Was soll das?!
Man spekulierte: Die einen meinten, es läge an der Stromversorgung. Das MacBook Air solle also mehr Strom über den USB-Port liefern als andere Geräte. Andere meinten, es würde an den Laufwerk-Treibern liegen die für den MacBook Air spezifisch wären. Wieder andere dachten, dass es wohl eine veränderte Firmware des Laufwerks sei die einen Einsatz an anderen Rechnern verhindere.
Alles falsch! Jetzt ist klar: Es liegt an der IDE-to-USB-Bridge die im Gehäuse verbaut ist. Diese verfügt nämlich ebenfalls über eine Firmware und genau hier hat Apple wohl etwas eigenes gebastelt. Warum nur tut man so etwas? Möchte man diese Geräte nicht verkaufen?
Wer sich aber vor etwas Hardware-Bastelei nicht sträubt, der kann sich jetzt selbst helfen. Die Webseite von tnkgrl erklärt noch einmal die Umstände im Detail und zeigt eine Lösung auf. Hut ab! Bleibt zu hoffen, dass Apple mal aufwacht und solche völlig unsinnigen Beschränkungen bleiben lässt die meiner Meinung nach nicht mehr zeitgemäß sind.
Apple – neues von der Macworld 2008
Sonntag, 20. Januar 2008
San Francisco, Januar 2008. Seit Wochen schon fieberten Mac-Anwender auf dieses Datum hin. Der Grund: Steve Jobs eröffnete auch in diesem Jahr wieder die Macworld Messe mit einer Keynote. Diese Keynotes nutzt Jobs regelmäßig um über neue Produkte und Entwicklungen zu informieren. Genaueres weiß man im Vorfeld eigentlich nie. Natürlich, viele Gerüchte, hier und da ein gefälschtes Foto und kurz bevor es losgeht gibt es immer einen geheimnisvollen Slogan der alles verraten kann – oder auch gar nichts. In diesem Jahr zierte der Satz: “There is something in the air” die Banner.
Um 18 Uhr unserer Zeit war es dann soweit. Die Keynote startete und die Leitungen diverser Chat- und Newsticker-Server glühten. Einen Live-Stream von Apple gab es wie schon in den letzten Jahren zuvor nicht. Dafür aber viele Newsticker die teils mehrfach in der Minute aktualisiert wurden.
Vier große Punkte waren es über die Steve Jobs geredet hat:
1. Ein neues Produkt für die drahtlose Datensicherung: Time Capsule
2. Software Updates für iPhone und iPod Touch
3. Ein Mietangebot für Filme im iTunesStore und damit verbunden ein großes Softwareupdate für AppleTV die nun auch ohne Computer einsetzbar wird
4. Ein neues Produkt namens MacBook Air
Ich habe mir nun die Keynote, die es inzwischen als Stream auf der Apple-Seite gibt, angesehen, habe einige Newsticker gelesen und etwas nachgedacht. Nachfolgend eine Bewertung der Keynote-Highlights von meiner Seite.
Ergänzend zur nSonic-Podcast Folge #140 hier ein paar ausführlichere Gedanken von meiner Seite.
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