Archiv: ‘Allgemein’ Kategorie


Köhler unterschreibt Internetsperren

Donnerstag, 18. Februar 2010

Wenn Dummheit und mangelnde Courage zusammen treffen, dann wird es gefährlich. Das lehrte man uns schon in der Schule und auch unseren Eltern und deren Eltern. Offenbar hilft das aber nicht. Gelerntes Grundwissen scheint zu weichen wenn man bestimmte Ämter einnimmt.

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Foto & Pferd – Workshop 2010

Montag, 4. Januar 2010

Boris mit FridaIhr habt unterschiedliche Interessen: Du reitest gerne aber Dein Freund beschäftigt sich lieber mit seiner Kamera – oder umgekehrt? Dein Sohn möchte gerne reiten wie John Wayne und Du möchtest das gerne besser im Bild festhalten? Du möchtest gerne mit Deiner Schulfreundin einen gemeinsamen Ausflug machen aber sie interessiert sich nur für Pferde und nicht für die Kamera? Wie wäre es denn mal mit einem gemeinsamen Wochenende bei dem Ihr beide etwas lernen könnt?

Genau diese Möglichkeit bieten wir Euch am 26./27. Juni 2010.

Viola Ehrenheim bietet Euch ein Wochenende mit Pferden. Trail, Bodenarbeit, Sitzschulung, Westernreiten, individuelle Problemlösungen und mehr stehen zur Auswahl. Ob Du erst mit dem reiten beginnst oder gezielt an Dir arbeiten möchtest, ob mit Schulpferd oder mit Deinem eigenen Pferd, hier bist Du richtig aufgehoben.

Die Fotografen kommen bei mir auf Ihre Kosten. An zwei Tagen werde ich Euch die digitale Fotografie näher bringen und Euch viele Tipps zur Bildgestaltung geben. Damit sich der Lerneffekt auch schnell einstellt, werden wir viele Aufgaben und Übungen durchführen und die Ergebnisse gemeinsam besprechen.

Mehr Details und Anmeldung findest Du hier. Wir freuen uns auf Euch :)

Foto & Pferd

Dienstag, 29. Dezember 2009

Zwei Workshops – Ein gemeinsames Wochenende.

Mensch und PferdWann: 26./27. Juni 2010
Wo: 26209 Hatten (bei Oldenburg)

Fotoworkshop
Thema: Einstieg in die digitale Fotografie, Bildgestaltung und Belichtung
Sprache: Deutsch
Host: Boris Nienke

Reitworkshop
Thema: Nach Wunsch: Trail, Roping, Bodenarbeit
Sprache: Deutsch
Host: Viola Ehrenheim

Ihr habt unterschiedliche Interessen: Du reitest gerne aber Dein Freund beschäftigt sich lieber mit seiner Kamera – oder umgekehrt? Dein Sohn möchte gerne reiten wie John Wayne und Du möchtest das gerne besser im Bild festhalten? Du möchtest gerne mit Deiner Schulfreundin einen gemeinsamen Ausflug machen aber sie interessiert sich nur für Pferde und nicht für die Kamera? Wie wäre es denn mal mit einem gemeinsamen Wochenende bei dem Ihr beide etwas lernen könnt?

Genau diese Möglichkeit bieten wir Euch am 26./27. Juni 2010.

Boris mit FridaBei Boris erfährst Du mehr über Deine digitale Kamera und darüber, wie Du Deine Fotos interessanter gestalten kannst. Weg vom Schnappschuss, hin zur Fotografie. Du wirst erfahren wie die Kamera funktioniert, was die Buchstaben ISO, Tv, S, Av, A und P bedeuten und wirst lernen, diese Einstellungen gezielt zu nutzen. Schließlich lüften wir den Schleier vom manuellen Modus und lernen seine Vor- und Nachteile kennen.
Dabei geht es nicht um graue Theorie sondern wirklich ums lernen und üben. Zwischen den Theorie-Blöcken wirst Du viel Zeit bekommen um alles mal ausprobieren zu können.
Den letzten Schliff bekommen die Bilder in der Bildbearbeitung. Am Beispiel von Lightroom wird Boris ein paar einfache Tipps geben wie Du Deine Bilder optimieren kannst.

ViolaDabster-2Zeitgleich kann Dein Partner bei Viola voll in die Reiterei einsteigen.
Ob englisch, Western oder Freizeit – Hier ist jeder Stil willkommen, schließlich geht es in jedem Fall um die Arbeit und den Spaß mit dem Pferd.
Der Reitunterricht wird in kleinen Gruppen stattfinden damit jeder Teilnehmer intensiv betreut werden kann. Abhängig von den Interessen und der Teilnehmerzahl wird der Ablauf und Inhalt individuell an die Gruppen angepasst. Bitte wähle bei der Anmeldung mindestens zwei Themengebiete aus, die Dich besonders interessieren.

Workshop-Inhalte und Zeiten

Fotografie

Tag 1

  • Begrüßung & Kennenlernen
  • Theorie: Bildgestaltung
  • Theorie: Funktionsweise der digitalen Kamera & Belichtung Grundlagen
  • Praxis: Um die Theorieblöcke gibt es mehrere Aufgaben mit anschließender Besprechung der Ergebnisse

Tag 2

  • Erfahrungsaustausch, Feedback Tag 1
  • Theorie: Blende, Belichtungszeit, Empfindlichkeit
  • Theorie & Demo: Bilder optimieren am Computer
  • Praxis: Aufgaben & Besprechung der Ergebnisse
  • Fragen/Antworten

Die Themen gelten als grober Fahrplan für den Workshop. Die genauen Inhalte und die einzelnen Zeiten werden in Rücksprache mit der Gruppe an die Bedürfnisse der Teilnehmer angepasst.

Tag 1 beginnt um 9 Uhr und endet um 17 Uhr.
Tag 2 beginnt um 9 Uhr und endet um 16 Uhr.

Mittagspause ist jeweils eine Stunde und gegen 12 Uhr eingeplant.

Reiten

Der genaue Ablauf an den beiden Tagen richtet sich nach den Interessen der Teilnehmer. Der praktische Unterricht wird in Gruppen stattfinden. Für alle Teilnehmer gibt es jeweils Vor- und Nachmittags einen praktischen Teil.

Bei den Workshops ergeben sich normalerweise immer interessante Kontakte und Gespräche. Es ist davon auszugehen, dass wir auch bei diesem Workshop am ersten Abend gemeinsam Essen gehen um uns näher kennen zu lernen und Geschichten auszutauschen.

FAQ

Was ist im Workshoppreis enthalten?
Der Preis beinhaltet den Workshop und Getränke (Kaffee, Tee, kalte Getränke) und etwas Obst und Knabbereien während des Workshops.
Für den Reitworkshop sind außerdem die Nutzung des Reitplatzes und die Kosten für ein Schulpferd oder alternativ die Unterbringung eines eigenen Pferdes für die Dauer des Workshops enthalten.

Nicht enthalten sind Anreise, Unterkunft und Verpflegung.

Was muss ich zum Workshop mitbringen?
Für den Fotoworkshop benötigst Du eine digitale Kamera inklusive Speicherkarte(n), Batterie und Ladegerät. Bring auch ruhig die Bedienungsanleitung Deiner Kamera mit.
Ein Notebook mit Lightroom (kostenlose Demo-Version gibt es von Adobe) ist keine Pflicht, allerdings kannst Du dann verschiedene Bildbearbeitungstipps direkt ausprobieren.

Für den Reitworkshop benötigst Du eine Reitkappe. Wenn Du eine eigene hast, dann bringe diese bitte mit. Zur Not können vor Ort verstellbare Kappen ausgeliehen werden. Ein Schulpferd ist im Preis enthalten und wird Dir zur Verfügung gestellt. Alternativ kannst Du auch mit Deinem eigenen Pferd anreisen. In diesem Fall ist die Unterbringung bereits im Preis enthalten.
Wichtig ist außerdem, dass Du stabile Schuhe mitbringst, die über den Knöchel reichen. Die Schuhe müssen einen Absatz haben und die Sohle muss glatt sein.
Achtet darauf, dass ihr keine Hose tragt, deren Naht innen am Bein scheuern könnte.
Reitjeans haben eine spezielle Innennaht. Bei anderen Jeans besteht die Gefahr, dass man sich sehr schmerzhaft scheuert.
Wenn Bodenarbeit gewünscht wird, wird das Tragen von Handschuhen empfohlen.

Anreise und Unterkunft

Der Reitverein, bei dem der Workshop stattfindet, liegt günstig nur 3km von der Autobahn entfernt:

RC Frei Tempo
Schmeder Weg 7
26209 Hatten

Link zu Google Maps

Unterkünfte findest Du z.B. bei der Hatten-Touristik
Beispiele in der Nähe: Schützenhof Kirchhatten und Gasthof zur Mühle

Preise

Foto & Pferd Workshops Partner-Preis: 359,-
Als Partner geltet Ihr dann, wenn Ihr Euch gleichzeitig für je einen Foto- und einen Reitworkshop anmeldet. Ihr spart damit 49,- € gegenüber Einzelanmeldungen.

Wir halten den Workshop zunächst für Partner offen.
Wenn bis zum 1.4.2010 noch freie Plätze verfügbar sind, können die Workshops auch einzeln gebucht werden:

Fotoworkshop: 249,-
Reitworkshop: 159,-

Rabatt für Einsteller des Reitklubs Frei Tempo die am Reitworkshop teilnehmen: 30,- €

Android vs. iPhone – Konzeptsache

Mittwoch, 11. November 2009

Einige neue Systemen drängen auf den Markt mit dem Ziel, Apple mit seinem iPhone Paroli zu bieten. Einer dieser Vertreter ist Android.

Es ist gut, wenn Apple auf dem Markt etwas mehr ernsthaften Mitbewerb bekommt. Nur so wird Apple motiviert, weiterhin kreativ und anders zu denken um eben bessere Produkte herzustellen. Ich frage mich allerdings seit Jahren, ob oder warum andere Hersteller Apples Erfolgskonzepte nicht erkennen.

Das iPhone und das System sind eine Einheit. Fest in allen Eigenschaften (Bildschirm, Schnittstellen, etc.) Das bedeutet: Jeder Anwendungsentwickler weiß genau, dass die Programme beim Kunden laufen und wie sie aussehen werden beim Kunden. Das ist ein gigantischer Vorteil gegenüber den meisten anderen Systemen!

Hinter Android steckt zwar eine Gemeinschaft von über 30 Herstellern aber schon die Tatsache, dass Android wieder von jedem Hersteller angepasst werden kann wird das Konzept gegen die Wand fahren lassen. Bei diesem System weiß ein Entwickler plötzlich nicht mehr, ob die Anwendung auf dem Kundengerät über Knöpfe, Touch oder Multitouch bedient werden kann, ob es ein großes oder kleines Display ist und welche Auflösung es hat. Das macht das Design einer Programmoberfläche zu einer echten “Herausforderung” (oder eher zum blanken Horror). Im besten Fall lässt sich zwar immer alles bedienen und sieht einfach nur unschön aus, aber auch das wäre für einen Kunden schon eine deutlich schlechtere Erfahrung als bei einem iPhone.
Viel schlimmer aber: Der Kunde kann sich nicht sicher sein, ob eine Anwendung auf SEINEM Android-Telefon funktionieren wird oder selbst wenn, ob sie sich dann auch sinnvoll bedienen lässt.

Schon tauchte die erste Meldungen über ein günstiges Einsteiger-Android-Phone auf – mit deutlich geringerer Auflösung. Tja. Pech gehabt. Alle bestehenden Anwendungen werden ziemlich sicher ein Problem bekommen. Es heißt zwar, dass das System die Anwendungen automatisch skalieren können soll, notfalls mit ein klein wenig Unterstützung des Entwicklers, aber das habe ich über PocketPC-Systeme auch schon gehört und gelesen und ich war selbst ein betroffener Entwickler. Ich bin da eher sehr skeptisch. Selbst wenn das Gerät eine Anwendung an die Auflösung anpasst indem es die Pixel interpoliert – Das Ergebnis ist dann einfach nicht optimal weil die Anwendung nicht dafür entworfen wurde und welcher Entwickler baut schon gerne 2, 3 oder mehr alternative Oberflächen für alle möglichen Auflösungen sie sich am Markt entwickeln werden?

Läuft es bei Android also wie beim PocketPC und den Telefonen mit WinCE? Erst war alles fest definiert. Dann ging es aber los und bestimmte Schnittstellen waren keine Pflicht mehr, Bildschirmauflösungen variierten zwischen 320×240 bis 640×480 oder gar quadratischen Versionen. Viele Anwendungen konnten mit VGA nicht umgehen, manche wurden einfach grob in doppelter Größe gezeigt – andere superwinzig in der linken oberen Ecke. Andere haben keine Scrollbalken eingeblendet wenn die Zielauflösung kleiner war und auf quadratischen Displays kam man an die Buttons oder bestimmte Eingabefelder nicht dran usw.

Das gleiche Schicksal wird Android ereilen wenn das System so offen für die Hersteller ist. Vielleicht wird es gute oder gar sehr gute Android-Phones geben. Aber eine breite Basis mit Anwendungen für alle Android-Nutzer? Dazu müsste es sehr enge Regeln geben. Die Hersteller sollten sich zusammenreißen und erstmal einen Standard schaffen, statt von Anfang an jedes Gerät anders aussehen zu lassen.

Das Grundgesetz als Auslaufmodell

Donnerstag, 6. August 2009

Es mag nerven. Aber nur weil es nervt sollte man nicht stillschweigend alles durchwinken.
Das gilt für die Gegner aber auch für die Befürworter von Internetsperren und anderen “kreativen” Ideen.

Da wäre zum Beispiel die SPD. Das “S” steht (oder stand?) übrigens für “Sozialdemokratisch”. Nun ist es Angelika Krüger-Leißner (filmpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion) die mal deutlich ausspricht, was diese (und andere) Partei eigentlich nervt: Das Grundgesetz.
Zitat: “…Wir haben starke Grundrechte in unserem Grundgesetz verankert, aber die hindern uns manchmal einfache, klare Lösungen zu finden. Als ich gehört habe, wie die Franzosen das Problem der Piraterie lösen wollen, habe ich mich gefragt, warum wir das nicht hinbekommen.”

Gemeint ist: Wer in Frankreich mehrfach dabei erwischt wird urheberrechtlich Geschütztes Material illegal zu laden, dem wird der Internetanschluss komplett gekappt.
Nach meinen letzten Informationen hat man aber auch in Frankreich inzwischen verstanden, dass dies so ohne weiteres nicht möglich ist. Wenn nämlich eine Familie einen Anschluss gemeinsam nutzt, dann kann den Eltern der Anschluss, der u.U. sogar beruflich wichtig ist, nicht still gelegt werden nur weil eines der Kinder das Filesharing übermäßig liebt.

Warum sind solche Aussagen so brisant?
Man hat nun mit der Superwaffe der Kindesmisshandlung/Kinderpornografie etwas auf den Weg gebracht was mit normalen Mitteln gar nicht machbar gewesen wäre. Wenn man nur ekelig genug wird, dann nicken viele mit dem Kopf. Genau diese Mittel, die Infrastruktur zur Sperrung von Webinhalten, kann nicht nur, nein, sie SOLL auch für andere Zwecke genutzt werden. Und sie soll weiter ausgebaut werden. Das dürfte man inzwischen als feststehenden Fakt betrachten bei all den Aussagen verschiedener Politiker und Parteien.

Erst das ekelige Zeug. Dann Kuschelkurs mit Hollywood und Musik-Labels. Schließlich politische Meinungsmache blockieren und wenn alle Stricke reißen: Einfach abklemmen vom Internet. Sind die Möglichkeiten erst einmal da, ist der Richtervorbehalt erst einmal außen vor, dann können gekränkte oder machtgierige Seelen schnell feuern.

Die Grünen machen mit

Also einfach statt CDU/SPD die Grünen wählen? Die setzen sich doch immer so ein? Fehlanzeige! Bzw. ja, sie setzen sich ein – für genau diese Fehlinformationen.
Es gibt nun zwei Möglichkeiten:
Entweder die Grünen wollen unbedingt auch mal richtig regieren und nicht immer in der Opposition sitzen. Dafür muss man eben mal bei Medienwirksamen Bereichen auf der Seite der dunklen Macht kämpfen – Wider besseren Wissens.
Oder sie verstehen es wirklich nicht. Vielleicht sind sie wirklich genau so naiv wie die amtierende Regierung das Volk auch einschätzt. Vielleicht glauben sie wirklich mit so einer Sperr-Struktur etwas gutes zu tun, dass dadurch wirklich weniger Kinder geschändet werden und das tatsächlich “große Geschäfte” damit lahmgelegt werden.

Wer letzteres aber wirklich glaubt, und wer stumpf Zahlen wiederholt die längst widerlegt wurden, wer nur bis zu diesem ersten Ziel schaut und den offenen Weg dahinter nicht erkennt, wer wirklich so dermaßen naiv und kurzsichtig ist – der gehört meiner Meinung nach ganz schnell weg von Kameras, Mikrofonen, Parteien und Regierung.

Ach so, Ihr könnt nicht glauben, dass die Grünen für diese Sperren sind? Doch doch. Hier ein Video.
Bei diesem Video frage ich mich allerdings: Wer spricht denn da? Ist das ein Schülerprojekt? Hat die junge Dame vorher nie vor einem Mikro gestanden? Kannte sie den Text, den sie da vortragen sollte, vorher überhaupt?

Unsicher werden mehrere Blätter abgelesen. Wieder werden erfundene Zahlen in den Raum geworfen. Zahlen und Fakten werden nicht wahr, nur weil man sie ständig wiederholt.

Nachtrag: Bitte den Kommentar von SebastianF beachten (vielen Dank dafür!). Dieses Video entstammt einem Parteitag der Grünen. Die gezeigte “Rednerin” (lt. SebastianF: Nora Reich) möchte wohl nur andere Parteimitglieder überzeugen. Es spiegelt aber, zumindest noch, nicht die offizielle Position der Grünen wieder.

Fazit
Liebe Politiker: Wenn DAS Eure Auffassung von Regierung ist, dann kann ich nur hoffen, dass der Denkzettel nicht mehr so lange auf sich warten lässt. (Ja, dieser Text geht auch an meine Abgeordneten – wird also das Medium Internet verlassen)

Liebe Leser und Mitbürger: GEHT WÄHLEN! Gebt einen GÜLTIGEN Stimmzettel ab. Wenn Ihr diesen verblendeten, kurzsichtigen Lügnern (das ist keine Verleumdung sondern im Fall der Internetsperren belegbar) einen Denkzettel verpassen wollt, dann WÄHLT! Wählt eben eine kleine Partei die versteht wie die neuen Medien funktionieren und dass man mit Sperren keinem einzigen Kind hilft.

Wer mehr dazu lesen möchte: In meinem Blog gibt es zum Tag “Politik” viele Beiträge mit erklärenden Links. Es kostet Zeit das alles zu lesen. Tut es! Informiert Euch! Verschafft Euch einen großen Wissensvorsprung gegenüber Euren Volksvertretern die Ihre Aufgabe seit einiger Zeit nicht mehr verstehen.

Meinungsfreiheit als Sondermüll?

Dienstag, 4. August 2009

Wann wird das Volk begreifen, dass es von seinen gewählten Vertretern, den Politikern, nach Strich und Faden belogen und manipuliert wird? Wann wird das Volk aufwachen und sich zur Wehr setzen?

Wann wird es lernen, dass CDU/CSU/SPD/… und wie die Großen alle heißen einfach gar kein Interesse mehr an der Stimme des Volkes haben? Sie werden ja sowieso gewählt – und wenn nicht eindeutig, dann bastelt man einfach eine große Koalition… dabei haben wir schon in der Schule gelernt zu welchen Problemen so etwas führen kann. Und wer sich nicht mehr erinnert: Wir haben gerade eine solchen Zustand und erleben es hautnah. Eine Opposition, die selbst bei 100% Einigkeit weniger Stimmen als die Regierung aufbringt ist – wirkungslos.

Zur Erinnerung: Frau v.d.Leyen betonte immer wieder, dass es derzeit nur um die Sperrung von kinderpornografischen Inhalten gehe. Genau. DERZEIT. Es dauerte ja nicht lange und weitere Wünsche kamen hoch und nun denkt man offen darüber nach die Infrastruktur, die für das “Zugangserschwerungsgesetz” aufgebaut wird bzw. wurde, auch für politische und andere Inhalte zu nutzen. Das alles erzählt sie mit einem lächeln und verpackt in recht guter und pfiffiger Rhetorik.

Der Law-Blog hat einen guten Artikel dazu verfasst und (er)klärt, warum die Argumentationen ins Leere laufen. Es gibt bereits Gesetze. Eine Zensur-Infrastruktur ist nicht notwendig.

Im übrigen sollte man darüber nachdenken, dass es unsere freie, demokratische Staatsform noch nicht so lange gibt. Unsere Großeltern und teils auch Eltern können sich noch an die Diktatur erinnern. Das ist noch nicht mal ein Menschenleben lang her!

Wer sagt denn, dass wir auf ewig in diesem Schlaraffenland leben werden? Die derzeitige Regierung scheint ja derzeit einen immer stärkeren Sonnenstich und immer mehr Machthunger und Regulierungswut zu bekommen. Alle Maßnahmen, alle Gesetzesänderungen die gegen das eigentliche Grundgesetz und gegen die Freiheit eines jeden Einzelnen zielen, können (und werden) von einer späteren Regierung missbraucht und gegen das Volk eingesetzt werden. Was jetzt ganz zaghaft, womöglich noch gut gemeint, beginnt, kann (und wird) uns später verdammt große Probleme bereiten.

Wacht auf. Tut etwas! Und zwar nicht nur im Internet. Steht auf und geht in die Welt dieser beratungsresistenten Politiker. Werdet wieder analog. Schreibt Briefe an Politiker und Abgeordnete. Geht zu den Gesprächsrunden der Parteien in Eurer Nähe. Telefoniert. Macht Euch sichtbar. Ja, sie werden Euch weiterhin versuchen zu ignorieren und sie werden weiterhin Standardbriefe zurück schicken. Aber lasst Euch davon nicht abschrecken. Schickt weiter Faxe und Briefe. Sammelt Unterschriften.

Und ganz wichtig: GEHT WÄHLEN! Wählt eben nicht die Großen sondern gebt den Kleinen eine Chance.
Es ist ganz wichtig zu verstehen, dass wählen gehen wichtig ist:

  • Wer nicht wählt, der wird auch nicht gezählt. Das ist sogar ganz schlecht, weil plötzlich immer weniger Stimmen für die Großen Parteien genügen um eine Mehrheit (der abgegebenen Stimmen!) zu bekommen. Nicht wählen gehen ist also das schlechteste was man tun kann wenn man den Herren und Damen da oben mal einen Denkzettel verpassen möchte!
  • Wer einen ungültigen Stimmzettel abgibt hat auch nichts gewonnen. Der wird nämlich aussortiert und niemanden interessiert es.

Wenn aber die Stimmen zu kleinen oder neuen Parteien wandern und die Prozentpunkte der Großen mal etwas zu bröckeln beginnen, dann besteht zumindest ein kleiner Funken Hoffnung, dass mal irgendjemand aufwacht. Je weniger Stimmen die Parteien bekommen, desto weniger Geld bekommen sie auch. Und damit kann man sie wirklich mal etwas pieken. Wäre schön, wenn dieser Stich bei der nächsten Wahl besonders stark ausfallen würde.

Flohmarkt

Dienstag, 21. Juli 2009

Hier findet Ihr einen kleinen privaten Flohmarkt von mir.
Anders gesagt: Ich habe beim aufräumen ein paar Dinge gefunden von denen ich mich nun trennen möchte.

FAQ

Wie kann ich kaufen?
Ganz einfach. Klicke oben rechts auf dieser Webseite auf “Kontakt”. Schreibe in den Betreff etwas wie “Flohmarkt ” damit ich es im E-Mail-Eingang leichter finde und schreibe im Text welches Teil Du gerne haben möchtest.
Ich schicke Dir dann eine Bankverbindung, Du mir Deine Anschrift und alles geht seinen Gang.

Da steht gar kein Preis? Was soll es denn kosten?
Wenn ich keine Preisvorstellung dazu schreibe, dann bitte ich um Dein Gebot. Was möchtest Du mir für den Artikel Deiner Träume geben? Klicke oben rechts auf “Kontakt” und teile mir Dein Angebot mit.

Der Preis ist ja viel zu hoch – Das gibt es ja neu 1000x billiger…?
Das ist ja fein :) Möchtest Du etwas haben oder nicht? Wenn ja, dann nimm Kontakt mit mir auf. Zeig mir wo Du es günstiger bekommen kannst und mach mir ein Angebot. Absichtlich möchte ich niemanden übervorteilen.

Die Fotos sehen ja mal richtig œ$&% aus…
Ja, es soll ja auch nur ein kleiner Flohmarkt sein. Die Bilder sind schnell mit der Webcam aufgenommen worden. Solltest Du Details benötigen lasse es mich wissen.

Die Artikel

3x LED Spotlight

Diese LED-Leuchtmittel sollen direkt als Austausch für Halogen-Leuchtmittel funktionieren. Bei mir hat das nicht so gut geklappt aber das heißt ja nicht, dass Du es nicht besser gebrauchen kannst.
Beschriftet sind die Kartons mit
- LED SPOTLIGHT
- MR-16 LED LAMP
- weiss
- 18 LEDs mit Schutzglas
- 12V/1.5W
- GX 5.3

Neupreis war mal €20,- pro Stück
Mein Preis: €15,- zuzüglich Versand für alle 3 Lampen

Bluetooth GPS-Mouse/-Logger (RoyalTek BlueGPS RBT-3000)

Dies ist eine GPS-Mouse mit integriertem Datenlogger von RoyalTek. Die Verbindung zu PC oder PocketPC wird über Bluetooth hergestellt. Über Bluetooth kann man dann (z.B. mit der mitgelieferten Software) das Logfile auslesen und die Mouse auch konfigurieren. Das NMEA-Format kann dabei auch noch eingestellt werden (welche Zeilenarten etc.)

  • Es gibt 3 LEDs für Akkuanzeige (blinkt rot wenn Akku schwach wird), GPS-Empfang (blinken/Dauerlicht je nach Status ob Fix oder nicht) und Bluetooth (blinkt blau bei BT-Verbindung)
  • Als Anschlüsse gibt es eine Buchse für ein Ladekabel und eine Buchse für eine externe Antenne (RF MCX).

Von der Verpackung:

  • Wireless GPS receiver / Mobile Data-Logger
  • Standard NMEA-0183 V2.2
  • Compatible with Bluetooth devices with Serial Port Profile (SPP)
  • Lithium-ion battery lasts for more than 12 hours continuous operation
  • Built-in antenna

Ich verkaufe diesen GPS-Empfänger da ich ihn lange nicht benutzt habe. Für die Auto-Navigation habe ich genug andere Möglichkeiten und Spaziergänge oder Fahrradtouren sind extrem selten geworden. Außerdem habe ich keine Software für den Mac. Ich weiß auch nicht, ob es für den Mac eine Software gibt um das Log auszulesen oder die Mouse zu konfigurieren. Man kann mit dem Mac über Bluetooth eine Verbindung herstellen (Serielle Schnittstelle wird dann bereit gestellt) so dass eine Software grundsätzlich an die Daten käme aber wie gesagt, ich kenne keine Mac-Software und habe auch nie wirklich danach gesucht.
Ich hatte den Empfänger immer mit meinen PocketPC gekoppelt für Navigation und zum auslesen der Logfiles.

Achtung: Ich kann das Ladekabel nicht mehr finden :( Es lag ein Kabel mit Zigarettenzünderanschluss dabei und ich befürchte, dass es einer Aufräumaktion zum Opfer gefallen ist. Ein neues Kabel kostet zwischen 10,- und 15,- Euro. Der Stecker ist rund, ca. 2,5mm dick und etwa 14mm lang. Ganz ähnlich wie einigen Nokia-Handys nur etwas länger (z.B. 2760, das passt von der Dicke, ist aber etwas zu kurz).

Der Akku ist übrigens phänomenal! Die Laufzeit war seinerzeit locker 12h und mehr. Inzwischen liegt das Gerät seit Jahren(!) unbenutzt in meinem Regal und das Ding hat immer noch Strom! Die rote Akku-Leuchte blinkt zwar, aber das Gerät hat einen GPS-Fix bekommen und ich konnte es mit meinem Mac koppeln – Bluetooth funktioniert also (Code ist: 0000)

Neupreis lag mal bei über €250,-
Mein Preis: €60,- inklusive Versand.

Canon Objektiv EF-S 10-22mm

Verkauft

Canon Speedlite 380EX (E-TTL Blitzgerät)

Verkauft

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Es ist wieder Sommerzeit. Sommerzeit ist Urlaubs- und wohl auch Geburtstagszeit :) Es erreichen mich wieder verstärkt E-Mails mit Anfragen zur Kaufberatung. Ich schaffe es aber nicht alle Anfragen persönlich zu beantworten, daher nutze ich einfach die nächsten beiden Podcast-Folgen für einige Antworten und Empfehlungen.

Wer jetzt von mir hören möchte: “Kaufe Modell XYZ mit genau dem Objektiv ABC” ist hier allerdings falsch. Aktuelle digital Spiegelreflexkameras unterscheiden sich, was die Bildqualität angeht, nicht mehr wirklich dramatisch. Mit jeder Kamera werdet Ihr in der Lage sein, je nach Talent und Übung natürlich, professionelle Ergebnisse zu liefern.

Wichtig ist nur, dass Ihr eine Kamera findet die zu Euch passt. Dazu kommt man einfach darum herum, die Kameras auch mal anzufassen und sie wenigstens mal kurz auszuprobieren. Sie sollte sich für Euch gut anfühlen, gut in der Hand liegen. Die Bedienelemente sollten für Euch gut erreichbar sein und sie sollten für Euch einigermaßen logisch aufgebaut sein.
Vergesst die 100 Motivprogramme. Schaut Euch die Einstellungen für Blende, Belichtungszeit und ISO an. Sind die gut und schnell erreichbar?

Bildstabilisator. Ist dieser in der Kamera, dann funktioniert er (im Rahmen seiner Möglichkeiten) mit jedem Objektiv aber eben erst bei der Aufnahme. Wenn auch der Blick durch den Sucher stabilisiert werden soll, dann ist ein Stabilisator im Objektiv sinnvoller wo er auch für die Brennweite optimiert arbeiten kann. Und nicht vergessen: Der Stabilisator hilft auch nur dabei die Kamera ruhig zu halten – das Motiv wird nicht stabilisiert :) Und die Kamera bekommt man auch mit einem Stativ, einem Beanbag, einem Zaun oder guter Atemtechnik ruhig ;) Ich persönlich liebe den Bildstabilisator im Objektiv vor allem im Telebereich und möchte ihn nicht mehr missen. Allerdings habe ich auch viele Jahre ohne solche Technik gute Bilder machen können und auch Heute hat mein starkes Tele-Zoom keinen “Stabi”.

Ob Ihr diesen oder jenen Hersteller wählt hängt von mehreren Dingen ab. Ganz oben natürlich das Anfass- und Bediengefühl (siehe oben). Es kommen aber noch ein paar Dinge hinzu. Neben bestimmten praktischen Dingen (Blitzsystem bei Nikon, gute Dichtungen gegen Wasser und Staub bei Nikon oder Pentax, …) lohnt sich ein Blick auf den Objektivpark der Hersteller. Wenn Ihr z.B. gerne weitwinklig arbeitet, dann bringt es nicht, wenn der Hersteller keine oder nur sehr teure Weitwinkelobjektive anbietet und auch bei Drittherstellern nicht viel zu holen ist. Gleiches gilt natürlich auch für den starken Telebereich: Wenn Ihr etwas lichtstarkes im großen Telebereich benötigt, dann kann der Preisunterschied beim Objektiv schon ein oder mehrere Kameragehäuse ausmachen, oder das Geld für eine Reise an einen Ort, wo man das Objektiv perfekt nutzen könnte.

Folge herunterladen

In den letzten Monaten haben viele Podcaster aufgehört zu senden. Das geht inzwischen so weit, dass einige meinen, die deutsche Podcast-Szene sei tot. Ich persönlich glaube das nicht. Ich glaube, die deutsche Podcast-Szene befindet sich in einer neuen Start- oder Selbstfindungsphase. Podcaster denken neu über das Medium nach und suchen neue Ideen und sie blicken zurück und überlegen, ob es sich das alles gelohnt hat.

Welche Gründe gibt es, dass so viele aufhören mit der Produktion ihres Podcasts? Liegt es an den etablierten Medien, die immer stärker auf diesen Zug aufspringen und teils sehr hochwertig produzierten Inhalt in die Podcast-Listen spülen? Vielleicht zum Teil.

Ich glaube aber, dass es verschiedene Gründe dafür gibt, dass jemand nicht mehr produziert:
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Nachtrag 1: Links zu weiteren Meinungen und Aufruf zur Wahl am Ende des Beitrags
Nachtrag 2: Brief von Hr. Dörmann an den AK-Zensur – Kommentiert vom AK-Zensur. Es ist unfassbar. Link am Ende des Beitrags.

Gestern Abend war es so weit – Es wurde über den Gesetzentwurf diskutiert und schließlich abgestimmt.
Über welchen Gesetzentwurf genau, das war allerdings so klar nicht:

  • Ursprünglich ging es um eine Erweiterung des Telemediengesetzes zur Sperrung von Kinderpornografischen Inhalten (In einer Sitzung mit Experten kam aber heraus, dass dieser Ansatz so nicht haltbar ist, nicht Grundgesetz konform ist und auch sonst große Bedenken wegen der möglichen Ausweitungen bestehen.)
  • Also setzte man sich bei CDU/CSU/SPD hin und überarbeitete den Entwurf. Nun sollte es also doch ein Spezialgesetz werden (nicht mehr im Telemediengesetzt). Es sollte noch einmal ganz deutlich drin stehen, dass es ausschließlich um kinderpornografische Inhalte gehen solle und es sollte ein Kontrollgremium (aber noch immer ohne Richter!) eingesetzt werden das die Sperrlisten zu prüfen habe. Dieses, jetzt eigentlich ganz andere Gesetz zur Erschwerung des Zugriffs auf kinderpornografische Inhalte, hätte nun eigentlich von vorne besprochen werden müssen. Vorlegen, lesen lassen, besprechen, Expertenmeinungen einholen etc. Genau das hat man aber nicht getan. Im Hau-Ruck-Verfahren sollte es durchgeboxt werden und so nutzte man alle Verfahrens-Tricks und juristische Feinheiten um es zu beschließen.

Genau. Um es zu beschließen! Im Bundestag sprach CDU/CSU/SPD stets davon, dass man sich nun getroffen habe um das Gesetz zu beschließen – nicht um über den Entwurf zu diskutieren und ihn ggf. abzulehnen, nein: Um das Gesetz zu beschließen.
Ich weiß nicht wo diese Herren und Damen Politiker gelernt und studiert haben – In meinem Kopf sieht der Entscheidungsprozess zum Eingriff in ein Grundgesetz etwas anders aus.

Dann wurde aber der Vogel endgültig abgeschossen:
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