Archiv: ‘Hardware’ Kategorie


iPhone4 Antennen-Blues und stille Post

Dienstag, 20. Juli 2010

Apple hat derzeit ein Problem: Die Antennen des iPhone4 liegen außen, müssen daher berührt werden und das führt zu Empfangsproblemen. So schlecht aber so einfach ist es auch.
Ärgerlicher finde ich es aber, dass offenbar viele Blogger und auch (ehemalige?) Journalisten nicht richtig lesen können oder wollen oder sich aus falschen Quellen versuchen zu informieren um dann falsche Aussagen weiter zu reichen.

Ich möchte hier das Problem einmal kurz schildern, zusammenfassen was Apple dazu gesagt hat und mich wundern, warum auch Journalisten im CC2 falsche Aussagen zu diesem Thema verbreiten.

Das alles, nach dem Klick.
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iPad – Resumé nach erstem Test

Dienstag, 8. Juni 2010

Am Wochenende hatte ich mehrmals die Möglichkeit, ein iPad in die Hand zu nehmen und etwas damit zu Spielen. Auf dem Happy Shooting Hörertreffen in Berlin hatten von ca. 20 Personen immerhin 2 ihr iPad dabei und mindestens zwei andere besaßen eines, welche ich im Laufe des Berlin-Workshops zu sehen und auch in die Hände bekam. Ein guter Schnitt, der mich durchaus beeindruckt hat.

“Spielen” ist dann aber auch schon das Stichwort – das geht nämlich richtig gut damit. Auch lesen von Dokumenten, Blogs, Mails… alles kein Thema und ich kann die Begeisterung inzwischen sehr gut nachvollziehen. Ganz sicher gibt es viele Käufer, die durchaus einen praktischen Nutzen in all dem sehen.

Ist aber alles relativ uninteressant für mich. Ich spiele wenig am Computer und ich schaue mir nicht ständig Fotos oder (ausschließlich für eine Zeitspanne) Blogs an. Am Frühstückstisch unterhalte ich mich mit meiner Frau und lese keine Zeitung oder Nachrichten, wobei das iPad dafür richtig gut sein kann.

Dort, wo es für mich interessant wird, bestätigte mir das iPad genau was ich schon schrieb: Es ist in dieser ersten Generation für mich völlig uninteressant. iWork auf dem Gerät ist sehr limitiert und unterm Strich zu kompliziert zu bedienen. Jeder Handgriff für sich mag ja toll sein, in der Summe bremst man sich aber schon ziemlich aus. Da ich oft mit mehreren Fenstern gleichzeitig arbeite um Daten abzulesen oder auszutauschen, bin ich am iPad eher verloren – man kann immer nur eine Anwendung zur Zeit auf dem Schirm haben.

Das ist keine große Überraschung aber es wird einem immer wieder bewusst, wenn man versucht im Alltag damit zu arbeiten. Man muss, oder sollte, sich dann eben auf jeweils ein Thema konzentrieren. Das ist zwar im Grunde auch gut so, klappt bei mir aber nur bei größeren Aufgaben die mit einer Anwendung zu erledigen sind. Mein Alltag sieht allerdings oft anders aus und so nutze ich viele kurze Wartezeiten in einer Anwendung, durch einen Blick in einer andere. Zwischendurch mal bei Twitter lesen oder schreiben während man ein kleines Video Verfolgt oder auf das öffnen/speichern eines Dokumentes wartet, etc. Mit einem MacBook kein Problem, ein iPad funktioniert aber ganz anders.

Keine eigenen Fonts, kein drucken, komplizierter Datenaustausch ohne echten Sync (da iWork-Dokumente gar nicht 1:1 dargestellt werden können würden bei einem auto-sync vermutlich Dokumente “kaputt” gehen) – Da gibt es noch viel zu tun für Apple.

Fazit

Das iPad ist ohne Frage ein sexy Gerät, sehr “snappy” und Flipper zocken darauf hat Spaß gemacht. Ich möchte auch gar nicht ausschließen, dass ich nicht doch irgendwann einen echten Nutzen für so ein Gerät habe, es wird ja sicher noch weitere Generationen mit mehr Funktionalität geben. Ich bin aber doch froh, dass ich hier kein “Haben Will”-Gefühl habe sondern das Geld voll ins neue iPhone4 investieren kann. DAS nutze ich nämlich wirklich :)

nSonic #220 – Mac – ScanSnap

Mittwoch, 2. Juni 2010

Dieses ist mal eine ganz andere Folge außer der Reihe. Es hat entfernt mit dem Mac zu tun, weshalb ich es mal dort eingeordnet habe.
Es geht um den Fujitsu ScanSnap S1500M mit dem ich nun seit einiger Zeit meine Dokumente scanne. Ich bin seitdem immer wieder gefragt worden, wie schnell der eigentlich ist und ob ich zufrieden bin. Nun ist es immer schwierig die Geschwindigkeit zu beschreiben und gestoppt habe ich es nie wirklich.

In dieser Folge zeige ich nun also die Geschwindigkeit indem ich 16 A4-Seiten einscanne. Das Video zeigt den gesamten Vorgang in Echtzeit.

Angeschlossen ist der Scanner an meinem iMac 24″ (altes, weißes Modell).
Gescannt wird hier doppelseitig, wobei die Software automatisch leere (Rück-)Seiten erkennt und entfernt.
Die Scanner-Software ist so eingestellt, dass sie ein PDF an DevonThink Pro Office schickt. Darin verwalte ich meine Dokumente. DevonThink lässt beim Import automatisch eine Texterkennung (OCR) über das PDF laufen, damit man hinterher alles im Volltext durchsuchen kann. Wer kein DevonThink hat, der kann diese Funktion auch direkt im Scanner-Treiber aktivieren der ScanSnap beiliegt (man kann also PDFs einfach auf die Festplatte scannen, Text erkennen lassen und somit von Spotlight durchsuchen lassen)

Erwartet in dem Video keine komplette Review. Es soll nur ein kurzer Blick auf die Geschwindigkeit sein. Wenn Ihr Detailfragen habt, dann gehe darauf gerne in den nächsten Folgen ein :)

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iPad – Nicht für jeden praktisch

Dienstag, 20. April 2010

Nachdem Apple das iPad vorgestellt hat, sind die ersten Geräte in den USA bereits intensiv betrachtet worden. Es gibt viele Berichte in Podcasts (z.B. Macbreak weekly), Blogs, Youtube, etc. Auch ich habe mir natürlich Gedanken gemacht, ob dieses Gerät für meine Zwecke nützlich sein könnte und ich bin mal verschiedene Szenarien durchgegangen, in denen ich häufig unterwegs bin.

Flash, über das soviel diskutiert wird und das am iPad nicht verfügbar ist, interessiert mich eigentlich eher gar nicht, kann aber verstehen, dass es vielen fehlt (viele Webseiten basieren zu 100% darauf). Ich finde aber andere Dinge viel gravierender als einige Webseiten, die eben nicht mehr besucht werden (Flash-Webseiten sind bei mir am Desktop auch eher selten im Browser weil sie bei DSL1000 einfach zu lahm sind (viele von denen) und überhaupt mit der Bedienung und Darstellen nerven (viele))

Mir geht dieses in sich geschlossene Grundkonzept etwas auf den Zeiger für so ein Gerät:

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Kernfrage: 2, 4, 8 – Lohnt sich das?

Montag, 25. Januar 2010

Da ich in den letzten Wochen immer mal wieder nach den Vorzügen von mehreren Kernen gefragt werden, möchte ich meine Gedanken an dieser Stelle mal kurz niederschreiben.

Auslöser für diese Fragen war natürlich die Vorstellung der neuen Intel-Prozessoren: i5 und i7. Ich muss voraus schicken, dass ich in diesen Prozessordetails nicht mehr sehr tief drin stecke, ich kann Euch als nicht die Leiterbahnenunterschiede herunter beten, keine Taktfrequenzen auflisten oder die präzisen CPU-Namen und -Nummern nennen. Ich habe aber so viel verstanden, dass der gängige i5 über 4 Kerne verfügt. Der i7 besitzt ebenfalls 4 Kerne die aber allesamt das “Hyperthreading” unterstützen, weshalb sich der i7 am System als 8-Kern-CPU meldet. Intel scheint allerdings einen Clown gefrühstückt zu haben und daher wird es in Zukunft zu einigen Verwirrungen kommen. Soweit ich gehört habe, soll es wohl bald eine CPU mit echten 6 Kernen geben die aber ebenfalls i7 genannt wird – nur mit einem Buchstabenzusatz wie einem “X”. Auf der anderen Seite soll es wohl auch i5 CPUs mit nur 2 Kernen geben. Man darf gespannt sein. Ich gehe hier aber von mindestens 4 Kernen aus.

Nun ist es ja so, dass ein Computer die meiste Zeit auf den Anwender wartet. Das war schon immer so und bezieht sich nicht nur auf die Zeiten, zu denen man selbst gar nicht vor dem Rechner sitzt. Nein, auch wenn man gerade einen Text schreibt gehen die meisten Taktzyklen für das warten auf den nächsten Tastenschlag verloren – auch wenn Ihr über 400 Anschläge in der Minute schafft. Die meiste Zeit dreht so ein Rechner also Warteschleifen, guckt nach neuer Mail oder aktualisiert den Twitter-Feed. Stellt sich also die Frage, ob ein i7 im Gegansatz zum Core2Duo (c2d) überhaupt etwas bringt oder ob er einfach nur “schneller” wartet?
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nSonic #212 – 1 Meter Brennweite

Donnerstag, 31. Dezember 2009

212_foto_1mbrennweite
Kennt Ihr dieses Leuchten? Dieses Leuchten in Kinderaugen zu Weihnachten oder an Geburtstagen wenn die kleinen ihr neuestes Spielzeug auspacken? Könnt Ihr Euch noch daran erinnern wie Ihr so klein wart und welch glückliches Kribbeln im Bauch diese Geschenke verursachten? Dieses Grinsen über beide Ohren, die feuchten Augen, das … genau das…
…ist mir Heute passiert :)

Ich fotografiere ja sehr gerne und dabei spiele ich auch gerne mit neuem Zubehör und neuen Objektiven. Dabei gibt es zwei Herzen die in meiner Brust schlagen: zum einen der Perfektionist. Für den muss es ein immer besseres Objektiv sein, schneller, schärfer, lichtstärker – Ihr wisst was ich meine… wenn man diesen Teil nicht unter Kontrolle bringt, endet das schnell im finanziellen Ruin.
Zum anderen ist da das Kind im Manne das gerne in die Extreme geht, immer hart am Rand, scheiß auf Qualität, Hauptsache Spaß dabei. Die älteren unter Euch kennen diesen Typ vielleicht wenn Ihr in den Spiegel schaut, oder habt Ihr Euch früher keine Yps-Hefte gekauft? :)

Na, jedenfalls wurde dieses Kind in mir heute mit neuem Spielzeug versorgt, mit einem neuen Objektiv. Nachdem ich mir vor ein paar Jahren ein russisches Fischauge gekauft hatte, ein Peleng mit 8mm Brennweite, musste es dieses mal ins andere Extrem gehen. Was sind schon 400mm? Dann doch lieber so eine Russentonne die gibt es in 300mm, 500mm und mit satten 1000mm Brennweite. Die 300mm knacke ich ja schon mit meinem Canon-Zoom und die 500mm machen den Kohl dann auch nicht mehr fett. Also wurden es die 1000mm – Ein ganzer Meter Brennweite, nur für mich :-) – und das für unter 160,- Euro. Wie geht das?

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211_foto_funkausloeser2
Wegen des tollen Feedbacks gibt es einen Nachtrag zu meinem Blitz-Funkauslöser-Test. Ich habe zwei weitere Systeme geschickt bekommen und konnte diese, nach langer Regenzeit, endlich im gleichen Testaufbau wie beim letzten Mal ausprobieren.

Diesmal geht es um zwei sehr günstige Systeme

  • Phottix PT-04 II für ca. 45,- Euro (Sender+Empfänger) in Deutschland zu bekommen
  • YongNuo RF-602, der Newcomer aus China, für ca. 60,- Euro (Sender+Empfänger) in Deutschland zu bekommen

Beide Systeme bewegen sich in einer ähnlichen Preisklasse wie die Cactus V2 und Cactus V4. YongNuo ist dabei wenige Euro teurer, verspricht aber mit einer Reichweite von 100m einiges mehr als die anderen Billig-Kandidaten. Da ist man natürlich skeptisch. Also nichts wie raus vor die Tür und es direkt ausprobiert.
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210 foto funkauslöser vergleich
(Dieser Beitrag ist auch als Podcast verfügbar. Zum abspielen einfach den Player am Ende des Beitrags benutzen oder diesen Podcast kostenlos abonnieren)
In dieser Folge geht es um Funkauslöser für Blitze. In meiner Blitz-Serie hatte ich ja bereits erklärt, dass Funk der bequemste Weg ist seine Blitze auszulösen – im Studio und vor allem auch draußen.

Nun gibt es Funklösungen von ca. €30 bis fast €400 für ein Sender-Empfänger-Pärchen. Die Frage, die nicht nur ich mir dabei immer wieder gestellt habe ist: Wo sind eigentlich die Unterschiede bei den Systemen dass sich die Preise so heftig unterscheiden?
Naja – und weil ich bei einem bezahlten Shooting Probleme mit den ganz billigen Auslösern bekam, hatte ich aufgerüstet. Ich wollte schon immer einen direkten Vergleich machen aber hatte es immer wieder vor mir her geschoben. Als ich mit meinen neuen Auslösern bei einem weiteren Shooting ebenfalls Probleme bemerkte, platzte mir endgültig der Kragen und ich machte Nägel mit Köpfen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich schildere Euch nun meine ganz persönlichen Erfahrungen mit drei Funk-System:

  1. Die ganz billigen Cactus V2 für ca. 30 Euro das Paar aus China. Dazu ein paar Worte zu den Cactus V4.
  2. Die Funkauslöser von Bowens. Bowens Pulsar in der Version 5 für ca. 270 Euro das Pärchen.
  3. Das Flaggschiff unter den Funkauslösern: PocketWizard PlusII für ca. 380 Euro das Pärchen.

Um es vorweg zu nehmen: Die Unterschiede bestehen u.a. in der Größe der Geräte, in der Funktionalität und vor allem in der Reichweite bzw. Zuverlässigkeit.
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nSonic #206 – Mac – still und leise

Samstag, 24. Oktober 2009

206_mac_stillundleise
Unverhofft kommt oft und so besaß Apple die Dreistigkeit, einen ganzen Stapel an neuen Produkten einfach mal so, völlig lautlos und ganz ohne Spezial Even, in den Online-Store zu stellen. Morgens, noch vor dem Frühstück beim betanken meines iPods, traute ich meinen müden Augen kaum. Ich sah:

Wow!
Mal eben mehrere Produktfamilien komplett umgestellt und alles still und leise als simples Update im Online-Store. Special-Events gibt es offenbar nur noch für iPods und iPhones oder wenn iTunes eine neue Hintergrundfarbe bekommt.

Ich war natürlich neugierig und überhaupt gierig. Neugierig wie die neuen iMacs in Natura aussehen und gierig auf eine neue Maus, eine Maus mit der man so frei scrollen kann wie mit der MightyMouse aber eben ohne diesem dämlichen Verschleißteil von Scrollball – ob auch liebevoll “Nippel” genannt.
So bin ich also nach Feierabend zum M-Shop in Göttingen gefahren und habe mir die neuen Geräte mal angesehen.
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Romeo und T610

Mittwoch, 1. April 2009
T610

Dies ist keine Review für ein Handy. Wie in den beiden letzten Teilen geht es auch hier um eine Möglichkeit, seine Präsentation fernzusteuern. In den vergangenen Beiträgen ging es um zwei grundverschiedene Techniken: Funk mit dem Kensington Wireless Presenter und Infrarot mit der Apple Remote. Beides Geräte die mehr oder weniger genau für diesen Zweck entwickelt wurden.
In diesem Teil kommt nun eine dritte Technik ins Spiel: Bluetooth. Und zwar mit einem Gerät, dass eigentlich überhaupt nicht zur Steuerung von Präsentationen konzipiert wurde: Einem Handy.
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