Archiv für Juli, 2009
Flohmarkt
Dienstag, 21. Juli 2009Hier findet Ihr einen kleinen privaten Flohmarkt von mir.
Anders gesagt: Ich habe beim aufräumen ein paar Dinge gefunden von denen ich mich nun trennen möchte.
FAQ
Wie kann ich kaufen?
Ganz einfach. Klicke oben rechts auf dieser Webseite auf “Kontakt”. Schreibe in den Betreff etwas wie “Flohmarkt
Ich schicke Dir dann eine Bankverbindung, Du mir Deine Anschrift und alles geht seinen Gang.
Da steht gar kein Preis? Was soll es denn kosten?
Wenn ich keine Preisvorstellung dazu schreibe, dann bitte ich um Dein Gebot. Was möchtest Du mir für den Artikel Deiner Träume geben? Klicke oben rechts auf “Kontakt” und teile mir Dein Angebot mit.
Der Preis ist ja viel zu hoch – Das gibt es ja neu 1000x billiger…?
Das ist ja fein
Möchtest Du etwas haben oder nicht? Wenn ja, dann nimm Kontakt mit mir auf. Zeig mir wo Du es günstiger bekommen kannst und mach mir ein Angebot. Absichtlich möchte ich niemanden übervorteilen.
Die Fotos sehen ja mal richtig œ$&% aus…
Ja, es soll ja auch nur ein kleiner Flohmarkt sein. Die Bilder sind zum Teil einfach schnell mit der Webcam aufgenommen worden. Solltest Du Details benötigen lasse es mich wissen.
Die Artikel
m-audio Firewire 410 Audio-Device
m-audio Firewire 410 Audio-Device

Auf den Bildern (klick für große Ansicht) ist mein m-audio Firewire410 Audio-Device zu sehen. Das heißt, noch ist es meins, es könnte aber schon bald Deins sein ![]()
Es handelt sich dabei um ein Audio-Device, das bedeutet, eine externe Soundkarte mit sehr guten Mikrofon-Vorverstärkern. Es wird über Firewire an den Computer angeschlossen (Ich hatte es an meinem PowerBook 12″ und lange Zeit an meinem 24″ iMac) und darüber auch mit Strom versorgt (Bus Powered) was sehr praktisch ist.
Das Gerät hat vorne zwei Eingänge die wahlweise für Mikrofone oder auch z.B. E-Gitarren genutzt werden können (die Empfindlichkeit lässt sich umschalten). In die Buchsen passen sowohl die XLR-Stecker also auch die 6,3mm Klinken. Mikrofone können mit passender Phantomspeisung versorgt werden, sehr gut für Kondensatormikrofone.
Außerdem gibt es vorne Anschlüsse für zwei Kopfhörer mit getrennter Lautstärkeregelung und verschiedene Einstellregler.
Auf der Rückseite gibt es weitere Eingänge und Ausgänge (die “410″ im Namen steht für 4 Ein- und 10 Ausgänge). Die Signale können auch digital (s/pdif) raus/rein über Coax oder über optische Verbindung. Es gibt Midi In/Out und zwei Firewire-Anschlüsse (zum durchschleifen des FW-Anschlusses. Ich hatte z.B. meinen iPod hinter dem Audio-Device angeschlossen)
Die Mikrofonvorverstärker sind wirklich gut und rauscharm. Fast alle meine Podcast (unter nSonic.de/podcast und happyshooting.de) wurden mit diesem Gerät aufgezeichnet. Das Gerät wurde immer pfleglich behandelt, sieht quasi aus wie neu und stammt aus meinem Nichtraucherhaushalt.
Lieferumfang:
- Im Original Karton
- Das m-audio Firewire410 Audio-Device selbst
- Ein passendes Firewire Kabel
- Ein Adapterkabel von Firewire 6-polig auf Firewire 4-polig. Achtung: Dann kann das Gerät nicht mehr über den Firewire-Bus mit Strom versorgt werden und ein externes Netzteil (12V 1000mA) wird erforderlich welches nicht im Lieferumfang enthalten ist
- Die Originalen Treiber- und Software-CDs. Darunter eine Version von Ableton Live (Delta), Reason Adapted, u.a. Die Programme wurden von mir nie installiert oder registriert. Die originalen und mitgelieferten Installationscodes sollten also weiterhin funktionieren.
Neupreis: Lag mal um 490,- Euro. Aktueller Neupreis liegt um 350,- Euro.
Mein Preis: 270,- Euro inkl. Versand
3x LED Spotlight
Diese LED-Leuchtmittel sollen direkt als Austausch für Halogen-Leuchtmittel funktionieren. Bei mir hat das nicht so gut geklappt aber das heißt ja nicht, dass Du es nicht besser gebrauchen kannst.
Beschriftet sind die Kartons mit
- LED SPOTLIGHT
- MR-16 LED LAMP
- weiss
- 18 LEDs mit Schutzglas
- 12V/1.5W
- GX 5.3
Neupreis war mal €20,- pro Stück
Mein Preis: €15,- zuzüglich Versand für alle 3 Lampen
Bluetooth GPS-Mouse/-Logger (RoyalTek BlueGPS RBT-3000)
Dies ist eine GPS-Mouse mit integriertem Datenlogger von RoyalTek. Die Verbindung zu PC oder PocketPC wird über Bluetooth hergestellt. Über Bluetooth kann man dann (z.B. mit der mitgelieferten Software) das Logfile auslesen und die Mouse auch konfigurieren. Das NMEA-Format kann dabei auch noch eingestellt werden (welche Zeilenarten etc.)
- Es gibt 3 LEDs für Akkuanzeige (blinkt rot wenn Akku schwach wird), GPS-Empfang (blinken/Dauerlicht je nach Status ob Fix oder nicht) und Bluetooth (blinkt blau bei BT-Verbindung)
- Als Anschlüsse gibt es eine Buchse für ein Ladekabel und eine Buchse für eine externe Antenne (RF MCX).
Von der Verpackung:
- Wireless GPS receiver / Mobile Data-Logger
- Standard NMEA-0183 V2.2
- Compatible with Bluetooth devices with Serial Port Profile (SPP)
- Lithium-ion battery lasts for more than 12 hours continuous operation
- Built-in antenna
Ich verkaufe diesen GPS-Empfänger da ich ihn lange nicht benutzt habe. Für die Auto-Navigation habe ich genug andere Möglichkeiten und Spaziergänge oder Fahrradtouren sind extrem selten geworden. Außerdem habe ich keine Software für den Mac. Ich weiß auch nicht, ob es für den Mac eine Software gibt um das Log auszulesen oder die Mouse zu konfigurieren. Man kann mit dem Mac über Bluetooth eine Verbindung herstellen (Serielle Schnittstelle wird dann bereit gestellt) so dass eine Software grundsätzlich an die Daten käme aber wie gesagt, ich kenne keine Mac-Software und habe auch nie wirklich danach gesucht.
Ich hatte den Empfänger immer mit meinen PocketPC gekoppelt für Navigation und zum auslesen der Logfiles.
Achtung: Ich kann das Ladekabel nicht mehr finden
Es lag ein Kabel mit Zigarettenzünderanschluss dabei und ich befürchte, dass es einer Aufräumaktion zum Opfer gefallen ist. Ein neues Kabel kostet zwischen 10,- und 15,- Euro. Der Stecker ist rund, ca. 2,5mm dick und etwa 14mm lang. Ganz ähnlich wie einigen Nokia-Handys nur etwas länger (z.B. 2760, das passt von der Dicke, ist aber etwas zu kurz).
Der Akku ist übrigens phänomenal! Die Laufzeit war seinerzeit locker 12h und mehr. Inzwischen liegt das Gerät seit Jahren(!) unbenutzt in meinem Regal und das Ding hat immer noch Strom! Die rote Akku-Leuchte blinkt zwar, aber das Gerät hat einen GPS-Fix bekommen und ich konnte es mit meinem Mac koppeln – Bluetooth funktioniert also (Code ist: 0000)
Neupreis lag mal bei über €250,-
Mein Preis: €60,- inklusive Versand.
nSonic #199 – Foto – Womit einsteigen? (Teil 2)
Samstag, 18. Juli 2009
Wie in Folge #198 schon angekündigt, hier nun der zweite Teil mit einer weiteren Hörerfrage.
Es geht darum, wie ich in die digitale Fotografie eingestiegen bin.
Bei mir war es eine Pentax Optio330. Erst viel später folgte mit der Canon EOS 350D eine digitale Spiegelreflex und noch einige Jahre später eine EOS 5D.
Die Kunststoffgehäuse halten mehr aus als man dem Namen nach vielleicht vermuten würde, dabei hätte ich also keine Bedenken. Viel entscheidender ist es, ob Ihr mit den recht kleinen Gehäusen gut zurecht kommt. Ich konnte mit der 350D sehr gut arbeiten und es war (bzw. ist) ein großer Vorteil, dass man die Kamera und einige Objektive in eine kleine Fototasche bekommt. Die 5D (mit den inzwischen größeren Objektiven die ich angeschafft habe) sieht das schon ganz anders aus.
Auch nach vielen Jahren macht die 350D noch super Bilder. Der Sensor lässt also nicht nach in der Qualität – jedenfalls nicht so, dass ich es hätte feststellen können. Es spricht also im Grunde nichts dagegen mit einem günstigen Body einzusteigen. Ob es dann eine Canon, Nikon, Fuji, Olympus, Sony, Pentax, … ist, das müsst Ihr selbst ausprobieren. Schaut Euch den Objektiv- und Zubehörmarkt an. Es bringt z.B. nichts, wenn Ihr gerne im Super-Telebereich arbeiten möchtet, die verfügbaren Objektive aber verdammt teuer sind. Vielleicht ist bei einem anderen Hersteller die Kamera selbst etwas teurer, aber bei der Anschaffung des Wunschobjektives spart man diesen Aufpreis gleich wieder ein.
Eine Sache zu den Canon die mir noch nach der Aufnahme eingefallen ist:
Bei den Einsteigermodellen gibt es nur noch das große Display. Dieses zeigt dann sowohl die Bilder als auch die Einstellungen an. Dieses kleinere LC-Display, das viel schwächer gelblich oder grünlich beleuchtet werden kann, für die Einstellungen gibt es dort nicht mehr.
Das ist zwar toll, weil die Bilder so viel größer dargestellt werden können und man z.B. mehr Platz für Bild und Histogram hat oder die Bildschärfe besser beurteilen kann.
Bei Nachtaufnahmen kann das aber auch störend sein. Dieses Display ist dann nämlich ziemlich hell und kann einen in der Nacht stark blenden. Ich nutze da gerne das kleine Display mit schwacher Beleuchtung auf dem nur die Einstellungen gezeigt werden um Belichtungsmodus, Blende, Belichtungzeit etc. einzustellen oder im Bulb-Modus die Sekunden zu zählen. Mich würde das große und sehr helle Display dann stören.
Wie das bei den neueren Modelle ist und ob man die Helligkeit so weit herunter regeln kann, dass sie einen nicht mehr stört, weiß ich nicht. Aber das ist noch ein Tipp zum ausprobieren – falls Ihr gerne im dunkeln mit der Kamera unterwegs seid.
nSonic #198 – Foto – Womit einsteigen?
Sonntag, 12. Juli 2009
Es ist wieder Sommerzeit. Sommerzeit ist Urlaubs- und wohl auch Geburtstagszeit
Es erreichen mich wieder verstärkt E-Mails mit Anfragen zur Kaufberatung. Ich schaffe es aber nicht alle Anfragen persönlich zu beantworten, daher nutze ich einfach die nächsten beiden Podcast-Folgen für einige Antworten und Empfehlungen.
Wer jetzt von mir hören möchte: “Kaufe Modell XYZ mit genau dem Objektiv ABC” ist hier allerdings falsch. Aktuelle digital Spiegelreflexkameras unterscheiden sich, was die Bildqualität angeht, nicht mehr wirklich dramatisch. Mit jeder Kamera werdet Ihr in der Lage sein, je nach Talent und Übung natürlich, professionelle Ergebnisse zu liefern.
Wichtig ist nur, dass Ihr eine Kamera findet die zu Euch passt. Dazu kommt man einfach darum herum, die Kameras auch mal anzufassen und sie wenigstens mal kurz auszuprobieren. Sie sollte sich für Euch gut anfühlen, gut in der Hand liegen. Die Bedienelemente sollten für Euch gut erreichbar sein und sie sollten für Euch einigermaßen logisch aufgebaut sein.
Vergesst die 100 Motivprogramme. Schaut Euch die Einstellungen für Blende, Belichtungszeit und ISO an. Sind die gut und schnell erreichbar?
Bildstabilisator. Ist dieser in der Kamera, dann funktioniert er (im Rahmen seiner Möglichkeiten) mit jedem Objektiv aber eben erst bei der Aufnahme. Wenn auch der Blick durch den Sucher stabilisiert werden soll, dann ist ein Stabilisator im Objektiv sinnvoller wo er auch für die Brennweite optimiert arbeiten kann. Und nicht vergessen: Der Stabilisator hilft auch nur dabei die Kamera ruhig zu halten – das Motiv wird nicht stabilisiert
Und die Kamera bekommt man auch mit einem Stativ, einem Beanbag, einem Zaun oder guter Atemtechnik ruhig
Ich persönlich liebe den Bildstabilisator im Objektiv vor allem im Telebereich und möchte ihn nicht mehr missen. Allerdings habe ich auch viele Jahre ohne solche Technik gute Bilder machen können und auch Heute hat mein starkes Tele-Zoom keinen “Stabi”.
Ob Ihr diesen oder jenen Hersteller wählt hängt von mehreren Dingen ab. Ganz oben natürlich das Anfass- und Bediengefühl (siehe oben). Es kommen aber noch ein paar Dinge hinzu. Neben bestimmten praktischen Dingen (Blitzsystem bei Nikon, gute Dichtungen gegen Wasser und Staub bei Nikon oder Pentax, …) lohnt sich ein Blick auf den Objektivpark der Hersteller. Wenn Ihr z.B. gerne weitwinklig arbeitet, dann bringt es nicht, wenn der Hersteller keine oder nur sehr teure Weitwinkelobjektive anbietet und auch bei Drittherstellern nicht viel zu holen ist. Gleiches gilt natürlich auch für den starken Telebereich: Wenn Ihr etwas lichtstarkes im großen Telebereich benötigt, dann kann der Preisunterschied beim Objektiv schon ein oder mehrere Kameragehäuse ausmachen, oder das Geld für eine Reise an einen Ort, wo man das Objektiv perfekt nutzen könnte.
Podcast-Sterben – Auf der Suche nach Gründen
Freitag, 10. Juli 2009In den letzten Monaten haben viele Podcaster aufgehört zu senden. Das geht inzwischen so weit, dass einige meinen, die deutsche Podcast-Szene sei tot. Ich persönlich glaube das nicht. Ich glaube, die deutsche Podcast-Szene befindet sich in einer neuen Start- oder Selbstfindungsphase. Podcaster denken neu über das Medium nach und suchen neue Ideen und sie blicken zurück und überlegen, ob es sich das alles gelohnt hat.
Welche Gründe gibt es, dass so viele aufhören mit der Produktion ihres Podcasts? Liegt es an den etablierten Medien, die immer stärker auf diesen Zug aufspringen und teils sehr hochwertig produzierten Inhalt in die Podcast-Listen spülen? Vielleicht zum Teil.
Ich glaube aber, dass es verschiedene Gründe dafür gibt, dass jemand nicht mehr produziert:
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nSonic #197 – Mac – iPod automatisch synchronisieren
Samstag, 4. Juli 2009In den Folgen #176 und #177 hatte ich gezeigt, wie man mit einem kleinen Apple-Skript automatisch neue Podcast-Folgen herunter laden kann.
Ihr hattet mir nun geschrieben und mir erzählt, dass Ihr Euren iPod gerne über Nacht in der Docking-Station stehen habt damit dieser geladen wird. Die Frage von Euch war nun: Kann man den iPod auch gleich noch automatisch synchronisieren und auswerfen lassen, so dass man Morgens überhaupt keinen Knopf mehr drücken muss?
In dieser Folge zeige ich Euch die Möglichkeiten dazu und gehe kurz auf die Probleme dabei ein.
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Die Skripte zum nachlesen nach dem Sprung…
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