Wegen vieler E-Mail-Anfragen gibt es nun einen 9. Teil zum Thema blitzen.
Diesmal gehe ich auf die Frage ein, ob ich bei den Canon-Blitzen eher einen 380EX oder einen 430EX für den Einstieg empfehlen würde und warum ich sehr klar zum 430EX rate
Außerdem erzähle ich kurz mit welchen Blitzen ich arbeite.
Kennt Ihr dieses Leuchten? Dieses Leuchten in Kinderaugen zu Weihnachten oder an Geburtstagen wenn die kleinen ihr neuestes Spielzeug auspacken? Könnt Ihr Euch noch daran erinnern wie Ihr so klein wart und welch glückliches Kribbeln im Bauch diese Geschenke verursachten? Dieses Grinsen über beide Ohren, die feuchten Augen, das … genau das…
…ist mir Heute passiert
Ich fotografiere ja sehr gerne und dabei spiele ich auch gerne mit neuem Zubehör und neuen Objektiven. Dabei gibt es zwei Herzen die in meiner Brust schlagen: zum einen der Perfektionist. Für den muss es ein immer besseres Objektiv sein, schneller, schärfer, lichtstärker – Ihr wisst was ich meine… wenn man diesen Teil nicht unter Kontrolle bringt, endet das schnell im finanziellen Ruin.
Zum anderen ist da das Kind im Manne das gerne in die Extreme geht, immer hart am Rand, scheiß auf Qualität, Hauptsache Spaß dabei. Die älteren unter Euch kennen diesen Typ vielleicht wenn Ihr in den Spiegel schaut, oder habt Ihr Euch früher keine Yps-Hefte gekauft?
Na, jedenfalls wurde dieses Kind in mir heute mit neuem Spielzeug versorgt, mit einem neuen Objektiv. Nachdem ich mir vor ein paar Jahren ein russisches Fischauge gekauft hatte, ein Peleng mit 8mm Brennweite, musste es dieses mal ins andere Extrem gehen. Was sind schon 400mm? Dann doch lieber so eine Russentonne die gibt es in 300mm, 500mm und mit satten 1000mm Brennweite. Die 300mm knacke ich ja schon mit meinem Canon-Zoom und die 500mm machen den Kohl dann auch nicht mehr fett. Also wurden es die 1000mm – Ein ganzer Meter Brennweite, nur für mich – und das für unter 160,- Euro. Wie geht das?
Wegen des tollen Feedbacks gibt es einen Nachtrag zu meinem Blitz-Funkauslöser-Test. Ich habe zwei weitere Systeme geschickt bekommen und konnte diese, nach langer Regenzeit, endlich im gleichen Testaufbau wie beim letzten Mal ausprobieren.
Diesmal geht es um zwei sehr günstige Systeme
Phottix PT-04 II für ca. 45,- Euro (Sender+Empfänger) in Deutschland zu bekommen
YongNuo RF-602, der Newcomer aus China, für ca. 60,- Euro (Sender+Empfänger) in Deutschland zu bekommen
Beide Systeme bewegen sich in einer ähnlichen Preisklasse wie die Cactus V2 und Cactus V4. YongNuo ist dabei wenige Euro teurer, verspricht aber mit einer Reichweite von 100m einiges mehr als die anderen Billig-Kandidaten. Da ist man natürlich skeptisch. Also nichts wie raus vor die Tür und es direkt ausprobiert.
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In dieser Folge geht es um Funkauslöser für Blitze. In meiner Blitz-Serie hatte ich ja bereits erklärt, dass Funk der bequemste Weg ist seine Blitze auszulösen – im Studio und vor allem auch draußen.
Nun gibt es Funklösungen von ca. €30 bis fast €400 für ein Sender-Empfänger-Pärchen. Die Frage, die nicht nur ich mir dabei immer wieder gestellt habe ist: Wo sind eigentlich die Unterschiede bei den Systemen dass sich die Preise so heftig unterscheiden?
Naja – und weil ich bei einem bezahlten Shooting Probleme mit den ganz billigen Auslösern bekam, hatte ich aufgerüstet. Ich wollte schon immer einen direkten Vergleich machen aber hatte es immer wieder vor mir her geschoben. Als ich mit meinen neuen Auslösern bei einem weiteren Shooting ebenfalls Probleme bemerkte, platzte mir endgültig der Kragen und ich machte Nägel mit Köpfen.
Lange Rede, kurzer Sinn: Ich schildere Euch nun meine ganz persönlichen Erfahrungen mit drei Funk-System:
Die ganz billigen Cactus V2 für ca. 30 Euro das Paar aus China. Dazu ein paar Worte zu den Cactus V4.
Die Funkauslöser von Bowens. Bowens Pulsar in der Version 5 für ca. 270 Euro das Pärchen.
Das Flaggschiff unter den Funkauslösern: PocketWizard PlusII für ca. 380 Euro das Pärchen.
Um es vorweg zu nehmen: Die Unterschiede bestehen u.a. in der Größe der Geräte, in der Funktionalität und vor allem in der Reichweite bzw. Zuverlässigkeit.
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Diesmal eine Frage von Falk die mich daran erinnert hat, dass ich diese Frage schon häufiger bei Workshops und persönlichen Gesprächen gehört habe: Dauerlicht oder Blitz im Studio? Was ist der Unterschied und warum nutzt man manchmal eher das eine oder das andere?
Diesmal zum Thema Magnetfarbe als Basteltipp zur Präsentation von Bildern an der Wand.
Außerdem gibt es einen interessanten Kommentar von Oli aus München zur Batteriegriff-Folge. Er erzählt kurz etwas über die Vorzüge des Griffes bei seiner Pentax.
“Was genau ist eigentlich ein Batteriegriff und wofür ist der gut?” – Diese Frage erreichte mich kürzlich über die nSonic-Voice-Box und in dieser Folge möchte ich etwas Licht in dieses Thema bringen.
Man kann so vieles an der Kamera einstellen, dass es einen schon mal leicht in den Wahnsinn treiben kann. Sascha fragt daher nicht als einziger, wie ich eigentlich vorgehe um passende Einstellungen für ein Motiv zu finden.
In dieser Folge erkläre ich noch mal kurz die Bedeutung von ISO, Belichtungszeit und Blende für ein Foto und fasse mein Bauchgefühl bei der Wahl dieser Parameter in Worte.
In meiner ToDo-Liste warten noch einige Fragen von Euch darauf, in den folgenden Podcast-Folgen behandelt zu werden. Eine dieser Fragen ist die von Stephan nach meinem Vorgehen bei der Reinigung von Objektiven und Kameras.
Ich bin nun nicht gerade der Putzteufel aber passe schon ein bisschen auf, dass meine Ausrüstung nicht wirklich dreckig wird – obwohl ich nicht lange überlege wenn ich die Kamera auch mal auf einer Wiese ablege.
In dieser Folge erzähle ich Euch wie ich meine Objektive und Kamerasensoren sauber halte.
Hannes schickte mir eine Frage zum Canon-Objektiv EF 24-105/4L da er plant, dieses an seiner EOS 50D einzusetzen. Ich erkläre kurz die Tonnen- und Kissenverzerrungen und gehe auf den fehlenden Weitwinkel an seiner Kamera ein.
Nutzt Ihr Lightroom, Aperture, BibblePro oder eine andere RAW-Entwickler-Software mit eingebautem Arbeitsablauf und wendet Software zum korrigieren von Verzerrungen an (z.B. von DxO)? Wie habt Ihr das in Euren Arbeitsablauf integriert? Schreibt Eure Arbeitsweise als Kommentar oder schickt mir Audiokommentare die ich in folgende Sendungen einbauen kann. Vielen Dank.
Bilder zu dieser Folge Klick für größere Darstellung
Ihr habt mir in letzter Zeit einige Fragen per Mail und auch per Sprachnachricht zukommen lassen. Leider kam immer wieder irgendetwas dazwischen, so dass diese Fragen in meiner Todo-Liste lagen und langsam reiften…
Aber jetzt ist es soweit und Vorrang bekommen natürlich die Audio-Beiträge. Gleich drei davon haben es in diese Folge geschafft:
Roland, der in Elektromärkten mal die Live-View Funktion verschiedener Kameras ausprobiert hat und zu einem für ihn ernüchternden Ergebnis gelangt.
Gorden möchte wissen, ob man eine Brennweite für den Einsatz an digitalen Spiegelreflexkameras umrechnen sollte? Wenn man also analog ein 80mm benutzt hat, sollte man dann digital ein 50mm verwenden? Übrigens: Warum man überhaupt irgendetwas umrechnet hat mit dem “Crop-Faktor” zu tun. Was das ist und wie sich das so verhält, das habe ich in Folge #111 behandelt.
Dominik überlegt gerade seinen Objektpark aufzurüsten oder zu ändern und fragt, welche Objektive man üblicherweise in welchem Bereich einsetzt? Sollte man eher zu lichtstarken Festbrennweiten greifen? Was eignet sich für Sport? Übrigens, was ich noch vergessen hatte zu erwähnen: Neben der Lichtstärke zählt natürlich die Geschwindigkeit vom Autofokus, gerade bei Sport – wenn es nicht gerade Schachspieler sind Ich liebe die Objektive die innenfokusiert mit Ring-USM (Ultraschallmotor) arbeiten. Sie sind sehr leise und normalerweise sehr flott beim scharf stellen.
Lars hatte mich nach Moritzburg in den Wildpark eingeladen um zu überlegen, ob dort nicht ein Happy Shooting Workshop stattfinden könnte. Die Idee fand ich super und so fuhr ich natürlich hin – Außerdem war es natürlich eine gute Gelegenheit mein neues 100-400mm Objektiv auszuprobieren.
Lars ist Naturfotograf. Er fotografiert Tiere gerne in freier Wildbahn und hat sich dafür ein Canon 400/2.8 Objektiv angeschafft. Ich durfte das schmucke Stück dann auch mal ausprobieren… Mein lieber Schwan: Um die 8kg Gewicht und ein Anschaffungswiderstand von etwa 1000,- Euro pro Kilogramm…
Freihand ist bei diesem Lichtmonster nicht mehr viel zu wollen, ein Einbein-Stativ ist da Minimum, ein Dreibein optimal.
Ich lasse mir von Lars sein Stativ vorführen und den absolut genialen Stativkopf erklären. Am nächsten Morgen bauen wir noch sein Tarn”zelt” auf und Lars gibt einige Tipps zur Tierfotografie in der Natur.
Wie in Folge #198 schon angekündigt, hier nun der zweite Teil mit einer weiteren Hörerfrage.
Es geht darum, wie ich in die digitale Fotografie eingestiegen bin.
Bei mir war es eine Pentax Optio330. Erst viel später folgte mit der Canon EOS 350D eine digitale Spiegelreflex und noch einige Jahre später eine EOS 5D.
Die Kunststoffgehäuse halten mehr aus als man dem Namen nach vielleicht vermuten würde, dabei hätte ich also keine Bedenken. Viel entscheidender ist es, ob Ihr mit den recht kleinen Gehäusen gut zurecht kommt. Ich konnte mit der 350D sehr gut arbeiten und es war (bzw. ist) ein großer Vorteil, dass man die Kamera und einige Objektive in eine kleine Fototasche bekommt. Die 5D (mit den inzwischen größeren Objektiven die ich angeschafft habe) sieht das schon ganz anders aus.
Auch nach vielen Jahren macht die 350D noch super Bilder. Der Sensor lässt also nicht nach in der Qualität – jedenfalls nicht so, dass ich es hätte feststellen können. Es spricht also im Grunde nichts dagegen mit einem günstigen Body einzusteigen. Ob es dann eine Canon, Nikon, Fuji, Olympus, Sony, Pentax, … ist, das müsst Ihr selbst ausprobieren. Schaut Euch den Objektiv- und Zubehörmarkt an. Es bringt z.B. nichts, wenn Ihr gerne im Super-Telebereich arbeiten möchtet, die verfügbaren Objektive aber verdammt teuer sind. Vielleicht ist bei einem anderen Hersteller die Kamera selbst etwas teurer, aber bei der Anschaffung des Wunschobjektives spart man diesen Aufpreis gleich wieder ein.
Eine Sache zu den Canon die mir noch nach der Aufnahme eingefallen ist:
Bei den Einsteigermodellen gibt es nur noch das große Display. Dieses zeigt dann sowohl die Bilder als auch die Einstellungen an. Dieses kleinere LC-Display, das viel schwächer gelblich oder grünlich beleuchtet werden kann, für die Einstellungen gibt es dort nicht mehr.
Das ist zwar toll, weil die Bilder so viel größer dargestellt werden können und man z.B. mehr Platz für Bild und Histogram hat oder die Bildschärfe besser beurteilen kann.
Bei Nachtaufnahmen kann das aber auch störend sein. Dieses Display ist dann nämlich ziemlich hell und kann einen in der Nacht stark blenden. Ich nutze da gerne das kleine Display mit schwacher Beleuchtung auf dem nur die Einstellungen gezeigt werden um Belichtungsmodus, Blende, Belichtungzeit etc. einzustellen oder im Bulb-Modus die Sekunden zu zählen. Mich würde das große und sehr helle Display dann stören.
Wie das bei den neueren Modelle ist und ob man die Helligkeit so weit herunter regeln kann, dass sie einen nicht mehr stört, weiß ich nicht. Aber das ist noch ein Tipp zum ausprobieren – falls Ihr gerne im dunkeln mit der Kamera unterwegs seid.
Es ist wieder Sommerzeit. Sommerzeit ist Urlaubs- und wohl auch Geburtstagszeit Es erreichen mich wieder verstärkt E-Mails mit Anfragen zur Kaufberatung. Ich schaffe es aber nicht alle Anfragen persönlich zu beantworten, daher nutze ich einfach die nächsten beiden Podcast-Folgen für einige Antworten und Empfehlungen.
Wer jetzt von mir hören möchte: “Kaufe Modell XYZ mit genau dem Objektiv ABC” ist hier allerdings falsch. Aktuelle digital Spiegelreflexkameras unterscheiden sich, was die Bildqualität angeht, nicht mehr wirklich dramatisch. Mit jeder Kamera werdet Ihr in der Lage sein, je nach Talent und Übung natürlich, professionelle Ergebnisse zu liefern.
Wichtig ist nur, dass Ihr eine Kamera findet die zu Euch passt. Dazu kommt man einfach darum herum, die Kameras auch mal anzufassen und sie wenigstens mal kurz auszuprobieren. Sie sollte sich für Euch gut anfühlen, gut in der Hand liegen. Die Bedienelemente sollten für Euch gut erreichbar sein und sie sollten für Euch einigermaßen logisch aufgebaut sein.
Vergesst die 100 Motivprogramme. Schaut Euch die Einstellungen für Blende, Belichtungszeit und ISO an. Sind die gut und schnell erreichbar?
Bildstabilisator. Ist dieser in der Kamera, dann funktioniert er (im Rahmen seiner Möglichkeiten) mit jedem Objektiv aber eben erst bei der Aufnahme. Wenn auch der Blick durch den Sucher stabilisiert werden soll, dann ist ein Stabilisator im Objektiv sinnvoller wo er auch für die Brennweite optimiert arbeiten kann. Und nicht vergessen: Der Stabilisator hilft auch nur dabei die Kamera ruhig zu halten – das Motiv wird nicht stabilisiert Und die Kamera bekommt man auch mit einem Stativ, einem Beanbag, einem Zaun oder guter Atemtechnik ruhig Ich persönlich liebe den Bildstabilisator im Objektiv vor allem im Telebereich und möchte ihn nicht mehr missen. Allerdings habe ich auch viele Jahre ohne solche Technik gute Bilder machen können und auch Heute hat mein starkes Tele-Zoom keinen “Stabi”.
Ob Ihr diesen oder jenen Hersteller wählt hängt von mehreren Dingen ab. Ganz oben natürlich das Anfass- und Bediengefühl (siehe oben). Es kommen aber noch ein paar Dinge hinzu. Neben bestimmten praktischen Dingen (Blitzsystem bei Nikon, gute Dichtungen gegen Wasser und Staub bei Nikon oder Pentax, …) lohnt sich ein Blick auf den Objektivpark der Hersteller. Wenn Ihr z.B. gerne weitwinklig arbeitet, dann bringt es nicht, wenn der Hersteller keine oder nur sehr teure Weitwinkelobjektive anbietet und auch bei Drittherstellern nicht viel zu holen ist. Gleiches gilt natürlich auch für den starken Telebereich: Wenn Ihr etwas lichtstarkes im großen Telebereich benötigt, dann kann der Preisunterschied beim Objektiv schon ein oder mehrere Kameragehäuse ausmachen, oder das Geld für eine Reise an einen Ort, wo man das Objektiv perfekt nutzen könnte.
Ich habe nun schon seit einiger Zeit Akkus von Sanyo, die Eneloop.
In dieser Folge erzähle ich warum das so ist. Warum NiMH-Akkus besser für Blitze geeignet sind als normale Batterien und warum die Eneloop die besseren NiMH-Akkus sind.
Was ist Eure Meinung? Seid Ihr auch zu den Eneloop gewechselt oder habt Ihr sogar schlechte Erfahrungen mit diesen Akkus gemacht? Ich freue mich über Eure Kommentare.
Ein Thema, zu dem mich sehr viele Frage von Euch erreichen, ist das Thema Farbräume. So simpel das Konzept der Farbräume im Grunde auch ist, so komplex ist es auch gleichzeitig.
Ich habe mir daher gedacht, dass ich das Thema mal von Grund auf erkläre. Möglicherweise etwas vereinfacht aber irgendwo muss man ja anfangen. Wenn Ihr Euch also auch fragt, was ein Farbraum wie sRGB oder AdobeRGB ist und wofür es ihn überhaupt gibt, dann sei Euch diese Folge #194 ans Herz gelegt.
Wie soll es weiter gehen?
In mindestens einem weiteren Teil möchte ich darauf eingehen, wie man die Farben von einem Farbraum in einen anderen anderen konvertieren kann und was es dabei zu beachten gibt.
Wenn Ihr weitere Fragen zu dem Thema habt, dann meldet Euch. Ich werde dann versuchen diese Fragen im zweiten Teil zu beantworten oder eben einen dritten Teil planen.
In dieser Videofolge zeige ich einen kleinen Trick – oder auch einen “Hack” wenn man es cooler ausdrücken möchte
Mit Lightroom 2.0 (oder kam es mit 2.3?) wurde die Druckfunktion erweitert. Es kamen die “Bildpakete” hinzu. Nun konnte man von einem Bild in einem Rutsch verschiedene Formate ausdrucken, z.B. einmal 10×15 und zusätzlich einige Passbilder auf ein Fotopapier.
Ich habe so etwas bisher noch nie gebraucht. Viel interessanter hätte ich es gefunden, wenn man sich ein freies Layout hätte anlegen können um alle mehrere Fotos in verschiedenen Formaten auf ein Blatt zu bekommen. Das ist z.B. auch interessant um drei 10×15 auf ein A4 zu bekommen (zwei hochkant nebeneinander und eines quer oben drüber).
Mit Bordmitteln kann Lightroom das nicht. Wenn man sich aber traut ein Template im Texteditor zu öffnen und eine kleine Änderung zu machen, dann geht es eben doch
Diesmal bin ich interviewt worden von Fabian. Fabian produziert einen Podcast zum Thema Musikgeschäft. Nach längerer Pause startet er nun unter dem Namen MusikBiz neu durch und zum Auftakt hat er mich zum Thema Fotografie befragt. Was ist das besondere an Künstler-Fotos? Was macht der Fotograf wenn er scheinbar fertig ist? Was sollte man an Ausrüstung haben wenn man in das Thema einsteigen möchte? Und noch mehr. Er erklärt auch, warum gute Fotos so wichtig sind für Bands.
Wer Fotos auf seinem Rechner speichert, der sollte diese regelmäßig sichern. Es ist nämlich nicht nur erstaunlich wie schnell digitale Daten verschwinden können, es auch extrem ärgerlich wenn das passiert. Sei es nun Unachtsamkeit beim aufräumen und löschen von Daten oder ein Defekt einer Software oder der Festplatte.
Was ist nun, wenn man seine Fotos mit einer Software wie z.B. Lightroom verwaltet und bearbeitet? In diesem Fall wird das Thema Sicherung sogar noch wichtiger denn die Original-Fotos bleiben die Originale. Die Stunden die man mit Bearbeitung (Entwicklung der RAW-Dateien) und der Archivierung verbringt fließen komplett in eine Datenbank. Wer also seine Datenbank nicht sichert, der verliert im Zweifel zwar nicht die Originaldateien aber sämtliche Entwicklungen, also alle Einstellungen für die Ausschnitte, Belichtungskorrekturen, Fleckenbeseitigung, Stichworte, Bewertungen etc.
Einige Hörer haben mich nun gefragt was und wie man sichern sollte und Peter hat mir diese Frage direkt per Telefon auf die Voice-Box gesprochen. Die Antworten gibt es in dieser Folge #188.
Foto-Workshops 2009
Chris und ich halten dieses Jahr wieder Foto-Workshops. Dieses Jahr in Berlin, Inzigkofen, Northeim und Tübingen. Jeweils 3 Tage volles Programm zu verschiedenen Schwerpunkten. Allgemein gibt es viele Informationen zur Bildkomposition, Belichtung und natürlich Antworten auf Eure Fragen.
Ich freue mich auf Euch.
Eine Frage von Hörer Matthias gibt das Thema für diese Folge vor: Nutzt sich der Verschluss bei einer Spiegelreflexkamera wirklich ab und wie schlimm ist das?
Seine Kamera auszulösen um ein Foto zu machen ist eine ganz selbstverständliche Fingerbewegung. Aber was, wenn man etwas mehr braucht als diesen simplen Taster? Was tun wenn man die Kamera nicht berühren möchte um Schwingungen zu vermeiden, wenn man selbst mit auf das Foto möchte oder wenn man sehr lange Belichtungen machen möchte?
Neben dem Selbstauslöser, der zumindest für einige Dinge praktisch ist, gibt es eine Reihe von praktischen Zubehörartikeln:
Kabel-Fernauslöser mit Auslöse-Verriegelung
Infrarot-Fernauslöser
Funkauslöser
Intervalometer / Timer mit Kabel oder über Funk
Es lohnt übrigens einen Blick auf die Produkte von Drittanbietern zu werfen um reichlich Geld zu sparen.
Mehr dazu in dieser Folge #184 des nSonic Podcast.
Links Gadget Infinity – bietet diverse Auslöser-Varianten für unterschiedlichste Kameramodelle an. Von dort habe ich meinen Kabelauslöser und auch den Timer.
Noch im letzten Jahr erreichte mich eine Anfrage von Dominik. Er wollte Makroaufnahmen mit höherer Schärfentiefe machen. Leider betrug die Schärfentiefe auch mit weit geschlossener Blende nur wenige Millimeter.
Seine Idee: Focus Stacking. Dabei erstellt man mehrere Aufnahmen (vom Stativ) mit immer leicht wanderndem Fokuspunkt. So ist also der Schärfebereich auf jedem Foto ein klein wenig verschoben. Nun müsste man diese Bilder in Photoshop doch einfach übereinander legen können um dann mit Ebenenmasken die Schärfe aus dem jeweils passenden Bild einzuzeichnen?
Im Prinzip ist die Idee gar nicht schlecht. Es scheitert allerdings daran, dass das Motiv je nach Fokuseinstellung unterschiedlich groß abgebildet wird.
Es gibt allerdings spezielle Software die diese Aufgabe automatisch löst. Die Bilder werden dabei analysiert und automatisch übereinander gelegt. Probiert es mal aus.
Außerdem fragt Dominik, ob man die Festplatten aus einem Drobo einfach in einen anderen Drobo stecken kann und dann an die Daten heran kommt? Ja, das geht!
Es gibt übrigens auch 2009 wieder Foto-Workshop mit Chris und mir. Wenn Ihr dabei sein möchtet, dann schaut mal bei Happy Shooting vorbei und meldet Euch an. Termine und Inhalte werden wir in Kürze veröffentlichen.
Das ist praktisch: Man schließt seine Kamera an den Mac an oder steckt die Speicherkarte mit all den Bildern des Tages in den Kartenleser und automatisch startet Lightroom (oder iPhoto) um die Bilder zu importierten.
Das ist nervig: Man schließt sein iPhone an den Mac an um seine Programme, Musik und Podcasts zu synchronisieren und jedesmal startet Lightroom (oder iPhoto) um die Bilder zu importieren.
Ich mache nicht so viele Fotos mit dem iPhone und möchte nicht, dass Lightroom startet. Ich möchte diese Funktion aber auch nicht komplett deaktivieren. Was tun?
Die Lösung: Ein Skript. Wie genau, das seht Ihr in dieser Folge.
Wenn Ihr noch bessere Lösungen kennt dann meldet Euch bitte.
Das Skript
on device_is_connected(device_name) set get_device_info to"ioreg -rn ""ed formof device_name return(length of(do shell script get_device_info)isnotequalto 0) end device_is_connected
Drobo polarisiert: Die einen mögen nichts mehr davon hören, die anderen schreiben begeistert haufenweise Fragen
Zwei gute Fragen erreichten mich per Telefon und auf diese möchte ich in dieser Folge eingehen:
1.) Laufen die Festplatten aus einem Drobo auch problemlos in einem anderen Drobo?
2.) Wie warm werden die Festplatten wirklich?
Die Antworten in aller Kürze hier zum nachlesen:
zu 1.) Ja!
zu 2.) Die Stirnseiten bei 3 Platten liegen nach einem mehrstündigen Backup zwischen 37°C und 43°C.
Hier geht es in verschiedenen Rubriken um digitale Fotografie,
Apple Mac OS-X, PocketPC und um Kurioses und Nachdenkliches was
mir so im Alltag auffällt. Zwischendurch nehme ich Eure Ohren
immer mal wieder mit auf ein Soundseeing.