nSonic - Der Podcast


nSonic #167 – Foto – Drobo

Freitag, 29. August 2008

Podcast Foto Drobo
Drobo – Der Datenroboter – wird derzeit immer häufiger besprochen. Viele Fragen bleiben dabei offen. Ich habe mir inzwischen selbst einen Drobo angeschafft und versuche mal zu klären und zu zeigen wie laut oder leise der Drobo nun wirklich ist. Dafür habe ich mir die OKM (Originalkopfmikrofone) geschnappt und habe das Betriebsgeräusch einfach mal mit meinen Ohren aufgenommen.
Für diese Folge solltest Du also unbedingt Kopfhörer oder Ohrhörer benutzen, damit das räumliche Gefühl aufkommt.
Außerdem geht es um die Geschwindigkeit und den Stromverbrauch.

Die Eckdaten zum nachlesen
Schreibgeschwindigkeit an FW800 (gemessen an iMac 24″, weißes Modell):

  • Nur FW800-Port belegt; Kopieren lokal auf Drobo: 27-30 MB/s
  • FW400 zusätzlich belegt mit m-audio FW410; Kopieren lokal auf Drobo: 18-20 MB/s
  • FW400 Port frei; Drobo an FW800; Seagate AgentPro an Drobo; Kopieren von AgentPro auf Drobo: ca. 22 MB/s
  • FW400 Port durch m-audio FW410 belegt; Drobo an FW800; Seagate AgentPro an Drobo; Kopieren von AgentPro auf Drobo: 11-12 MB/s

Fazit: Der iMac ist nicht dafür gemacht, dass man den FW400 und FW800 Port gleichzeitig verwendet. Intern kommt ein einziger Bus für beide Anschlüsse zum Einsatz und somit sinkt die Datenrate wenn an beiden Anschlüssen Geräte laufen.

Richtig böse wird es in meiner aktuellen Konstellation:
Drobo an FW800; Seagate AgentPro an m-audio FW410 and FW400; Kopieren von Drobo auf AgentPro: 7-8 MB/s. Autsch. Ursache dürfte die Kombination aus Bus-Sharing im iMac und m-audio Device sein.

Stromverbrauch:
Bestückt mit 3x Seagate 1TB Festplatten.

  • Betrieb, 3 Platten laufen: ca. 38-43 Watt
  • Standby, wenn Platten abgeschaltet: ca. 8 Watt

Auch wenn im Betrieb die Festplatten abgeschaltet werden (nach einiger Zeit wenn nicht genutzt) geht der Stromverbrauch auf nahezu Standby-Niveau runter.
Der Lüfter spring auch im Standby-Modus immer mal wieder an. Warum ist unklar.
Einen Ausschalter gibt es nicht. Ausschalten geht nur durch: Standby aktivieren, Stecker ziehen.

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Podcast Denkmal GTD auf dem Klo
Was uns Toiletten über GTD Prinzipien erzählen können
GTD steht für “Getting Things Done” – also etwa “Schaffe es, Deinen Kram zu erledigen” oder “Bringe Deine Tätigkeiten zum Abschluss”. Es dreht sich dabei eigentlich vieles um Themen wie Zeit- und Projektmanagement und es ist ein sehr weites und spannendes Thema.

Richtig spannend wird es dann, wenn man mal den ganzen Voodoo außen vor lässt und mit normaler Sprache über die alltäglichen Aufgaben und Herausforderungen nachdenkt und echte Lösungen aufzeigt anstatt nur die eigentliche Aufgabe hinter immer neuen Worthülsen zu verstecken. Seit ich mich zurück erinnern kann interessiert mich dieses Thema und ich überlege immer wieder, wie ich bestimmte Dinge optimaler lösen oder meine Zeit effizienter nutzen könnte. Dabei möchte ich es nicht übertreiben – aber manche Dinge kommen einem schon unnötig aufwendig vor.

Ein bekannter Vertreter dieses Ansatzes (also Lösungen und Ideen in normaler Sprache anbieten) im englischen Sprachraum ist Merlin Mann. Wenn Dich das Thema interessiert, dann findest Du viele gute Informationen unter 43folders.com. Vieles deckt sich mit meinen Erfahrungen und Ideen und viele neue Anregungen habe ich von dort bekommen.

Toilette offen

Eine Sache die Merlin erzählt und die ich schon extrem lange praktiziere ist: “Bringe Deine Dinge in einen Kontext – In eine zwingende Abhängigkeit – damit Du sie nicht vergisst”. Beispiel gefällig? “Wenn Kinder ins Freibad gehen sagen ihre Mütter häufig: ‘Pack Deine Schlüssel in Deine Schuhe!’. Klar – denn wen sie gehen möchten, dann müssen sie ihre Schuhe anziehen und schon vergessen sie die Schlüssel nicht!”.
Ich habe meine Dinge ebenfalls gerne an jeweils genau EINER Stelle liegen. Schlüssel in der Hosentasche. Akkus immer in der Fototasche. Alles hat seinen Platz wo im Kontext auch benötigt wird und wo ich dann auch zuerst suchen kann.

Ein ziemlich geniales Beispiel dieser Idee ist mir beim “Mac at Camp 2008″ in Naumburg begegnet. Und zwar dort wo man es nicht erwarten würde: Auf der Toilette! Wenn Du eine Freundin oder Frau hast, dann wirst Du evtl. schon gehört haben, dass Du bitte den Klo-Deckel wieder herunter klappen sollst wenn Du fertig bist, richtig?
Nun, wer auch immer die Toiletten im Jugendgästehaus in Naumburg installiert hat, hatte entweder eine geniale Idee oder der Zufall half ihm dabei.
Wenn man fertig ist mit seinem Geschäft, dann möchte man natürlich die Spülung betätigen. Man schaut sich also um. Der Deckel ist oben – Wo ist die Spültaste?

Toilette geschlossen

Richtig! Die Taste befindet sich hinter dem geöffneten Toiletten-Deckel. Um zu spülen muss man also zwangsläufig den Deckel herunter klappen.
Genial!

Kennst Du auch solche Beispiele? Wie versuchst Du bestimmte Dinge nicht zu vergessen ohne ständig daran denken zu müssen?

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Podcast On Tour Mac At Camp 2008
Nachtrag: Links zu weiteren Fotos ergänzt (siehe unten)

Am 16. August 2008 war ich beim Mac At Camp. Die Firma HP hatte mich eingeladen dort zwei einstündige Vorträge zu halten.

  • Der erste Vortrag drehte sich um die “Neuen Medien” und darum, wie man diese als Marketing-Instrument für seine eigenen Produkte oder für seine Firma nutzen kann. Außerdem gab es einige wichtige Tipps für die eigene Podcast-Produktion
  • Im zweiten Vortrag ging es um die Fotografie und darum, warum die Fotos von anderen so oft besser aussehen als die eigenen. Ich zeigte einige Grundprinzipien und Ideen zur Bildaufteilung, Bildgestaltung und Bildaussage

Zwischen meinen Vorträgen besuchte ich selbst Vorträge und Workshops und sprach mit einigen Leuten.
In dieser “On Tour”-Folge hört Ihr folgendes:

  • Michael von der Firma HP erzählt etwas über die Drucker die man vor Ort kostenlos ausprobieren konnte. Außerdem erfahrt Ihr, ob und wie man auf Zewa “Wisch und Weg” drucken kann :)
    macatcamp-1.jpg
  • Christian, der Veranstalter des Camps, erzählt über die Geschichte des “Mac at Camp“, gibt einen Einblick in die Ideen für die Zukunft und schildert die Schwierigkeiten bei der Planung von so einer mehrtägigen Veranstaltung.
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  • Rudolph von der Firma Joton-Musik hat mir “Ethno Instruments” der Firma MOTU gezeigt und noch so einiges mehr. Sehr beeindruckend.
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  • Zum Abschluss des Tages wurde gegrillt und es wurden einige Preise bei einer Tombola verlost. Eine Superstimmung.

Danke von meiner Seite an das gesamte Organisations-Team! Es ist unglaublich was Ihr da erneut auf die Beine gestellt habt. Allein die Details: Jeden Morgen gibt es eine eigene kleine Zeitung mit Berichten und Fotos vom Vortag und einem Überblick über den aktuellen Tag. Im Eingang steht ein 30″ Cinema-Display wo deutlich zu sehen ist, wann und wo ein Vortrag stattfindet. Überall Ansprechpartner die einem helfen wenn man nicht weiter weiß. Klasse!

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Weitere Fotos von Teilnehmern

nSonic #164 – Mac – Making Of

Samstag, 9. August 2008

Podcast Mac Making Of
Da ich nun immer häufiger gefragt werde mit welcher Software ich diese Mac-Video-Folgen aufnehme, gibt es hier mal eine kleine Erklärung dazu.
Insgesamt kommen folgende Programme zum Einsatz:

  • Keynote – für das Intro und Outro.
  • Screenflick – zum aufzeichnen der Bildschirmsitzungen
  • Mouseposé – zum hervorheben des Mauszeigers
  • OS-X 10.4 – zum Zoomen des Bildschirms :) Im Making Of zeige ich wie es geht
  • iMovie HD – um die Videos aus Keynote und Screenflick zusammen zu schneiden. Gibt es inzwischen kostenlos von Apple (für Besitzer von iLive ‘08) da iMovie ‘06 ausgemustert und durch iMovie ‘08 ersetzt wurde die allerdings komplett anders funktioniert
  • GarageBand – Intro-/Outro-Musik, Filter/Kompressor für Sprachspur
  • iTunes – wandelt das Video ins iPod-Format

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Podcast Foto Hochzeit Teil 2
Hier der zweite Teil zum Thema Hochzeitsfotografie – wobei die Tipps problemlos auch für andere Veranstaltungen anwendbar sind. Es geht um die Begleitung des Paares, um Details, Gruppenfotos, die Feier und warum man nicht Fotograf und Gast zur gleichen Zeit sein kann :)

Links
mick_we schreibt im Happy Shooting Forum über sein erstes Hochzeits-Shooting
Mac at Camp 2008 – hier werde ich am 16. August zwei Vorträge halten. Vielleicht sehen wir uns dort?

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Podcast Foto Hochzeit Teil 1
Hochzeitsfotografie ist, mal ganz nüchtern betrachtet, auch nichts anderes und auch nicht schwieriger als jedes andere Shooting mit Personen in fremder Umgebung. Was es so knifflig macht ist die Tatsache, dass so ein Ereignis nicht einfach wiederholt werden kann.
Eine Hochzeit ist normalerweise sehr eng geplant. Das ist schon erstaunlich genug – aber tatsächlich ist so eine Hochzeit sehr oft purer Stress für das Paar. Planungsstress im Vorfeld, Terminstress am eigentlichen Hochzeitstag. Nicht immer ist es negativer Stress – aber das Paar hat in jedem Fall viel um die Ohren.

Und jetzt kommt der Fotograf ins Spiel. Er, oder Sie, soll möglichst perfekte Fotos an so einem einmaligen Tag schießen. Was also tun? Wichtig ist schon mal, dass man als Fotograf dem Paar nicht noch mehr Stress macht. Wichtig ist aber auch, dass man zum Teil des Geschehens wird – man sollte sich vorzeitig in alle Pläne einweihen lassen und bei Proben dabei sein.

In dieser und der nächsten Folge möchte ich ein paar Tipps und Ideen geben. Ich war nun schon auf einigen Feiern (Hochzeiten, Taufen, Konfirmationen, Schulabschlüssen, Jubiläen) und konnte dabei schon einige Tipps und Erfahrungen sammeln – und vor allem auch Fehler machen :) Ganz wichtig: Trau Dich auch mal Fehler zu machen – nur so kann man lernen und auf neue Ideen kommen.

Wäre nur gut, man macht diese Fehler nicht während man offizielle Hochzeitsfotos machen soll. Hast Du so etwas noch nie gemacht und fühlst Dich völlig unsicher? Dann lehne lieber ab! Biete an als Zweit-Fotograf dabei zu sein und übe dabei. Wenn etwas Gutes dabei heraus kommt (was recht wahrscheinlich ist), ist doch super! Und wenn nicht, dann hat das Paar nichts verloren und Du hast eine Menge gelernt.

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nSonic #161 – Mac – Alias

Samstag, 19. Juli 2008

Podcast Mac Alias
Wer mit Windows gearbeitet hat, der kennt bestimmt die Datei-Verknüpfungen. Unter Windows sehe ich solche Verknüpfungen bei Anwendern allerdings hauptsächlich im Zusammenhang mit Programmen: Man legt sich eine Verknüpfung zu einem Programm an. Entweder um es direkt aus der Schnellstartleiste heraus zu starten oder um es mit bestimmen Parametern aufzurufen.
Natürlich funktionieren unter Windows die Verknüpfungen auch mit normalen Dateien – der Haken ist nur: Wird die originale Datei verschoben, so zeigt die Verknüpfung ins leere. Außerdem kann man keine Datei über Dateidialoge öffnen indem man die Verknüpfung auswählt.

Am Mac gibt es statt den Verknüpfungen die Aliase. Sie gehen deutlich weiter als die Verknüpfungen unter Windows. Ein Alias kann auf ein Programm, eine Datei, einen Ordner, eine Festplatte oder sogar auf ein Netzwerklaufwerk oder einen Drucker verweisen. Zugriff erhält man nicht nur per Doppelklick sondern man kann diese Aliase in Öffnen-Dialogen verwenden als sei es die originale Datei oder der originale Ordner etc.

Der Clou ist aber auch, dass man die Originaldatei jederzeit umbenennen oder in andere Verzeichnisse verschieben kann – ein Alias für diese Datei bleibt weiterhin funktionstüchtig.

Erstellt man einen Alias für eine Datei auf einem Netzwerklaufwerk, dann kann man diesen Alias sogar mit anderen Mitarbeiten im selben Netzwerk austauschen damit diese ebenfalls auf die Datei zugreifen können ohne zu wissen, wo die Datei nun genau liegt. Wird so ein Alias aufgerufen, dann wird sogar automatisch ein Netzwerklaufwerk “gemountet” (also angemeldet) wenn dies notwendig ist und die Datei wird sogar dann gefunden, wenn sie im Netzwerk in ein anderes Verzeichnis verschoben wurde.

Aliase können zwar nicht jede Aufgabe lösen aber sie sind doch mächtiger als man auf den ersten Blick meint. Wie das mit den Aliasen funktioniert – lokal und im Netzwerk – das könnt Ihr anhand einiger Beispiele in dieser Folge sehen.

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Podcast Foto Kleines Studio

Heute zwei Hörerfragen:
- Wo kann man in verschiedenen Städten gut Fotoartikel einkaufen und auch mal ein Stativ ausprobieren? Wo gibt es also auch mal Waren jenseits der Plastik-Gestelle wie sie in vielen Märkten zu finden sind? Helft mit und lasst nennt Eure Einkaufsquellen.

- Wie richtet man sich ein kleines Fotostudio zu Hause ein das nicht permanent aufgebaut sein muss?

Feedback
Fragen? Kommentare? Dann ruft einfach an und sprecht Eure Nachricht “auf Band”.

Links
Photocast Network
Focus-Ring Folge 15
nSonic #057 – Einzelhandel, wohin gehst Du?
Strobist-Kit
dslr-forum
dforum

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nSonic #159 – Denk Mal – Langsam

Samstag, 28. Juni 2008

Podcast Denkmal Langsam
Es ist schon verrückt: Alles muss immer noch schneller werden, keine Zeit sich lange mit verschiedenen Arbeiten oder Tätigkeiten aufzuhalten. Wir wollen mehr Zeit haben – nur um in dieser Zeit dann noch mehr zu machen.
Vielleicht ist es mal an der Zeit – Zeit die Bremse zu ziehen?

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Podcast Mac Screenshot von DVD
In der Folge #110 hatte ich bereits erklärt wie man recht einfach Bildschirmfotos erstellen kann. Wenn man nun aber einen solchen Schnappschuss von einer DVD erstellen möchte, also von einer bestimmten Szene eines Films, dann klappt dies nicht. Das System verhindert diesen Vorgang vermutlich um bestimmte Rechte zu schützen. Ärgerlich ist dabei nur, dass nicht zwischen privaten und kommerziellen DVD unterschieden wird.

Wie man nun trotzdem zu einem Screenshot einer DVD-Szene kommt möchte ich Euch in dieser Folge zeigen.

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