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nSonic #199 – Foto – Womit einsteigen? (Teil 2)
Samstag, 18. Juli 2009
Wie in Folge #198 schon angekündigt, hier nun der zweite Teil mit einer weiteren Hörerfrage.
Es geht darum, wie ich in die digitale Fotografie eingestiegen bin.
Bei mir war es eine Pentax Optio330. Erst viel später folgte mit der Canon EOS 350D eine digitale Spiegelreflex und noch einige Jahre später eine EOS 5D.
Die Kunststoffgehäuse halten mehr aus als man dem Namen nach vielleicht vermuten würde, dabei hätte ich also keine Bedenken. Viel entscheidender ist es, ob Ihr mit den recht kleinen Gehäusen gut zurecht kommt. Ich konnte mit der 350D sehr gut arbeiten und es war (bzw. ist) ein großer Vorteil, dass man die Kamera und einige Objektive in eine kleine Fototasche bekommt. Die 5D (mit den inzwischen größeren Objektiven die ich angeschafft habe) sieht das schon ganz anders aus.
Auch nach vielen Jahren macht die 350D noch super Bilder. Der Sensor lässt also nicht nach in der Qualität – jedenfalls nicht so, dass ich es hätte feststellen können. Es spricht also im Grunde nichts dagegen mit einem günstigen Body einzusteigen. Ob es dann eine Canon, Nikon, Fuji, Olympus, Sony, Pentax, … ist, das müsst Ihr selbst ausprobieren. Schaut Euch den Objektiv- und Zubehörmarkt an. Es bringt z.B. nichts, wenn Ihr gerne im Super-Telebereich arbeiten möchtet, die verfügbaren Objektive aber verdammt teuer sind. Vielleicht ist bei einem anderen Hersteller die Kamera selbst etwas teurer, aber bei der Anschaffung des Wunschobjektives spart man diesen Aufpreis gleich wieder ein.
Eine Sache zu den Canon die mir noch nach der Aufnahme eingefallen ist:
Bei den Einsteigermodellen gibt es nur noch das große Display. Dieses zeigt dann sowohl die Bilder als auch die Einstellungen an. Dieses kleinere LC-Display, das viel schwächer gelblich oder grünlich beleuchtet werden kann, für die Einstellungen gibt es dort nicht mehr.
Das ist zwar toll, weil die Bilder so viel größer dargestellt werden können und man z.B. mehr Platz für Bild und Histogram hat oder die Bildschärfe besser beurteilen kann.
Bei Nachtaufnahmen kann das aber auch störend sein. Dieses Display ist dann nämlich ziemlich hell und kann einen in der Nacht stark blenden. Ich nutze da gerne das kleine Display mit schwacher Beleuchtung auf dem nur die Einstellungen gezeigt werden um Belichtungsmodus, Blende, Belichtungzeit etc. einzustellen oder im Bulb-Modus die Sekunden zu zählen. Mich würde das große und sehr helle Display dann stören.
Wie das bei den neueren Modelle ist und ob man die Helligkeit so weit herunter regeln kann, dass sie einen nicht mehr stört, weiß ich nicht. Aber das ist noch ein Tipp zum ausprobieren – falls Ihr gerne im dunkeln mit der Kamera unterwegs seid.
nSonic #198 – Foto – Womit einsteigen?
Sonntag, 12. Juli 2009
Es ist wieder Sommerzeit. Sommerzeit ist Urlaubs- und wohl auch Geburtstagszeit
Es erreichen mich wieder verstärkt E-Mails mit Anfragen zur Kaufberatung. Ich schaffe es aber nicht alle Anfragen persönlich zu beantworten, daher nutze ich einfach die nächsten beiden Podcast-Folgen für einige Antworten und Empfehlungen.
Wer jetzt von mir hören möchte: “Kaufe Modell XYZ mit genau dem Objektiv ABC” ist hier allerdings falsch. Aktuelle digital Spiegelreflexkameras unterscheiden sich, was die Bildqualität angeht, nicht mehr wirklich dramatisch. Mit jeder Kamera werdet Ihr in der Lage sein, je nach Talent und Übung natürlich, professionelle Ergebnisse zu liefern.
Wichtig ist nur, dass Ihr eine Kamera findet die zu Euch passt. Dazu kommt man einfach darum herum, die Kameras auch mal anzufassen und sie wenigstens mal kurz auszuprobieren. Sie sollte sich für Euch gut anfühlen, gut in der Hand liegen. Die Bedienelemente sollten für Euch gut erreichbar sein und sie sollten für Euch einigermaßen logisch aufgebaut sein.
Vergesst die 100 Motivprogramme. Schaut Euch die Einstellungen für Blende, Belichtungszeit und ISO an. Sind die gut und schnell erreichbar?
Bildstabilisator. Ist dieser in der Kamera, dann funktioniert er (im Rahmen seiner Möglichkeiten) mit jedem Objektiv aber eben erst bei der Aufnahme. Wenn auch der Blick durch den Sucher stabilisiert werden soll, dann ist ein Stabilisator im Objektiv sinnvoller wo er auch für die Brennweite optimiert arbeiten kann. Und nicht vergessen: Der Stabilisator hilft auch nur dabei die Kamera ruhig zu halten – das Motiv wird nicht stabilisiert
Und die Kamera bekommt man auch mit einem Stativ, einem Beanbag, einem Zaun oder guter Atemtechnik ruhig
Ich persönlich liebe den Bildstabilisator im Objektiv vor allem im Telebereich und möchte ihn nicht mehr missen. Allerdings habe ich auch viele Jahre ohne solche Technik gute Bilder machen können und auch Heute hat mein starkes Tele-Zoom keinen “Stabi”.
Ob Ihr diesen oder jenen Hersteller wählt hängt von mehreren Dingen ab. Ganz oben natürlich das Anfass- und Bediengefühl (siehe oben). Es kommen aber noch ein paar Dinge hinzu. Neben bestimmten praktischen Dingen (Blitzsystem bei Nikon, gute Dichtungen gegen Wasser und Staub bei Nikon oder Pentax, …) lohnt sich ein Blick auf den Objektivpark der Hersteller. Wenn Ihr z.B. gerne weitwinklig arbeitet, dann bringt es nicht, wenn der Hersteller keine oder nur sehr teure Weitwinkelobjektive anbietet und auch bei Drittherstellern nicht viel zu holen ist. Gleiches gilt natürlich auch für den starken Telebereich: Wenn Ihr etwas lichtstarkes im großen Telebereich benötigt, dann kann der Preisunterschied beim Objektiv schon ein oder mehrere Kameragehäuse ausmachen, oder das Geld für eine Reise an einen Ort, wo man das Objektiv perfekt nutzen könnte.
nSonic #187 – Denk Mal – Wenn Frauen einkaufen
Samstag, 14. Februar 2009
Warnung: Kann Spuren von Verallgemeinerungen enthalten. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig.
Frauen kaufen anders ein als Männer. Ob es der Einkaufszettel oder die Wahl des Wochentags ist oder die Selektion des richtigen Eier-Kartons.